{"id":994,"date":"2007-08-09T18:58:19","date_gmt":"2007-08-09T18:58:19","guid":{"rendered":"http:\/\/hodruz.de\/wordpress\/?p=994"},"modified":"2007-08-09T18:58:19","modified_gmt":"2007-08-09T18:58:19","slug":"bericht_englandreise_teil_i","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/bericht_englandreise_teil_i","title":{"rendered":"Bericht Englandreise &#8211; Teil I"},"content":{"rendered":"<p>Achja, das Internet erm\u00f6glicht viele tolle Sachen.<br \/>\nSo buchte ich im Juni via Internet sechs Fl\u00fcge von und nach London und orderte einen Mietwagen. Mein Freund Jens buchte seinen Flug und den Mietwagen ebenfalls per Internet. Markus Dressler buchte seinen Flug selber.<br \/>\nDonnerstag, 02. August<br \/>\n<strong>Westfalen<\/strong><br \/>\nMarkus D. fliegt mit Lufthansa von D\u00fcsseldorf nach Birmingham und besucht dort Verwandte.<br \/>\n<strong>Nieder-Olm<\/strong><br \/>\nStephanie S. und <a href=\"http:\/\/www.xdolf.de\/kaiserblog\/\">Tim K.<\/a> besuchen mich am fr\u00fchen Abend. Wenig sp\u00e4ter sto\u00dfen<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.elbloggo.de\/\">Sebastian S.<\/a> und <a href=\"http:\/\/blog.roadrunnr.de\">Marc W.<\/a> dazu. Wir genie\u00dfen einen fr\u00f6hlichen Grillabend. Steffi und Tim verlassen uns am sp\u00e4ten Abend. Wir drei \u00dcbrigen trinken noch ein, zwei Biere, werten den neuen und letzten Harry-Potter-Band aus &#8230; und schwups ist es halb drei in der Nacht.<br \/>\nFreitag, 03. August<br \/>\n<strong>Nieder-Olm<\/strong><br \/>\nIch stehe um 6:00 Uhr auf, mache mich landfein und packe den Rest zusammen. Gegen 7:00 Uhr werfe ich meine Schlafg\u00e4ste aus den Betten. Dusche, einfaches Fr\u00fchst\u00fcck und p\u00fcnktlich um 8:00 Uhr f\u00e4hrt das Auto ab.<br \/>\n<strong>Mainz<\/strong><br \/>\nTobias B. hat sich in Mainz mit Tim K. getroffen und wartet auf das Auto. 8:17 Uhr trifft dieses ein. Noch schnell Geld geholt und ab geht die Reise zu f\u00fcnft auf den ca. 100 Kilometer entfernten Flughafen &#8222;Frankfurt&#8220;-Hahn.<br \/>\n<strong>Berlin<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.andi-spricht.de\">Andreas K.<\/a> steigt 9:30 Uhr in Berlin-Sch\u00f6nefeld ins Flugzeug, um eine knappe Stunde sp\u00e4ter als Erster in London-Stansted zu landen und dort auf alle weiteren zu warten.<br \/>\n<strong>Hahn<\/strong><br \/>\nNach einer Parkplatzsuchodyssee (es ist deprimierend, \u00fcber drei Gro\u00dfparkpl\u00e4tze, die jeweils 1.000 PKW fassen zu irren und keinen, einzigen freien Parklatz zu entdecken) und einer halben Odyssee \u00fcber Maschendrahtz\u00e4une und wilde H\u00fcgel ist endlich das Terminal erreicht. Nach einer Viertelstunde Warten werden uns die Flugtickets ausgestellt. Einer der Mitreisenden hatte Gl\u00fcck, sein Reisedokument wurde argw\u00f6hnisch vom Sicherheitspersonal be\u00e4ugt, aber dennoch f\u00fcr gut befunden. Also liebe Leser, Ausweise bitte nicht waschen oder in der Erde verbuddeln, das m\u00f6gen die Sicherheitsdienste nicht.<br \/>\nNun folgte der Sicherheitscheck. Da wir alle nur Handgep\u00e4ck hatten, wurden bei einigen die b\u00f6sen Fl\u00fcssigkeiten beanstandet.<br \/>\nSo mu\u00dfte ich meinen halbleeren Rasierschaum (200 ml Verpackung)und mein fast leeres Shampoo (300 ml Verpackung) wegwerfen. Dann mu\u00dfte ich die Schlange verlassen, um mir ein geeignetes Beh\u00e4ltnis zu besorgen. Gegen 0,50 EUR bekam ich einen verschlie\u00dfbaren, durchsichtigen Beutel, in den ich die gef\u00e4hrlichen Fl\u00fcssigkeiten Odol (70ml), Deo-Roller (30ml), Rasierwasser Calvin Klein (100 ml) und Parf\u00fcm Lacoste (75 ml) unterbringen mu\u00dfte. So durfte ich anstandslos passieren. Der Metalldetektor schlug wie wild bei meinen Hosennieten aus, der war also ziemlich scharf eingestellt. Sch\u00e4digt sowas eigentlich das Erbgut? Wenn ja, dann sollte ich besser auf Nachwuchs verzichten.