{"id":444,"date":"2009-08-15T20:38:38","date_gmt":"2009-08-15T20:38:38","guid":{"rendered":"http:\/\/hodruz.de\/wordpress\/?p=444"},"modified":"2009-08-15T20:38:38","modified_gmt":"2009-08-15T20:38:38","slug":"bericht_sudeuropaurlaub_sommer_2009_teil_4","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/bericht_sudeuropaurlaub_sommer_2009_teil_4","title":{"rendered":"Bericht S\u00fcdeuropaurlaub Sommer 2009 &#8211; Teil 4"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/kroatienkarte_durch.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\nKaum zu bew\u00e4ltigendes Pensum? Nun, die Karte macht die Strecke ersichtlich, es sind um die 800 Kilometer zur\u00fcckzulegen. An den <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nationalpark_Plitvicer_Seen\">Plitvicer Seen<\/a> wollen wir ja auch einige Zeit bleiben und abends wartet die F\u00e4hre sicher nicht auf uns.<br \/>\nWir hatten uns bei unserer Planung n\u00e4mlich um einen Tag verplant und die F\u00e4hre einen Tag zu fr\u00fch gebucht. So konnten wir nicht an den Seen \u00fcbernachten sondern mu\u00dften die gesamte Strecke bis Dubrovnik an einem Tag bew\u00e4ltigen.<br \/>\nGut war, da\u00df wir in Varazdin zeitig aufbrachen. So waren wir, trotz einer Stunde sinnlosen Staus gegen Mittag an <em>der<\/em> Attraktion Kroatiens, den herrlichen Plitvicer Seen.<br \/>\nDoch zuerst mu\u00dfte der Eintritt gemeistert werden. Hier war das einzige Mal, da\u00df ich mich an den Sozialismus erinnert f\u00fchlte. Hunderte Touristen aus aller Welt schwenkten ihr gutes Geld und wollten in den Park und was fanden sie vor? Ein Kassenh\u00e4uschen mit einer einsamen Kassiererin, alle Hinweistafeln nur auf kroatisch und akzeptiert wurde nur einheimische W\u00e4hrung in bar. Da tr\u00f6stete es auch nicht, da\u00df es am Parkeingang noch ein Kassenhaus ohne ewig lange Schlange gab. Doch nicht verzagen. Wir nutzten das Anstehen zum Mittagessen und der Park entsch\u00e4digte reichlich f\u00fcr alle Unannehmlichkeiten.<br \/>\nWer die Verfilmung von Karl Mays &#8222;<a href=\"http:\/\/www.imdb.com\/title\/tt0056452\/\">Der Schatz im Silbersee<\/a>&#8220; sah, der kennt dieses herrliche St\u00fcck Natur schon, wer nicht, der schaue unten einige der Bilder an. Es war einfach nur traumhaft und alle schrieen st\u00e4ndig &#8222;Ahh!&#8220; und &#8222;Ohh&#8220;. Apropos Karl May: die anschlie\u00dfende, ca. 100 Kilometer lange Fahrt zur Autobahn, f\u00fchrte uns durch zahlreiche &#8222;Pr\u00e4rien&#8220;, &#8222;Llanos&#8220; und weitere Westernlandschaften, in denen in den 1960er Jahren die zahlreichen und beliebten Indianer-Filme mit Pierre Brice, Lex Barker usw. gedreht wurden.<br \/>\nGegen 15:30 Uhr erreichten wir die Autobahn und erhaschten erste Blick auf die Adria. Aber noch lagen zahllose Kilometer vor uns, die meisten davon auf Pisten, bei denen das Navi Durchschnittstempi von 30 km\/h ausrechnete. Der Blick auf die Uhr wurde obligatorisch.<br \/>\nDoch dann kam die \u00dcberraschung. Weder die Karte noch die beiden Navis verzeichneten die letzten Kilometer Autobahn, die uns 50 Kilometer n\u00e4her an Dubrovnik brachten, als geplant. Somit sparten wir viel Zeit ein und konnten nun begeistert bewundern, wie die einstmals gottverlassene Gegend durch die Lebensader Autobahn an die Zivilisation angeschlossen wurde. Nur eine Stunde mu\u00dften wir uns \u00fcber schmale Gebirgsstra\u00dfen mit fragw\u00fcrdigem Seitenschutz qu\u00e4len, bis wir schlie\u00dflich nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neum\">Neum<\/a> kamen, eine seltsame Kriegsl\u00f6sung, die Bosnien seinen einzigen Zugang zum Meer er\u00f6ffnet.<br \/>\nMit Bosnien und Herzegowina hatte ich nun nach Kroatien und Slowenien das dritte Neuland bereist. Damit habe ich nun mehr als 30 L\u00e4nder in Europa und Afrika bereist.