{"id":440,"date":"2009-08-17T19:54:39","date_gmt":"2009-08-17T19:54:39","guid":{"rendered":"http:\/\/hodruz.de\/wordpress\/?p=440"},"modified":"2009-08-17T19:54:39","modified_gmt":"2009-08-17T19:54:39","slug":"bericht_sudeuropaurlaub_sommer_2009_teil_7","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/bericht_sudeuropaurlaub_sommer_2009_teil_7","title":{"rendered":"Bericht S\u00fcdeuropaurlaub Sommer 2009 &#8211; Teil 5 und Teil 6"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/stiefel.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/baden.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\nDas erste Mal konnte ich ausschlafen, das erste Mal seit Tagen war am Morgen keine unertr\u00e4gliche Hitze. Im Gegenteil, es waren kaum 22 Grad und sogar ein paar Regentropfen konnte man sp\u00fcren.<br \/>\nNun ja, zum Badengehen war dieses Wetter weniger geeignet, aber mein Optimismus trog nicht. Ich schlug vor, an die &#8222;kalte&#8220; , also die ionische, Seite des Mittelmeeres zu fahren. Und als wir dort eintrafen, schien in der Tat die Sonne und es war ausreichend warm. &#8222;Kalt&#8220; mag den Einheimischen das Wasser erscheinen, f\u00fcr mich, der ich nur die Ostsee kenne, war das Wasser badewannenwarm. Und herrlich klar war es dazu auch noch. Und sch\u00f6ne Wellen waren. Und durchaus auch mal h\u00f6here Wellen. Und das Wasser war so weich, so tragend, einfach nur ein Genu\u00df. Wir waren insgesamt 7 Personen am Strand, ich stellte selbstverst\u00e4ndlich den Imwasserbleibenrekord auf, denn ich war sicher mehr als 5 Stunden darin. Auf Grund diverser unangenehmer Erfahrungen mit Sonnenbrand im <a href=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/index.php?title=bericht_urlaubsreise_2009_teil_12_maurit&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1\">Winter<\/a> hatte ich Sonnencreme dabei und benutzte sie sogar.<br \/>\nDeswegen fiel der Sonnenbrand des Tages nur moderat aus und ich sch\u00e4le mich momentan kaum mehr&#8230;<br \/>\nMittags gingen alle essen, nur ich hatte keinen Hunger und pa\u00dfte auf unser Gep\u00e4ck auf. Ansonsten schwamm ich den Strand auf und ab und besuchte auch die verankerten Boote. Einj wunderbarer und entspannender Urlaubstag.<br \/>\nAls die Sonne unterzugehen begann, brachen wir in einen s\u00fcdlich gelegenen Ort auf. Dort war gerade ein Volksfest und ein gro\u00dfer Rummel war aufgebaut. Doch noch war alles menschenleer, wie auch das Lokal &#8222;Don Pedro&#8220;, in dem wir ein hervorragdendes Abendmahl zu uns nahmen. Doch zwischen Vorspeise und Hauptgang f\u00fcllte sich das Lokal binnen Minuten und war ruckzuck brechendvoll. Auch war der Strand samt Rummel und Eislaufbahn (sic!) gut frequentiert. La dolce vita!<br \/>\nSp\u00e4t kamen wir zu Hause an, sanken m\u00fcde in unsere Betten&#8230; um wenig sp\u00e4ter, n\u00e4mlich 6:30 Uhr wieder geweckt zu werden, denn nun sollte es auf die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tyrrhenisches_Meer\">tyrrhennische<\/a> Seite zum Baden gehen und rechtzeitiges Kommen sichert gute Pl\u00e4tze.<br \/>\nHeute waren wir 8 Personen. Wir fuhren \u00fcber Pizzo nach Tropea mit seinen interessanten bebauten Felsen und schlugen gleich drei Sonnenschirme auf. Das Wasser war hier tats\u00e4chlich noch einen Tick w\u00e4rmer, auf Grund der Brandung auch nicht so klar. Aber die Wellen waren eindeutig besser und ich wurde nicht m\u00fcde, in ihnen herumzuplanschen.<br \/>\nOffensichtlich konnten die meisten Strandbesucher nicht oder nur m\u00e4\u00dfig schwimmen, so da\u00df man 10 Meter vom Strand weg f\u00fcr sich alleine war. Ich umschwamm die Felskette, kletterte in Grotten und lie\u00df mich von meterhohen Brandungswellen umherwerfen, einfach nur traumhaft. Daf\u00fcr hatte sich die weite Anreise gelohnt!<br \/>\nDas Mittagessen fand diesmal nicht in einem Lokal statt, wir hatten alles dabei. Unter den neidischen Blicken der Strandnachbarn wurden aus den K\u00fchltaschen Br\u00f6tchen, Salami, K\u00e4se, Mortadella, Tomaten, Pfirsiche, Pflaumen und Bier ausgepackt und br\u00fcderlich geteilt. Dazu hatten wir, wie am Vortag einen gro\u00dfen Wasserbeh\u00e4lter dabei, der am Morgen mit frischen Quellwasser gef\u00fcllt worden war. Dieses Quellwasser ist eine der tollsten Sachen, die es in der Gegend gibt. \u00dcberall findet man Trinkwasserquellen, an denen die Anwohner Trinkwasser f\u00fcr zu Hause zapfen. Und das Wasser war hervorragend, ich habe bestimmt 5 Liter oder so davon genossen.