{"id":909,"date":"2007-11-07T22:34:46","date_gmt":"2007-11-07T22:34:46","guid":{"rendered":"http:\/\/hodruz.de\/wordpress\/?p=909"},"modified":"2007-11-07T22:34:46","modified_gmt":"2007-11-07T22:34:46","slug":"der_mietwagen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/der_mietwagen","title":{"rendered":"Der Mietwagen"},"content":{"rendered":"<p>Heute vor einer Woche <a href=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/index.php?title=welch_tag&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1\">berichtete<\/a> ich ja, wie ich ohne Auto prima zurechtkam.<br \/>\nHeute nun war das Auto erneut in der Werkstatt und ich bekam auch den versprochenen Mietwagen. Auf die zuerst angebotene A-Klasse verzichtete ich dankend, schlie\u00dflich hatte ich einiges an Material zu transportieren.<br \/>\nDer Vermieter meinte nur lakonisch: &#8222;Komisch, niemand mag die A-Klasse.&#8220;<br \/>\nDa gerade nichts anderes greifbar war, stellte man mir diese <a href=\"http:\/\/www.citroen.de\/NR\/rdonlyres\/067E2286-4E37-4645-9C0F-DE911797362D\/0\/C8_1J7_09_10_preise.pdf\">Familienkutsche<\/a> zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nIch habe selten ein so fehlkonstruiertes Auto gesehen. Da helfen auch nicht die netten und mehr als reichlich vorhandenen elektronischen Spielereien und kuhlen, selbst\u00f6ffnenden Seitent\u00fcren.<br \/>\nWie kann man das Tachometer in die Mitte des monstr\u00f6sen Armaturenbretts basteln? So mu\u00df man, wenn man seine aktuelle Geschwindigkeit ablesen m\u00f6chte, den Blick von der Fahrbahn wenden. Gilt das eigentlich als Entschuldigung bei der Polizei, wenn man zu schnell war, da\u00df man den Tacho nicht ablesen konnte, weil man die Fahrbahn beobachten mu\u00dfte? Egal, unter dem Mittentacho ist ein, wie noch greller orange als die anderen Instrumente leuchtendes Display, welches mir die faschle Uhrzeit und den aktuellen Radiosender anzeigt. Daneben gibt es noch die Temperatur und manch anderes in 8 Punkt Schriftgr\u00f6\u00dfe fettgelb auf orange. An das Einstellen der Uhr wagte ich nicht einmal zu denken. Immerhin schaffte ich es, die Klimaanlage, die irgendwo rechts vom Schaltkn\u00fcppel mir 10 Stellkn\u00f6pfe bot, einzustellen.<br \/>\nUnd, obwohl ich schon mehr als 100 Kilometer mit dem Wagen fuhr; ich habe es noch nicht geschafft, die Tankanzeige abzulesen. Also das Instrument fand ich wohl, aber die Information des F\u00fcllstandes hat sich mir noch nicht erschlossen. Hinter dem Lenkrad w\u00f6lbt sich eine mickrige Orchestermuschel mit gesch\u00e4tzten tausend bunten L\u00e4mpchen, die alle irgendwas Wichtiges mitteilen,, wie bspw. ob man den Gurt angelegt hat oder die sehr gut unter der linken Seite des Fahrersitzes getarnte Handbremse gel\u00f6st hat. Dumm nur, da\u00df bei der geringsten Lenkbewegung von diesen L\u00e4mpchen zuverl\u00e4ssig mehr als 40% dauerhaft verdeckt sind.<br \/>\nLustig ist auch die Gurtschnalle. Die ist so idiotisch plaziert, da\u00df man sie garantiert nicht blind findet. Hinschauen n\u00fctzt auch nichts, denn eine d\u00fcrre Klapparmlehne verwehrt den Blick auf die Schnalle. Das man seltsam in solchen Babybombern sitzt will ich nicht einmal monieren. Die Kr\u00f6nung aber sind die 4 Bedienelemente am Lenkrad. Dort kann man allerlei Sachen einstellen, wie das Tempo, Radiosender, Soundquellen, Wischwasch, Blinker, Licht, Lautst\u00e4rke und sicher sehr vieles anderes mehr. Ich habe selten ein solches Chaos auf einem Haufen an Hebelchen, Schalterlein, Schiebereglern, Wippen usw. an diesen vier Bedienelementen erblickt. Da wird blinken zur echten Herausforderung. Aber man gew\u00f6hnt sich schlie\u00dflich an alles und einem geschenkten Gaul&#8230;<br \/>\nNaja, beinahe geschenkt, denn das Auto kostet mich doch noch das (heute s\u00fcndhaft teure) Benzin, von dem es sich allerdings ob der Ausma\u00dfe und des Cw-Wertes einer Schrankwand recht viel g\u00f6nnt.<br \/>\nIch bin jedenfalls heilfroh, morgen wieder in einem deutschen Auto zu sitzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute vor einer Woche berichtete ich ja, wie ich ohne Auto prima zurechtkam. Heute nun war das Auto erneut in der Werkstatt und ich bekam auch den versprochenen Mietwagen. Auf die zuerst angebotene A-Klasse verzichtete ich dankend, schlie\u00dflich hatte ich einiges an Material zu transportieren. 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