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März 252026
 

Es ist mittlerweile Mittwoch, der 11. März. Vor einem knappen Monat wußte ich noch nichts von meinem Glück, nun bin ich bereits wieder zurück von meiner spontanen Dienstreise.

Drei Rechnungen: einmal der Schal, stolze 70 Euro, dann mein Sonnenschutzmittel, knapp 6 Euro und der Eintritt ins Besuchszentrum Thaba Bosiu, knapp 3 EUR pro Person.

Mein bis dahin jungfräulicher Paß, der nächstes Jahr abläuft und bei dem ich dachte, daß dort kein Visum stehen wird, hat nun doch ein paar Stempel bekommen.

Nun heißt es nur noch: Nach Hause fahren!

Die Rückreise an die Ostsee verläuft unspektakulär, ich halte an der Wohlenberger Wiek noch kurz an, um für meine afrikanischen Freunde das Beweisfoto meiner Ankunft zu schicken. Einen Tag vorher war ich auf über 1.500 Meter Höhe, nun wieder auf Meereshöhe.

Freitag Mittag klingelt ein Kurier. Er kommt vom Hamburger Flughafen und bringt mir meinen Koffer, der auf verschlungenen Wegen von Afrika dorthin transportiert worden ist. Michael hat seinen Koffer bereits am Mittwoch via Flughafen Dresden bekommen.

Die Freude ist groß, denn alle Gastgeschenke und Mitbringsel befanden sich im Koffer, abgesehen von Anzügen, Hemden und Kulturtasche, die ich in drei Tagen wieder für meine Dienstreise nach Hamburg benöitige.

Hiermit ist mein kleiner Reisebericht beendet, ich werde sicher noch ein paar Sachen ändern, hinzufügen oder korrigieren, also gelegentliches Reinschauen mag sich lohnen.

Bleibt zum Schluß nur noch, den Spruch auf dem T-Shirt zu beherzigen:

 Posted by at 2:58 p.m.
März 252026
 

Heute verlassen wir schon wieder dieses schöne Land, die Zeit ist wie im Flug vergangen. Um 6:00 Uhr soll mich ein Taxi abholen, 7:55 Uhr soll das Flugzeug nach Johannesburg abheben.

Natürlich gibt es wie immer Probleme, das Taxi kommt aber eine Viertelstunde zu spät dann doch noch an. Es ist ein antiker Honda, dessen Armaturenbrett komplett in chinesisch beschriftet ist und dessen Zusatnd jeden TÜV-Beamten hätte in OIhnmacht fallen lassen. Egal, wir erreichen rechtzeitig den Flughafen. Nun heißt es Abschied nehmen von unserer Gastgeberin.

Fahrt zum Flughafen in der Morgensonne.

Der internationale Flughafen Maseru.

Ein riesiger Vorteil: der Weg zum Flieger ist überschaubar.

Ein letzter Blick von oben auf unser Gastland der letzten Tage.

In Johannesburg ist wenig Zeit zum Umsteigen. Glücklicherweise werden wir von zwei netten Menschen erwartet, die uns durchs Labyrinth des Johannesburger Riesenflughafens schleusen und uns durch Zoll und Fluggruppierung leiten, das wäre ohne Hilfe hektisch geworden. So bleibt uns noch gerade Zeit für einen schnellen WC-Besuch, bevor das Boarding beginnt.

Der Rückflug ist deutlich besser als der Hinflug, ich sitze am Gang, in der Mitte ist ein schmaler, junger, kommunikationsfreudiger Mann, ich kann die Beine etwas ausstrecken und ab und zu durch den Gang laufen. Überpünktlich landet die Maschine am Abend in München.

Nun gibt es am Ende der Reise doch noch etwas Ärger, unsere Koffer wurden in Johannesburg nicht eingeladen, die Zeit reichte offensichtlich nicht dazu. So verlieren wir noch eine Stunde mit Ausfüllen von Formularen (Welche Farbe hat der Koffer, welcher Hersteller, was ist in etwas drin?), dann bringt uns das Shuttle-Taxi zu meinem Auto und dann beginnt die Rückreise ins Erzgebirge, diesmal durch Böhmen, denn dort ist der Sprit noch bezahlbar. Kurz nach Mitternacht landen wir mit fast vollem Tank und hundemüde in Scheibenberg und fallen ins Bett.


