...gesundes, erfolgreiches, spannendes und ereignisreiches 2010.
Unser Weihnachtshotel ist vorgestern in Brand geraten. Alle Gäste mußten evakuiert werden, es gab Verletzte. Welch ein Glück, daß wir da schon weg waren.
Seit geraumer Zeit bin ich Mitglied einiger Onlineumfrageinstitute und arbeite dort brav meine Fragebögen ab. Bei den meisten Instituten erhält man irgendwelche Punkte, die man alle Jubeljahre mal in einen 5-Euro-Gutschein, eine Taschenlampe usw. eintauschen kann; harmlos, aber nett.
Heute bemerkte ich, daß ich bei einem Anbieter noch nie in die Punkteliste geschaut hatte; logisch, denn ich hatte weder Panelnummer geschweige denn das Paßwort parat. Nun, die Nummer war schnell aus der Mehl extrahiert, das neue Paßwort flux zugesandt und, siehe!, satte 15.000 Punkte harrten der Einlösung. Nun gibt es einen Amazon-Gutschein über 150 EUR.
Tips, wofür ich ihn verplempere?

Tja, gegenüber wohnte ich die letzte Woche. Was ich sonst noch erlebte, dazu später an dieser Stelle.
Liebe Leser,
ich fahre morgen bei Tauwetter in einen kurzen Urlaub und bin spätestens am 29.12.2009 wieder zu Hause. Allen ein Frohes Fest und viele schöne Geschenke.
Normalerweise sind ja entweder die Kaufinteressenten oder die eBay-Nutzungsbedingungen an meinem Gemecker schuld. Heute war ich es zu 100% selber, hatte ich doch in meinem Angebot eindeutig einen Fehler gemacht.
Ich hatte zwei Notebookakkus zu verkaufen, formulierte den Text und entschied mich danach, die Akkus einzeln statt gemeinsam anzubieten. Nur hatte ich völlig vergessen, den Text umzuarbeiten.
Folgerichtig beschwerte sich ein Käufer, daß er statt der beiden angebotenen Akkus nur einen erhalten habe.
Insofern überweise ich ihm jetzt seinen halben Kaufpreis zurück. Tja, Dummheit wird bestraft.
Update
Auch der andere Käufer hat sich gemeldet. Nun habe also zweimal die Hälfte Verlust gemacht.
... in meiner Brust, als ich heute gegen 18:00 Uhr das Haus verließ. Eine 10 Zentimeter hohe Schneedecke, die 15:30 Uhr noch nicht da war, Glatteis, schneidende Kälte (mittlerweile minus 11 Grad) und eine verzweifelte Nachbarin, deren Auto am Berg quer stand und sich nicht mehr vom Fleck rührte, appellierten an die Vernunft, die Weihnachtsfeier sausen zu lassen.
Allerdings gab es dort nette Kolleginnen und Kollegen, feine Geschenke und vor allem wie schon letztes Jahr ...

Und davon gab es drei Platten. Und eine tolle Vorsuppe. Und Rosenkohl, gefüllte Bratäpfel, Knödel, Maronen, Fleischkäse, Dessert und...
Dafür lohnte es sich dann doch, 40 Kilometer über sauglatte rheinhessische Straßen zu schleichen. Den Rückweg nahm ich die BAB, die fein geräumt ist. Aber mein Scheibenwaschwasser ist eingefroren. Das ist eher schlecht, wenn man auf einmal nur noch braune Dreckstreifen sieht. Aber die kreative Lösung in diesem Fall lautet, dicht hinter einen Laster auffahren, dessen Spritzwasser hilft allemal aus.
Ich kam sogar den Hügel irgendwie hoch. Die Frage ist nur, wie ich ihn morgen früh heil runterkomme...
... Browsercache geleert habe (das erste Mal seit Februar 2009), merke ich endlich mal, daß ich jetzt DSL 16.000 habe. Vielleicht wird ja auch mein Thunderbird schneller, wenn ich ihn nicht alle Mehls seit 2002 aufheben lasse?
Mein supertoller Flaschenöffner ist zerbrochen. Dieses Schicksal teilt er mit seinem Bruder, den ich verschenkte. Und ich kann sogar nachweisen, wie viele, oder in diesem Falle, wie wenig, Kapseln er gehoben hat, nämlich 33. Da das eindeutig zu wenig ist, bekommt die Fa. ihren Mist wieder, wobei mir folgender Schüttelreim einfällt:
Die Firma preist den Wecker dreist,
obwohl er sich als Dreck erweist.
Was ist schädlicher: Tee oder Kaffee? König Gustav III. hat es ausprobiert mit niederschmetterndem Ergebnis.
... in Marburg, um dort, wie fast jedes Jahr, einen Glühwein zu trinken. 3 Grad und Regen begleiteten mich. Und heute war ich irgendwo im Taunus. Dort war schon geschlossene Schneedecke bei minus einem Grad. Passend dazu Nieselregen und Nebel. Es wird offensichtlich Winter.
... exotische Postkarten vorgestellt, die ich erhielt. Diese hier kam wiederum von Christine.
Vorgestern ging mir eine Glühlampe kaputt, nämlich die über dem Eßtisch. 60 Watt, Standardsockel, Standardlampe, dimmbare Installation.
Ich war nunmehr in drei verschiedenen Geschäften, um feststellen zu müssen, daß es im Einzelhandel tatsächlich keine matten 60-Watt-Glühlampen mehr gibt. Alternativ bot man mir eine Energiesparlampe zu 10,00 Euro, eine seltsame Halogenlampe zu 15,00 Euro oder eine LED-Leuchte zu 45,00 EUR an.
Die Energiesparlampe war zu groß, zu duster und läßt sich überdies nicht dimmen. Das dimmbare Exemplar war noch größer und natürlich noch teurer. Die seltsame Halogenlampe war auch zu groß und hinterließ einen fragilen Eindruck. Und die LED-Leuchte ist noch hoch im prohibitiven Preisbereich, darüber muß ich nichts schreiben.
Fazit:
Morgen oder übermorgen bringt der Postbote einen Fünferpack passende Ersatzlampen, die mich samt überteuertem Versand 9,10 EUR kosteten. Ist allemal billger als mir eine neue Lampenfassung und einen neuen Schalter zu kaufen, um dann Licht ungewünschter Art zu haben.
Obwohl der tägliche SPAM mich mehrfach darauf hinweist, daß ich zu dick sei, hat mir ein Freund eine kleine Aufmerksamkeit von seinem letzten Staatenbesuch mitgebracht. Guten Appetit!
In loser Folge und aus aktuellem Anlaß werde ich hier Biere der Welt vorstellen, die bereits durch meine Kehle liefen.
Am Sonntag Abend besuchte mich ein Kommilitone, der mir ein serbisches Jelen Pivo kredenzte.
Es mundete wohl. Nicht umsonst Serbiens bekannteste Marke.
Neuerwerbungen für meinen Haushalt.
Da wäre zuerst der Schwibbogen zu nennen.