<br \/>\nAm sp\u00e4ten Nachmittag versperrten die nahegelegenen Felsen so langsam die Sonne. Au\u00dferdem begann ein DJ mit einer unertr\u00e4glich miesen Anlage unertr\u00e4glich laute &#8222;Musik&#8220; \u00fcber den Strand zu verbreiten, das machte das Weggehen durchaus leichter.<br \/>\nEine neue Erfahrung f\u00fcr mich war, da\u00df der Strand st\u00e4ndig von irgendwelchen Nordafrikanern, Albanern usw. abgelaufen wurde, die aktuelle Kinofilme, MP3-CDs, &#8222;echte&#8220; Gucci-Taschen, aber auch diversen Tand wie Sonnenbrillen, Strandh\u00fcte usw. anboten. Aber auch Wahrsagen, Henna-T\u00e4towierungen, Negerfrisuren oder chinesische Massage wurden feilgeboten und offenkundig gerne vom Strandpublikum angenommen.<br \/>\nAuf dem R\u00fcckweg vom zweiten Strandtag pausierten wir noch in Pizzo, wo es Tartuffo und Eis gab. Dann kauften wir noch Lebensmittel und Oliven\u00f6lkanister. Am Abend waren wir zu schlapp, um nochmal in die Stadt zu fahren. So a\u00dfen wir zu Hause, hatten aber auch hier zahlreichen Besuch. Ich sah mit dem Familienoberhaupt die \u00fcberaus spannende Lottoziehung, waren doch gerade 140 Millionen Euro im Jackpot. Wie man ahnen kann, gewannen wir nichts. Nach Mitternacht hatten wir das kleine Bierfa\u00df geleert und konnten wiederum m\u00fcde und gl\u00fccklich ins Bett sinken.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/italien_schlechtwetter.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Mitten in den Wolken. So geht es einem, wenn man in 500 Metern H\u00f6he wohnt.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/italien_fahrzeug.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Wir \u00fcberholen ein seltsames Gef\u00e4hrt, welches Spittelkram an den Strand f\u00e4hrt, um es an die Touristen zu verh\u00f6kern.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/italien_soverato_oben.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Unser Strand von oben.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/italien_strand1.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Am Strand.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/soverato.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Am Boden des Wassers liegen Steine. Ich konnte leider nicht mehr unter Wasser fotografieren, meine Kamera hatte einen \u00e4u\u00dferen Schaden.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/italien_su.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Nochmals ein Blick auf die Bucht von Soverato im Sonnenuntergang.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/italien_tropea.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Die Felswand von Tropea.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/tropea.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Unser Badestrand samt Liegeplatz aus dem Weltraum gesehen.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/italien_tropea1.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Tropea.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/italien_strand2.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Strand mit Brandung.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/italien_tropea2.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Der Strand von Tropea mit sch\u00f6ner Kulisse.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/italien_behaelter.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Oben 7 Liter Wasser &#8211; unten eisgek\u00fchltes Bier und Lebensmittel.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/pizzo.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Blick auf die Altstadt von Pizzo.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/melonen.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Melonen sind dort gigantisch gro\u00df und kosten nix.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/nek.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Zwei Eintrittskarten f\u00fcr ein Konzert des Rocks\u00e4ngers <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nek\">Nek<\/a>. H\u00e4tten wir noch einen Tag mehr gehabt, w\u00e4ren wir auch hingegangen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das erste Mal konnte ich ausschlafen, das erste Mal seit Tagen war am Morgen keine unertr\u00e4gliche Hitze. Im Gegenteil, es waren kaum 22 Grad und sogar ein paar Regentropfen konnte man sp\u00fcren. Nun ja, zum Badengehen war dieses Wetter weniger geeignet, aber mein Optimismus trog nicht. 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