Das sind in etwas 100 Euro.

 Posted by at 10:32 a.m.
März 252026
 

Heute ist unser letzter Arbeitstag in Lesotho. Am Morgen ist eine Ministerbegegnung anberaumt, die morgens um halb 7 abgesagt wird, dann wird sie wieder angesagt, dann abgesagt und … findet schließlich umterminiert doch noch statt. Immerhin ist das Ministerium nur 200 Meter Fußweg vom Hotel entfernt, so daß wenigstens die Anreise kein Problem darstellt.

Wir sind im Ministerium für natürliche Ressourcen und treffen dort auf den ehrenwerten Minister Mohlomi Moleko und seinen Stab. Trotz abenteuerlicher Verkabelung (Adapter Mini-DP auf HDMI, daran ein Adapter HDMI auf VGA, dann VGA-Kabel auf Projektor) haben wir ein gutes Bild und können wieder unsere Idee vorstellen. Das anschließende Gespräch ist vielversprechend und wir laufen zum nächsten Treffen, diesmal im Gebäude des LNDC, der lokalen Entwicklungsbehörde. Das Gespräch dort lief am flüssigsten, wir sind im Training. Es stellt sich heraus, daß LNDC und wir das Gleiche wollen, Kontakte werden ausgetauscht, erste Ideen in Form gegossen, Pläne geschmiedet, dieses Treffen ist ein voller Erfolg, mal sehen, was dabei herauskommt.
Mittlerweile ist es später Nachmittag, wir gehen ins Lancer’s Inn und tagen / essen dort ein letztes Mal, treffen noch auf wichtige Leute, knüpfen weitere Kontakte, alles in allem war das ein arbeitsreicher Aufenthalt.

Morgen ist Abreise, ich muß um 6:00 Uhr abreisefertig sein, so endet der Abend mit wortreicher Verabschiedung und Packen. Packen ist kein Problem, habe ich doch viel im Land gelassen.

Abschiedsfoto vom Team mit aufgesetztem Gastgeschenk.

 Posted by at 10:25 a.m.
März 242026
 

Der Sonntagvormittag ist wieder zweigeteilt, Michael besucht einen Gottesdienst. Lesotho ist ein sehr christliches Land, überall sieht man Hinweise auf Kirchen, Kreuze und ander Hinweise auf Religiosität.

Ich hingegen laufe in das nahegelegene Geschäft meinen Namensvetters. Ja, es gibt einen erfolgreichen lesothischen Modedesigner, der aus lesothischer Mohairwolle hochwertige Kleidungsstücke u. a. herstellt. Ich zeige den beiden Angestellten meinen Paß, Gekicher und ein obligatorisches Foto:

Natürlich MUSS ich dort ein Mitbringsel kaufen, es wird ein wunderschöner Schal, wer mich besucht, wird ihn sofort bemerken.

Am Nachmittag geht Michael zum Fußballspielen, aber die Einheimischen finden, daß Weiße nix taugen, was Fußball angeht. Dazu kann ich keine Stellung nehmen, Fußball ist in keinem Land der Welt etwas für mich.

Zu Abend wird wieder gekocht, ich verliere bei der Familie den Überblick bei den ganzen Kindern, COusins und Onkels, aber der Wintergarten ist wohl gefüllt und genießt die deutsche Küche.

Mehr ist heute nicht los, deswegen zum Schluß noch ein Bild vom abnehmenden Südhalbkugelmond. (oder zunehmend?)

 Posted by at 6:55 p.m.
März 242026
 

Heute ist Sonnabend, der nächste dienstliche Termin ist am Montag, also kommen jetzt zwei Tage, um ein bißchen Land und Leute kennenzulernen.
Zuerst klettert Michael den Berg hinauf, das Ende des Moshoesho-Marschs, eines groß gefeierten Ereignisses in Lesotho.

Der Moshoeshoe-Marsch ist eine jährlich im März stattfindende, dreitägige Pilgerreise über 116 Kilometer in Lesotho. Damit ehrt man König Moshoeshoe I., der sein Volk in den 1824 Jahren zur Festung Thaba Bosiu führte. In der Folgewoche am Dienstag ist dann der Nationalfeiertag, aber da sind wir schon wieder zurück in Deutschland.

