… man sich getrost trennen. So entdeckte ich heute in einem Bücherregal tatsächlich folgendes 169-seitiges Handbuch:

Für die jüngere Generation: das entstand aus BTX heraus, war so etwas wie Internet, nur auf Deutschland beschränkt, saulahm (2400 Baud Download und 75 Baud Upload) und schweineteuer.
Also seit mehr als einer Dekade tot und damit mehr als überflüssig.
Auch nett, was als Lesezeichen in dem Heft steckte:

Ich muß also 1991 im Januar in Hechingen im Kino gewesen sein. Oder in der Nähe zumindest. Naja, das ist zu lange her, das weiß ich nicht mehr.
Aber interessant sind die gezeigten Filme, so viele vergleichbar gute Filme gibt es heute nicht mehr, wobei gut relativ ist. Aber immerhin 5 Filme sind mir heute noch bekannt.
Naja, das früher alles besser war, ist ja keine neue Erkenntnis 😉
Die neue FH Mainz wurde im Februar des Jahres eröffnet. Heute morgen bot sich folgendes Bild:

Kein Problem, denn daneben steht eine weitere Kaffemaschine, aber…

Nun ja, das Schild auf dem Foto besagt ja, daß man sich in der Mensa Kaffee holen kann, aber…

Was solls, also ab in den dritten Stock…

Wie ich gerade in der Wikipedia lesen mußte, fand ein Sakrileg im Kühlschrankbereich statt.
Es geht um die Beleuchtung des Inneren. Irgendwelche Ökos haben dort LEDs plaziert, die nun (angeblich?) das Gemüse frischer halten.
Und diese LED brennen immer! Hallo? In einem vernünftigen Kühlschrank hat es dunkel zu sein, wenn er zu ist und basta!
Wie oft haben wir früher uns die Frage gestellt, ob im geschlossenen Kühlschrank Licht brennt. Und nun zerstören irgendwelche Modernisten eine weitere Bastion kindlichen Unschulddenkens…
…fahre ich an die Ostsee, denn am Sonntag feiert eine meiner Tanten, die da oben wohnen, ihren 70. Geburtstag. Montag oder aber auch Dienstag bin ich wieder zurück. Da die andere Tante (beide Schwestern meiner Mutter) hatte übrigens letzte Woche Geburtstag.
Damit die hodbloglose Zeit für die treuen Leser nicht zu langweilig wird, gibt es ein sneak preview auf Teilgeschenke.
Es handelt sich dabei um eine Collage von Bildern, die Personen und Ereignisse zeigt, die zum jeweiligen Geburtstag passen.
Wer pro Bild mehr als 9 Personen/Ereignisse zuordnen kann, der bekommt von mir eine Schachtel Bier, die allerdings, das ist die Einschränkung, bei mir zu Hause eingelöst werden muß. Viel Spaß bei der Recherche. Auflösug gibt es nächsten Dienstag oder so.

Trenner

Die in meinem Heimatkaff residierende Eckes-Granini Gruppe hat letztes Jahr mehr als eine Milliarde Liter ihrer Säfte produziert. 1.086.000.000 Liter Granini, Hohes C usw., eine reife und erstaunliche Leistung.
Heute dauerten die Updates nur knapp eine Stunde, bis sich der Film abspielen ließ. Es wird doch!
Ich durchwühlte heute einmal meine umfangreiche Daten-CD-Sammlung und mistete kräftig aus, nämlich mehr als 100 optische Datenträger. D-Info 97, QEMM387, Knoppix 3.0 und diverse andere Distributionenin antiken Versionen müssen nun wirklich nicht mehr Regalplatz belegen. Also weg damit. Doch auch alte dienstliche und private Datensicherungen wurden gnadenlos aussortiert. Nun wohne ich sicher nicht in einer Gegend, in der Datenspione in den Mülltonnen wühlen. Im Gegenteil, die meisten Nachbarn bekämen keine Daten zu sehen, selbst wenn ich ihnen Equipment stellte und ihnen auch noch erklärte, wie man an die Daten herankommt.
Doch getreu dem Motto, daß auch, wer ein Paranoiker ist, verfolgt werden kann, wollte ich nun doch nicht gigabyteweise ungeschützte Paßwörter, Briefe, Bilder, Filme usw. ungewisser Zukunft überantworten.
Insofern mußte ich klare Zustände schaffen:

Man nehme also einen durchschnittlichen Hammer,…

… stecke alle CDs in eine Tüte…

und kloppe solange auf der Tüte herum, bis alle CDs Risse, Sprünge haben, kleine Teile abspringen und sich am Boden CD-Mehl bildet. :->
… der zweite Weltkrieg mit der totalen Kapitalation. Irgendwie hörte ich heute davon nicht in den Medien.
Diesen Spruch sagt man wohl heutzutage nicht mehr im UK.

