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Archiv für: Februar 2010

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Mein Opa sagte immer...

...zu meiner Mutter "Mädchen, paß auf, daß du nicht zum Kommunistenhasser wirst."
Nun, viel genützt hat es wohl nicht und da der Apfel nicht weit vom Stamm fällt..., aber ich schweife ab.
Wer jedenfalls heutzutage immer noch mit dem Gedankengut der Kommunisten sympathisiert, der der möge sich bei der Bundeszentralefür politische Bildung die aus 18 DVDs bestehende Sammlung Chronik der Wende bestellen. 25 EUR sind da gut angelegt. Und wer nach Anschauen der ersten DVD immer noch an das Gute im Sozialismus glaubt und den linken Parteien hinterherrennt, nun, bei dem ist Hopfen und Malz verloren.

Es gibt Dinge im Haushalt, ...

... die halten scheinbar ewig. Dazu zählen Zahnstocher, Strohhalme oder etwa Ohrensaubermachstäbchen. Und zweifelsohne auch
Suesstoff
Als ich mir eben einen Tee kochte und ihn süßen wollte, war es vorbei. Dabei hatte ich mich in den letzten 12 Jahren so daran gewöhnt, daß da immer ein Stückchen Süßstoff herauskommt. Recherchen ergaben, daß es die Firma noch gibt, sie hat in mir einen treuen Kunden, ich werde wieder Süßstoff bei ihr kaufen, ob sie davon aber leben kann, ist stark zu bezweifeln.

vorher - nachher

vorhernachher

Vorhin sah mein Auto...

... noch so aus.

Umbau Auto

Mittlerweile ist wieder alles an Ort und Stelle. Und dank Maxxcount sieht kann man nun auch auf Wunsch im Navidisplay bewegte Bilder sehen.

Heute war der Fernsehmechaniker da und...

... tauschte die Hauptplatine aus. Nun geht der Apparat wieder.

Daß in Deutschland Streiks zu einer reinen Farce...

... verkommen sind, zeigt sich nicht nur beim derzeitigen Ausstand der Lufthansapiloten. Streik, das ist für mich das Sichwehren der unterdrückten Arbeiterklasse gegen den ausbeutenden Kapitalistenbonzen.
Sicher aber nicht das derzeitige Gejammer von Leuten, die als bessere Busfahrer mehr Kohle einstreichen als der Bundeskanzler. Und wenn sich irgendwo Leute orange Plastikjäckchen anziehen und Trillerpfeifen mit Aufdruck betrillern, dann sehe ich da auch alles Mögliche, aber sicher keine Notwendigkeit.
Ein echter Streik, der muß von Herzen kommen, nicht von fettgefressenen Gewerkschaftlern geleitet werden, die in der S-Klasse vorfahren und besagtes oranges Jäckchen über ihren in London maßgeschneiderten Anzug stülpen und dann zündende Reden vor den armen Mitgliedern halten, um deren Inhalt dann zu verraten und mit Füßen zu treten.
Daher mein Vorschlag: Gewerkschaften sind im Moment die Totengräber der Nation, daher gehören sie alle auf der Stelle abgeschafft.
Sollte anschließend irgendwo wieder eine Notwendigkeit entstehen, sich gemeinschaftlich zu organisieren, nun, dazu haben wir ein Grundgesetz, dann können sich echte Gewerkschaften gerne wiedergründen und echten Druck erzeugen. Dann gibt es auch wieder echte Verhandlungen und echte Ergebnisse. Aber sicher kein Gerangel um 35-Stundenwochen, kostengünstigen Zahnersatz usw. usf.

Am Wochenende wollte ich mit meinen Gästen...

... einen Film schauen. Also legte ich die CD ein und... der Fernseher meckerte an, dass er kein Bildsignal erhalte. Und tatsächlich blieb es dunkel. Sinnloses Experimentieren begann. Nach und nach kristallisierte sich heraus (vielen Dank krusty), daß der Fernseher die HDMI-Signale nicht mehr auswerten konnte. Ende der Woche kommt also der freundliche Philips-Mann und repariert meinen im September 2009 gekauften Apparat.

An meinem neuen Auto...

