{"id":557,"date":"2009-03-06T13:51:37","date_gmt":"2009-03-06T13:51:37","guid":{"rendered":"http:\/\/hodruz.de\/wordpress\/?p=557"},"modified":"2009-03-06T13:51:37","modified_gmt":"2009-03-06T13:51:37","slug":"bericht_urlaubsreise_2009_teil_17_grose","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/bericht_urlaubsreise_2009_teil_17_grose","title":{"rendered":"Bericht Urlaubsreise 2009 &#8211; Teil 17 &#8211; Gro\u00dfe Komoren"},"content":{"rendered":"<p>Da wir nur 155 Seemeilen (287 Kilometer) zur\u00fcckzulegen hatten, sehen wir nach dem Aufstehen schon die Inselsilhouette von den Gro\u00dfen Komoren und ihrer Hauptstadt Moroni. Begeistert eile ich an Deck &#8211; und schon wieder erwischt mich der 30 Grad hei\u00dfe Waschlappen, der sich hier Klima nennt. Also schnell ein paar Fotos gemacht und lieber drinnen gefr\u00fchst\u00fcckt.<br \/>\nAuch f\u00fcr dieses Ziel haben wir keinen Ausflug gebucht. Unser Plan ist, auszutendern und den nahegelegenen Markt nach Souvenirs abzugrasen und die Stadt etwas zu erkunden. Vielleicht mieten wir uns ja auch wieder ein Gef\u00e4hrt, wer wei\u00df.<br \/>\nBeim  Austendern gibt es Probleme. Die Ebbe f\u00e4llt ungew\u00f6hnlich tief aus, so da\u00df das Tenderboot nicht zur Insel gelangt. Also werden die Schlauchboote (Zodiacs) zu Wasser gelassen. Da in ein Tenderboot problemlos 80 Leute passen, in ein Schlauchboot aber nur 8, kann man sich vorstellen, da\u00df es zu Staus kommt.<br \/>\nSo verkr\u00fcmeln wir uns wieder an Deck. Wenig sp\u00e4ter kommt auch der Schlauchbootverkehr zum Erliegen, da die Ebbe einen riesigen Sandstreifen freigelegt hat und man den Besuchswilligen einen kilometerlangen Marsch durch Schlick und Dreck ersparen will. Denn dreckig ist es auf der Insel. Hier ist es offensichtlich Mode, allen M\u00fcll einfach ins Meer zu werfen. Dazu m\u00fcffelt die ganze Insel nach M\u00fcll und nach Rauch von den vielen Kochfeuern.<br \/>\nDa die Hitze immer mehr zunimmt und die R\u00fcckkehrenden berichten, da\u00df man nichts vers\u00e4umt habe und da ich sowieso kein Fan von streng islamischer Lebensweise bin, beschlie\u00dfe ich, auf dem Schiff zu bleiben. So habe ich Zeit f\u00fcr nette Gespr\u00e4che, kann die Kabine etwas aufr\u00e4umen und mich auch einmal wieder in der Lounge zum Kaffee blicken lassen. Man kann auch &#8222;Urlaub vom Urlaub machen&#8220; dazu sagen.<br \/>\nGegen 18:00 Uhr geht die Sonne dramatisch sch\u00f6n unter, rund ums Schiff sind Flughunde zu sehen und in der Restd\u00e4mmerung verabschiedet sich die Astor von den Komoren und nimmt Kurs auf den Hafen von Dar-es-Salaam in Tansania. Bis dahin sind es 388 Seemeilen (719 Kilometer), also haben wir noch einen Seetag vor uns, der allerdings auch unser letzter auf dieser Reise sein wird.<br \/>\nDer Abend ist herrlich. Die Luft ist lau, der ab und zu von Wolken verdeckte Fastvollmond spiegelt sich kitschig im glatten Wasser, das Schiff gleitet in die Dunkelheit. Man sitzt einfach da und genie\u00dft&#8230;<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_moroni.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Der erste Blick auf Moroni.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_dreck.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Das wei\u00dfe im Wasser sind keine Wellen, sondern T-Shirts, Verpackungen, Flaschen und anderer M\u00fcll.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_flughunde.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Das war der beste Versuch, einen Flughund im Flug zu erhaschen. Aber ich schw\u00f6re, da\u00df es kein Vogel war, sondern wirklich ein Flughund<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_su_moroni.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Das beliebteste Motiv des Seereisenden &#8211; Sonnenuntergang.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da wir nur 155 Seemeilen (287 Kilometer) zur\u00fcckzulegen hatten, sehen wir nach dem Aufstehen schon die Inselsilhouette von den Gro\u00dfen Komoren und ihrer Hauptstadt Moroni. Begeistert eile ich an Deck &#8211; und schon wieder erwischt mich der 30 Grad hei\u00dfe Waschlappen, der sich hier Klima nennt. 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