Der Moshoeshoe-Marsch oder -Lauf ist ein großes Ereignis in Lesotho, es dient dem nationalen Zusammenhalt, fordert den Körper und zieht auch internationales Publikum an.

Wir fahren zu siebt in Großfamilie nach Thaba Bosiu, wo sich das Kulturdorf befindet. Dort brechen einige wackere Gesellen zum Ziel des Marsches aufs, der Rest läßt sich durch das Dorf führen und setzt sich dann in den Schatten zu einem kühlen Getränk.

Bei wunderbarem Wetter sehen wir zahlreiche Wanderer in den typischen T-Shirts, Gruppen singen und tanzen, es herrscht überall gute Stimmung, die ansteckend ist.

Auch ich habe so ein T-Shirt, es wäre an diesem Tag aber vermessen von mir, es anzuziehen.


Hier die Übersetzung des Gebets auf der Rückseite:

Gott des Lichts, Retter, Gott, bitte höre uns, wenn wir beten.
Gott, der Neue, bete den Alten.
Bitte für uns beim großen Jere,
Träger der Fehler der Menschen,
Gott, dessen Hände voller Gnade sind.
Die Hände sind gebrochen, um für uns zu sterben,
Die weißen Hände des Retters Tlhatlha-Macholo,
Sie sind weiß vom Schaffen der kleinen Babys,
der kleinen Libokothoane.
Die Großmütter weinen um das Kleine,
sie werden es sehen, als wären sie tot,
Sie werden es durch die Pforten der Gräber sehen.
Tlhatlha-Macholo, brich das Wasser, damit es wie Wintertau wird,
denn im Tau erneuerst du die Nationen.
Die Nationen kommen von dir, Schöpfer,
sie kommen, um zu dir zurückzukehren in den Wohnungen.
LICHT……..GLANZ
LICHT……..GLANZ

Abends wird dann bei Laura gekocht, dann geht es nach Hause. Auf dem Rückweg halten wir noch am Königsplatz an, der ganz in der Nähe meiner Untrkunft ist, hier wird der Gefallenen der beiden Weltkriege gedacht und natürlich auch den Königen des Landes, ein würdevoller, schön illuminierter Platz.

 Posted by at 5:53 p.m.
März 232026
 

Heute ist ein afrikanischer Chaostag. Zuerst lerne ich erst einmal den heftigen Starkregen von Lesotho kennen, in der Nacht werde ich mehrfach munter, weil dicke Regentropfen laut aufs Dach trommeln, auch den ganzen Vormittag gießt es wie aus Kannen, es kamen bestimmt über den Tag 80 Liter/m² runter.

Eigentlich war am Vormittag ein Treffen im Energieministerium geplant, aber der Termin wurde erst verschoben, dann abgesagt, dann wieder aufs Tapét gebracht und …wir warten. Als ich schon alle Hoffnung fahren gelassen hatte, bekamen wir tatsächlich noch einen Termin, das glücklicherweise nur ein paar hundert Meter entfernt ist.

Eigentlich sollten wir uns mit dem Energieminister treffen, dieser Termin wurde aber auf Montag verschoben, dafür hielten wir unseren Vortrag vor dem Leiter, Herrn Muso Raliselo und einigen seiner Kollegen.

Überall hängen Bilder von seiner Majestät König Letsie III. und vom ehrenwerten Premierminister Samuel Ntsokoane Matekane. Unser Vortrag zum Zweiten.

Mittlerweile hat es aufgehellt und wir haben einen sonnigen Nachmittag mit freundlichen 25 Grad. Und wir haben alle Hunger, also laden wir die gesamte Runde ins Lancer’s Inn ein. So speisen wir zu am runden Tisch zu zehnt bis in den frühen Abend. Dann kümmern wir uns nochmals um die SIM-Karten und tatsächlich klappt es jetzt, ich habe eine lesothische Telefonnummer und bin via WhatsApp erreichbar, hier in Lesotho DER wichtigste Weg für Kommunikation, wie ich lernen durfte.

