{"id":1165,"date":"2007-01-16T23:43:14","date_gmt":"2007-01-16T23:43:14","guid":{"rendered":"http:\/\/hodruz.de\/wordpress\/?p=1165"},"modified":"2007-01-16T23:43:14","modified_gmt":"2007-01-16T23:43:14","slug":"jetzt_wo_meine_anlage_wieder","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/jetzt_wo_meine_anlage_wieder","title":{"rendered":"Jetzt, wo meine Anlage wieder&#8230;."},"content":{"rendered":"<p>&#8230;verkabelt ist, kann ich endlich wieder Musik genie\u00dfen. Dank <a href=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/index.php?title=was_tut_man_nicht_alles_fur_ein_besseres&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1\">leisen<\/a> Rechners und einer k\u00fcrzlichen <a href=\"http:\/\/www.teufel.de\/images\/upload\/sys5_exausbau_kl.jpg\">Lieferung<\/a> sogar in noch besserer Qualit\u00e4t als gewohnt. Daran m\u00f6gen auch die am letzten Freitag erworbenen Kabel durchaus ihre Rolle haben. Teuer genug waren sie jedenfalls. Sagen wir es einmal so: andere kaufen f\u00fcr den Preis, den ich f\u00fcr die Kabelage legen mu\u00dfte, die ganze Anlage \ud83d\ude10<br \/>\nHeute hatte eine g\u00fcnstig im Netz erstandene SACD von Herbert Gr\u00f6nemeyer ihre Premiere. Wem da nicht bei Lied 3 die Tr\u00e4nen flie\u00dfen, der ist kein &#8222;Mensch&#8220;.<br \/>\nUnd au\u00dferdem trudelten heute das Gesamtwerk von Paganini ein. Dabei auch sein wunderbares erstes Violinkonzert und nat\u00fcrlich auch seine 24 Capricci (die waren so schwierig, da\u00df es erst 50 Jahre nach Paganinis Tod gelang, sie nachzuspielen). Diese habe ich nunmehr komplett von drei Virtuosen: James Ehnes (perfekt, steril, atemberaubend), Salvatore Accardo(souver\u00e4n, verschmitzt) und Itzhak Perlman (gekonnt, zur\u00fcckhaltend, dennoch mit pers\u00f6nlicher Note). Einige St\u00fccke habe ich auch in Originalaufnahmen von 1929 bzw. 1931, eingespielt vom jungen Menuhin.<br \/>\nInteressenten k\u00f6nnen gerne bei mir probeh\u00f6ren und die Unterschiede herausfinden.<br \/>\nEin leichter Einstieg in die Materie findet der geneigte Zuschauer unter diesem <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yy9_au3qeCk\">Link<\/a>. Eine sehr h\u00fcbsche und sicher auch hochtalentierte Asiatin bem\u00fcht sich in diesem Video, den dritten Satz des ersten Violinkonzertes zu spielen. Dem Kenner des Werkes wird auffallen, da\u00df sie an mancher Stelle die Geschwindigkeit nicht halten kann und superschwere Parts sogar diskret wegl\u00e4\u00dft.<br \/>\nWenn man sich danach die Interpretationen eines Accardo, Menuhin, Perlman oder Oistrach anh\u00f6rt, dann merkt man man die Distanz auf h\u00f6chsten Niveau.<br \/>\nDas erinnert mich an den Frust mit Pi.<br \/>\nIch war n\u00e4mlich als Sch\u00fcler einmal sehr stolz darauf, die transzendente Kreiszahl fehlerfrei bis zur drei\u00dfigsten Stelle nach dem Komma auswendig zu kennen. Dann kam in den 1980er Jahren in &#8222;Wetten da\u00df?&#8220; ein Kind, welches die Zahl bis zur hundersten Stelle aufsagen konnte. Hut ab!<br \/>\nNun h\u00f6rte bzw. las ich irgendwann einmal, da\u00df der deutsche Rekord des Pi-Nachkommastellenauswendigkennens bei 5555 Nachkommastellen ist. Er wird gehalten von einer gewissen Heike Dutch, Respekt!!<br \/>\nDamit ist f\u00fcr mich schon der G\u00f6tterhorizont weit \u00fcberschritten. Aber wie es immer so ist: der Japaner Akira Haraguchi kann dar\u00fcber nur schlapp lachen, h\u00e4lt er doch den derzeitigen Weltrekord mit sage und schreibe 100.000 Nachkommastellen.<br \/>\nDa kommt man sich richtig klein und unw\u00fcrdig vor \ud83d\ude10<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;verkabelt ist, kann ich endlich wieder Musik genie\u00dfen. Dank leisen Rechners und einer k\u00fcrzlichen Lieferung sogar in noch besserer Qualit\u00e4t als gewohnt. Daran m\u00f6gen auch die am letzten Freitag erworbenen Kabel durchaus ihre Rolle haben. Teuer genug waren sie jedenfalls. 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