Einer meiner am meisten gesuchten Blogeinträge ist derjenige, in dem es sich um Granatapfelsaft dreht. Das war vor vier Jahren, wow, so lange blogge ich schon?
Aber darum geht es nicht. Seitdem hat sich bzgl. Granatapfelsaft in Deutschland einiges getan. So habe ich eine Quelle für Brausepulver. Das schmeckt allerdings nur nach Zucker und ist somit unbrauchbar. Dann fand ich einmal Granatapfelbonbons. Gut schmecken sie, aber sicher nicht nach der feinen Frucht. Irgendein Supermarkt verkauft recht günstig Granatapfelsaft im Tetrapack. Doch das ist eine Mogelpackung, denn in dem Liter schwappen auch über 800 Milliliter Apfelsaft ohne Granat und diverse andere Säfte mit herum und somit bleibt vom herbfeinen-pelzigen Aroma wieder exakt nichts übrig.
Ein Hoffnungsschimmer war Anfang des Jahres das Einkaufszentrum in Bretzenheim, in dem der ansässige Saftladen tatsächlich frisch gepressten Granatapfelsaft anbot. Aber 4,50 EUR für einen 200 Milliliterbecher sind auch viel zu teuer. Dennoch bestellte ich mir natürlich ein Glas. Doch was war das? Der nahöstliche Verkäufer wollte ihn 50:50 noch mit Orangensaft vergällen. Das verbat ich mir. Das Glas reiner Saft war dann nur 100 Millilter zu 3 EUR. Kein Wunder, daß das nicht mehr angeboten wird.
Gestern nun entdeckte ich im Wasgau ein weiteres Angebot an Granatapfelsaft.
239 Milliliter oder so ähnlich für 1,99 EUR und dann auch noch „aus Konzentrat“, so wird das alles nichts mit diesem besonderen Saft.

Links 1,5-Liter Apfelschorle zu 0,62 EUR inkl. 25 Cent Pfand, daneben der oben besprochene Saft zu 1,99 EUR exkl. Pfand aus dem Amiland.
Seit Jahren habe ich einen Streit mit meiner Mutter und deren Bekanntenkreis. Ich erzählte irgendwann einmal, daß es in meiner Gegend eine Pferdeampel gebe, also eine Lichtsignalanlage, die von einem Reiter bedient werden kann.
Was wurde ich ausgelacht, geschmäht, verhöhnt…
Seit 2007 geht das so. Seitdem möchte ich ein Beweisfoto machen, denn ich sah diese Ampel ja schon häufig in reger Benutzung. Doch wie das so ist. Obwohl ich aufpaßte wie ein Schießhund, klappte es nie. Mal war viel Verkehr und ich konnte nicht anhalten, mal taugte das Wetter nicht (bzw. der Fotoapparat versagte), mal vergaß ich den Apparat…
Doch heute klappte alles; es war wenig Verkehr, es war fototaugliches Wetter, ich hatte Zeit und es waren Reiterinnen in Richtung Ampel unterwegs. Endlich schlägt die Stunde der Wahrheit!
In eure Gesichter, ihr bösen Bekannten von Muttern 😉


Beim Aufräumen meines Downloadverzeichnisses, welches momentan vor allem noch einzuarbeitende Schnappschüsse, Artikel und Quellen für meine Diplomarbeit enthält, fand ich auch folgende Perlen, die irgendwann einmal Eingang ins Blog finden sollten. Hier also nun, ohne Rücksicht auf Thema und Logik, ein paar dieser Funde.

Aus einer Umfrage. Plasmatelefon? Der Trend ging an mir vorbei.

Ein Umfragezettel, der in einer Blu-Ray lag. Man achte auf Frage 9. Die Antwortmöglichkeiten zu GFrage 10 haben aber auch etwas.

Überhaupt nicht gestelltes Bild vom Bundesparteitag der Piratenpartei am Binger Mäuseturm.

Wie löst man WLAN-Probleme? Genau, mit, um mal zwei Markennamen in den Raum zu werfen, Duct tape und Edding. Und ja, das ist ein Access Point und kein Hub.