<br \/>\nBis zum Abflug 11:40 Uhr war noch viel Zeit, die Sebastian telespielend, Tobias lesend und die restlichen drei skatspielend verbrachten.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/drts07_01.jpg\" alt=\"Flugzeug\" title=\"Ryan Air\" \/><br \/>\n<strong>Stansted<\/strong><br \/>\n11:35 GMT landet unser Flieger recht unsanft auf englischem Boden. Wir verlassen das Flugzeug und beginnen sofort eine krampfhafte Suche nach dem schon gelandeten Andreas. Mit kollektiven Andi-Andi-Rufen verwirren wir die Mitreisenden. Schlie\u00dflich erwartet und Andi nach der Zollkontrolle in ganzer Person. Wir begr\u00fc\u00dfen uns freudig und liefern Tobias bei Andreas ab, denn die beiden werden in Jensens Auto mitfahren. Apropos Jens.<br \/>\n<strong>Chemnitz<\/strong><br \/>\nJens S. verl\u00e4\u00dft gegen Mittag seinen Arbeitsplatz und f\u00e4hrt zum Flugplatz nach Altenburg, wo 15:05 Uhr seine Maschine nach Stansted starten wird. Seine Ankunft ist auf 15:45 Uhr GMT terminiert.<br \/>\nJens hat nicht so viel Gl\u00fcck mit dem Wetter, er ger\u00e4t in ein schweres Gewitter, welches viele Passagiere nach der ber\u00fchmten T\u00fcte rufen l\u00e4\u00dft.<br \/>\n<strong>Stansted-Europcarstand<\/strong><br \/>\nIch nehme den gebuchten Wagen in Empfang. Obwohl ich einen Golf Plus Diesel geordert hatte, bekam ich nur einen Vauxhall Astra Benziner. Naja, wenigstens nagelneu war er und recht hochwertig ausgestattet. Meine mitgebrachte Musikkassette mit Liedern \u00fcber England, inklusive <em>national anthem<\/em> und nicht ganz zeitgem\u00e4\u00dfer Titel konnte ich nicht verwenden, aber die identische CD spielte das Autoradio klaglos.<br \/>\nSo setzen wir uns gegen 13:00 Uhr in Richtung <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Leamington_Spa\">Royal Leamington Spa<\/a> in Bewegung.<br \/>\nDank mitgenommenen Navigationssystems (es st\u00fcrzte zwar immer nach dem Einschalten ab, ging dann aber stabil), war die zu fahrende Route auch recht schnell gefunden. Nach 30 Kilometern, ich meine nach 18 Meilen, hatte ich mich grob daran gew\u00f6hnt, da\u00df ich auf der linken Seite fahren mu\u00dfte. Da die anderen Autos das auch machten, ging es so einigerma\u00dfen.<br \/>\nWenig hilfreich war die Handschaltung, die ich ja v\u00f6llig ungewohnt, mit der linken Hand bedienen mu\u00dfte. Also statt mit rechts ranziehen mu\u00dfte ich nun den Ganghebel mit links wegdr\u00fccken. Daran gew\u00f6hnte ich mich aber flott. Nicht ge\u00f6hnen konnte ich mich hingegen an die idiotische Gestaltung des Blinkers. Statt Einrasten und Antippen, hatten die Opel-&#8222;Ingenieure&#8220; einen Antippen- und L\u00e4ngerantippenschalter mit Nachdreimallinksblinkenvonalleineausgehautomatik eingebaut. Auch nach drei Tagen kam ich mit dem Drecksm\u00fcll nicht so richtig zurecht. Ansonsten verhielt sich das Auto brav. Dennoch vermisste ich den Golf, denn er w\u00e4re gr\u00f6\u00dfer und sparsamer gewesen. So wurde es auf der R\u00fcckbank doch immer recht eng. Naja, egal. Wir machten erst einmal Rast und nahmen typisch englisches Essen beim Burger K\u00f6nig zu uns.<br \/>\nDann ging die Reise ins noch 75 Meilen entfernte Leamington weiter. Leider verloren wir fast zwei Stunden in einem ewiglangen Stau. In einer Baustelle verengten sich 5 dichtbefahrene Fahrspuren auf 2 und auf einer der beiden war auch noch ein Postlaster liegengeblieben. Gegen 16:15 Uhr informierten wir Auto II per Mobiltelefon \u00fcber diesen Stau und empfahlen der Besatzung, die k\u00fcrzere Strecke \u00fcber die D\u00f6rfer zu nehmen.