... funktionierte die nachträglich eingebaute Freisprecheinrichtung nicht. Sie nannte sich Bluetouch. Der Name deutet schon darauf hin, daß das Gerät Bluetooth beherrscht und per berührungsintensiven Display, eben einem Touchscreen, bedient wird. Blau leuchtete sie, betatschen ließ sie sich auch, machte aber sonst exakt nichts, war also defekt.
Nun hatte ich die glorreiche Idee, mir per ePay eine Ersatzeinrichtung zu leisten, um daß offensichtlich defekte Display zu tauschen. Doch, was sahen meine Augen? Das Ding kostet neu knapp 300 Euronen! Und bei ePay bot man auch immer lustig über die 200er-Grenze. Schließlich ergatterte ich, für immer noch überteuerte 170 EUR, eine solche Freisprecheinrichtung.
Heute trudelte sie per Post ein. Ich steckte das neue Display an das in meinem Auto installierte Kabel und ... es ging! Testweise steckte ich nun mein defektes Display an und ... das ging auf einmal auch wieder.

Nun biete ich also ein nagelneues Bluetouch in ePay...

Dass es mir schlecht geht, ...

... sieht man an der Beantwortung folgenden Umfragedialogs.

Umfrage

Es macht es auch nicht gerade besser,...

... wenn man sich beim Blick aus dem verschneiten Fenster auf die verschneite Landschaft im Schneetreiben darüber klar wird, daß man genau vor einem Jahr auf Sansibar weilte.

Sansibar

Wenn ich mich schon politisch inkorrekt betätige,...

... dann auch gleich richtig. Was Herr Schwesterwelle so die letzten Tage trötete, könnte alles von mir stammen, doch werde ich ihn deswegen nicht loben, denn ich vertraue ihm nicht, ist er doch ein Politiker. Und wären seine Argumente denn wirklich aufrichtig, was man sehr gerne bezweifeln darf, so würden sie denn nur ziehen, wenn es denn auch Vollbeschäftigung gäbe.
Ein Satz mit so vielen Konjunktiva erklärt sich selber, nämlich ad absurdum.
Vielleicht nehmen wir aus den nun kommenden, unvermeindlichen, Debatten wenigstens mit, daß Nichtstuern und Schmarotzern das Leben schwerer gemacht wird.
Die aufkeimenden Mindestlohndebatten lassen aber befürchten, daß mal wieder niemand das Gehirn zu dessen Grundfunktion nutzte.

Soso, die Bombardierung Dresdens...

... forderte nach neuesten Erkenntnissen also "nur" maximal 25.000 Opfer. Das erscheint mir deutlich zu wenig, wenn ich daran denke, daß man vor wenigen Jahren noch von deutlich über 250.000 Toten redete. Das wären ja weniger Opfer als bei der Bombardierung Hamburgs.. Da hege ich berechtigte und arge Zweifel. Ich kenne Zeitzeugen, die nir das Inferno von Dresden in erschütternden Details beschrieben, ich las Kurt Vonneguts Buch, nein, ich mißtraue hier der offiziellen Meinungsmache vehement.

Der bayerische Justizminister ...

... hat im Zusammenhang mit leidigen Steuerbetrüger-CDs den weisen Satz formuliert "Daten kann man nicht stehlen."

Die CSU-Frau hat Recht! Oder etwa nicht? Daten kann man nämlich ausschließlich nur raubmordkopieren.

Ob es daran liegt,...

..., daß ich zu 50 % Ostpreuße bin? Bestimmt, denn meine Gene lassen in mir seit einiger Zeit den Gedanken durch den Kopf gehen, einmal Bärenfang zu bereiten.
Das Rezept ist denkbar einfach. Man braucht nämlich prinzipiell nur in der Mischung 1:1 Honig und Ethanol.
Nun, Honig war nicht schwer zu besorgen, aber wo bekommt man denn Primasprit oder Weingeist zu kaufen? Schlecker, Edeka und real,- hatten jedenfalls keinen. Doch zu Apothekenpreisen fand ich schließlich doch welchen!
In wenigen Wochen sind Neugierige gerne zum Kosten dieser ostpreußischen Spezialität willkommen.

