Gestern lag in meinem Briefkasten ein Hinweis, daß versucht wurde, mir ein Einschreiben zuzustellen. Hmm, wer schickt schon Einschreiben? Ich ließ alle kürzlichen Sünden Revue passieren, aber war mir keiner Schuld bewußt.
Doch da es ja mittlerweile hierzulande Juristen ohne Ende gibt und den besonders skrupellosen und unfähigen Vertretern dieser Zunft, die in der freien Welt sonst keine Schnitte sähen, mit dem Instrument der Abmahnung eine einfach zu bedienende Gelddruckmaschine in die Hand gegeben wurde, schossen meine Gedanken sofort in diese Richtung. Zumal es in letzter Zeit den einen oder anderen meiner Kunden unangenehme Post erreichte.
Heute nachmittag lag ein weiterer Abholbescheid im Kasten. Leicht beunruhigt dackelte ich zur Post... und bekam nach Ausweisvorlage einen dicken Briefumschlag, in dem die letzte Woche per ePay bestellte Kombi aus Seidenkrawatte/Einstecktuch und Manschettenknöpfen lag.
Und das zweite Einschreiben? Nun, ich bestellte zwei dieser, übrigens sehr schönen und wertfühligen, Sets.
Und ich zitiere nicht Nina, sondern meine es ernst. An der Ostsee sind 15 Grad und eisige Winde, wie mir vorhin meine Verwandtschaft mitteilte, im süddeutschen Raum sind Überschwemmungen und Gewitter und hierzulande schwitzten wir. Heute waren knapp 30 Grad bei keinerlei Wind und nächste Woche sollen die 30 Grad täglich getoppt werden. Naja, wenigstens kühlt es nachts immer auf nette Werte ab.
Habe soeben in meinem Rechner die mittlerweile drei Jahre alte 300er IDE- und die 400er SATA-Festplatte durch eine 1.5 TB-Platte ersetzt. Jetzt bin ich in einen Bereich angelangt, bei dem auch ich Probleme bekomme, sie vollzumüllen.
Und bei der Gelegenheit habe ich auch den oberen DVD-Brenner gegen einen ersetzt, der alle gängigen Formate lesen kann und auch Bluray beschreiben kann.
Falls jemand Interesse an den ausgebauten Komponenten hat, mehle mir oder schreibe es in den Kommentar.
Ich vergaß, gestern zu bloggen, daß ich vor genau 10 Jahren den Kaufvertrag für meine Wohnung unterschrieb. Wie die Zeit vergeht...
So gesehen im aktuellen SpOn. Offensichtlich gibt es noch keine lokalisierten Schutzschilder.
... rassistische Witze wie den hier:
Treffen sich 2 Großwildjäger in Afrika.
Jäger 1: Und, was haste geschossen?
Jäger 2: 2 Nashörner, 3 Antilopen und einen Nomaster (Nosir)
Jäger 1: Nomaster (Nosir)?
Jäger 2: Naja, so ein zweibeiniges schwarzes Tier, das immer "Nomaster" ("Nosir") schreit, wenn man auf es zielt.
Genug gelacht? Denn sowas ist jetzt offenbar Realität. Nur daß man nicht mehr verschämt Nomaster bzw. Nosir zur Umschreibung des Negers sagen muß, nein jetzt kann man mit Garantie und Kalaschnikow (100 Schuß zu 12 USD) auf die Jagd nach Schwarzen gehen. Freilich sind die diesmal bewaffnet und mögen auch zurückschießen, handelt es sich doch um die leidigen somalischen Piraten. Doch das ehöht ja nur den Reiz. Zumindest lese ich das so bei diesem Zeitungsartikel heraus.
Bei der kürzlichen Wahl ging es auch um den neuen Bürgermeister meines Ortes, der ja seit einiger Zeit eine Stadt ist.
Der erste Wahlgang wurde recht knapp zu Gunsten des CDU-Menschen entschieden, aber eben ohne absolute Mehrheit. Somit fand heute die Stichwahl statt.
Aufmerksame Blogleser werden wissen, daß das Wahllokal denkbar gut gelegen ist.
Also ging ich heute frohen Mutes die paar Meter über die Straße und wollte meiner Bürgerpflicht nachgehen. Doch so einfach geht das natürlich. Denn auf Grund irgendwelcher Neuordnungen, muß ich jetzt in ein ganz anderes Wahllokal, welches einen Kilometer weg ist, zum Wählen gehen. Das war auch schon vor zwei Wochen so, doch da bekam ich das nicht mit, da ich per Brief wählte.
Also wählte ich erneut den CDU-Mann, der natürlich prompt die Wahl deutlich verlor.
Jetzt bestimmt also die Geschicke meines Dorfes, äh, meiner Stadt ein Sozialpädagoge namens Kuhl (@elzoido, das ist der mit dem halben Kopf). Hoffentlich ist er auch cool. Zweifel sind durchaus berechtigt.
