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Kategorien: Politik, Wenn ich mal an die Macht komme, dann...., 76 Wörter1 Feedback • Permalink... immer noch. Und sie kann immer noch nix. So titelt man:
Brandanschlag auf Linke Evrim Baba
Beim Lesen stellt sich allerdings heraus, daß damit gemeint ist, daß am Cabrio der Dame ein Reifen angezündet wurde. Ok, auch sowas ist schlimm und sollte mit aller angemessenen Härte verfolgt werden.
Und das sagt die Tageszeitung zu den abgefackelten "Bonzen"-Autos, die so ziemlich zu 100% auf das Konto von Sympathisanten des Blattes gehen dürften?
Tsk, tsk.
Kategorien: Politik, Wenn ich mal an die Macht komme, dann...., 30 Wörter1 Feedback • PermalinkNicht nur in katholischen Einrichtungen, Kinderchören, Familien oder Sportvereinen wurde und wird ständig sexuell mißbraucht, sondern auch ... im Knast. Bitte knallhart recherchieren und schonungslos berichten - Danke!
Kategorien: Allgemeines, 38 Wörter2 Feedbacks • Permalink- 12 Eier
- 1,5-Liter kochendes Wasser
- 6 Esslöffel Salz
- 1 Spritzer EssigDas ganze 10 Minuten kochen und in einen Behälter füllen und voilà: zu Oster gibt es Soleier.
Ob dann auch der Bärenfang gut ist?
Kategorien: Politik, non scholae sed vitae..., Wenn ich mal an die Macht komme, dann...., 170 Wörter1 Feedback • Permalink... gegenüber Schülern und ihren Kommentaren zu ihren Lehrern. Doch wenn mir mein Nachhilfeschüler (10. Klasse) berichtet, daß der neue Deutschlehrer die Klasse erstmals betrat mit den Worten "Mein Name ist $NAME, wie ihr heißt ist mir egal." und am liebsten den Schülern unverständliche Aufgaben hinwirft und sich vorne hinfläzt, um die BLOED zu lesen, dann glaube ich dem Schüler das einfach schon deswegen, weil man als Schüler so etwas Unglaubliches gar nicht erfinden kann.
Beinahe überflüssig zu erwähnen, daß die Grammatiklernhilfe dieses Lehrers schlecht strukturiert war und natürlich auch gravierende Fehler enthielt. So wurde aus dem Präsens "ich fahre" das Futur I "ich wurde gefahren", um nur ein Beispiel zu nennen.Normalerweise müßte man solchen Nullen einfach mal eine in die Fresse hauen oder sie wenigstens rasch aus dem Schuldienst entfernen, doch sowas geht natürlich leider nicht und so werden wieder 25 junge Menschen aus der Schulpflicht entlassen mit nur vagen Vorstellungen ihrer Mutter- bzw. neuen Muttersprache.
Kategorien: non scholae sed vitae..., Kultur, 869 Wörter1 Feedback • PermalinkSeit 1970 wurden im deutschsprachigen Raum 772 Tatorte gesendet, morgen abend läuft der 773te. Ich habe im Laufe der letzten zehn Jahre alle diese Tatorte gesehen. Sie sind ein Teil deutscher Geschichte, die mir vor der sogenannten Wende 1989 fremd war. Aus heutiger Sicht bieten die Tatorte interessante Aspekte und bieten die Möglichkeit, die Veränderung von Blickwinkeln und der gesamten Gesellschaft nachzuvollziehen.
Ich picke mal ein paar Themen heraus:
- Ausländer
In alten Tatorten gab es Ausländer nur als Gastarbeiter, als störendes Beiwerk oder Pauschaltäter. Türken, Italiener, Spanier, Jugoslawen, Griechen und Spanier wurden dargestellt, daß einem heutzutage schlecht werden kann. Und tauchte mal ein Nordafrikaner auf, dann war, wie beim Holländer klar, daß es nur um Drogen gehen kann. Ab und zu tauchte auch mal ein Neger auf, der aber entweder viel Gold oder einen Diplomatenpaß hatte oder grundsätzlich fälschlicherweise schuldig gesprochen wurde.
Seit den späten 1990ern ist das Thema glücklicherweise einer Normalisierung gewichen. Nun ist man mal korrekt oder auch nicht, sind Ausländer gut und böse und auch in den Ermittlerteams arbeiten Leute aus der Türkei. Ex-Jugoslawien und Rußland auf Augenhöhe mit.
