{"id":115,"date":"2011-03-28T20:44:35","date_gmt":"2011-03-28T20:44:35","guid":{"rendered":"http:\/\/hodruz.de\/wordpress\/?p=115"},"modified":"2011-03-28T20:44:35","modified_gmt":"2011-03-28T20:44:35","slug":"kleine_reise_ins_sachsenland","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/kleine_reise_ins_sachsenland","title":{"rendered":"Kleine Reise ins Sachsenland"},"content":{"rendered":"<p>Der Bordcomputer meines Autos meldete seit einiger Zeit &#8222;Service jetzt!&#8220; Nun, man soll ja auf sein Auto h\u00f6ren. Dieser Service umfa\u00dft auch den Wechsel der Zahnriemen, was erfahrungsgem\u00e4\u00df aufwendig und somit teuer ist. Also entschlo\u00df ich mich, die gro\u00dfe Inspektion von Herrn Michael H\u00f6sel in Thalheim\/Erzgebirge durchf\u00fchren zu lassen, der mir auch in den vergangenen Jahren bei Reparaturen, Umr\u00fcstungen und Inspektionen treu zur Seite stand. So meldete ich mich f\u00fcr eine Zahnriemendurchsicht an. Da diese nicht an einem Tag samt An- und Abreise zu schaffen ist und meine Mutter mittlerweile an der Ostsee wohnt, hatte ich ein Unterkunftsproblem. Doch wo Probleme sind, gibt es auch L\u00f6sungen. So hatte mein ehemaliger Passat ebenfalls eine Durchsicht n\u00f6tig und der Besitzer des Passats wohnt zuf\u00e4llig nur 60 Kilometer weg, also ebenfalls im Erzgebirge.<br \/>\nHier nun der Ablauf.<br \/>\n<strong>Montag, 21.03.11<\/strong><br \/>\n4:30 Uhr klingelt der Wecker, 5:00 Uhr geht es los, 460 Kilometer sind es via Aschaffenburg, W\u00fcrzburg und Schweinfurt. In Bayreuth tanke und fr\u00fchst\u00fccke ich und bin kurz vor 9:00 Uhr in der Werkstatt.<br \/>\nDort fangen Michael und ein Gehilfe sofort an, die Front meines Autos zu demontieren. Nachdem ich nach einer Stunde merkte, da\u00df meine klugen Ratschl\u00e4ge nicht ben\u00f6tigt werden, ging ich durch den Ort, um die Eltern eines Studienfreundes zu besuchen. Bl\u00f6derweise war niemand zu Hause, aber nur wenige Minuten vergingen, bis sich per Mobiltelefon der Passatbesitzer samt Frau, also Uli und Corinna meldeten.<br \/>\nWenige Minuten sp\u00e4ter fuhren wir gemeinsam zur Werkstatt, wo Michael den Passat \u00fcberpr\u00fcfte, um entsprechende Ersatzteile bestellen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nAnschlie\u00dfend fuhren Uli, Corinna und ich mit dem Passat nach &#8230; Altenburg! Nunja, das ist ja nur 50 Kilometer weg und dort kenne ich mich ganz gut aus.<br \/>\nIn Altenburg gab es erst einmal f\u00fcr alle eine Th\u00fcringer Rostbratwurst. Dann sa\u00dfen wir noch bei strahlendem Sonnenschein vor einem Eiscafe. Anschlie\u00dfend kauften wir Senf im Senfladen und Ziegenk\u00e4se in der Stadtinformation.<br \/>\nEs folgte eine kleine Stadtf\u00fchrung, denn Altenburg bietet viele interessante Geb\u00e4ude. Zum Schlu\u00df kauften wir noch Altenburger Bier und beim ber\u00fchmten Fleischer Zschammer Bratwurst, ger\u00e4ucherte S\u00fclzwurst und Griebenschmalz.<br \/>\nSo ger\u00fcstet fuhren wir heim. Heim bedeutet in diesem Fall Zethau, ein Ortsteil von Mulda, einer Gemeinde, die s\u00fcdlich von Freiberg in Sachsen liegt.<br \/>\nDort ist die Welt noch ein bi\u00dfchen zu in Ordnung, denn au\u00dfer Schnee, Schlamm, schlechten Stra\u00dfen und Langzeitarbeitslosen bietet der Ort nicht allzuviel.<br \/>\nWir a\u00dfen Abendbrot, tranken ein, zwei Bierchen und schnell war die Zeit der Nachtruhe heranger\u00fcckt.<br \/>\n<strong><br \/>\nDienstag, 22.03.11<br \/>\n<\/strong><br \/>\nFr\u00fchst\u00fcck, Telefonate, Tagesplanung und dann fuhren wir auf blauen Dunst nach Thalheim. Das sind zwar nur 65 Kilometer, aber dank der Stra\u00dfen, Fahrer, Orte usw. schafft man diese Strecke nicht unter einer Stunde. Daf\u00fcr kommt man an interessanten Orten vorbei wie <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lengefeld\">Kalkwerk<br \/>\n<\/a>(dort versteckte man die Dresdener Kunstsch\u00e4tze im Krieg) oder das endlos lange Gelenau.