Ja, mehr als die Hälfte aller Befragten hält Deutschland für das beliebteste Land der Welt. Wer hätte das gedacht.
… hat sich die Fehlersuche nach einem Geräusch an meinem Auto entwickelt.
Hier noch einmal die bisherigen Leidensstationen.
Ende Februar stellte ich fest, daß an der Vorderachse irgendwtwas nicht in Ordnung ist. Beim Fahren von Rechtskurven gab es störende Geräusche. Anfang März wurde im Rahmen der regulären Durchsicht dann festgestellt, daß irgendwelche Achsbauteile verschlissen sind und damit das Auto keine TÜV-Plakette im April erhalten könne. Folgerichtig wurden an der Achse alle relevanten Teile erneuert, das HodBlog berichtete.
Nur war das störende Geräusch danach immer noch da, schlimmer noch, es war nun viel deutlicher vernehmbar.
Also bockten wir am Folgetag das Auto noch einmal auf und fahndeten nach der Ursache. Vorsorglich wurde noch im Anrieb ein Gelenk gewechselt, welches als Schuldiger vermutet wurde. Und wieder waren 200 EUR weg. Alle Reifen wurden nochmals gewuchtet und wechselweise umgesteckt. All das brachte kaum Besserung. Wir stellten noch fest, daß´die Reifen, warum auch immer, seltsam abgefahren waren und nicht rund liefen.
Unzufrieden fuhr ich nun wieder nach Mainz. Das Störgeräusch war immer noch da. Also faßte ich mir ein Herz und ging zu einer Werkstatt, die im Internet gut bewertet wird.
Und tatsächlich fühlte ich mich dort gut betreut. Bei der Probefahrt vermutete der Mechaniker auch die Reifen als Störenfriede.
Also schaffte ich letzten Donnerstag mein Auto zum ATU und ließ mir dort einen Komplettsatz Reifen samt Felgen aufziehen. Ich bat ausdrücklich um eine Vergleichsfahrt vorher und nachher, um beurteilen zu können, ob tatsächlich die Reifen schuld sind. ATU zeigte sich so kulant und sagte, daß im Falle des Nichtschuldseiens der alten Reifen ich den neuen Satz nicht nehmen müsse.
Nun lief die Probefahrt laut ATU aber zufriedenstellend und die neuen Reifen blieben montiert. Ich freute mich schon, endlich Schluß mit den störenden Achsgeräuschen. Doch die Heimfahrt geriet zur Enttäuschung, denn es war sogar schlimmer als vorher!
Glücklich^wblöderweise hatte ich die Altreifen schon einer hübschen, jungen Dame für einen lächerlichen Betrag versprochen, so stand ich nun da. Für mehr als 800 EUR neue Bereifung gekauft und alles noch schlimmer als vorher. Und protestierend wieder die Altreifen aufziehen lassen war auch keine Option mehr, denn dann hätte ich ja die hübsche, junge Dame betrogen.
Da stand ich nun, ich armer Tor und war so klug als wie zuvor.
Gestern hatte ich die Faxen dicke, denn die Fahrt von Mainz nach Frankfurt und zurück war eine Katastrophe. Bei 120 km/h schüttelte sich das Lenkrad und bei 140 km/h hatte ich Resonanzen an der kompletten Karosserie.
Ich fuhr direkt zu ATU und beschwerte mich. Ein Meister fuhr mit mir Probe, konnte sich aber auch nicht auf die Schnelle erklären, was denn nun zu tun sei. Auswuchten schloß er aus, daß war ja erst wenige Tage vorher geschehen.
Verzweifelt fuhr ich heute Nachmittag zur obengenannten Werkstatt, um mir dort noch einmal Rat zu holen. Und wieder fuhren wir Probe. Diesmal wurde der Wagen aufgebockt und noch einmal kritisch alles untersucht. Alle infragekommenden Teile waren nagelneu, saßen an ihrem Platz und wirkten unauffällig. Nichts klapperte, tropfte oder quietschte.
Zum Test wurde ein Hinterrad abgenommen und… Unwucht: 10 Gramm außen und 15 Gramm innen. Daraufhin empfahl mir die Werkstatt, noch einmal zum ATU zu fahren und die Räder nachwuchten zu lassen. Ferner einigten wir uns auf einen Termin diesen Freitag, um vorne links das Radlager auszutauschen (das ist (hoffentlich!) die Ursache des Störgeräuschs).
Uns so fuhr ich zum ATU und nun wurde mein Auto nochmals aufgebockt (bestimmt das 20x in einem Monat) und alle vier Reifen wurden noch einmal auf Wucht geprüft. Hier das Ergebnis:
vorne links: 25 Gramm außen und 10 Gramm innen
vorne rechts: 10 Gramm außen und 25 Gramm innen
hinten links: 10 Gramm außen und 15 Gramm innen
hinten rechts: 15 Gramm außen und 30 Gramm innen
Alle Reifen wurden in meinem Beisein neu gewuchtet, teilweise sogar noch auf der Felge gedreht und am Auto wurden die Radnaben so poliert, daß sie wie neu aussahen. Natürlich alles kostenlos, sonst wäre ich nämlich ausgeflippt.
Nun schlingert das Auto nicht mehr bei 120 km/h auf der Autobahn. Mal sehen, ob es am Freitag auch keine Störgeräusche mehr hat.
O Mann, ich darf gar nicht an das viele verplemperte Geld denken.