- Frauen
Frauen waren in den 1970ern Jahren nur schmückendes Beiwerk oder Opfer. Erst in den späten 1970ern gab es auch starke Frauen, sogar erste weibliche Kommissare (Buchmüller). Heute von der Sonderstellung der Frau im Tatort zu reden, wäre lächerlich. Ausnahme: in Österreich begegnete man auch in relativ aktuellen Tatorten Polizistinnen mit unverhohlener Abneigung, in der Schweiz läßt man das Thema geschickt komplett außen vor.
- Drogen und Genußmittel
Früher: Drogen nur Schwerstkriminelle, Alkohol alle ständig, Rauchen dito, Mitte der 1990ern näherte sich die Sichtweise der Realität an, heutzutage bemüht man sich nach amerikanischem Vorbild(?), Bier und Zigarette auszublenden, der Gebrauch aller illegalen Drogen wird hingegen in allen Details als Alltag geschildert.
- Team
Früher ermittelte ein mehr oder weniger schrulliger Kommissar mit ein paar nichtssagenden Statisten stur bis zur Festname, heute treten auch zweite und dritte Reihe (Gerichtsmediziner, Forensiker) auf den Plan.
- Freizügigkeit
Sehr viele Tatorte sind sehr offenherzig. Gefühlt sieht man in jedem zweiten Tatort nackte Tatsachen, teilweise auch episch lange und nicht etwa nur weibliche Oberweite.
Manche Sexszene hätte man im alten Ostblock auch als Porno verkaufen können und auch sonst gibt es wenige Niederungen, in die sich ein Tatort nicht vorgewagt hätte.
Vor allem fällt die Realistik in der Pathologie auf; bisheriger Höhepunkt: die Obduktion eines Säuglings.- Technik
Der wohl interessanteste Aspekt. Schaut man die Tatorte chronologisch, fällt der technische Fortschritt besonders im Auge. Mancher Fall von 197x ließe sich mit einem gängigen Mobiltelefon in Minuten lösen, manche Handlung ist in unserer Handy- und Internetzeit mittlerweile sogar unvorstellbar.
Und man erkennt auch den Fortschritt an Bild und Ton, so wird erst 4:3 gesendet, dann kommen Videotextuntertitel dazu, es folgen Stereo- bzw. Zweikanalton und dann 16:9 und Dolby Surround. Sicher strahlt man heute den Tatort auch in HD aus, doch soweit bin ich noch nicht.
Glücklicherweise verhindert heutzutage die Bürokratie und Inkompetenz des Apparats die effiziente Anwendung moderner Technik, sonst hätte die Mordkommission immer 100% Aufklärungsquote.Sicher kann man zum Thema noch viele Seiten füllen, aber ich möchte den Rahmen des Blogeintrages nicht sprengen.
Jeder, der sich für jüngere deutsche Zeitgeschichte interessiert, solle sich ruhig mal ein, zwei olle Tatorte anschauen.
Abgesehen davon spielte im Tatort quasi auch jeder semiprominente aus Funk, Sport und Fernsehen mit oder führte Regie, ich nenne nur mal die Namen Samuel Fuller, Rolf Hoppe, Udo Lindenberg, Nena, Sandra, Wolfgang Mischnick, Walter Sedlmeir, Curd Jürgens, Wolfgang Petersen, Wolfgang Staudte, Berti Vogts, Robert Vaughn, Bela B. und natürlich Nastasja Kinski heraus, und habe noch hundert andere bekannte Namen vergessen.
Weitere Infos zum Thema findet man in der Wikipedia und im Tatort-Fundus.
Noch ein Ergänzung: kürzlich hat es die ARD geschafft, und mit der Veröffentlichung von Tatorten auf DVD begonnen. An sich ja nett, aber: eine fette DVD-Box enthält genau vier DVDs mit je einer Folge. Dafür werden stolze 40 EUR verlangt. Das bedeutete ja, von der Platzverschwendung abgesehen, daß man für alle Tatorte, so sie denn überhaupt alle erscheinen, 7.720 auf den Tisch legen müßte?
Ich hätte da eher an 500 EUR gedacht und eine gescheit gestaltete Festplatte mit allen Folgen darauf.
Und zum Schluß noch meine "Lieblingskommissare" ohne Rangfolge:
- Manfred Krug als Stoever
- Gustl Bayrhammer als Melchior Veigl
- Jan-Josef Liefers als Gerichtsmediziner Prof. Boerne
- Lutz Reichert als Meier II
- Andrea Sawatzki als Charlotte Sänger
- Michael Janisch als Michael Fichtl
- Maria Furtwängler als Charlotte LindholmEinen Lieblingstatort habe ich nicht, denn man muß sie in ihrer Zeit betrachten und auch im Kontext. Überdurchschnittlich gute Krimis lieferte eigentlich immer der Bayerische Rundfunk ab, aber auch der Saarländische Rundfunk leistet Erstaunliches.
