{"id":3963,"date":"2015-02-05T21:07:32","date_gmt":"2015-02-05T21:07:32","guid":{"rendered":"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/?p=3963"},"modified":"2015-02-15T10:39:44","modified_gmt":"2015-02-15T10:39:44","slug":"achter-urlaubstag-14-01-2015-transfer-zum-rio-dulce","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/achter-urlaubstag-14-01-2015-transfer-zum-rio-dulce","title":{"rendered":"achter Urlaubstag \u2013 14.01.2015 \u2013 Transfer zum Rio Dulce"},"content":{"rendered":"<p>Mit echter deutscher P\u00fcnktlichkeit verlie\u00dfen wir, gut gefr\u00fchst\u00fcckt und sehr gut ausgeruht, f\u00fcnf Minuten vor 9:00 Uhr die herrliche Hotelanlage. Unser krokodilgebissener Fahrer brachte uns zu unserem n\u00e4chsten Ziel, dem \u00d6rtchen Rio Dulce (s\u00fc\u00dfer Flu\u00df) am gleichnamigen Flu\u00df. Gute drei Stunden Fahrt f\u00fcr 250 km, in denen wir leere Stra\u00dfen, unendliche Weiten und viel Armut sahen. Unterwegs kauften wir ein paar Fr\u00fcchte direkt an der Stra\u00dfe ein. Die seltenen Stra\u00dfen sind echte Lebensadern, man sieht oft Menschen zu Fu\u00df, mit dem Rad, der Schubkarre, seltener mit Getier, dem Motorrad oder dem allgegenw\u00e4rtigen Pickup Holz, Fr\u00fcchte und Anderes durch die Gegend fahren. An den seltenen Kreuzungen gibt es gleich mehr Leben, dort wird Essen angeboten, gut riechend, aber aus Vorsichtsgr\u00fcnden ungekostet.<\/p>\n<p>Am Ziel suchten wir erst einmal unseren Reisef\u00fchrer und das Boot, welches uns zum Hotel bringen sollte. Das war nicht trivial, aber dank H\u00e4ndi bekamen wir das auch hin. Wir hatten n\u00e4mlich unseren urspr\u00fcnglich geplanten Reisef\u00fchrer durch unseren Mitbewohner Rafael ersetzt, der gerade in Guatemala weilt, um als Reisef\u00fchrer zu arbeiten.<\/p>\n<p>Wir bezogen unsere spannende Unterkunft in der Hotelanlage <a href=\"https:\/\/www.google.com\/search?q=catamaran+rio+dulce&#038;biw=1552&#038;bih=1201&#038;source=lnms&#038;tbm=isch&#038;sa=X&#038;ei=J9PTVPiAJYPraozZgIAK&#038;ved=0CAYQ_AUoATgK\" target=\"_blank\">Catamaran<\/a>.<\/p>\n<p>Heute war der einzige Tag unserer gesamten Reise, an dem wir schlechtes Wetter hatten. Deswegen verzichteten wir auf einen Badeausflug und fuhren statt dessen mit einem Boot zu der Festung <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Castillo_de_San_Felipe_de_Lara\" target=\"_blank\">San Felipe de Lara<\/a>. Der Ausflug zeigte uns exotische Pflanzen und Tiere und die Festung war sehr gepflegt und der Reisef\u00fchrer vermittelte interessantes Wissen. Leider regnete es sich ein. Auf der Bootsfahrt zur\u00fcck war ich binnen Minuten durchn\u00e4\u00dft, die angeblich wasser- und winddichte Jacke erwies sich als Blender, aber immerhin konnte ich meinen neuen Fotoapparat trocken halten.<\/p>\n<p>Gelitten hatten aber die Postkarten. Wir lie\u00dfen uns in den Ort fahren und suchten dort eine Post, um Briefmarken zu kaufen.<\/p>\n<p>Diese Aktion kann man getrost als erstes (kleines) Abenteuer des Urlaubs bezeichnen. Unter dichtgedr\u00e4ngten Verkaufsbuden, notd\u00fcrftig mit defekten Planen gegen den den str\u00f6menden Regen versehen, schl\u00e4ngelten wir uns vom Hafen ins Zentrum, vorbei an H\u00fchnerinnereien, Kochstellen, Obst, Schnaps, zahnlosen Indianern, r\u00e4udigen Hunden, Bettlern, H\u00e4ndlern; alle redeten durcheinander, jeder bem\u00fchte sich nicht na\u00df zu werden; die olfaktorischen, visuellen und akustischen Eindr\u00fccke waren \u00fcberw\u00e4ltigend. Wir fragten uns m\u00fchsam zur Post (correo) durch, die sich als bessere Garage entpuppte. Dort war ein h\u00fcbsches M\u00e4dchen, die uns sehr freundlich und sehr bestimmt eine Ausrede auftischte, da\u00df ausgerechnet heute ausnahmsweise der Briefmarkenlaster nicht da war und es deswegen keine solchen g\u00e4be&#8230;<\/p>\n<p>Also der ganze Aufwand umsonst. Wir liefen also, pitschna\u00df wie wir waren, wieder zum Boot zur\u00fcck, nicht ohne uns noch ordentlich mit Notwendigkeiten (Bier, Rum und Mangos) einzudecken.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Hotel wurden an der Klimaanlage die Sachen getrocknet, es gab Abendbrot und der Abend klang aus auf meiner Veranda<br \/>\nmit ein, zwei Gl\u00e4sern Rum und karibischer Musik wie etwa <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=TMdsVS5yeoY\" target=\"_blank\">dieser<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/hotel1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/hotel1.jpg\" alt=\"hotel\" width=\"1024\" height=\"683\" class=\"alignnone size-full wp-image-3964\" srcset=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/hotel1.jpg 1024w, http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/hotel1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Unsere Hotelzimmer waren H\u00fctten, die auf Holzstelzen im Wasser stehen. Man kann dort prima schlafen, das pl\u00e4tschernde Wasser unter einem erinnert an ein Wasserbett. Auf meiner Veranda sa\u00dfen wir immer zu dritt am Abend, h\u00f6rten fremde Musik mit deutlichen Reggaeeinflu\u00df und genossen einheimischen Rum. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/festung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/festung.jpg\" alt=\"festung\" width=\"1024\" height=\"768\" class=\"alignnone size-full wp-image-3965\" srcset=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/festung.jpg 1024w, http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/festung-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/regen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/regen.jpg\" alt=\"regen\" width=\"1024\" height=\"768\" class=\"alignnone size-full wp-image-3966\" srcset=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/regen.jpg 1024w, http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/regen-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf der Festung. v.r.n.l.: Rafael, unser Begleiter, der einheimische F\u00fchrer und der schon leicht nasse Autor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit echter deutscher P\u00fcnktlichkeit verlie\u00dfen wir, gut gefr\u00fchst\u00fcckt und sehr gut ausgeruht, f\u00fcnf Minuten vor 9:00 Uhr die herrliche Hotelanlage. 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