<br \/>\nEs war hei\u00df, die Klimaanlage hatte viel zu leisten, ich quatschte mit Tim, Sebastian spielte tele und mein Beifahrer Marc schlief. Irgendwann setzte sich die Kolonne in Bewegung und wir rollten unserem Ziel entgegen.<br \/>\nEigentlich wollten wir ja <a href=\"http:\/\/blog.frodolf.de\">Florian B.<\/a>, unseren Gastgeber, von der Arbeit abholen, doch durch den Stau schafften wir das nicht.<br \/>\n<strong>Royal Leamington Spa<\/strong><br \/>\nGegen 17:00 Uhr treffen wir in der Stra\u00dfe ein, in der Florian wohnt. Das Navgationssystem hat tats\u00e4chlich funktioniert, wir staunen alle.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/drts07_02.jpg\" alt=\"Vauxhall\" title=\"Auto\" \/><br \/>\nMarkus und Florian begr\u00fc\u00dfen uns begeistert und wir bekommen erst einmal ein kaltes Bier.<br \/>\nAnschlie\u00dfend bringen wir die Sachen und das Auto zum Hotel und wandern, nunmehr zu sechst, durchs idyllisch sch\u00f6ne Leamington. Der Park vermag nur mich zu begeistern, die anderen rennen durch, als ob sie gejagt w\u00fcrden. Wir treffen sogar Kolleginnen und Kollegen von Florian. Ich fotografiere los wie ein Weltmeister und stelle fest&#8230;, da\u00df der Film noch in meinem Kartenleser in Olm steckt. Tolle Wurst! Also mu\u00df ein Chip her. Da alle g\u00e4ngigen Gesch\u00e4fte schon 18:00 Uhr die Pforten schlossen, wandern wir, vorbei am herrlichen Rathaus, am durch b\u00f6se Deutsche im Weltkrieg um einen Zoll verr\u00fcckte Denkmal der K\u00f6nigin in den Tesco, einen gro\u00dfen Supermarkt. Dort bekomme ich zu 6 GBP einen Chip und die Welt ist wieder in Ordnung. Die anderen kaufen Ersatz f\u00fcr am Flughafen abgegebenes Shampoo, Deo und auch alkoholfreie Getr\u00e4nke. V\u00f6llig unverst\u00e4ndlich, sind wird doch in unmittelbarer N\u00e4he unseres ersten Pubs. Das &#8222;<a href=\"http:\/\/www.beerintheevening.com\/pubs\/s\/14\/1416\/White_Horse\/Leamington_Spa\">White Horse<\/a>&#8220; bot ausreichend Platz, deutsche Biere und angenehme Atmosph\u00e4re. 3 GBP das Glas schreckten uns nicht ab und rasch f\u00fcllte sich der Tisch mit leeren Gl\u00e4sern.<br \/>\nGegen 19:30 Uhr trafen dann die fehlenden drei aus Stansted ein und somit war unsere Runde komplett.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/drts07_03.jpg\" alt=\"Pub\" title=\"Runde\" \/><br \/>\nNach dem freudigen Willkommen wurden die Sp\u00e4tank\u00f6mmlinge ins Hotel eingewiesen. Wir trafen uns dann alle in einem anderen Pub wieder. Dort war das Bier billiger (2,10 GBP statt 3 GBP f\u00fcr ein Glas) und es gab taugendes Essen, welches sich manche Mitreisende durch ekliges Zeugs auf englisches Niveau herunter w\u00fcrzten.<br \/>\nDaf\u00fcr taugte die Atmosph\u00e4re nicht halbsoviel. Das war aber egal, da wir dort wegen eines l\u00e4cherlichen Vorfalls vom Aufpasser der T\u00fcr verwiesen wurden. Nunja, es war schon recht sp\u00e4t und der Tag war anstrengend. So gingen Jens und ich ins Hotel, der Rest verlustierte sich noch in anderen Lokalen.<br \/>\nSo ging der erste Tag zu Ende.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hodruz.de\/blogruz\/media\/drts07_04.jpg\" alt=\"Minzsosse\" title=\"Heinz\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Achja, das Internet erm\u00f6glicht viele tolle Sachen. So buchte ich im Juni via Internet sechs Fl\u00fcge von und nach London und orderte einen Mietwagen. Mein Freund Jens buchte seinen Flug und den Mietwagen ebenfalls per Internet. Markus Dressler buchte seinen Flug selber. Donnerstag, 02. 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