Eine Krimiserie die fast so alt ist, wie ich selbst, mein Glückwunsch. Allerdings finde ich, daß weniger mehr wäre und man derzeit zu viel produziere. Klasse statt Masse wäre mir hier lieber.
Kategorien: Allgemeines, Politik, Wenn ich mal an die Macht komme, dann...., 2 WörterSende Feedback • Permalink... Artikel durchlesen.
Kategorien: Wenn ich mal an die Macht komme, dann...., 16 WörterSende Feedback • PermalinkMein offener Brief wurde beantwortet. Der Inhalt ist privat, daher an dieser Stelle keine Veröffentlichung.
Kategorien: Kultur, Reise, 270 WörterSende Feedback • Permalink... war in Leipzig - und ich war dabei!
Die Arena war mit 11.000 Leuten fast komplett gefüllt, die Stimmung megagut und dann kam er - der Altmeister der elektronischen Musik. Vor allem war er laut - gibt es Regelungen bezüglich maximaler Lautstärke? Wenn ja, dann wurde gewiß dagegen verstoßen, noch ein bißchen lauter und die Körper wären explodiert. Ich hatte Ohropax benutzt und das war auch gut so; meiner Mutter dröhnten noch Tage später die Ohren.
Trotz des immensen Pegels war der Sound glasklar und die Bässe, die Bässe waren genial phatt - jede Technodisko könnte da auf Jahre neidisch werden.
Jean-Michel und seine drei Mitmusiker brachten ausnahmslos alle populären Titel. Nur ein Stück war mir nicht bekannt, aber dieses Stück war schön lang, hatte geniale Lichteffekte und Monsieur Jarre drehte den Tiefbass in Ekstase so hart auf, daß man aus reiner Not schrie - genial!
Auch Licht und Bild setzten Maßstäbe - der Meister läßt sich nicht lumpen und zitierte state-of-the-art-Technik auf die Bühne. So viele "Laser" sah ich noch nie auf einem Haufen.Bemerkenswerte Notiz am Rande - JMJ Tontechnik war so laut, daß der Krach der zehntausend johlenden, klatschenden und kreischenden Menge schier unterging, wenn er sich beim Publikum bedankte.
Geniale zweieinhalb Stunden perfekte Unterhaltung ohne jedwede Kritik meinerseits - das Leben ist eben eins der Besten! Nochmals vielen Dank an meine Mutter, die mir dieses herrliche Geburtstagsgeschenk machte.
Lichtshow vom Feinsten und Laser ohne Ende.
Kategorien: non scholae sed vitae..., Kultur, Reise, 0 Wörter1 Feedback • Permalink
Kategorien: Allgemeines, überflüssiges Wissen, 60 Wörter1 Feedback • Permalink... zu den drei Tagen vom letzten Mal, bis die Werkstatt die wieder defekte Einparkhilfe repariert bekam. Der Einbau erfolgte auf Kulanz. Als Mietwagen hatte ich diesmal einen Audi A6 3.0 quattro mit 240 PS. Ich will damit losfahren und ... PIEP - Einparkhilfe defekt. Entweder taugen die Sensoren nix und der harte Winter bestraft die miese Technik oder ich habe eine negative Aura...
Kategorien: überflüssiges Wissen, 18 Wörter1 Feedback • Permalink
Ach ja, der Schnappschuß bedeutet nicht etwa, daß danach Schluß war.
Und nein, es war nicht die Mutter.
Kategorien: Politik, 3 WörterSende Feedback • Permalinknordkoreanische Diktator :-|.
Kategorien: Politik, non scholae sed vitae..., Wenn ich mal an die Macht komme, dann...., 517 WörterSende Feedback • PermalinkIn der Ostseezeitung erschien kürzlich ein Artikel über das Buch "Mein erstes Leben" von Dr. Dietrich von Maltzahn. Da deren Onlinearchiv nix kann, setze ich den Artikel einfach mal hier herein und betone, daß alle Rechte daran bei der Ostseezeitung liegen.
