einfällt, so schreibe ich eben, daß ich am Sonntag beim Bügeln mich ärgerte, als ich feststellen mußte, daß es doch ein Tempo in die Waschmaschine geschafft hat.

…einer silbernen Seidenkrawatte auf einer Feier aufläuft und diese beim ersten herzhaften Biss in ein leckeres Teil vom Buffet sofort mit der inneliegenden Sauce besabbert.
Noch ärgerlicher ist es, wenn man diese eingesaute Krawatte mühsam und sorgfältig und supervorsichtig per Hand reinigt, sie dann auch wieder schön sauber ist, aber doch leicht an Form einbüßte.
Nicht ärgerlich ist, wenn man sich ob des kläglichen Resultates eine neue, bessere und viel schönere Silberkrawatte kauft.

Das Land Rheinland-Pfalz hat Tankstellenkassierern verboten, die Karte des Kunden ins Kartenlesegerät zu schieben. So weigerte sich gestern der junge Mann an der Tankstelle, meine Kreditkarte auch nur anzufassen mit Verweis auf die neue Datenschutzverordnung des Landes.
Nun habe ich dazu nichts im Netz gefunden, kann also auch eine Ente sein.
Als Vieltanker habe ich mir es aber angewöhnt, das Personal die Karte einstecken zu lassen, denn blöderweise gibt es keinen Standard und die Kartenlesergerätehersteller lassen alle Möglichkeiten (Magnetstreifen hinten links bzw rechts oder vorne links bzw. rechts) zu. Manche Lesegeräte ziehen von alleine die Karte ein, manche spucken sie von alleine aus, man kann also so manches falshc machen. Von daher find ich die Lösung, dem Kassierer die Karte zu überantworten recht praktisch. Klar, es hat auch etwas von der Hilflosigkeit, wie wenn etwa alte Frauen sich von der Verkäuferin das Kleingeld aus der Börse heraussortieren lassen, doch hey, was soll’s?
Beim Tippen kommt mir der Gedanke, daß das ganz schön unsinnig wäre. Selbst wenn ich meine Karte keine Sekunde aus der Hand gebe, die Tankstelle hat doch nach Autorisierung alle relevanten Daten (und mehr) sowieso in ihrem Abrechnungssystem.
Ich wollte es halt nur aufschreiben unter dem Aspekt „täglicher Irrsinn“.
…ich verzweifelt nach der CD-Hülle von den Hooters. Gestern fand ich die Hülle endlich, ich hatte sie in den Pappschuber von Emerson, Lake and Palmer gesteckt, warum auch immer.
… ich ständig Adolf lese, wenn ich versuche, den RAM-Riegel einzuordnen?

Aus zweierlei Grund ist heute die Limonade Thema.
Zum ersten mußte ich feststellen, daß meine Billiglimonadenhersteller einfach mal so den Preis von 2,49 EUR auf 3,49 EUR für einen Kasten mit 12 Glasflaschen à 0,7 Liter erhöht haben. Und letzte Woche gab es den Kasten im Angebot noch für 1,99 EUR. Nun, mit 3,49 EUR kostet die ehemalige Billiglimo genausoviel wie die Markenlimo, insofern kann man sich leicht ausrechnen, was passieren wird.
Bei mir passiert, daß ich jetzt die Limo im real Komma Strich kaufe. Dort gibt es nämlich den Kasten zu 2,74 EUR. Doch was war das? Die Kassiererin hatte nicht einfach einen Kasten berechnet, sondern 6 x Zitronenlimo und 6 x Orangenlimo getrennt eingetippt. Das macht dann alles zusammen 3,12 EUR. Damit war ich aber nicht einverstanden, denn seit eh und je wurden Mischkästen gleich teurer und verwandter Produkte nach Kastenpreis berechnet. An der Info bekam ich dann auch meine 38 Cent erstattet. Sieg für den Pfennigfuchser HodRuZ! (Eigentlich ist das nicht meine Domäne.)

…daß Wagners neue Pizzakreation schmeckt.
Ich zitiere mal die Schlagworte auf der Verpackung:
– laktosefrei
– Dinkelboden
– vegetarisch
– weniger Fett
– weniger Kalorien
– wertvolle Ballaststoffe
Zumindest gab es die selbst im teuren Wasgau für 1,49 EUR zu kaufen. Für Tierleichenesser gibt es die auch noch mit Magerpute und Joghurt.
Buon appetito!
…, da stand doch vor mir eine ältere ÖkotussiFrau, die für sage und schreibe 67 EUR quasi ausschließlich Grünzeug im Wagen liegen hatte. Nicht nur 5 Salatsorten und Möhren und so, nein, lauter exotisches und seltsames Zeug wie Tamarinden, Ginseng und mir völlig unbekanntes Gelumpe.
Das alles in kleinsten Mengen, alles zusammen bedeckte kaum den Boden des Einkaufswagens und dann besagte 67 EUR. Abgesehen davon dauerte das Kassieren ewig, da alle Sachen in all den Plastikbeutelchen einzeln gewogen worden und der (damit auch noch leicht überforderte) Kassierer dazu die exotischen Nummern raussuchen mußte. Zweimal mußte auch noch herbeigerufenes Personal in die Exotenecke eilen und nachschauen.
Das alles natürlich trug nicht sehr zur Freude der Nachstehenden an der Kasse bei, die natürlich auch die einzig Geöffnete war.
Hinter mir standen zwei Bauarbeiter, die nur eine Coladose und einen Marsriegel kaufen wollten und die schon leicht genervt waren. Ich hatte auch nur Rhabarber, Vanillepudding und Milch im Korb, woraus der geneigte Leser messerscharf schlußfolgern kann, was es bei mir zum Essen als Nachspeise gab.
Seit ein paar Wochen benutze ich ein Motorola DEFY. Das ist ein tragbarer Minicomputer mit allerlei Schnickschnack, mit dem man sogar telefonieren kann. Vielleicht blogge ich später mal etwas mehr darüber. Hier sind, völlig ohne Zusammenhang, mal ein paar Schnappschüsse, die ich damit machte.

Zwei schwarze Schwäne am Strand des Ostseebades Boltenhagen.

Osterfeuerchen am Strand.

Die Schwebebahn am Düsseldorfer Flughafen.

Am Rhein in Düsseldorf.

Ohne Worte.

Eine Zeitarbeitsfirma in Mainz mit ziemlich …. mutiger Gestaltung. Der Mensch als emsiges Krabbelwesen – interessant.

Nein, da war kein Kindersitz drin. Und auch keine Frau.

Kann man aus dem Foto nicht so gut ersehen, doch dieser „Mini“ One D wirkt doppelt so groß wie sein Urahn.
…, daß Karfreitag der 22.04. ist, kam das letzte Mal vor 152 Jahren, also 1859 vor. Das nächste Mal wird es 2095 sein.