<br \/>\nRuckzuck waren die drei Kilometer Bosnien durchquert und wir waren wieder in Kroatien, rein technisch nun in einer Exklave. Ruckzuck waren wir auf der neuen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franjo-Tu%C4%91man-Br%C3%BCcke\">Br\u00fccke<\/a>, die uns in die herrliche Stadt <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dubrovnik\">Dubrovnik<\/a> f\u00fchrte, welche uns mit ihrem s\u00fcdl\u00e4ndischen Charme sofort gefangen nahm. Das konnte auch die unsinnige Eincheckprozedur nicht verhindern. Das B\u00fcro, in dem man sich als F\u00e4hrgast seine Papiere anholen konnte, befand sich nicht etwa am Hafen im \u00fcppigen Touristenb\u00fcrogeb\u00e4ude, sondern irgendwo auf der anderen Stra\u00dfenseite. Ein Schild in einer g\u00e4ngigen Sprache w\u00e4re nicht schlecht gewesen, aber egal. Durch die unverhoffte Autobahn hatten wir noch reichlich Zeit und schlenderten zwei Stunden durchs abendliche Dubrovnik, welches mir ausnehmend gut gefiel. Dort kann man gerne noch einmal hinfahren. Leider waren wir erst in der D\u00e4mmerung in der Altstadt, so da\u00df ich keine Bilder liefern kann.<br \/>\nGegen 23:00 Uhr legte unsere F\u00e4hre ab. Wir a\u00dfen noch eine Kleinigkeit und verschliefen dann die n\u00e4chtliche \u00dcberfahrt ins italienische Bari in einer der besseren Kabinen des heftig schwankenden und nach \u00d6l stinkenden kroatischen Seelenverk\u00e4ufers.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/kroatien_schlange.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Warten auf die Eintrittskarten.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/kroatien_fische.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>So klar ist das Wasser \u00fcberall.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/kroatien_seen.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/kroatien_seen1.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>\u00dcberall Wasserf\u00e4lle.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/kroatien_seen2.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>\u00dcberall glasklares Wasser.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/kroatien_seen3.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Und trotz des vielen Wassers schwitzten wir, denn baden gehen ist nicht gestattet.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/fische.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Praktisch, so eine wasserdichte Kamera. Und lustig, wie die Leute entsetzt schauen, wenn man Fotos macht.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/kroatien_praerie1.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Nette Filmlandschaften.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/kroatien_praerie.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/kroatien_heiss.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>So waren die Temperaturen die letzten Tage immer.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/kroatien_autobahn.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Die nigelnagelneue, nirgendwo eingezeichnete und leere Autobahn.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/kroatien_schild.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>An den Beschriftungen erkennt man schon, da\u00df wir ziemlich weit weg sind und Gegenden in der N\u00e4he sind, wo man nicht unbedingt hinm\u00f6chte.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/neum.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Die Grenze zu Bosnien-Herzegowina.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/neum2.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Neum ist so etwas wie ein Monaco an der Adria.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/kroatien_dubrovnik.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Mond \u00fcber der Festung von Dubrovnik. Dahinter tobt das Leben mit eindeutig s\u00fcdlichen Flair.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/kroatien_kabine.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Blick in die Kabine der F\u00e4hre.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum zu bew\u00e4ltigendes Pensum? Nun, die Karte macht die Strecke ersichtlich, es sind um die 800 Kilometer zur\u00fcckzulegen. An den Plitvicer Seen wollen wir ja auch einige Zeit bleiben und abends wartet die F\u00e4hre sicher nicht auf uns. 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