Ja, mein Schwibbogen ist nach nicht einmal 35 Jahren, wenn das reicht, einfach so irreparabel kaputtgegangen. Glücklicherweise gab es auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt einen Erzgebirgsstand, an dem ich adäquaten Ersatz für teuer Geld kaufen konnte. Normalerweise bin ich ja nicht so der Weihnachtsfetischist, aber bei all dem amerikanischen Geflimmer und Geblinke in dieser Gegend, muß ich einfach die erzgebirgische Tradition vertreten.
Als zweites erwarb ich über das Internet, dank des Tips eines Freundes eines der wichtigsten Geräte überhaupt, einen Flaschenöffner mit integriertem Zähler.

Wie konnte ich bisher nur ohne dieses wichtige Stück High Tec leben?
Und schlußendlich gab es noch eine neue Kaffeemaschine. Meine "alte" Maschine wurde mir nämlich, nachdem ich sie in Frankfurt einige Tage zur Verfügung stellte, genau dort entwendet.
Da beinahe alle Deutschen ja mittlerweile sonstwas für supertolle Maschinen in ihren Küchen stehen haben, ich aber nicht horrende Beträge dafür ausgeben wollte, entschied ich mich für einen Kompromiß, eine Eintassenmaschine, die allerdings vollgestopft mit "nützlichen" Extras wie Display (Genießen Sie !), beleuchteten Tassenfach usw. ist. Das Gerät verfügt über einen Strichcodeleser. Die mehr als 20 Sorten Heißgetränke können dadurch entsprechend bereitet werden (Brühdauer, Hitze, Wassermenge).
Sowas ist so überflüssig und dekadent, daß ich es haben mußte. Da zählen die inneren Werte wie Wasserfilter, Kabelfach und der tatsächlich sehr gut schmeckende Tee, Cappucchino, Kaffee, Kakao usw. gar nicht.
Keine Sorge, liebe treue Blogleserinnen und Blogleser, ich bin nicht verschwunden, ich war nur ein paar Tage im Miniurlaub. Und als ich darüber schreiben wollte, hatte ein böser Hacker sich Zugriff auf unseren Server verschafft.
Bis alles wieder heile war, dauerte es ein bißchen, aber nun bin ich wieder da.
Wo war ich denn?
Ich weilte zum Geburtstag einer Kusine im schönen Ilsenburg und nutzte die Gelegenheit, mich ein paar Tage in einem netten Hotel zu erholen.
Und da ich sonst kaum in dieser Ecke bin, besuchte ich auch gleich das nahegelegene UNESCO-Weltkulturerbe Quedlinburg. Dort erfreute ich mich der schönen Altstadt und trank gar seltsam Biere (unbedingt klicken!).
Und vor der großen und wunderbaren Feier brachte mich (als Premiere) eine schnaufende Dampflok, die unterwegs zweimal Wasser nachfassen mußte, auf den Brocken, der sich mit Minusgraden, Orkan und Schneefall von seiner kühlen Seite zeigte.

Auf dem Markt von Quedlinburg.

Nicht ganz billig, so eine Fahrt auf über 1.000 Meter Höhe.

Unten ist es grün....

... oben ist es weiß und so kalt, daß ich lieber drinnen hocken bleibe.

Bahnsteig 9 dreiviertel, ähh, Bahnsteig 34, tja, Wernigerode hat den größten Bahnhof, wo gibt.
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| << < | > >> | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |
| 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 28 | 29 | 30 | 31 | |||