Zu "Fenster" sagte man im Gotischen "windauga" (Windauge). Im Dänischen wurde daraus "vindue", das englische "window" beruht ebenso darauf.
Windauge, wie poetisch!
... Beck's Gold ist ja nur peinlich. Naja, wenigstens paßt sie damit zu dem "Bier". Echte Männer trinken jedenfalls echtes Bier und dazu zählt Beck's bekanntermaßen ja nicht.

Am Montag war ich auf Einladung des RoadRunnRs in Köln zum Konzert von Jonsi.
Die Fahrt nach Köln war unspektakulär, der Einzug ins Hotel ebenso. Dann zogen wir in die Stadt, wo uns das miese Regenwetter und die Kälte leicht den Stadtbummel vergällten. Aber die schließlich doch noch gefundene urgemütliche Kneipe ließen die Stimmung wieder steigen. Und anschließend der Taxifahrer war der Beste. 67 Jahre jung, ein echter köllscher Jong, dessen Plapper keine Sekunde stillstand und der uns auf der kurzen Fahrt zur Konzerthalle von Mainzer Passagieren, Hella von Sinnen, exklusiven Friedhöfen und und und berichetete, köstlich.
Dank pünktlichen Eintreffens bekamen wir Plätze in der ersten Reihe. Glücklicherweise hatte mein Gastgeber an Ohropax gedacht, was sich gerade zum Ende des Konzerts als Segen erwies.
Die Vorband war..., nun decken wir den Mantel der Nächstenliebe über das androgyne Wesen mit Kapuzenmantel, welches am Apple-Notebook fummelte und die junge Frau, die spastisch zuckend seltsame Töne ins Mikro kickerte.
Doch dann kam Jonsi - und beeindruckte durch saubere Arrangements, gute Instrumentierung, prima Gesang und gute Performance. Ein echtes Erlebnis. Ein echtes Erlebnis auch die über 1.000 Fans im ausverkauften Raum. Nein, ich meine nicht die schwulen Pärchen, sondern, daß offensichtlich alle wußten, was sie erwartet. So konnte man bei den besonders beeindruckenden Gesangspassagen überall schwelgende Gesichter mit geschlossenen Augen sehen.
Nach einer Zugabe, die einem die Härchen an den Unterarmen wegzupusten drohte, war das Konzert gegen halb 11 schon vorbei. Nochmals Danke an den Kartenspender, ich war begeistert und beeindruckt.
Wir suchten nun zum Auswerten des Abends das Päffgen auf, was uns aber leider schon 0:00 Uhr wegen Feierabend herauskomplimentierte.
Glücklicherweise war in der Nähe die Klapsmühle, die wir bis gegen halb 3 unsicher machten. Doch als statt rheinischen Weisen nur noch Mainsreammucke lief, beschlossen wir, den Abend zu beenden. Am Kiosk gab es noch einen Sechserpack des unvermeidlichen Kölsch und dann ging es zum Hotel.
Nach einem späten aber sehr oppulenten Frühstück ging es dann wieder ab nach Hause. Bis aufs Wetter und trotz des seltsamen Bieres eine sehr adäquate Gelegenheit.

Die Vorband, die nix konnte.


2 x Jonsi, er machte uns den Indianer.


Wie praktisch, statt ständig die Reagenzgläser nachfüllen zu lassen, kann man auch Fäßchen selber zapfen.
Wer mich schon länger kennt, weiß, daß ich mich einmal für die Simpsons interessierte. Tatsächlich hatte ich von 1995 - 2000 eine Vorliebe für die Fernsehserie. Von 2000 bis 2004 war ich sogar ein Hardcorefan, was man daran ersehen kann, daß ich quasi alle wichtigen Simpsonsfans aus dieser Zeit Deutschlands persönlich kenne. In dieser Zeit sammelten sich natürlich auch viele Utensilien um die Simpsons an, was jeder bestätigen wird, der meine Wohnung kennt.
Doch die Serie übersprang schon vor langer Zeit den Hai. Zwar wurde sie nach der grottigen 11. Staffel wieder einen Hauch besser, aber keine der 250 neugedrehten Folgen kann den Klassikern der ersten 9 Jahre das Wasser reichen. Ich versuchte bis Anfang des Jahres, die neuen Folgen zu schauen, aber irgendwann versiegte auch das. Schon erstaunlich, was mit einer der besten Serien der Welt passieren konnte, abwer darum geht es hier nicht.
Heute erhielt ich nämlich von einem Bekannten ein wunderschönes Geschenk, über welches ich mich natürlich um so mehr freue, als es nicht nur ein Simpsonsmotiv enthält, sondern auch ungemein praktisch ist. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal der edlen Spenderin.

Damit habe ich jetzt nicht nur ein Hefeweizenglas mit Simpsons-Motiv, sondern auch 2 Biergläser nebst einem dritten Homer-Flaschenöffner. Den ersten schenkte mir krustyDC am 30.09.2003. Leider ging er recht schnell kaputt, so daß ich mir bereits 2005 Ersatz besorgen mußte. Doch auch der hielt nicht allzu lange. Mal schauen, wie lange der Neue hält.
Eins ist aber sicher, das mittlerweile überall erhältliche Duff-Bier wird es daraus nicht zu trinken geben, denn es schmeckt eklig. Abgesehen davon sind 4,99 EUR für 6 Flaschen à 0,33 auch prohibitiv.
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