Nun ist es so, daß mir über meine Familie das Schicksal der von Maltzahns persönlich bekannt ist und mir um so näher geht. Endlich konnte ich nachlesen, was damals wirklich geschah. Ich kann jedem Bundesbürger nur empfehlen, sich ein paar Stunden Zeit zu gönnen und dieses Buch zu lesen, denn danach relativiert sich vieles. Danach empfindet man die Tagespolitik als nicht mehr so grottig und lernt die Begriffe Rechtsstaat und Freiheit durchaus wieder zu schätzen.
Nach der Lektüre war es mir ein Bedürfnis, mich beim Autor zu bedanken. Hier der Brief:Sehr geehrter Herr Dr. von Maltzahn, Nieder-Olm, im Februar/März 2010
es ist mir ein tiefes Bedürfnis, mich auf diesem Wege bei Ihnen für Ihr Buch „Mein erstes Leben“ zu bedanken. Sie zeigen in aufrüttelnder Weise das wahre Gesicht des Kommunismus. Gleichmacherei ist dem menschlichen Geist zutiefst zuwider und der bittere Ernst, mit dem die SED normale Menschen mit Freiheitsliebe unterdrückte, läßt einen auch mit heutigem Abstand noch schaudern. Außer Uwe Tellkamps „Turm“ ist mir kein geschriebenes Werk bekannt, welches die wahre Seite der DDR so schonungslos aufdeckt. Mir blieb Ihr Schicksal glücklicherweise erspart, denn dank meiner späten Geburt (1967) reduzierten sich meine Erfahrungen mit der Stasi, oder der S2000, wie es beim Militär hieß, lediglich auf zwei Verhöre; denn der zivil gekleidete Oberleutnant Schmid zog es, wie viele seiner Kollegen, vor, aus seinem Ungarn-Urlaub nicht wieder in die Kaserne zurückzukehren.
Nun endlich erfahre ich aus ihrer Feder, wie sich ihr Fluchtversuch wirklich zugetragen hat und welch bittere Konsequenzen er nach sich zog.
Während ihrer Inhaftierung haben meine Eltern oft an Sie, an ihre Frau und natürlich auch an ihre Kinder gedacht; geredet wurde über das Thema nur im Flüsterton und meistens blieb ich davon ausgeschlossen, damit ich mich nicht in der Schule verplappere.
Später war ihr Schicksal immer mahnendes Fanal, was passieren kann, wenn man aus der Spur läuft und wie gnadenlos der sozialistische Staat Andersdenkende verfolgt.
Vielleicht trug Ihre Geschichte auch unbewußt dazu bei, daß ich nun in der Nähe des Flughafens Frankfurt wohne und in der beruhigenden Gewißheit lebe, in wenigen Minuten mit einem werthaltigen Paß das Land in jede beliebige Richtung verlassen zu können. Daran denke ich fast täglich und erinnere mich auch oft daran, daß vor 20 Jahren alleine der Gedanke an so etwas gefährlich war und eine Umsetzung in die Realität exotischer erschien, als der Besuch des Mondes.
Verzeihen Sie mir die ungelenken Worte, sie drücken nur unvollständig meine Gedanken aus, nochmals vielen Dank für Ihr Buch, mögen es viele Menschen lesen und verinnerlichen. Wer nach der Lektüre nicht tief berührt ist, der ist kein Mensch und hat keine Ehre.
Hochachtungsvoll
Joachim Möglich
Kategorien: Kultur, 18 WörterSende Feedback • Permalink... Freunde darüber auszudrücken, daß der gute alte Gutenberg wieder seinen Stammplatz im Mainzer Zentrum eingenommen hat.
Kategorien: Allgemeines, Reise, 92 WörterSende Feedback • PermalinkNach jahrelanger Abstinenz besuchte ich gestern einmal wieder die Cebit. Es gefiel mir ausnehmend gut und ich habe auch viele relevante Informationen aufgeschnappt. Nun heißt es Fußpflegen und Schlaf nachholen.
Infomaterialien zum Nacharbeiten
Frau Dr. Merkel (irgendwo da hinten) redet eine Rede.
Dicht umlagert - die Googlespähwagen
Wer ein paar mehr Monitore anschliessen möchte...
War zwar nix mit Computern, aber die zappelnden Mädels hatten immer viel Pubikum.
Die derzeitige Krone der Zockerhardware, Athlons schnellster Prozessor und 4x SLI mit flüssigen Metall gekühlt auf einem Gaga-Board.
Kategorien: Reise, 40 Wörter2 Feedbacks • Permalink
Da auf der A5 Stau war, fuhr ich via Straßburg nach Freiburg. Irgendwann fahre ich auch mal nach Paris zum Frühstücken. Wer kommt mit?
Und morgen geht es in die andere Richtung, nämlich auf die Cebit.