{"id":562,"date":"2009-03-03T19:47:36","date_gmt":"2009-03-03T19:47:36","guid":{"rendered":"http:\/\/hodruz.de\/wordpress\/?p=562"},"modified":"2009-03-03T19:47:36","modified_gmt":"2009-03-03T19:47:36","slug":"bericht_urlaubsreise_2009_teil_12_maurit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/bericht_urlaubsreise_2009_teil_12_maurit","title":{"rendered":"Bericht Urlaubsreise 2009 &#8211; Teil 12 &#8211; Mauritius"},"content":{"rendered":"<p>Nach so &#8222;anstrengenden&#8220; Seetagen bzw. nach solchen Ausfl\u00fcgen wie bisher sollte heute einmal die reine Erholung im Vordergrund stehen. So bestiegen wir morgens halb 9 Uhr einen Bus, der uns quer \u00fcber die Insel, vorbei an endlosen Zuckerrohrplantagen und einem Ort mit dem witzigen Namen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pamplemousses\">Pampelmuse<\/a> zum Anleger f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%8Ele_aux_Cerfs\">Ile aux Cerfs<\/a>.<br \/>\nDiese Insel ist eine echte Trauminsel f\u00fcr den Touristen und erf\u00fcllt alle Klischees von der S\u00fcdsee.<br \/>\nAlso rasch \u00fcbergesetzt, eine der f\u00fcr uns reservierten Liegen in Beschlag genommen und ab ins t\u00fcrkisfarbene, kristallklare Wasser.<br \/>\nF\u00fcr jemanden wie mich, der nur die Nord- und Ostsee kennt, war das eine Sensation. Ich habe doch nicht geahnt, da\u00df es nur einen Meter vom Ufer weg unter Wasser vor Leben nur so wimmelt! Jetzt verstehe ich auch, warum die Leute zum Schnorcheln verreisen.<br \/>\nNach dem Baden erkundeten wir die kleine Insel. Es war bedeckt, keine Sonne schien und die Temperaturen waren angenehm, dazu wehte ein milder Wind. Ein Ferienparadies. Und wieder st\u00fcrzte ich mich ins Meer, um mit meiner unterwassertauglichen Kamera Bilder zu machen. Zum Mittag gab es ein edles B\u00fcffet mit vielen einheimischen Gerichten. Es gab Kokossuppe, Bataten, Curryh\u00fchnchen, auf Holzkohle gebratenen Fisch, frisches Obst und vieles mehr.<br \/>\nNat\u00fcrlich durfte auch ein z\u00fcnftiger Cocktail mit wei\u00dfem und braunem Rum aus heimischer Produktion unter Palmen nicht fehlen. Und wieder ging es zum Baden, einfach herrlich. Leider mu\u00dften wir am Nachmittag dieses Ferienparadies verlassen. Kaum auf Mauritius angelangt und im Bus sitzend, fing es in Str\u00f6men zu regnen an, das nenne ich Timing.<br \/>\nDer R\u00fcckweg f\u00fchrte uns nicht mitten durchs Land, sondern an der Ostk\u00fcste auf der Autobahn zur\u00fcck nach Port Louis. Auf Hin- und R\u00fcckfahrt wurden wir sehr liebenswert und ausf\u00fchrlich mit den Eigenheiten, religi\u00f6sen Br\u00e4uchen und Marotten der Inselbewohner vertraut gemacht. Da am n\u00e4chsten Tag (Sonntag) ein hohes hinduistisches Fest stattfinden sollte, sahen wir viele Pilgerer. Und die zahlreichen Tempelchen in den Vorg\u00e4rten und gro\u00dfen Tempel waren schon herausgeputzt.<br \/>\nWieder an Bord, dann geduscht und festgestellt, da\u00df ich die afrikanische Sonne v\u00f6llig untersch\u00e4tzt hatte. Ich war am ganzen K\u00f6rper gl\u00fchendhei\u00df und krebsrot. 100 % selbst Schuld.<br \/>\n19:00 Uhr sollte die Astor ablegen. Die Hafenverwaltung riet uns aber, so schnell es geht abzulegen, da ein Unwetter nahte. Da alle Passagiere an Bord waren, legten wir schon 17:15 Uhr ab und machten uns auf den 476 Seemeilen (882 Kilometer) langen Weg nach Madagaskar.<br \/>\nMeine Mutter bekam ein Gespr\u00e4ch zwischen dem zweiten Offizier und dem Stubenm\u00e4dchen mit (bereiten Sie sich auf eine st\u00fcrmische Nacht vor, es wird noch schlimmer als gestern). Na, das waren ja Aussichten!<br \/>\nAm Abend fand ein Vortrag mit Frau <a href=\"http:\/\/www.massai.org\/hfdm\/hfdm3.htm\">Angelika Wohlenberg<\/a> zum Thema &#8222;Die Massai &#8211; ein bedrohtes Volk&#8220; statt. Dazu an sp\u00e4terer Stelle mehr.<br \/>\nErsch\u00f6pft und sonnenverbrannt ging ich ins Bett. Die Uhren wurden wieder eine Stunde zur\u00fcckgestellt, also ab jetzt nur noch Deutschland + 3 Stunden.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_mauritius_begleiterin.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Unsere sympathische, einheimische Reisebegleiterin.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_mauritius_strand.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Strand der Insel mit Blick auf Mauritius mit seinen Vulkanh\u00f6hen.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_mauritius_strand1.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Am Stand der Hirscheninsel, so die w\u00f6rtliche \u00dcbersetzung. Nat\u00fcrlich gab es hier nie Hirsche.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_mauritius_strand2.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Der einsame Wanderer am Horizont bin ich.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_unterwasserwelt1.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Das war der erste Blick unter Wasser.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_unterwasserwelt2.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Fische ohne Ende.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_unterwasserwelt3.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Ein sch\u00f6ner, bunter Fisch.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_mauritius_angler.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Angler im Mangrovengebiet.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_mauritius_tempel.jpg\" alt=\"Bild\" title=\"Bild\" \/><br \/>\n<em>Hindutempel im Regen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach so &#8222;anstrengenden&#8220; Seetagen bzw. nach solchen Ausfl\u00fcgen wie bisher sollte heute einmal die reine Erholung im Vordergrund stehen. So bestiegen wir morgens halb 9 Uhr einen Bus, der uns quer \u00fcber die Insel, vorbei an endlosen Zuckerrohrplantagen und einem Ort mit dem witzigen Namen Pampelmuse zum Anleger f\u00fcr die Ile aux Cerfs. 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