{"id":3702,"date":"2013-11-20T21:15:12","date_gmt":"2013-11-20T21:15:12","guid":{"rendered":"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/?p=3702"},"modified":"2013-11-20T21:15:12","modified_gmt":"2013-11-20T21:15:12","slug":"lte-odyssee","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/lte-odyssee","title":{"rendered":"LTE-Odyssee"},"content":{"rendered":"<p>Ein Kunde in NRW bekam Ende letzten Jahres von mir einen LTE-Router gesetzt, der bis in den Sp\u00e4tsommer auch recht gut seine Aufgabe erf\u00fcllt. Dann fingen die Schwierigkeiten an, erst gab es St\u00f6rungen bei VoIP, dann hakelte das WLAN, schlie\u00dflich sah selbst die Telekom ein, da\u00df irgendetwas nicht stimmt und schickte im September einen neuen Router.<br \/>\nAn diesem Ger\u00e4t ging VoIP \u00fcberhaupt nicht mehr, daf\u00fcr funktionierte das WLAN wohl einige Tage stabil. Da B\u00fcroarbeit ganz ohne Telefon auf Dauer etwas \u00f6de ist, starteten wir im Oktober nochmals einen Routertausch. Die Kollegin vor Ort schaffte es mit zwei verschiedenen Notebooks und drei verschiedenen LAN-Kabeln nicht, einen Erstkontakt zu diesem nagelneuen Ger\u00e4t herzustellen. Nach fast einer Stunde Mobiltelefonsupport gaben wir genervt auf. <\/p>\n<p>Ich bat die Kollegin, den LTE-Router im T-Punkt testen zu lassen. Eine Stunde sp\u00e4ter rief sie mich von dort an; der Telekomiker meinte, der Router funktioniere?!?<br \/>\nAm folgenden Tag probierten wir noch einmal ganz langsam und in Einzelschritten die Kontaktaufnahme:<\/p>\n<p>&#8211; Router an? Check! warten<br \/>\n&#8211; Notebook an? Check! warten<br \/>\n&#8211; LAN aktiv? Check!<br \/>\n&#8211; Funktioniert das Kabel in einer anderen IT-Umgebung? Check!<br \/>\n&#8211; Kabel beidseitig ordentlich eingesteckt? Check!<br \/>\n(da DHCP nicht ging)<br \/>\n&#8211; Feste IP im Nummernkreis des Routers vergeben und pingbar? Check!<br \/>\n&#8211; Router pingbar? FAIL!<\/p>\n<p>Das Ganze noch mit anderen Notebooks versucht. Auch der Versuch per Smartphone mit WLAN auf den Router zuzugreifen scheiterte.<\/p>\n<p>Also bem\u00fchte ich die Kollegin nochmals in den T-Punkt. Diesmal stellte man fest, da\u00df der Router kaputt sei. Immerhin, ich zweifelte n\u00e4mlich schon an meinen Qualit\u00e4ten.<br \/>\nAlso wurde wieder ein Austausch veranla\u00dft, denn nat\u00fcrlich hatte man kein passendes Ersatzger\u00e4t vor Ort.<br \/>\nDamit nun das B\u00fcro endlich wieder arbeiten konnte, schickte ich ein mittlerweile lagerndes Ersatzger\u00e4t, von mir fertig programmiert,  in den Norden. Und am n\u00e4chsten Arbeitstag, wir hatten mittlerweile Mitte Oktober, konnte das B\u00fcro nach mehreren Monaten gest\u00f6rten und mehreren Tagen ganz brachliegenden Internetempfang wieder wie gewohnt arbeiten.<\/p>\n<p>Damit ist die Geschichte aber noch nicht zu Ende, denn der Leser wird sich sicher fragen, was denn nun mit dem Austauschger\u00e4t passierte?<br \/>\nNun, dieses Ger\u00e4t kam tats\u00e4chlich am 25. Oktober im B\u00fcro an. Da in der N\u00e4he eine weitere Filiale er\u00f6ffnet werden sollte, dirigierte ich diesen neuen (Ersatz-)router dorthin um. Letzte Woche nun wollte ein Kollege das neue B\u00fcro einrichten und mu\u00dfte feststellen, da\u00df statt des vollwertigen, kleinb\u00fcrotauglichen LTE-Routers mit 4xLAN die Telekom aus Versehen einen kleinen LAN-losen LTE-WLAN-Router geschickt hatte. <\/p>\n<p>Das konnte nun keinen mehr schocken und so schickten wir diese Fehllieferung retour mit der Bitte um Zusendung des uns zustehenden passenden Ger\u00e4tes.<\/p>\n<p>Vorgestern, am Montag, weilte der Kollege wieder am Standort und wollte nun endlich den neuen Router in Betrieb nehmen. Dreimal darf der mir hoffentlich noch folgende Leser raten, was er im Austauschpaket vorfand? Richtig, nochmals genauso einen falschen Router!<\/p>\n<p>Ich bat, nun mit sehr wenig Hoffnung, dieses Ger\u00e4t zu reklamieren. Die T-Hotline meinte aber nur lakonisch, da\u00df das 14-t\u00e4gige R\u00fcckgaberecht \u00fcberschritten sei und man da nichts mehr machen k\u00f6nne. Klar, denn die zust\u00e4ndige Sachbearbeiterin war im Jahresurlaub und vor Ort f\u00e4ngt der Regelbetrieb erst in K\u00fcrze an, da bekam das niemand mit. Und das ein Ger\u00e4teaustausch zum, ja, zum wievielten Male eigentlich (vierten?) Male schiefgeht; damit mu\u00df man ja nun wirklich nicht rechnen.<\/p>\n<p>Nun, darum wird sich mit Freude die Rechtsabteilung k\u00fcmmern, aber damit haben wir ja immer noch keinen Router vor Ort. Gestern war der gro\u00dfe Chef vor Ort, der sich \u00fcber die ganze Sache tierisch aufregte und die Sache unpragmatisch damit l\u00f6ste, da\u00df er im T-Punkt f\u00fcr 300 EUR einen passenden LTE-Router, den er vorher auf Funktion \u00fcberpr\u00fcfen lie\u00df, kaufte.<br \/>\nDiesen nun wollten die Herren gestern auch vor Ort in Betrieb nehmen&#8230; und scheiterten an der fehlenden PIN, die im Brief stand, den die Urlaubs-Kollegin unauffindbar versteckt hatte. Also wieder nichts.<\/p>\n<p>Heute nun war die Kollegin wieder im Lande, die PIN da, der Router erreichbar und flugs programmiert.<\/p>\n<p>Die einzige unsch\u00f6ne Sache war nur, da\u00df er sich nicht ins Internet verband. Doch hier war die L\u00f6sung nahe, denn ich hatte schon einmal Erfahrung sammeln m\u00fcssen, wie man ein paar APN-Routereintr\u00e4ge manipulieren mu\u00df, damit ein Privatkundenrouter mit einer Firmenkunden-SIM ins LTE-Netz gelangt. <\/p>\n<p>Also endete heute die LTE-Router-Odyssee &#8211; mit einem Happy-End?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Kunde in NRW bekam Ende letzten Jahres von mir einen LTE-Router gesetzt, der bis in den Sp\u00e4tsommer auch recht gut seine Aufgabe erf\u00fcllt. 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