Der 17.02.2026 war bis 10:37 Uhr ein ganz gewöhnlicher Tag. Meine Tante und ich waren gerade aus der Kreisstadt zurückgekommen, mein Auto stand mit laufenden Motor vor ihrer Tür, ich war ihr noch schnell zum Eingang gefolgt, um einen Überweisungsträger zur Sparkasse mitzunehmen, da klingelte mein Autotelefon. Tatsächlich schaffte ich es, zum Wagen zu eilen, mich reinzusetzen und den Anruf anzunehmen.
Der Anrufer war mein Freund Michael und dieser Anruf sollte einigen Schwung in den Tag und in mein Leben bringen.
Kurz gefaßt: Michael hatte langfristig eine dienstliche Reise ins Königreich Lesotho geplant und seine Reisebegleiterin hatte am vergangenen Wochenende einen schweren Skiunfall erlitten und fiel somit aus. Flüge und Hotel waren bezahlt, Pläne geschmiedet und nun wurde ich aus dem Kalten heraus gefragt, ob ich nicht mitreisen könne?
Mehr oder weniger ohne Nachdenken sagte ich zu und dann ging die Planerei los, denn der Abflug sollte schon in knapp zwei Wochen sein. Also ging es los: Reiseführer kaufen [X] Check

Ist der Reisepaß noch gültig? [X] Check, aber Ende nächsten Jahres läuft er ab, Puh!
Visitenkarten drucken, Gastgeschenke kaufen, Arzt wegen Reisemedikamenten kontaktieren, nochmal zum Friseur, habe ich genug passende Kleidung, wo ist der große Koffer, der Bank Bescheid sagen wegen Kreditkarteneinsatz im Ausland, SIM-Karte organisieren, mich ins Thema der Reise einarbeiten, geplante Termine absagen oder verschieben, neue Reifen für’s Auto kaufen und und und.
Schnell noch ein Bild vom Auto machen auf Meereshöhe und von mir an der eiskalten Küste:
Ok, alles hatte prima geklappt und so konnte ich am Sonntag, dem 01.03.2026 mit zwei wohlgepackten Koffern und einer Tragetasche ins Erzgebirge fahren.

Die Fahrt verlief unspektakulär, im Fläming tankte ich das Auto zum damals[TM] heftig überteuerten Preis:

Da konnte man die heftige Preissteigerung noch nicht ahnen.
Zum Abendessen fuhren wir über den Fichtelbergpaß (über 1.100 Höhenmeter, es lag noch etwas Schnee) ins Nachbarland Tschechien zum Restaurant Anton zum Abendessen.
Ein schönes Kontrastprogramm zu dem, was die folgenden Tage bringen werden, dazu später mehr an dieser Stelle.