Zutaten

kaputt [Update]

Nach nicht mal zwei Monaten ist der Ersatz für meinen kaputten Öffner heute eingetrudelt.
Mal schauen, wie weit wir diesmal kommen.

Endlich habe auch ich einmal...

... eine unfreiwillig komische Zusammenstellung von (roten) Schlagzeilen entdeckt. Danke SpOn!

SpOn

Da am Wochenende der Rechner...

... aus war, nutzte ich die Gunst der Stunde und sicherte meine >3 Jahre alte und klapprig gewordene 80GB-Systemplatte auf eine nigelnagelneue und flüsterleise 250 GB-Platte. Der Umzug klappte erstaunlicherweise völlig unspektakulär und reibungslos. Nun ist mein Rechner wieder leise und kann mir brav bei der Diplomarbeit dienen. Und eine Sicherungsplatte und ein Image habe ich zur Beruhigung zusätzlich noch.

Liebhaberei

Achja, da wird man geradezu nostalgisch...
Eine Kundin benötigt für einfachste Büroarbeiten irgendeinen Rechner und bat mich, ihre mitgebrachte Maschine, wie auch immer, gängig zu machen.

Das gute Stück entpuppte sich als Vobis-HighPac-Gerät mit jämmerlicher Ausstattung. Ich fand nach Hochfahren des Rechners vor:

- Windows ME mit AOL 5.0 und diverser anderer Crapware

Die Maschine selber bot:

- Athlon 1,2 GHz (ausreichend)
- 128 MB RAM mit shared memory (indiskutabel)
- 40 GB Festplatte (ausreichend)
- zwei optische Laufwerke (mehr als ausreichend)

Weiterhin war, warum auch immer, eine Firewirekarte verbaut, die ich gleich wegen Nutzlosigkeit entfernte. Was nun tun? Ich wühlte in meinem Museum und fand noch SD-RAM.
Also Kiste auf, 2 x 256 MB RAM Vollbestückung aufgerüstet. Bei der Gelegenheit habe ich auch noch eine Netzwerkkarte gesteckt, das Gerät stammte nämlich noch aus einer Ära, in der Netzwerkkarten separat gegen teuer Geld erworben werden mußten und nicht als 0,99-EUR-Chip auf der Hauptplatine steckten.

Nach einer fixen Datensicherung, Neustart, Bootsequenz im BIOS geändert und die XP-CD ins Laufwerk gesteckt. ME fuhr hoch, hmm, CD ins andere LW und los gings!
Irgendwann, ich betreue solche Maschinen meist im Vorbeigehen, wenn ich mir Wasser, Kaffee hole oder so, war XP da. Nur die Netzwerkkarte hatte es nicht erkannt. Der Treiber lag ja auf Diskette bei und... scheiterte mit der seltsamen Meldung

Der INF- Eintrag liegt nicht im Kontext des Gerätes

oder so ähnlich. Die Erinnerungen an die "gute, alte" Zeit kehrten wieder, das war doch das Interrupt-Problem auf den PCI-Bussen und richtig, nach Umstecken auf einen anderen PCI-Steckplatz fand WiXP die Karte problemlos und steuerte sie auch brav an.
Nun begannen die leidigen Updates und ich spielte parallel dazu die benötigte Software auf. Nur zwei Probleme hatte ich noch zu lösen.

1. die ACPI-Erkennung klappte nicht, so konnte WiXP nicht von alleine den Rechner ausschalten. Nach dem SP3 (tauscht HAL) und dem Ändern eines Registryeintrages, an den ich mich noch aus NT4-Zeiten prima aus dem Kopf erinnern konnte (PowerOffAfterShutDown = 1) ging das problemlos.

2. die Festplatte funktionierte nur im PIO-4-Modus und schrieb somit, wenn überhaupt, schäbige 600 kB/S. Die Via4in1-Treiber (hatte ich schon vergessen) lösten das Problem nicht, gingen aber in die richtige Richtung.

Also seufzte ich und machte auch noch ein BIOS-Update und siehe! jetzt klappten auch die Via-Treiber und nach BIOS-Optimierung und Neustart zeigte sich die Festplatte (eine zu Recht vergessene Quantum Fireball) im UDMA5-Modus deutlich übertragungsfreudiger als vorher.

