{"id":589,"date":"2009-01-20T21:36:58","date_gmt":"2009-01-20T21:36:58","guid":{"rendered":"http:\/\/hodruz.de\/wordpress\/?p=589"},"modified":"2009-01-20T21:36:58","modified_gmt":"2009-01-20T21:36:58","slug":"viren_wurmer_und_trojanische_pferde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hodruz.de\/blogruz\/viren_wurmer_und_trojanische_pferde","title":{"rendered":"Viren, W\u00fcrmer und trojanische Pferde&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230; gibt es tats\u00e4chlich! Ich habe mir noch nie *dreimalaufholzklopf* eines dieser unnetten Schadprogramme eingehandelt, aber in den letzten Tagen bin ich nur damit besch\u00e4ftigt, die Plagegeister zu entfernen.<br \/>\nDen Anfang machte ein Kunde, der sich wunderte, warum seine Maschine so langsam startete. Naja, bei 11 trojanischen Pferden, die ungef\u00e4hr alle ausf\u00fchrbaren Windowsdateien infiziert hatten und 11.000 Dateien mit Zufallsnamen in %SYSTEMROOT% war es eher ein Wunder, da\u00df die Kiste \u00fcberhaupt noch hochlief. Das dauerte zwar mehr als 10 Minuten (f\u00fcr Vista-Luser: das ist f\u00fcr WiXP zu lange), danach konnte man mit dem System aber tats\u00e4chlich produktiv arbeiten. Also irgendwie ist das OS dann doch zu stabil.<br \/>\nEgal, Daten gesichert, Maschine mit RAM aufger\u00fcstet und auf eine flotte neue und gro\u00dfe Festplatte ein neues System installiert und gut war&#8217;s.<br \/>\nAls Einfalltor stellte sich \u00fcbrigens die Fritz!-Karte heraus, die zwar eigentlich nur zum Faxen gedacht war, sie aber standardm\u00e4\u00dfig \u00fcber PPP ins Internet ging. So hatte die Firewall im DSL-Router nat\u00fcrlich keine Chance.<br \/>\nGestern behandelte ich den Rechner einer Bekannten, der &#8222;sich komisch verhielt&#8220;. Die Maschine entpuppte sich als Aldi-Dingens aus dem Jahre 2001. Das Virus war auch schnell lokalisiert, sein Name &#8222;Windows ME&#8220;, welches aus Altersschw\u00e4che und\/oder Plattensektorfehlern sich beim Booten ins Nirwana verabschiedete. Aus der W\u00fchlkiste spendierte ich dem Rechner eine Frischzellenkur und voila: aus 128 MB Hauptspeicher wurden 512 MB, die (evt. defekte) 40-GB-Platte wurde durch eine meiner alten 120er ersetzt, die schmalbr\u00fcstige Grafikkarte wurde durch eine 8xAGP nVidia mit 128 MB RAM substituiert und bei der Gelegenheit kam auch noch eine Netzwerkkarte rein, die damals noch nicht an Bord war.<br \/>\nDer ganze Umbau dauerte inklusive Installation von WiXP, welches er original eingeschwei\u00dft mitbrachte, nur einen halben Abend.<br \/>\nApropos Aldi: da war auch noch der Kunde mit einem Notebook vom Kistenschieber, welches auch nicht so recht wollte. Irgendwas <a href=\"http:\/\/www.it-techblog.de\/aldi-notebook-md-98200-top-oder-flop\/03\/2007\/\">Moderneres<\/a> mit Vista und einem GB RAM, also war Dauerfestplattenger\u00f6del angesagt. Aber es hatte kein Virus, denn das Notebook war seit Kauf (Fr\u00fchjahr 2008) nie im Internet gewesen und sollte nun, zwecks Mail-Empfangs, in ein WLAN eingebunden werden.<br \/>\nDieses Ansinnen stellte sich als Problem heraus. Denn das WLAN war desaktiviert. Und um es zu aktivieren, mu\u00dfte man einen Knopf am Notebook oben links dr\u00fccke. Nur passierte da exakt nichts. Der Medion-Technikmann bei der kostenpflichtigen Hotline kannte das Problem. Die L\u00f6sung war banal, man mu\u00dfte den Touchpad-Treiber neu installieren und dann den Launch-Manager neu installieren. Keine zwei Neustarts sp\u00e4ter ging das WLAN dann. Und es dauerte dann nur noch sechs Stunden, bis die 72 Updates geladen und installiert waren. Und nein, der Download war z\u00fcgig, das Updaten war zeitintensiv.<br \/>\nDa\u00df Vista dann beim Herunterfahren abschmierte und das Notebook an der Unterseite gl\u00fchte, mu\u00df ich nicht extra erw\u00e4hnen.<br \/>\nUnd als Kr\u00f6nung rief mich heute Abend ein treuer Kunde an. Der \u00c4rmste hat sich, wie auch immer, auf sein Windows2000-System zwei \u00fcble Keylogger eingefangen, die das System w\u00e4hrend des Hochladens blockieren. Wenn das mal nicht der Bundestrojaner ist.<br \/>\nMorgen werde ich die Daten retten und auf eine neue, noch zu kaufende Maschine transplantieren, denn der 2000-Rechner hat seine Pflicht 11 Jahre lang treu getan und mu\u00df nun nicht stundenlang m\u00fchsam entwanzt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; gibt es tats\u00e4chlich! 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