...übers Mainzer Johannisfest geschlendert wäre, er hätte sich sicher erschrocken, denn der Sänger der Band Sahne-Mixx klang 100% wie er.
Und natürlich wurde auch fast ausschließlich Musik vom großen Udo gespielt, was übrigens kein Schaden ist, denn sie ist eingängig, allgemein bekannt und steckte Jung wie Alt an, wie man an meiner Begleiterin und mir gut feststellen konnte. Allererste Sahne; wer für eine Betriebsfeier, eine Hochzeit usw. eine gute Band sucht, mit denen kann man definitiv nichts falschmachen, die verstehen ihr Handwerk und brachten auch gute Laune rüber.
Und der Sänger klang echt wie der Jürgens, alle blieben stehen und gafften, dann klatschten sie und machten mit.
Ansonsten trotz seltsamen Wetters wie immer ein tolles Fest, Freßbuden ohne Ende mit tausenden leckeren Dickmachern, Fahrgeschäfte, Künstlermarkt uns massenweise Leute bei phantastischer Stimmung.
Simone und ich lieferten heute im Fach Onlinekommunikation die "beste Präsentation von allen ab". Also durchgefallen bin ich somit schon mal nicht. Allerdings müssen wir wohl nächstes Semester den Vortrag nochmals halten. Dann aber vor größerer Runde und auch für Geld.
Das Thema war übrigens i.w.S. "die Bionade GmbH vs. Web 2.0".
einen letzten Wodka auf meinen guten Bekannten, der letzte Woche bei einem Autounfall ums Leben kam und bei dessen Beisetzung ich heute weilte.
Ja, das Leben ist vergänglich. Das letzte Mal davor, daß ich die schwarze Krawatte anlegen mußte, ist schon lange her, es war bei der Beisetzung meines Vaters im Jahre 2001. Acht Jahre ohne Beerdigungsbesuche, das werde ich wohl in meinem Leben nie wieder erleben.
Genug der trüben Gedanken. Prost Alexander, auf Dein ganz Spezielles! Ruhe in Frieden.
... weniger zueinander. Da sollte man doch mal was ändern. Und ich meine nicht den Bürger.
Natürlich beziehe ich mich zuerst auf das heute durchgedrückte Gesetz, bei dem jedwede Vernunft außer Acht gelassen wurde und bewußt der Bürger übergangen und auch das Grundgesetz verletzt wurde.
Ein schöner Artikel dazu steht hier.
Aber auch im Kleinen erkennt man, wie merkbefreit die Obrigkeit ist.
So las ich gerade auf SpOn, daß die Behörden gegen den Initiator des außer Kontrolle geratenen Flashmob-Aufrufs eine Klage anstrengen und 20.000 EUR Schadenersatz einklagen wollen.
Schön und gut. Diesmal haben die Behörden sogar recht. Aber wie wirkt das denn auf den Bürger? Woher soll der Typ, ein arbeitsloser Mittzwanziger, denn bitteschön das Geld nehmen? Da ist doch die Aussicht auf Erfolg ähnlich hoch wie die Chance, daß Politiker wahrheitsliebend werden.
Ich finde das Vorgehen des Ordnungsamtes deshalb befremdlich, zumal sie sich damit sicher keine Freunde im Volk machen. Eine bessere Reaktion wäre gewesen, daß Problem öffentlich zu machen. Wenn ein Mob eine kleine beschauliche Insel stürmt, dann bleiben eben Exzesse und Schweinereien nicht aus, deshalb heißt es ja Mob. So hätte ich Bilder und Berichte von Anwohnern und Polizeiprotokolle usw. richtig schön webzweinullig präsentiert und die Alphablogger mit der Nase darauf gestoßen. Von mir aus sogar mit Kontonummer. So würde eine gesunde Diskussion stattfinden und man hätte im Wiederholungsfall die stichhaltigsten Argumente beider Seiten parat. Aber einfach die Schäden aufsummieren und einem Typen aufdrücken, der weder Ahnung, Kontrolle oder Überblick über den Geamtfall haben konnte, das ist zuwenig.
Das ist genauso blöde wie die neueste Unsitte, daß man bei Unfällen auch noch sinnfrei bestraft wird, also bspw. wenn man sich mit dem Motorrad auf die Fresse legt oder einen schweren Autounfall hat, dann drei Flensburg-Punkte wegen "blah" bekommt und auch noch dreistellige Beträge an diverse Regierungspräsidenten überweisen darf. Und dabei ist man in erster Linie froh, den Unfall einigermaßen unverletzt überstanden zu haben und ist mit gestiegener Versicherungsprämie und Reparaturkosten IMO schon genug gestraft.
... man sich getrost trennen. So entdeckte ich heute in einem Bücherregal tatsächlich folgendes 169-seitiges Handbuch:

