(01) 1968 – Im Vorgänger des WBS70 wird der Kachelofen geheizt, damit Klein-Joachim nicht friert.
(02) 1972 – Auf dem zugefrorenen großen Teich wird Schlittschuh gelaufen.
(03) 1976 – letzter Ferientag der Winterferien
(04) 1980 – Noch gibt es weder Sommerzeit noch Ronald Reagan als Ami-Präsident.
(05) 1984 – noch ein Schulhalbjahr und es geht in die EOS
(06) 1988 – Es ist Montag, ich hocke als UaZ in Bad Salzungen.
(07) 1992 – VW – leb wohl, Marburg, ich komme
(08) 1996 – Dank DAA in Alsfeld
(09) 2000 – nun arbeite ich und habe seit einem halben Jahr eine Wohnung in Nieder-Olm, damals noch ein Dorf
(10) 2004 – mein Existenzgründerseminar ist vorbei – bald startet mein Freiberuflerdasein
(11) 2008 – dieser Bericht wurde eben abgesendet
… da tranken die Menschen Wasser, weil sie Durst hatten. Sie bezogen es aus Quellen, Bächen, Flüssen, Teichen, fingen Regenwasser auf, gruben Brunnen, entsalzten Meerwasser. So lebten die Menschen vom Beginn aller Tage und so leben die meisten Menschen auch immer noch.
Doch Ende des 19. Jahrhunderts, da kam auf einmal in Selters/Lahn ein findiger Unternehmer auf die Idee, das Wasser in Flaschen zu füllen und es für teuer Geld zu verkaufen. Und da die Leute dafür auch Geld übrig hatten, trat das Wasser in Flaschen den Siegeszug durch die zivilisierte Welt an. Da der nun schon ein Jahrhundert andauert, muß sich die Industrie nun etwas Neues einfallen lassen, um ihre in Massen produzierten Wässer an die Kundschaft zu verhökern. Offensichtlich lief die Wellness-Masche nicht so gut, denn heute punktet man mit Wasser für Zielgruppen:
Das sieht dann so aus:

Dazu kann ich nur auf diesen Comic verweisen, der seit April letzten Jahres seiner Veröffentlichung im HodBlog harrt:

…ist ein ganz tolles Gerät von der Fa. Tefal und leistet mir treue Dienste. Als wichtigstes Ausstattungsmerkmal pries mir der Verkäufer beim Fröschl in München damals den Entkalkungstank an, der mich und das Gerät in die Lage versetzen sollte, es mit schnödem Leitungswasser zu betreiben, ohne auf teures destilliertes Wasser zurückgreifen zu müssen. Das überzeugte!
Heute nun vor dem Hemdenbügeln wollte ich doch auch einmal genau diesen Entkalkungstank wechseln. Ich fand ihn sogar auf Anhieb den Ersatztank, worüber ich mich jetzt noch etwas wundere.
Sei’s drum, jedenfalls erblicken meine Augen beim Ausbau des alten Tanks Folgendes:

Diesmal vor dem Werbeheini, der der Fa. Birkel den Tip gab, ihre Nudeln mit dem Unwort „soßensüffig“ zu bewerben. Bei mir wirkte es, ich bin nun Birkelkäufer auf Zeit.
…durch Glücksspiel und üppigen Lebensstil in den Sand gesetzt habe? Richtig, ich werde vor den Kadi gezerrt, verliere all mein Hab und Gut und darf nach 7 Jahren bei Null wieder anfangen.
Was macht die IKB, wenn sie am wackligen Ami-Immobilienmarkt sinn- und verstandfrei einige Milliarden, warum auch immer und bar jeder Vernunft in den Sand setzt?
Richtig, sie bekommt zur Rettung eine Milliarde Geld vom deutschen Michel, vom Steuerzahler in den löchrigen Rachen geschmissen.
Hey, das sind 12,50 EUR pro Michel inkl. jedem Greis, jedem Baby, jedem Jugendlichen und jedem Arbeitslosen. Wieso eigentlich? Ich hätte all diese unersättlichen, unverantwortlichen, weil ja staatsgebundenen Kreditinstituten die Luft rausgelassen.
Denn das man im allgemeinen Finanztrudel um die US-Immobilien auch brillieren kann, zeigte letzte Woche die Deutsche Bank mit einem Rekordergebnis. Und nochmal. Wieso spielen solche renommierten und mächtigen Großbanken überhaupt am us-amerikanischen Markt um ihre nackte Existenz. Jahrhunderte lang schafften es doch Banken (und Versicherungen) immer mit fetten Gewinnen zu arbeiten. Hey, in der IKB sitzen wahrscheinlich mehr Doktoren und Professoren der Bank- und Finanzwirtschaft, als man sich vorstellen kann. Und alle taumelten mit Wollust aus nackter Profitgier ins Unheil.
Selbstgemachtes Leid – kein Mitleid meinerseits. Nur Wut über die Verschwendung kostbarer Steuergelder.
…welches ein auffälliges Reklameschild trägt. Heute nun kam ich dazu, mal im Internet nachzublättern, welches innovative, ultimative und wichtige Produkt dort beworben wird.
Und was ist es?
Tadaa! Es ist eine Pinkelhilfe für Frauen.
Weil wir schon in Japan sind…
Die letzte Goze-Meisterin, Kobayashi Haru, starb am 25. April 2005 im Alter von 105 Jahren.
Japaner sind so sehr an die elevator girls gewöhnt, dass in manchen Aufzügen ohne Personal ein Schild zu finden ist, das die Kunden darum bittet, die Knöpfe selbst zu drücken.
Quelle
Als ich 1999 in meine Wohnung einzog, hatte ich so gut wie keinen Besitz. Als Berufsanfänger und frischgebackener Wohneigentümer, der gerade Grunderwerbsteuer und Notar bezahlt hatte, sah es da finanziell nicht so rosig aus. Also mußte an der Ausstattung gespart werden. So stattete ich meinen Flur mit einer Garderobe Ahorn/Nachbildung aus dem Katalog für DM 79 aus. Die sah dann so aus:

Nun hat er nach 9 Jahren seine Pflicht getan. Also baute ich ihn gestern ab. Erst sah er so aus.

Man erkennt, daß sich die grauen Plastikteile schon in Wohlgefallen auflösten. Auch im Kleiderschrank waren alle Haken schon ausgebrochen. Ich fuhr das Zeug auf den Sperrmüll und dann sah der Flur so aus:

Heute morgen 8:45 Uhr rückte der Schreinermeister nebst Gesellen an und baute in die Nische einen saugend passenden Schrank ein mit riesigen verglasten Schiebetüren. Damit sieht mein Flur nunmehr so aus:

Sechs Stunden mühten sich die beiden Schreiner redlich. Etwas Putz mußte abgeklopft werden, etwas Balken gehobelt und endlich paßte alles. Naja, fast alles. Bei einer Schublade war dann doch die Schiebetür im Weg, man hätte doch im Vorfeld mal eine 3D-Analyse machen sollen. Aber dieser kleine Schönheitsfehler ist nächste Woche ausgebügelt. Apropos Bügeln. Endlich kann ich Bügelbrett und -eisen ordentlich verstauen. Und bald ist auch der peinliche, weiße Schrank aus dem Treppenhaus verschwunden.
Leider kostete der ganze Spaß etwas mehr als 79 Deutsche Märker…