{"id":4306,"date":"2016-03-22T19:21:48","date_gmt":"2016-03-22T19:21:48","guid":{"rendered":"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/?p=4306"},"modified":"2016-03-22T22:48:08","modified_gmt":"2016-03-22T22:48:09","slug":"kurzurlaub-auf-gran-canaria-teil-7","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/kurzurlaub-auf-gran-canaria-teil-7","title":{"rendered":"Kurzurlaub auf Gran Canaria \u2013 Teil 7"},"content":{"rendered":"<p>Autofahren &#8211; Landschaft sehen &#8211; essen, schon wieder? Wird das nicht langweilig? Nein! Heute soll einer der sch\u00f6nsten Tage werden.<\/p>\n<p>Zuerst schauen wir uns die ber\u00fchmte S\u00fcdk\u00fcste von Maspalomas mit dem Leuchtturm und dem wundersch\u00f6nen Strand an. Zur Erholung gibt es im Pub ein Guinness. Dann wandern wir an der Promenade entlang und &#8222;schauen Menschen&#8220;.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck am Auto beschlie\u00dfe ich, einer Route vom Reisef\u00fchrer zu folgen und wir fahren wieder Richtung Puerto Rico wie am Vortag. Doch diesmal nehmen wir die normale Stra\u00dfe, die sich abenteuerlich an die H\u00e4nge anschmiegt.<\/p>\n<p>Dann biegen wir auf die GC505 ab und fahren bis an deren bitteres Ende, d.h. wir m\u00fcssen umkehren. Kurz vorher haben wir aber Rast bei Casa Fernando gemacht und dort Kleinigkeiten (Potaje = Eintopf) gegessen und nat\u00fcrlich Sangria getrunken.<\/p>\n<p>Dann endlich lernten wir einmal die urt\u00fcmlichen Stra\u00dfen kennen, die sich ohne Sicherung und ohne Markierung in sehr kreativer Weise durch die schroffe Landschaft schl\u00e4ngelten. Gl\u00fccklicherweise war wenig Gegenverkehr, denn Ausweichen war meist nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die Damen waren leicht ver\u00e4ngstigt, weil links oder rechts Abgr\u00fcnde g\u00e4hnten, doch ich jubelte und steuerte das brave, kleine Auto sicher zur n\u00e4chsten &#8222;richtigen&#8220; Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Eine tolle Strecke, die fahre ich gerne noch einmal!<\/p>\n<p>Dann durchkreuzten wir die Landesmitte, das Wetter wurde immer schlechter und schlie\u00dflich hatten wir 9 Grad und fuhren durch Wolken. Schnell ging es wieder ab ins Tal und schon hatten wir wieder unsere gewohnten 22 Grad und die Sonne schien.<\/p>\n<p>Jetzt folgte ein spannender Reiseteil, doch nicht die Landschaft faszinierte (die war grau und grau), sondern die Restkilometeranzeige wurde von drei Augenpaaren immer gespannter angeschaut.<\/p>\n<p>Ich wollte beim Losfahren in Maspalomas noch Volltanken, doch war auf der Route nur eine Tankstelle und die war auf der falschen Stra\u00dfenseite und ich hatte keine taugende Chance, die Seite zu wechseln. Zu diesem Zeitpunkt zeigte der Bordcomputer noch 180 Kilometer Reserve, was bei einer Insel mit einem Radius von 23 Kilometern durchaus \u00fcppig erscheint. Abgesehen davon wollte ich aber an der n\u00e4chsten Tankstelle Sprit fassen. Dummerweise kam auf der gesamten Strecke keine einzige Tankstelle. Egal, ich hatte ja genug Sprit, oder?<\/p>\n<p>Als der Tageskilometerz\u00e4hler bei 80 Kilometern Rest auf &#8212; umsprang, beruhigte mich da\u00df nicht, denn wir fuhren bei miesem Wetter st\u00e4ndig steil bergauf. Die Benzinnadel sank gnadenlos der Null entgegen.<\/p>\n<p>Ich gab im Navi die Frage nach der n\u00e4chsten Tankstelle ein. 46 Kilometer war die Antwort. Und dabei waren wir nur 5 Kilometer von der Regionalhauptstadt entfernt, aber dort gibt es nunmal keinerlei Tankstelle. Na gut, wir fuhren noch nicht lange mit ungewisser Reichweite und eigentlich ging es ab jetzt ja nur noch bergab. Und im Zweifel k\u00f6nnte man ja das Pendant des ADAC&#8230;, doch spannenderweise hatte keiner der drei Insassen ein Telefon dabei. <\/p>\n<p>Hmm, ich plante schon einen Halt in einer Notbucht, das Winken, bis mich einer zur K\u00fcste mitnimmt und eine Taxifahrt mit Kanister zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Andererseits waren es nur noch 27 Kilometer, aber die Tanknadel schon unter 0 und irgendwie mu\u00dften wir ST\u00c4NDIG irgendwelche bl\u00f6den H\u00fcgel erklimmen, obwohl es doch eigentlich nur abw\u00e4rts gehen sollte. Und dann war da noch der lahme Bus vor einem&#8230;<\/p>\n<p>Stotterte beim letzten H\u00fcgel nicht schon der Motor oder war das nur Einbildung?<\/p>\n<p>Also die Situation ist klar beschrieben. Am meisten \u00e4rgerte mich der eigene Dilettantismus und die gedachte, berechtigte H\u00e4me der Mitmenschen. Auf so einer pipseligen Insel ohne Sprit liegenbleiben, Ha-Ha!