Der Qiloane-Berg bei Thaba Bosiu gilt als Vorlage für den Basotho-Hut und findet sich auch auf den KFZ-Kennzeichen wieder.

Lesotho ist Hochland, hier eine Messung mit meinem Händi.

Der südafrikanische Rand und der lesotische Loti (Plural: Maloti) werden gleichmaßen akzeptiert. Der Kurs ist 1:1 und es besteht eine Währungsunion.

 Posted by at 6:21 p.m.
März 232026
 

Heute ist zweigeteilter Arbeitstag. Michael sucht Sehenswürdigkeiten auf, klettert auf 2.000 Meter hohe Berge, schaut sich die Natur an, besucht Museen, ich hingegen erkunde das Zentrum der Hauptstadt, betreibe Recherchen, knüpfe Kontakte, führe Telefonate…

Am Nachmittag treffen wir uns alle wieder im Restaurant des Lancer’s Inn, der Ablauf des Folgetages wird besprochen, der Tag ausgewertet und der zweite Versuch gestartet, eine SIM-Karte zu bekommen.

Das Auto wartet, vorne Laura, hinten ihre beiden Kinder Blessing und Daunte.

Da sind sie, Dinosaurierfußabdrücke!

Am Abend lernen wir Meshu kennen, ein sehr bekannter lesothischer Künstler, der letzte Woche unter großer Aufmerksamkeit seinen 100. Geburtstag feierte.

Ich habe das Glück, noch eine halbe Stunde mit ihm zu reden, was für eine Persönlichkeit! Er wurde vor zwei Jahren nochmals Vater, besuchte Duetschland mehrfach, das erste Mal 1963, das letzte Mal vor wenigen Wochen, er zeigte noch mehrere seiner Bilder, im Lancers‘ Inn waren mir seine dort hängenden Bilder schon am Anreisetag aufgefallen. Leider habe ich keinen Platz zu Hause und auch der Flugzeugtransport der großen Bilder ohne passendes Etui hätte Probleme verursacht, ich hätte von ihm zu fairen Preis ein Bild kaufen können, naja, so habe ich ihm wenigstens einen ausgegeben, bevor er nach Hause ging. An unserem Tisch blieben noch vier übrig, wir hatten noch einen sehr guten und lebhaften Abend, bis uns der Barkeeper herauskomplimentierte, er wollte Feierabend machen.

Im Hintergrund ein Bild von Meshu, im Vordergrund, England, Kenia, Lesotho und Deutschland an einem Tisch.

 Posted by at 5:39 p.m.
März 222026
 

Bereits 6:00 Uhr klingelt der Wecker, der erste Minister-Termin ist 7:30 Uhr. Das Ministerium ist nur wenige Minuten von meinem Hotel entfernt. Wir werden vom Minister für Umwelt und Forstwesen, Herrn Adonts’i, freundlich empfangen und Michael präsentiert die Idee, die unser aller Zukunft positiv beeinflussen kann.

Wie vereinbaren ein Treffen mit weiteren Ministern und der LNDC (Lesotho National Development Corporation). Das ist doch mal ein guter Anfang. Es ist noch früh am Morgen, so fahren wir erst einmal in ein Einkaufszentrum, um Sonnenschutz und Sprudelwasser zu kaufen und für unsere Gastgeberin Ersatz für ihr defektes Händi zu finden.

Dann fahren wir zu fünft ins 40 Kilometer nördlich gelegeneTeyateyaneng, die zweitgrößte Stadt des Königreiches. Dort treffen wir im Blue Mountain Inn mit weiteren wichtigen Vertretern zusammen. Bei schönstem Wetter (28 Grad und strahlendblauer Himmel, Sonnenschutz!) verhandeln wir im Freien, dann verlegen wir ins Haus zum Essen und besuchen anschließend noch einen guten Aussichtspunkt, von dem aus man das ganze Gelände gut überblicken kann.

Im Hintergrund die gewaltige Gebirgskette, die Nordlesotho von Südafrika trennt.

Dann geht es wieder zurück nach Maseru, wir liefern zwei Mitreisende zu Hause ab, lernen ihre Kinder kennen, dann werde ich im Hotel abgeliefert und ein sehr ereignisreicher Tag geht zu Ende.

