März 212026
 

02.03.2026

Der Weg ins Königreich Lesotho führt über das Drehkreuz Johannesburg. Der Start des Nachtfluges ist pünktlich um 19:30 Uhr. Der Lufthansaflug LH578 bringt uns in ziemlich genau 10 Stunden die 8.800 Kilometer ins südliche Afrika.
Die Reise nach München ist ereignislos, wir parken das Auto für gesamt 65 EUR in Flughafennähe und lassen uns von einem netten Griechen zum Terminal bringen. Dort geben wir das schwere Gepäck auf, Michael hat noch 200 Gramm, ich 100 Gramm Reserve, da haben wir am Vormittag aber gut die ganzen Mitbringsel auf die Koffer verteilt. Am Flughafen ist überhaupt nichts los.

Der lange Nachtflug ist für mich eine Tortur, habe ich doch einen Mittelplatz, wir alle sind eher kräftiger Natur und die Sitzreihen hat die Lufthansa sehr gewinnorientiert aufgebaut. Ich komme nicht zur Ruhe, kann Arme und Beine nur zentimeterweise bewegen.

Irgendwann ist der quälende Flug dann doch vorbei und wir landen auf dem Flughafen Johannisburg, ich betrete nach 17 Jahren wieder südafrikanischen Boden.
Wir haben reichlich Zeit bis zum Anschlußflug, können uns in der Zeit die Beine vertreten, genießen ein vernünftiges Frühstück und gehen dann in aller Ruhe zum Gate 23.

Die moderne Air-Link-Maschine hat alle 38 Sitze ausgebucht, an Bord sind überwiegend Geschäftsleute, darunter sehr viele Chinesen.

Der Flug startet pünktlich und nach nicht einmal einer Stunde landen wir in der lesothischen Hauptstadt Maseru. Bei der Landung zeigt sich das Land schon von seiner atemberaubend schönen Seite.


Der Flughafen könnte aus einem ollen Bud-Spencer-Film stammen, aber das ist familiär und man muß nur ein paar Meter zur Abfertigung laufen. Es müssen zwei wichtige Formulare ausgefüllt und abgegeben werden, das Gepäck wird in der Zeit mehr oder weniger händisch auf Rollbahnen gepackt, die keine 2 Meter lang sind. Das sehen auch nach kurzer Zeit die Gepäckabfertiger ein und stellen die Koffer einfach so in den Raum. Die Zollkontrolle ist recht streng, aber wir haben Glück, unsere Gastgeber lauern schon auf uns und es gibt eine herzliche Begrüßung und die Formalitäten werden für uns überschaubarer als für die Chinesen.

Wir werden von Gastgeberin Laura zu ihr nach Hause gebracht und bekommen auf der fahrt einen ersten Eindruck vom Land. Es herrscht Recchtsverkehr, die Hauptstraßen sind in Ordnung, Nebenstraßen gibt es quasi nicht.

Mich erinnert alles interessanterweise an Guatemala, die vielen Fußgänger, die Wellblechhütten aus denen von der Grillkeule über SIM-Karten bis zu frischen Pfirsischen alles verkauft wird, die Landschaft aber insbesondere, kein Wunder, auch in Guatemala ist viel Land über 1.500 Meter hoch.

Bei unserer Gastgeberin angekommen befreien wir erst einmal die Koffer von Geschenken und Mitbringseln. Lesotho ist ein hochgelegenes Binnenland, deswegen habe ich Souvenirs von der Ostseeküste mitgebracht. Nach Erholung und Lagebesprechung werde ich zu meinem Hotel gebracht.

Das Lancers Inn ist eine gute und wichtige Adresse mitten im Zentrum der Hauptstadt. Dort trafen wir auch gleich auf weitere Freunde und Partner, das sollte die ganze Zeit so bleiben.

Es gab ein üppiges Abendessen, weitere Koordinierungen und dann bezog ich mein Cottage. Nach schlafloser Flugnacht und so vielen neuen Eindrücken war ich ausreichend erschöpft und fiel schnell in einen erholsamen Schlaf.

 Posted by at 10:41 p.m.

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