…heißen die beiden Hunde eines gewichtigen Leadgitarristen. Und so heißt auch die Band, deren ersten Auftritt ich heute im Ruchheimer Hof erleben konnte. Es war laut, es war sehr preiswert und es war sehr schön. Da steckt echtes Potential in der Truppe. Mein Liebling war Billy Idols Wild Wedding, nicht wegen der Interpreatation, sondern weil ich das Lied ewig nicht hörte. Und am besten gefiel mir die Band bei (fast) allen CCR-Titeln. Nochmals Dank an den Gitarristen für die Einladung.
Ein paar Bilder von der Veranstaltung findet man hier.
… im Kino, um mir dort den Film Illuminati anzuschauen. War es das längere Zurückliegen des Lesens als beim Sakrileg oder meine gesunkenen Erwartungen oder war der Film am Ende wirklich besser; jedenfalls mag ich ihn mehr als seinen Vorgänger.
Aber Kino ist ganz schön teuer, 10 Euronen waren fällig, von den Parkgebühren und Spritkosten wollen wir mal schweigen.
Und die ganze Zeit, wirklich die GANZE Zeit, hat der Typ neben mir süßlich stinkende Popcorn in sich hineingeschmatzt.
… an einer Geschirrspülmaschine alle acht Laufrollen des Unterkorbes so abgenutzt sind, daß sie einfach beim Bewegen des Korbes abfallen?
Entweder 8 Rollen inkl. Rollenhalter zu 5,95 EUR oder einen kompletten Korb samt Rollen für 75 EUR?
Ich entschied mich für den ganzen Korb, denn nach 8 Jahren weist der olle Korb auch schon Spuren des Verschleißes auf.
Ersatzteile sind aber trotzdem heftig teuer. Interessant ist auch, aus wievielen Teilen solche Maschinen bestehen, die man alle, aber auch wirklich alle einzeln nachbestellen kann. Um die Gunst des Ersatzteilkaufwilligen buhlen dabei eine Vielzahl spezialisierter Webhändler, die aber offensichtlich auf die gleiche Datenbank zurückgreifen und alle die gleichen exotischen Preise ausspucken. Ich orderte das Ganze problemlos und schnell telefonisch über den Kundendienst.
Ich liebe das Medium Radio. Aufgewachsen bin ich mit Bayern 3, RIAS II (und Samstags auch RIAS I) und NDR 2. Übrigens moderierten diese Sendungen Leute wie Thomas Gottschalk, Fritz Egner, Rick DeLisle, Gregor Rottschalk, Lord Knut und Hans Rosenthal. Durch den Besitz eines Stereokassettenrekorders ab 1983 erschlossen sich mir auch mehr oder weniger diverse DDR-Sender wie Stimme der DDR und Berliner Rundfunk (denn da hatte ich kein Pilotttonrauschen, dafür aber eben sehr beschränkte Musikauswahl). Sendungen wie „Pop nach Acht“, „Jugendwelle RIAS II auf 94.3“, „Wochenend‘ und Sonnenschein“ prägten meinen Radiogeschmack genau so wie „Metronom“ und „trend ad libitum“.
Als Freund der Maxi-Single mochte ich vor allem letztere Sendung. Blöderweise lief diese Sendung nur alle 8 Wochen in der Nacht von Sonntag auf Montag. Ihr verdanke ich geniale Maxis von Frankie goes to Hollywood, New Order oder aber auch Szenetitel von Tangerine Dream. Nicht zuletzt lernte ich durch diese Sendung Frieder Butzmann kennen und „schätzen“.
Durch den Armeedienst bekam ich auch noch tieferen Bezug zu HR3, dessen Moderator Markus Härtle mit „HR3 Maximix“ der Konkurrenz „ob Nord- oder Ostsee ist ganz egal, wir spielen Maxis Maximal“ von NDR 2 locker den Rang ablief.
Seit dieser schönen Zeit sind mehr als 20 Jahren vergangen.
Ich ziehe ein Resümee:
die gängigen und ehemals kultigen UKW-Radiosender verdienen, außer vielleicht dem DLF, keinerlei Beachtung mehr.
Aber es gibt mittlerweile wieder, dem Internet sei Dank, gescheites Radio. Meine Mutter, die im Rentenalter ist, hat das seit einigen Jahren schon kennen und schätzen gelernt. Und selbst nutze ich seit einigen Jahren die im Netz vertretenen Radiostationen.
An dieser Stelle der eigentliche Sinn dieses Blogeintrags, ich möchte der Gemeinde einfach nur meiner derzeit liebsten Radiostationen vorstellen:
FM4
FM4 ist für mich momentan die erste Wahl im Internetradio. Der Sender ist innovativ und weitab des Mainstream, ein echter Tip.
Dann gibt es für so olle Säcke wie mich noch Radio Nigel.
Die spielen seltsamste 80er Maxis. Ansonsten sehr Cure, New Order und Smith-lastig, was kein Schaden sein muß.
Die Franzosen huldigen den 80ern mit Maxi80
Hier hört man zwar viel Franzosenmusik, was aber nicht von Nachteil sein muß, doch dazwischen heben sich immer wieder schöne, beinahe vergessene Hits aus den 80er Jahren hervor.
Zum Schluß möchte ich für Hartgesottene auf die Ostwelle hinweisen.
Dort kann man 24/7 Konsummusik hören. Das mag nicht viel nutzen, kann aber auch nicht schaden.
Zum Beispiel, wenn man vorhat, sein Kreuz bei der SEDPDSdie Linke zu setzen…
Ja, hier ist sie, die Preisfrage: Was macht man, wenn man am vorletzten Wochenende an der Ostsee weilte und am vorigen Montag in Kiel war und dann die Woche in Mainz arbeitete und am letzten Samstag auf irgendeinem Schloß in der Pampa eine Feier besuchte, am gestrigen Sonntag?
…
..
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Richtig, man fährt auf den 1.215 Meter hohen Fichtelberg und genießt den Frühling.