<br \/>\nGegen Mittag waren wir vor Ort und gingen erst einmal fein im Gasthof &#8222;Paradies&#8220; in Dorfchemnitz essen.<br \/>\nDann schauten wir uns die nahegelegenen und prominenten Plutone, die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifensteine\">Greifensteine<\/a> an.<br \/>\nEndlich meldete sich Micha, mein Auto war fertig. Neue Reifen, neue Bremsscheiben, Getriebe\u00f6lwechsel, Zahnriemen und und und hatten die Rechnung auf satte 2.500 EUR anwachsen lassen. Naja, meine Schuld, was fahre ich auch soviel herum.<br \/>\nWir zogen in mein Auto um und \u00fcberlie\u00dfen den Passat Michaels kompetenten H\u00e4nden.<br \/>\nSchnell kauften wir noch etwas zum Abendessen ein und nach einer m\u00fchseligen Heimreise genossen wir einen ruhigen Abend bei Tee und DVD.<br \/>\n<strong>Mittwoch, 23.03.11<\/strong><br \/>\nAuch heute wieder Kaiserwetter, keine Wolke am Himmel, doch mit 4 Grad ist es doch recht frisch am Morgen.<br \/>\nWir hatten beschlossen, einen Urlaubstag einzulegen. Das 70 Kilometer entfernte Dresden ist daf\u00fcr nat\u00fcrlich ideal.<br \/>\nSo besichtigen wir den <a href=\"http:\/\/pfunds.de\/\">sch\u00f6nsten Milchladen der Welt<\/a>, fuhren mit der \u00e4ltesten Standseilbahn der Welt in Loschwitz, sahen das blaue Wunder und elbabw\u00e4rts die leidige Seeschl\u00f6\u00dfchenbr\u00fccke und genossen zum Mittag ein geistiges Getr\u00e4nk im Ausflugslokal Loschwitzh\u00f6he. Mit anderen Worten: uns ging es richtig gut.<br \/>\nDen wundersch\u00f6nen Tag beschlo\u00df ein ausgezeichnetes Essen am Fu\u00dfe der Frauenkirche.<br \/>\n<strong>Donnerstag, 24.03.11<\/strong><br \/>\nEs liegen immer noch Schneereste im Hof, es ist morgens immer noch saukalt und es ist immer noch strahlendblauer Himmel. Wir fahren erneut nach Thalheim. Ulis Passat ist fertig, seine Regeneration kostete &#8222;nur&#8220; die H\u00e4lfte von meiner. Wir verabschiedeten uns voneinander. Ich bekam bei den nun anwesenden Eltern meines Studienfreundes ein feines Mittag, schw\u00e4tzte noch ein wenig, holte in Altenburg noch Mutters olle Sommerreifen ab und  dann ging es wieder heim.<br \/>\nVier Tage &#8222;Urlaub&#8220;, vier Tage Sachsen, vier Tage in einer anderen Welt.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/abg_markt.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Der Hauptmarkt von Altenburg. Links vorne gab es Roster, rechts hinten Eis und Kaffee.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/greifensteine.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Das Naturtheater in den Greifensteinen.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/dd_seilbahn.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Die \u00e4lteste Standseilbahn der Welt.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/dd_blaues_wunder.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Blick \u00fcber das Elbtal von den Loschwitzer H\u00f6hen aus. Die Br\u00fccke ist das blaue Wunder.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/keilriemen.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Der Service war n\u00f6tig, die Zahnriemen waren br\u00fcchig und so sah einer der Keilriemen aus.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bordcomputer meines Autos meldete seit einiger Zeit &#8222;Service jetzt!&#8220; Nun, man soll ja auf sein Auto h\u00f6ren. Dieser Service umfa\u00dft auch den Wechsel der Zahnriemen, was erfahrungsgem\u00e4\u00df aufwendig und somit teuer ist. 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