Ich hab halt keine Ahnung vom Fotoeinkaufen. Original ist hier.

Danke an den Netzsheriff für diese Perle.“>hier.
Und immer wieder lachen kann ich über diesen Link.
…, naja, beinahe, passend… Also, in einem Betriebsrestaurant, welches ich ab und zu besuche, faszinieren mich schon seit Jahren die rechtschreiberischen Leistungen, die die Speisekarten verunzieren, denen man nicht entgehen kann, sind sie doch in den Fahrstühlen ausgehängt.
Und wer jetzt schon wieder aufstöhnt und denkt „der BlogRuZ und die blöde Rechtschreibung, ist doch egal“, der versetzte sich in die Lage, im lahmen Aufzug rumzustehen, denn dann liest man so etwas zwangsläufig. Mir wird jedenfalls übel, wenn ich im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln ständig etwas von Sandwichse oder Quarkspeie lesen muß.
Den Vogel haben sie aber diese Woche abgeschossen. Gestern gab es

Ich habe spontan keine Ahnung, was sich dahinter verbergen mag. Aber Koriander-Eis schmeckt sicher sehr gewöhnungsbedürftig.
… mir das Finale des Grand Prix Eurovision de la Chanson, der nun englisch heißt, anzuschauen. Das letzte Mal sah ich diese Sendung im Jahre 1982 und da gewann ein bißchen Nicole! Wenn ich kein gutes Omen bin.
1. Kältewelle durch fehlende Mammutpupse
2. Hochwasser durch polnische Biber
… haben Eltern ihrem ca. zehnjährigem Buben eine dieser schwarz-rot-goldenen Tröten, die man seit Wochen allenthalben nachgeworfen bekommt, gegeben.
Gestern am frühen Nachmittag stellte sich nun der Knabe auf den Balkon und trötete ohne Unterlaß vor sich hin. Ok, ich weiß jetzt, daß die Dinger laut sind und das sie nerven. Letzteres wußte ich aber schon vorher.
Wie dem auch sei, ein von mir freundlich rübergebrülltes „Oi, Ruhe!“ beendete den Spuk blitzartig.
… beim Kaiser etwas über Qualitätsjournalismus im Spiegel Online lese, möchte ich auch meinen Senf zu einem Beitrag geben, der diese Woche dort zu finden war. Es handelt sich um einen Artikel, der die Ergebnisse einer Integrationsstudie beschreibt.
Ich zitiere einmal den dritten Absatz des Artikels in Gänze:
Die am schlechtesten integrierte Migrantengruppe seien türkische Muslime. Insbesondere bei Einstellungen zu Glauben und Religion, zur Sexualität und zum Rollenverständnis von Mann und Frau gebe es starke Unterschiede zu denen der Deutschen. „Beim Glauben liegen zwischen den Deutschen und den türkischen Muslimen Welten“, betont Dr. Holger Liljeberg, Geschäftsführer von INFO. Zwischen Religiosität und Migrationserfolg scheine somit ein Zusammenhang zu bestehen.
Wenn hier nicht statt des Doktors Captain Obvious zu Besuch war, dann weiß ich aber auch nicht.
Was kommt als nächste Studie? Ich wäre für eine Glaubwürdigkeitsstudie unter Politikern.
… hörte ich seit gestern seltsame schabende, hektisch krabbelnde Geräusche. Wespen? Termiten? Aliens? Was auch immer; nachdem ich eine gute halbe Dose Insektentötolin in alle Ecken und Ritzen sprühte, wurden die Geräusche schnell matter und sind nun verstummt.
Im SpOn steht unter der Rubrik Wirtschaft ein Artikel, in dem berichtet wird, daß der Autohersteller Nissan die bunten Kaffetassen seiner Mitarbeiter einsammelt und dafür rote Nissan-Becher verteilt. Also ich finde, der Autohersteller Nissan sollte sich bevorzugt darum kümmern, (gescheite) Autos zu bauen, vielleicht ist das zielführender in Hinsicht auf einen evt. Gewinn.