{"id":578,"date":"2009-02-20T21:40:42","date_gmt":"2009-02-20T21:40:42","guid":{"rendered":"http:\/\/hodruz.de\/wordpress\/?p=578"},"modified":"2021-02-27T20:47:56","modified_gmt":"2021-02-27T20:47:56","slug":"bericht_urlaubsreise_2009_teil_2_kapstad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hodruz.de\/blogruz\/bericht_urlaubsreise_2009_teil_2_kapstad","title":{"rendered":"Bericht Urlaubsreise 2009 &#8211; Teil 2 &#8211; Kapstadt"},"content":{"rendered":"<p>Einen ersten, kurzen Eindruck von der Stadt hatten wir ja schon bekommen. Nun aber kam der erste aufregende Teil unserer Reise, n\u00e4mlich das Treffen mit Verwandten. Meine Gro\u00dftante meinte noch im November, als ich von unseren Reisepl\u00e4nen berichtete, da\u00df Walter (Mann von B\u00e4rbel) und B\u00e4rbel (Cousine meiner Mutter) zu der Zeit auch in S\u00fcdafrika w\u00e4ren und wir uns doch treffen k\u00f6nnten. Zu diesem Zeitpunkt beschr\u00e4nkte sich unser S\u00fcdafrikaaufenthalt allerdings nur auf den Schiffszustieg in Durban. Unsere Verwandten w\u00fcrden aber in der N\u00e4he von Kapstadt sein und somit mehr als 1.200 Kilometer Luftlinie entfernt. Insofern war ein Treffen illusorisch. Das sah die Tante ein. Im Dezember bot nun der Reiseveranstalter eine Verl\u00e4ngerung der Reise an, die wir ohne zu Z\u00f6gern wahrnahmen. Nun rief ich bei B\u00e4rbel an und teilte ihr einfach so unsere Reisedaten mit. Es stellte sich heraus, da\u00df es keine \u00dcbereinstimmungen in unseren Reisepl\u00e4nen gab. Naja, einen Versuch war es wert gewesen.<br \/>\nEinen Tag vor Abflug bekam ich nun eine SMS <\/p>\n<blockquote><p>Sind 15:00 Uhr am Anleger der Astor und erwarten euch. Gruss W + B<\/p><\/blockquote>\n<p> Na, das war aber eine Freude. Und tats\u00e4chlich: um 15:00 Uhr fielen wir uns zu F\u00fc\u00dfen des Tafelberges in Kapstadt\/S\u00fcdafrika in die Arme, hatten wir uns doch das letzte Mal vor knapp sechs Jahren auf einer Familienfeier gesehen. Warum hatte es nun doch noch geklappt? Der PKW des Gastgebers hatte einen Defekt und deshalb pa\u00dften wir doch noch in den Zeitplan.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_familientreffen.jpg\" alt=\"Familientreffen\" title=\"Familie\" \/><br \/>\nWir gingen erst zur nahegelegenen Waterfront. Dort holte ich erst einmal Geld am Automaten.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_bankauszug.png\" alt=\"Auszug\" title=\"Auszug\" \/><br \/>\nMutti und ihre Cousine verschwanden samt Schw\u00e4gerin im erstbesten Gesch\u00e4ft, um sich ein Souvenir zu kaufen. Doch es sollte nicht nur beim schn\u00f6den Einkauf und Kaffeetrinken bleiben. Wir beschlossen heldenhaft, uns zu f\u00fcnft in den Leihwagen (ein Golf I, aber immerhin mit Klimaanlage) zu zw\u00e4ngen und mit diesem nach <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kirstenbosch\">Kirstenbosch<\/a> in den Botanischen Garten zu fahren. Walter (vielen Dank nochmals!) meisterte bravour\u00f6s Linksverkehr, afrikanische Verkehrsphilosphie, kluge Ratschl\u00e4ge vierer ortsunkundiger Beifahrer und wir kamen tats\u00e4chlich gesund und munter im Botanischen  Garten an. Wir hatten zwar nur wenige Stunden \u00fcbrig, aber diese reichten durchaus, sich mit der \u00fcppigen Pflanzenwelt des afikanischen S\u00fcdens vertraut zu machen. Es wehte ein laues L\u00fcftchen und die Ostseite des Tafelberges warf herrliche Schattenspiele auf die sehr gepflegte und im \u00dcbrigen riesige Anlage, die \u00fcber der eigentlichen Stadt thronte.