Für die jüngere Generation: das entstand aus BTX heraus, war so etwas wie Internet, nur auf Deutschland beschränkt, saulahm (2400 Baud Download und 75 Baud Upload) und schweineteuer.
Also seit mehr als einer Dekade tot und damit mehr als überflüssig.
Auch nett, was als Lesezeichen in dem Heft steckte:

Ich muß also 1991 im Januar in Hechingen im Kino gewesen sein. Oder in der Nähe zumindest. Naja, das ist zu lange her, das weiß ich nicht mehr.
Aber interessant sind die gezeigten Filme, so viele vergleichbar gute Filme gibt es heute nicht mehr, wobei gut relativ ist. Aber immerhin 5 Filme sind mir heute noch bekannt.
Naja, das früher alles besser war, ist ja keine neue Erkenntnis ;-)
Der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach warnt nämlich eindringlich vor den Gefahren des Grillens.
Die neue FH Mainz wurde im Februar des Jahres eröffnet. Heute morgen bot sich folgendes Bild:

Kein Problem, denn daneben steht eine weitere Kaffemaschine, aber...

Nun ja, das Schild auf dem Foto besagt ja, daß man sich in der Mensa Kaffee holen kann, aber...

Was solls, also ab in den dritten Stock...
Wie ich gerade in der Wikipedia lesen mußte, fand ein Sakrileg im Kühlschrankbereich statt.
Es geht um die Beleuchtung des Inneren. Irgendwelche Ökos haben dort LEDs plaziert, die nun (angeblich?) das Gemüse frischer halten.
Und diese LED brennen immer! Hallo? In einem vernünftigen Kühlschrank hat es dunkel zu sein, wenn er zu ist und basta!
Wie oft haben wir früher uns die Frage gestellt, ob im geschlossenen Kühlschrank Licht brennt. Und nun zerstören irgendwelche Modernisten eine weitere Bastion kindlichen Unschulddenkens...
... nicht irgend etwas Illegales, Kriminelles oder wenigstens ziemlich Obskures verbirgt, dann weiß ich auch nicht.
Nicht, daß man immer nur erschrecken muß, nein, es gibt auch schöne Neubauten, wie bspw. dieses wunderschöne Parkhaus nebst einliegendem Tengelmann neben dem Südbahnhof, der neuerdings Römisches Theater heißt, weil man dasselbe zu seiner Erbauung kaputtgebaggert hat.
...ich mich immer wieder über den Neubau gegenüber des Doms. Warum wohl?
Gestern kaufte ich ein Stück Seife. Aber beim Auspacken zu Hause mußte ich feststellen, daß ich mich geirrt hatte. Statt Seife hielt ich nämlich ein Waschstück, so lautet der Name auf Verpackung und der Internetseite (nicht erschrecken, da sind halbnackte Frauen aller Couleur zu sehen), in den Händen. Ich werde mir also in nächster Zeit die Hände mit einem Waschstück waschen.
Das erinnert mich doch stark an eine Gegend im Westerwald, in der die Leute zum Flugzeug Flugding, zum Fisch Schwimmding und zum Telefon Weitschwatzhäuschen sagen.
... die anders verlaufen, als man sie sich vorstellt. So wußte ich heute früh ganz sicher nicht, daß ich mit meinem Freund Bodo in Osnabrück zu Abend essen würde.
... in Strömen regnete, darf man dreimal raten, wer gestern Fenster und Auto putzte :-|