<\/p>\n<p>Die Erl\u00f6sung kam \u00fcberraschend, denn im n\u00e4chsten Ort war auf einmal ein Schild Tankstelle (noch nie habe ich mich so \u00fcber ein Tankstellenschild gefreut) und &#8230; tats\u00e4chlich war dort eine Tankstelle. Freilich hatte ich diese Tankstelle schon bei vorigen Ausfl\u00fcgen bemerkt, aber in der Hektik nicht mehr daran gedacht. Die Tankstelle war klein, sch\u00e4big, \u00fcberteuert, aber in so einem Fall war das egal, der Sprit ist da unten sowieso deutlich g\u00fcnstiger als hierzulande und in so einer Situation spielt so etwas keine Rolle.<\/p>\n<p>42,6 Liter wurden getankt, 43 Liter fa\u00dft der Tank, also w\u00e4ren wir auch noch bequem zur n\u00e4chsten Tanke *hust* <\/p>\n<p>Nach diesem &#8222;Abenteuer&#8220; stieg die Stimmung ungemein und die letzten Kilometer war allerbeste Stimmung.<\/p>\n<p>Abends ging es an den Pool und dann gingen wir in unmittelbarer N\u00e4he fein essen. Lamm gab es f\u00fcr mich und das Lamm war viel und mundete extrem gut.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc22.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc22.jpg\" alt=\"gc22\" width=\"1915\" height=\"1226\" class=\"alignnone size-full wp-image-4317\" srcset=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc22.jpg 1915w, http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc22-300x192.jpg 300w, http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc22-1024x655.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1915px) 100vw, 1915px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hier kann man ganz gut unsere Abenteuerstrecke erkennen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc23.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc23.jpg\" alt=\"gc30\" width=\"1280\" height=\"867\" class=\"alignnone size-full wp-image-4307\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eine gute Speisekarte und alles bezahlbar.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc24.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc24.jpg\" alt=\"gc24\" width=\"1280\" height=\"853\" class=\"alignnone size-full wp-image-4308\" srcset=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc24.jpg 1280w, http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc24-300x199.jpg 300w, http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc24-1024x682.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gewaltige Felsen und einsame B\u00e4ume wie im Indianerfilm.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc25.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc25.jpg\" alt=\"gc29\" width=\"1280\" height=\"853\" class=\"alignnone size-full wp-image-4309\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und 20 Minuten vorher noch D\u00fcnen am Meer.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc26.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc26.jpg\" alt=\"gc23\" width=\"1280\" height=\"1335\" class=\"alignnone size-full wp-image-4310\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gebirge von unten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc27.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc27.jpg\" alt=\"gc28\" width=\"1280\" height=\"853\" class=\"alignnone size-full wp-image-4311\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc28.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc28.jpg\" alt=\"gc27\" width=\"1280\" height=\"853\" class=\"alignnone size-full wp-image-4312\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc29.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc29.jpg\" alt=\"gc26\" width=\"3602\" height=\"2370\" class=\"alignnone size-full wp-image-4313\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gebirge von oben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc30.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/wp-content\/uploads\/gc30.jpg\" alt=\"gc25\" width=\"1280\" height=\"564\" class=\"alignnone size-full wp-image-4314\" \/><\/a><\/p>\n<p>Rast an der Pa\u00dfstra\u00dfe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autofahren &#8211; Landschaft sehen &#8211; essen, schon wieder? Wird das nicht langweilig? Nein! Heute soll einer der sch\u00f6nsten Tage werden. Zuerst schauen wir uns die ber\u00fchmte S\u00fcdk\u00fcste von Maspalomas mit dem Leuchtturm und dem wundersch\u00f6nen Strand an. Zur Erholung gibt es im Pub ein Guinness. Dann wandern wir an der Promenade entlang und &#8222;schauen Menschen&#8220;. 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