{"id":917,"date":"2007-11-01T22:14:09","date_gmt":"2007-11-01T22:14:09","guid":{"rendered":"http:\/\/hodruz.de\/wordpress\/?p=917"},"modified":"2007-11-01T22:14:09","modified_gmt":"2007-11-01T22:14:09","slug":"frankfurt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/frankfurt","title":{"rendered":"Frankfurt"},"content":{"rendered":"<p>Heute arbeitete ich in Frankfurt (in Rheinland-Pfalz war Feiertag). Dort hatte ich ein nettes <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/D%C3%BCmmster_anzunehmender_User\">DAU<\/a>-Erlebnis.<br \/>\nEine nette junge Dame monierte, &#8222;da\u00df es nicht druckt.&#8220;<br \/>\nNun hat sie ein separates Ger\u00e4t, welches faxen, kopieren und eben auch via USB drucken kann. Das alles funktionierte auch bis letzte Woche klaglos. Nach dem hausinternen Umzug aber gingen weder Fax noch Druck.<br \/>\nDer anwesende Elektriker, der auch f\u00fcr die TK-Anlage zust\u00e4ndig war, meinte, als er vom DAU gefragt wurde, ob er das Faxger\u00e4t anschlie\u00dfen k\u00f6nne, nach gr\u00fcndlicher Inspektion des <a href=\"http:\/\/printing.samsung.de\/article.asp?artid=3855A0D1-CA63-488F-A09A-9D5C9BF7C85F\">Ger\u00e4tes<\/a> , da\u00df dieses Ger\u00e4t keine Faxfunktion habe, da er keinen RJ11-Anschlu\u00df f\u00e4nde.<br \/>\nNun habe ich aber von diesen Ger\u00e4ten schon mehr als ein halbes Dutzend verbaut und alle konnten Faxe senden und empfangen. Insofern insistierte ich.<br \/>\nWas war passiert? DAU hatte das USB-Kabel (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/USB\">B-Form<\/a>) in die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/RJ11\">RJ11<\/a>-Buchse des Mehrzweckger\u00e4tes hineingew\u00fcrgt. Nachvollziehbar, da\u00df der Telekomiker keinen Faxanschlu\u00df fand. Und auch durchaus nachvollziehbar, da\u00df es nicht druckte.<br \/>\nWenigstens war das Problem sehr schnell gel\u00f6st.<br \/>\nEin weiterer H\u00f6hepunkt in Frankfurt wartete in Form eines Klapprechners auf mich.<br \/>\nDem Besitzer war es nicht gelungen, das Ger\u00e4t ins Netz zu integrieren.<br \/>\nF\u00fcr mich also die leichteste aller \u00dcbungen.<br \/>\nEs war eine PCMCIA-Karte f\u00fcrs Funknetz gesteckt. Da diese Baujahr 2002 war, konnte ich durchaus nachvollziehen, da\u00df sie nicht ins vorhandene WPA-gesch\u00fctzte Netz kam.<br \/>\nNun war aber das Notebook recht neu. Dual-Core-CPU, 1 GB Speicher, 17&#8242;-Display und 120GB-HDD legten dies jedensfalls nahe.<br \/>\nIch schaute mir das Ger\u00e4t genauer an und &#8230; BINGO! Der WLAN-Schalter an der Front stand auf Aus.<br \/>\nAlso antike PCMCIA-Karte gezogen und internes WLAN aktiviert&#8230;<br \/>\nDoch es funktionierte nicht. \ud83d\ude10 Ein Blick in die WiXP-Systemsteuerung brachte &#8222;unbekannte diverse PCI-Ger\u00e4te&#8220; zum Vorschein.<br \/>\nAlso dockte ich die Maschine ans LAN an. Bzw. hatte ich dieses vor, denn es ging nicht. Die Netzwerkkarte war deaktiert und lie\u00df sich nicht zum Leben erwecken. Dabei ist eine RTL8139 nun wirklich nicht sooo der Exot.<br \/>\nEin Neustart l\u00f6ste das R\u00e4tsel, denn auf einmal funktionierte das LAN problemlos.