Der Autor des HodBlog ist seiner Bürgerpflicht nachgekommen und hat eine Stimme für Europa und >100 Stimmen (sic!) für seinen Landkreis, Landrat, Bürgermeister, Ortsbeirat undwasweissich per Briefwahl abgegeben.
Die Briefwahlunterlagen wiegen sicher ein Kilo und das Wahlprozedere dürfte so ziemlich jeden normaldenkenden Menschen bestenfalls verschrecken. Demokratie in dieser Form ist irgendwie nicht allzu prickelnd.
Naja, Europawahl schon, da hat man diese ewiglange Liste und kann sich aus mehr als 30 Parteien einen Liebling erwählen. Gefallen haben mir Ede (Esperantopartei) und die feministische Frauenpartei, deren vierter und letzter Platz tatsächlich von einem Mann besetzt ist. Die zahlreichen Rentnerparteien waren auffällig, da werden wir in Zukunft dran zu knabbern haben. Ach was, ihr werdet dran knabbern, ich bin ja bald Rentner, muhahahaha.
Aber was die Kommunalwahlzettel angeht, vergeht einem echt die Lust.
Sie haben 50 Stimmen, sie haben 30 Stimmen, sie haben 20 Stimmen, falten sie hier inneliegend, stecken sie dort hinein und unterschreiben sie eidesstattlich da.
Ein Wust aus mehr als 6 unterschiedlich langen und kakelbunten Zetteln mit allerlei Namen, ich fand es demotivierend. Aber natürlich habe ich brav gewählt und bin nun sehr gespannt auf die Ergebnisse und auf die positiven Änderungen, die danach endlich und sofort für den Bürger spürbar sein werden.

Die Europawahlliste.
... der Blies und wie sie sich sanft südlich von Blieskastel der französischen Grenze entgegen mäandriert. Deshalb fuhr ich aber heute nicht dahin, sondern um endlich einmal wieder bei meinen dort wohnenden Freunden vorbeizuschauen. Gesagt - getan, so lud ich mich unverhofft zum Frühstück ein. Anschließend gingen wir lange mit dem Hund über die schönen Streuobstwiesen spazieren. Das Wetter war herrlich und ich genoß den Frühling in vollen Zügen. Dann gab es Mittag und Kaffee, dazwischen gönnten wir uns die Worte nicht im Mund und die Zeit raste wie im Fluge vorbei.
Gegen 19:00 Uhr fuhr ich wieder nach Hause. Gerade mal eine Stunde weg ist dieser schöne Flecken Erde von mir. Auf der Rückfahrt kam ich an Landstuhl vorbei. Dort wird in wenigen Tagen Barack Hussein Obama seine (Afghanistan-)Soldaten besuchen. Dann dürfte diese Ecke aber eher unpassierbar sein.

Blick in das satte vier Kilometer entfernte Frankreich.

Blick in Richtung Bliestal.

Unserem Hund gefiel es ausnehmend gut.

Neugierige Blicke vom Damwild.
Reparaturtip, wenn die USB-Webcam beim Einschalten den Rechner neu startet:
Start - Einstellungen - Systemsteuerung - Verwaltung - Computerverwaltung - Geraetemanager-Universal Serial Bus controllers - den passenden USB Root Hub rechtsklicken, dort das Register Energieverwaltung kontrollieren und an den Einstellungen "Computer kann Geraet ausschalten, um Energie zu sparen" rumprobieren.
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