 Posted by at 10:47 a.m.
März 212026
 

02.03.2026

Der Weg ins Königreich Lesotho führt über das Drehkreuz Johannesburg. Der Start des Nachtfluges ist pünktlich um 19:30 Uhr. Der Lufthansaflug LH578 bringt uns in ziemlich genau 10 Stunden die 8.800 Kilometer ins südliche Afrika.
Die Reise nach München ist ereignislos, wir parken das Auto für gesamt 65 EUR in Flughafennähe und lassen uns von einem netten Griechen zum Terminal bringen. Dort geben wir das schwere Gepäck auf, Michael hat noch 200 Gramm, ich 100 Gramm Reserve, da haben wir am Vormittag aber gut die ganzen Mitbringsel auf die Koffer verteilt. Am Flughafen ist überhaupt nichts los.

Der lange Nachtflug ist für mich eine Tortur, habe ich doch einen Mittelplatz, wir alle sind eher kräftiger Natur und die Sitzreihen hat die Lufthansa sehr gewinnorientiert aufgebaut. Ich komme nicht zur Ruhe, kann Arme und Beine nur zentimeterweise bewegen.

Irgendwann ist der quälende Flug dann doch vorbei und wir landen auf dem Flughafen Johannisburg, ich betrete nach 17 Jahren wieder südafrikanischen Boden.
Wir haben reichlich Zeit bis zum Anschlußflug, können uns in der Zeit die Beine vertreten, genießen ein vernünftiges Frühstück und gehen dann in aller Ruhe zum Gate 23.

Die moderne Air-Link-Maschine hat alle 38 Sitze ausgebucht, an Bord sind überwiegend Geschäftsleute, darunter sehr viele Chinesen.

Der Flug startet pünktlich und nach nicht einmal einer Stunde landen wir in der lesothischen Hauptstadt Maseru. Bei der Landung zeigt sich das Land schon von seiner atemberaubend schönen Seite.


Der Flughafen könnte aus einem ollen Bud-Spencer-Film stammen, aber das ist familiär und man muß nur ein paar Meter zur Abfertigung laufen. Es müssen zwei wichtige Formulare ausgefüllt und abgegeben werden, das Gepäck wird in der Zeit mehr oder weniger händisch auf Rollbahnen gepackt, die keine 2 Meter lang sind. Das sehen auch nach kurzer Zeit die Gepäckabfertiger ein und stellen die Koffer einfach so in den Raum. Die Zollkontrolle ist recht streng, aber wir haben Glück, unsere Gastgeber lauern schon auf uns und es gibt eine herzliche Begrüßung und die Formalitäten werden für uns überschaubarer als für die Chinesen.

Wir werden von Gastgeberin Laura zu ihr nach Hause gebracht und bekommen auf der fahrt einen ersten Eindruck vom Land. Es herrscht Recchtsverkehr, die Hauptstraßen sind in Ordnung, Nebenstraßen gibt es quasi nicht.

Mich erinnert alles interessanterweise an Guatemala, die vielen Fußgänger, die Wellblechhütten aus denen von der Grillkeule über SIM-Karten bis zu frischen Pfirsischen alles verkauft wird, die Landschaft aber insbesondere, kein Wunder, auch in Guatemala ist viel Land über 1.500 Meter hoch.

Bei unserer Gastgeberin angekommen befreien wir erst einmal die Koffer von Geschenken und Mitbringseln. Lesotho ist ein hochgelegenes Binnenland, deswegen habe ich Souvenirs von der Ostseeküste mitgebracht. Nach Erholung und Lagebesprechung werde ich zu meinem Hotel gebracht.

Das Lancers Inn ist eine gute und wichtige Adresse mitten im Zentrum der Hauptstadt. Dort trafen wir auch gleich auf weitere Freunde und Partner, das sollte die ganze Zeit so bleiben.

Es gab ein üppiges Abendessen, weitere Koordinierungen und dann bezog ich mein Cottage. Nach schlafloser Flugnacht und so vielen neuen Eindrücken war ich ausreichend erschöpft und fiel schnell in einen erholsamen Schlaf.

 Posted by at 10:41 p.m.