<br \/>\nNun wollte ich den passenden Treiber zur integrierten Mini-PCI-WLAN-Karte suchen und scharfmachen.<br \/>\nAlles kein Problem. Also, um welches Ger\u00e4t handelt es sich?<br \/>\nIch suche nach dem Hersteller &#8211; Fehlanzeige. Nirgens auch nur der Hauch eines Herstellers zu erblicken. Der Besitzer, ein S\u00fcdosteurop\u00e4er, murmelt etwas von Toshiba, aber diesen Namen finde ich nirgendwo.<br \/>\nIch drehe die Maschine auf die R\u00fcckseite &#8211; und erblicke auf einem Aufkleber folgende Daten:<\/p>\n<blockquote><p>Notebook 472<br \/>\nMade in China\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Da half mir nat\u00fcrlich ungemein weiter. Nach diversen R\u00fcckfragen und professionellen Recherchen hatte ich sogar eine Treiberseite in *.cn gefunden. Oder war es *.mm?<br \/>\nAlso nix wie her mit dem Treiber. Aber &#8212; 69 MB f\u00fcr einen WLAN-Treibr von einem chinesischen Server, der mir bestenfalls 6 kB\/s g\u00f6nnte?<br \/>\nIch machte die Maschine aus, um  mir mal den Chip anzuschauen. Und was erblickte ich? Einen leeren Steckplatz. Na prima, also kein internes WLAN. Naja, wenigstens das LAN tut es ja mittlerweile nun problemlos.<br \/>\nSolche Geschichten erinnern mich immer wieder an meinen Freund Theo. Theo, mittlerweile erfolgreicher Anwalt im Gro\u00dfraum Frankfurt, war, als wir uns vor nunmehr mehr als 15 Jahren kennenlernten, ein sehr sparsamer Mensch, der auch noch, ungew\u00f6hnlich f\u00fcr einen Studenten, mit einer Karte ausgestattet war, die es ihm erlaubte, in der <a href=\"http:\/\/www.metrogroup.de\">Metro<\/a> einzukaufen. Theo also, kaufte in der Metro &#8222;interessantes&#8220; Zubeh\u00f6r f\u00fcr seinen feisten 386er ein. Zubeh\u00f6r wie Soundkarte und Modem.<br \/>\nDie Soundkarte kam in einer schneewei\u00dfen Schachtel daher, auf der auf einer Schmalseite aufgedruckt stand: &#8222;Soundkarte&#8220;.<br \/>\nEhrlich, kein Hersteller, keine Treiberdiskette, nur ein loses Blatt, auf dem so wertvolle Hinweise standen wie<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Leine Musikbrett nicht spannen &#8211; Stolpergefahr!&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Soundkarte hat \u00fcbrigens nie, aber auch wirklich NIE auch nur je einen Ton von sich gegeben.<br \/>\nDas ebenfalls mit dem &#8222;Musikbrett&#8220; erworbene MODEM kam ebenso in einer standardwei\u00dfen Verpackung daher. Nur stand an der Schmalseite &#8222;MODEM&#8220;.<br \/>\nDieses MODEM funktionierte sogar einigerma\u00dfen, da es 9x% Hayes-kompatibel war. (zur Ehrenrettung von Metro)<br \/>\nUnd genau an so etwas mu\u00dfte ich heute denken, als ich auf der R\u00fcckseite des Notebooks den Aufkleber &#8222;Notebook&#8220; sah.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute arbeitete ich in Frankfurt (in Rheinland-Pfalz war Feiertag). Dort hatte ich ein nettes DAU-Erlebnis. Eine nette junge Dame monierte, &#8222;da\u00df es nicht druckt.&#8220; Nun hat sie ein separates Ger\u00e4t, welches faxen, kopieren und eben auch via USB drucken kann. Das alles funktionierte auch bis letzte Woche klaglos. 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