{"id":553,"date":"2009-03-09T16:57:42","date_gmt":"2009-03-09T16:57:42","guid":{"rendered":"http:\/\/hodruz.de\/wordpress\/?p=553"},"modified":"2009-03-09T16:57:42","modified_gmt":"2009-03-09T16:57:42","slug":"bericht_urlaubsreise_2009_teil_21_mombas","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/bericht_urlaubsreise_2009_teil_21_mombas","title":{"rendered":"Bericht Urlaubsreise 2009 &#8211; Teil 21 &#8211; Mombasa"},"content":{"rendered":"<p>Die letzten 140 Seemeilen (259 Kilometer) liegen hinter uns, die gro\u00dfen Koffer sind schon weg und nun hei\u00dft es Abschied nehmen. Wir schl\u00fcrfen bei 28 Grad im Schatten einen Abschiedssekt mit Gitte und Christina, die noch bis Dubai weiterfahren (Neid!). Gegen 8:00 Uhr wollen wir eigentlich von Bord gehen, doch die lokalen Beh\u00f6rden waren auf die glorreiche Idee gekommen, s\u00e4mtliche P\u00e4sse der Abreisenden (und das d\u00fcrften mindestens 300 sein) das Visum per Hand einzutragen. Da nur drei Hanseln schreiben, kann man sich vorstellen, da\u00df alles etwas schleppend vor sich geht. So gelangen wir erst kurz nach 10:00 Uhr in den Besitz unserer P\u00e4sse und k\u00f6nnen nun in den Bus, der uns zum Flughafen bringt. Die Reiseleitung war so nett und hat uns einen Reisef\u00fchrer spendiert, so da\u00df wir auf dem Transfer zum Flughafen noch einige Sehensw\u00fcrdigkeiten erkl\u00e4rt bekommen und einen kleinen Eindruck von der quirligen Stadt erhalten. Der Reisebegleiter bedauert, da\u00df die politischen Unruhen dem Tourismus und auch dem Land massiv schaden und w\u00fcnscht sich inst\u00e4ndig Besserung der innenpolitischen Verh\u00e4ltnisse. Rasch sind wir von der Insel, auf der die riesige Hafenstadt liegt, aufs Festland gefahren, wo der Flughafen liegt, auf dem unsere Chartermaschine wartet. Pa\u00df- und Gep\u00e4ckkontrolle erfolgen in Windeseile und ohne Probleme. Dann gehen wir zu unserem Flugzeug, das in weiter Ferne in der prallen Sonne auf dem Rollfeld unserer harrt.<br \/>\nWir glauben es kaum, aber wir sind f\u00fcnf Minuten vor dem geplanten Abflugtermin, also 10:50 Uhr, alle an Bord.<br \/>\nDoch dann warten wir, warum auch immer, noch mehr als eine Stunde (bzw. 10 afrikanische Minuten, wie der Pilot s\u00e4uerlich mitteilt), bevor wir abheben. Da wir starken Gegenwind haben, l\u00e4\u00dft sich die Stunde Versp\u00e4tung nicht herausfliegen und wir beginnen, um unseren Anschlu\u00dfflug zu bangen.<br \/>\nDer Flug ist v\u00f6llig ereignislos, nur nervt es im Gegensatz zum n\u00e4chtlichen Hinflug nun sehr, da\u00df alle Passagiere st\u00e4ndig hin- und herlaufen. Vor lauter Langeweile schaue ich im Bordfernsehen irgendeinen seichten Mist an nachdem ich Kreuzwortr\u00e4tsel gel\u00f6st habe und irgendwann haben wir es geschafft und landen in D\u00fcsseldorf. Dort hetzen wir zum Lufthansaschalter, der nat\u00fcrlich am anderen Ende des Flughafens ist und schaffen noch unseren Anschlu\u00dfflug nach Frankfurt. Aber es gibt Stau an der Handgep\u00e4ckkontrolle, denn die D\u00fcsseldorfer kontrollieren akribisch und nehmen uns gnadenlos gef\u00e4hrliche Shampoos, Mineralw\u00e4sser und dergleichen Schlimmes mehr ab, was in Afrika keinen interessierte. Dann der n\u00e4chste Schreck, unsere Lufthansamaschine soll erst mit \u00fcber einer Stunde Versp\u00e4tung starten d\u00fcrfen, da in Frankfurt schlimmes Wetter sei oder so. Doch der Pilot ist wohl ein Schlitzohr, denn er meckert solange mit dem Tower rum, da\u00df wir mit nur 10 Minuten Versp\u00e4tung abheben. Der Flug nach Frankfurt ist ein Witz, bei den nicht einmal 200 Kilometern Luftlinie schaffen wir es nicht einmal auf Betriebsflugh\u00f6he. Insgesamt waren wir nur 22 Minuten in der Luft, ich hatte mitgestoppt.<br \/>\nDank der Flug- und \u00dcberredungsk\u00fcnste des Piloten und des R\u00fcckenwindes landen wir absolut p\u00fcnktlich in Frankfurt. Auch der Gep\u00e4cktransfer hat geklappt, so da\u00df unsere Abholer nicht auf uns zu warten brauchen. Drau\u00dfen nieselt es bei einem Grad, der deutsche Winter hat uns wieder und der Urlaub ist endg\u00fcltig vorbei.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_mombasa.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Blick auf den Hafen von Mombasa.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_astor_mombasa.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Ein letzter Blick auf die MS &#8222;Astor&#8220;.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_busbahnhof.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Der Busbahnhof von Mombasa, hier tobt das Leben.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_flugzeug.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Die Chartermaschine erwartet uns auf dem Flughafen von Mombasa.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die letzten 140 Seemeilen (259 Kilometer) liegen hinter uns, die gro\u00dfen Koffer sind schon weg und nun hei\u00dft es Abschied nehmen. 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