… von der Premiere des Musicals 3 Musketiere. Dazu eingeladen wurden wir von einer der Darstellerinnen. Das Stück gefiel mir sehr gut, die Musik war stimmig, die Kostüme phantastisch, die Choreographie beeindruckend, vor allem bei den Fecht- und Massenszenen und auch der Spaß kam neben aller Tragik nicht zu kurz. Deshalb bekamen alle Akteure frenetischen und langanhaltenden und wohlverdienten Applaus.
Aber mit dreieinhalb Stunden erreichte das Stück schon wagnerische Opulenz, eine halbe Stunde weniger hätte es sicher auch getan.
Nochmals vielen Dank an meine Begleiterin fürs Mitgehen und an die Darstellerin für die Idee und die Reservierung der Karten.
… auf den Verein gegen betrügerisches Einschenken hin. Endlich mal jemand, der sich ums Wesentliche kümmert! Screw you Wies’n!
Der Einfachkeit halber habe ich mal eine eingesandte Lösung eines treuen Bloglesers (Danke Bodo) leicht ergänzt und stelle es als PDF zum Daunlohd.
Oder man schaue sich die leicht unscharfen Auflösungsfotos an. Die Daten beziehe ich übrigens seit Jahren vom Hinternet. Den Machern gebührt großer Dank.


Am Wochenende besuchte ich mal wieder die wunderschöne Ostsee. Teils privat, teils dienstlich, so konnte ich Angenehmes mit Nützlichem verbinden. Ich schaute mir ein bißchen das Zentrum von Kiel an. Auf dem Rückweg machte ich einen Kurzaufenthalt in Celle, da ich diese wunderschöne Residenzstadt auch schon mehr als 10 Jahre nicht mehr besichtigte.
Auf dem Weg dahin streifte ich Ortschaften mit so netten Namen wie Otze, Sülze oder auch Offen.
Deutschland ist schon, zumal im Frühjahr.

Das chronisch pleite Kiel setzt alle Hoffnung auf den neuen, millionenteuren Ostseekai.

Das drei Tage vorher in Hamburg getaufte „Mein Schiff“ am Ostseekai.

Was für ein riesiger und häßlicher Pott.

Der Leuchtturm von Holtenau am Eingang des Kaiser-Wilhelm-Kanals.

Blick von Holtenau auf Laboe.