<br \/>\n19:00 Uhr schlossen die Pforten hinter uns und wir verabschiedeten uns herzlich von unserem \u00dcberraschungsbesuch. Zur\u00fcck zum Schiff nahmen wir ein Taxi (unsere Begleiter mu\u00dften in die andere Richtung), dessen freundlicher Fahrer einiges zu den Fu\u00dfballweltmeisterschaftsvorbereitungen (und anderem) zu berichten wu\u00dfte. Vor allem staunte er, da\u00df \u00fcberhaupt die WM nach S\u00fcdafrika k\u00e4me, denn der Nationalsport w\u00e4re eigentlich Rugby.<br \/>\nGegen 20:00 Uhr (es war Sonnenuntergangszeit) gingen wir hungrig, m\u00fcde und gl\u00fccklich an Bord. Nun, gegen den Hunger war schnell etwas getan. In der Lounge der MS Astor war an diesem Abend &#8222;Markttag&#8220;. Das bedeutet, da\u00df dort wie auf einem Marktplatz Essen diverser L\u00e4nder optisch ansprechend dargeboten wird. So hatten wir gleich die Wahl zwischen mexikanischer, indischer, bayerischer, italienischer, indonesicher &#8230; K\u00fcche und machten von den Wahlm\u00f6glichkeiten reichlich Gebrauch.<br \/>\nAnschlie\u00dfend wurde noch ein bi\u00dfchen ausgepackt und der Abend an Deck bei einem k\u00fchlen Getr\u00e4nk genossen. Das erste Mal im Leben sah ich einen s\u00fcdlichen Sternenhimmel. Ich h\u00e4tte schreien k\u00f6nnen vor Begeisterung.<br \/>\nDie Abfahrt der Astor sollte 22:00 Uhr sein, verz\u00f6gerte sich aber, weil die Hafenbeh\u00f6rde meinte, es w\u00e4re drau\u00dfen zu hoher Seegang. So lichtete das Schiff erst gegen 3:30 Uhr morgens den Anker und stach in See zum 452 Seemeilen (837 Kilometer) entfernten Port Elisazabeth. Zu dieser Zeit schlief ich nat\u00fcrlich tief und fest und erholte mich von den Strapazen des Fluges und des Tages.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_astor_kapstadt.jpg\" alt=\"Astor\" title=\"Astor\" \/><br \/>\n<em>Die MS Astor, unser Zuhause f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Wochen.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_nansen.jpg\" alt=\"Schiff\" title=\"Forschungsschiff\" \/><br \/>\n<em>Das Forschungsschiff &#8222;Fridtjof Nansen&#8220; kehrte gerade aus der Antarktis zur\u00fcck.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_suedpol.jpg\" alt=\"Schild\" title=\"Schild\" \/><br \/>\n<em>So weit ist es gar nicht mehr zum S\u00fcdpol.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_weit_weg.jpg\" alt=\"Schild\" title=\"Schild\" \/><br \/>\n<em>Uiuiui, ganz sch\u00f6n weit weg von zu Hause.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_kirstenbosch1.jpg\" alt=\"Kirstenbosch\" title=\"Kirstenbosch\" \/><br \/>\n<em>Der Botanische Garten zu Fu\u00dfe des Tafelberges.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_kirstenbosch2.jpg\" alt=\"Kirstenbosch\" title=\"Kirstenbosch\" \/><br \/>\n<em>Im Botanischen Garten.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_kirstenbosch3.jpg\" alt=\"Kirstenbosch\" title=\"Kirstenbosch\" \/><br \/>\n<em><\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_kirstenbosch4.jpg\" alt=\"Kirstenbosch\" title=\"Kirstenbosch\" \/><br \/>\n<em><\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_kirstenbosch_vogel.jpg\" alt=\"Vogel\" title=\"Vogel\" \/><br \/>\n<em>Ein mir unbekannter Vogel im Garten.<\/em><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/hodruz.de\/blogruz\/media\/afrika_guinea_fowl.jpg\" alt=\"Perlhuhn\" title=\"Guinea Fowl\" \/><br \/>\n<em>Ein Perlhuhn in voller Sch\u00f6nheit, die aber durchaus im Auge des Betrachters liegen kann.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einen ersten, kurzen Eindruck von der Stadt hatten wir ja schon bekommen. Nun aber kam der erste aufregende Teil unserer Reise, n\u00e4mlich das Treffen mit Verwandten. 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