Nun läuft die Kiste und fühlt sich sogar einigermaßen flott an.

Fazit: Eine Reise eine Dekade zurück zeigt, daß früher doch nicht alles besser war. Viele (verdrängte) Erinnerungen an die Tücken der Hard- und Software wurden wieder wach, es war beinahe Nostalgie. Andererseits ein großes Lob an die vorbildlichn gepflegte Gigabyte-Seite, wo ich problemlos und schnell alle Treiber erhielt. Und offen gesagt: dieser Rechner ist auch im Jahr 2010 für Text, Tabelle und Surfen bestens gerüstet.

Nachtrag:

Die integrierte S3-Grafikkarte habe ich doch noch deaktiviert und in den AGP-Steckplatz eine Ati Rage 128 gesteckt, nun baut sich Desktop sichtlich schneller auf und geht auch in voller Auflösung mit 32-Bit-Farben (statt 16 Bit bei der S3) an dem dazugehörenden nagelneuen 19er TFT. Und ich hab auch 32 MB mehr RAM zur Verfügung.

Ich MUSS es einfach bloggen, daß...

... ich seit gestern über neues Inventar verfüge. Hier eine kurze Beschreibung aus dem Prospekt:

Beim Design des Pressalit ConCordia ließen wir uns von dem Concorde-Flugzeug inspirieren. Ein moderner und klassischer ------, bei dem im Design die Absenkautomatik und lift-off Funktionen elegant integriert wurden.

Es handelt sich, wie sich jeder sofort denken kann, bei ------ um einen dänischen Toilettensitz. Der Kauf eines Sitzes wurde nötig, da sich am Vorgänger der Lack zu lösen begann. Ich muß sagen, daß der Neue nicht nur schick aussieht, sondern es sich auch sehr gut drauf sitzen läßt. Weiterhin verfügt der Sitz über eine Softabsenkung, so daß Deckelknallen der Vergangenheit angehört. Das Spitzenmodell des Herstellers hat, nebenbei bemerkt, eine Infrarotautomatik, welche erkennt, daß der Herr des Hauses sein kleines Geschäft erledigt hat und dann diskret und eigenständig Brille und Sitz schließt; das ideale Geschenk also in einer Ehe.

Concordia

Gestern kaufte ich...

... im Getränkemarkt zwei Flaschen Tonic. Auf dem Weg zum Auto fiel mir eine der Flaschen herunter... und zerbarst mit einem Knall. Der ganze Unterboden wurde abgesprengt. So etwas habe ich bei einer PET-Flasche nicht für möglich gehalten.

Dem LG Hamburg kann man...

... kompletten Realitätsverlust bescheinigen. Die dortigen Richter sollten sich lieber um ihr Par kümmern als eine beknackte Entscheidung nach der anderen in die Welt zu kippen.

Überraschend schnell, nämlich immerhin...

... im Jahr 2010 möchte Bundesministerin für Arbeit und Soziales von der Leyen den Begriff Hartz IV tilgen. Da hat sie wohl nicht auf die Seite des Petitionsausschusses geschaut, wo ein ebensolcher Antrag schon vor einer Weile von einer Bürgerin gestellt wurde.
Oder sie hat gerade dort geschaut, als sie nach etwas suchte, was sie beim Wahlvolk beliebter macht. Kleiner Tip: das ist mittlerweile vergebliche Liebesmüh'.

Zum Begriff selbst: ich habe mich seit Einführung dieses Unworts im August 2002 dagegen gesträubt. Auch Verballhornungen wie "rumhartzen" und HIV machten es nicht besser. Aus dieser Zeit stammte sowieso die Mode, jedwede Aktion mit dem Namen eines Politikers zu verknüpfen. Ach halt, Peter Hartz ist ja gar kein Politiker, den haben die Sozis nur geholt, weil sie aus ihren eigenen Reihen niemanden hatten, der eine Idee konkretisieren konnte.
Dann nehmen wir eben die Rürup-Rente. Hmmm, der ist auch kein Politiker, na sowas! Abgesehen davon spricht sich das Wort undankbar aus. Was noch, Riester-Rente? Na bitte, es geht doch! Was gibt es noch für gloriose Namensnennungen? Dosen-Jürgen?

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