…daß der Wahrheitsgehalt dieser Meldung gen Null tendiert.
Dahinter stecken 100% Machenschaften einer Pro-Weltkulturerbelobby, die mehr oder weniger unverholen irgendwelche Ökos und Viechter vorschieben, um das Streitobjekt in letzter Sekunde noch zu stoppen.
Nicht, daß ich ein Problem damit hätte, aber eine Groteske ist es allemal.
Ja, bald werden in den Geschäften wieder die Lebkuchen, Stollen usw. Einzug halten. Damit die Federweißer-Saison damit nicht kollidiert, wurde in meiner Region bereits gestern angefangen, ihn herzustellen und zu verkaufen. Normalerweise kommt er erst in vier Wochen auf den Markt.
Ich warte noch bis Anfang September und werde dann wieder feinen Zwiebelkuchen nach Omas Rezept backen.
Das diesjährige drts-Treffen fand vom 03.08. – 05.08. in Royal Leamington Spa statt. Näheres dazu, wenn ich den Jetlag überwunden haben. Bzw. wenn ich Zeit und Muse habe.
Erste Bilder findet man lose an dieser Stelle.
Nach über dreiwöchiger Krankheit bin ich beinahe wieder 100% gesund. Lange genug hat’s auch gedauert.
Ich bedanke mich nochmals bei allen Kommentatoren für die Genesungswünsche, sie haben geholfen.
Ich bin ja schon da und dort im Urlaub gewesen, habe es aber bis heute nicht geschafft, Europa zu verlassen.
Die untenstehende Karte umreißt das von mir bereiste Gebiet.
Nördlichster Punkt, den ich je erreichte:
Ny-Ålesund auf Svalbard: 78° 55′ 50″ nördliche Breite und 11° 55′ 0″ östliche Länge
Östlichster Punkt, den ich je bereiste:
Kostroma in Rußland: 57° 46′ 0″ nördliche Breite und 40° 56′ 0″ östliche Länge
Südlichster Punkt, an dem ich je war:
Luqa Airport auf Malta: 35° 51′ 26.99″ nördlicher Breite und 14° 28′ 39″ östlicher Länge
Und schließlich der westlichste Punkt:
die Westküste von Island: 55° 50′ 0″ nördlicher Breite und 24° 6′ 0″ westlicher Länge
Auf der Karte ergibt das Pi x Daumen diese Ellipse:

Übermorgen geht es zum Florian ins UK, aber das liegt ja auch in Europa. Ich werde meinen „Heimatkontinent“ wohl nie verlassen…
Update: Mittlerweile war ich noch in Afrika und Amerika, siehe folgende Abbildung (läßt sich nicht mehr sinnvoll auf einem Globus abbilden, deswegen in Mercatorprojektion):
…möchte ich mal dokumentieren, wie ein Hype um ein Buch aussehen kann.

Keine Sorge, erst auf Platz 8 ist ein Nicht-Harry-Buch in der Bestenliste. Wählt man dieser Tage Spitzenreiter bei Fantasie/Science Fiction aus, dann traut sich erst auf Platz 12 ein Fantasy-Werk, die Reihe zu stören.
Irgendwie öde. Genauso öde sind die „Klassik-Charts“, die ich im hiesigen Mediamarkt bewundern kann. Auf Platz 01-10 ist achtmal Anna Nebrebko mit 8 verschiedenen CDs vertreten. Laaaaaaaaaaaaaaaaangweilig. Anna ist eine wunderschöne Frau und hat auch eine sehr schöne Stimme. Aber es gibt noch mehr Mezzosopranistinnen. Und nein, auch nicht nur Cecilia Bartoli, die vor zwei Jahren Platz 1-5 der Charts belegte. Diese Vermarktungen stinken zum Himmel. Gott sei Dank kann man durch gute persönliche Kontakte, Internetrecherchen, Antiquariatsgestöbere und CD-Regalwühlen noch Alternativen finden und schätzen lernen.
Letzte Entdeckung: Edita Gruberova. Eine engelsgleiche Stimme, die sich maximal vor Maria Callas ein bißchen verstecken muß. Die Wahnsinnsarie aus Donizettis „Lucia di Lammermoor“ (bekannt aus dem V. Element von Luc Besson, dort gespielt von der blauhäutigen Plava Laguna und gesungen von der ebenfalls hochkarätigen Albanerin Inva Mula-Cako) treibt jedem Menschen Rührungstränen in die Augen, es sei denn er ist stocktaub oder bereits tot.
Lebensmittel werden teurer! Ich spürte die Thematisierung heute, als ich in meinem Supermarkt ein Stück Butter holen wollte. Es gab nämlich nur noch wenige Stücke edle, sündhaft teure Kerry Gold. Die deutschen Sorten waren alle ausverkauft, denn Butter soll, wie alle Milchprodukte deutlich teurer werden.
Ob nun das Hamstern von Butter die Situation in den blanken Privatgeldbeuteln deutlich verbessern wird bleibt zu bezweifeln. Zumal ja auch Fleisch teurer werden soll. Und alle anderen Lebensmitteln auch.
Was ist von dieser Situation zu halten?
Die Situation ist komplex.
Ich persönlich möchte als erstes auf einen wunderschönen Spiegelartikel verweisen.
Dort heißt es sehr deutlich:
Du bist, was du isst – das ist ein Sinnspruch so abgedroschen, dass es weh tut, aber wer Fleisch einkauft billiger als Katzenfutter, der hat allen Grund über ihn nachzudenken.
Nun gut, das wird sich durch die Teuerung (kurzfristig) ändern. (Sarkasmus)
Weiterhin findet man auch alarmierende Artikel, wie diesen hier.
Insofern erscheint eine Verknappung des irrsinnigen Überangebots, eine Reduzierung des Butterbergs, der 1.000 Joghurtsorten und 80 Milchsorten (inkl. türkenkoscher, laktosefrei und fettarm), der zusammengefegten Schlachthoffrikallen (5 Stck. für 1,49), der farb- und geschmacklosen Wasserhühnchen, der ekligen Legebatterieeier, der … usw. usf.. durchaus sinnvoll.
Ich persönlich hätte jedenfalls keine Probleme, wenn sich Lebensmittel durchgängig hoher Qualität auf hohem Preisniveau einpendeln.
Nicht nur, weil ich zu dick bin, sondern weil ich mich nie mit dem Überangebot und dem Wegwerfen von Lebensmitteln anfreunden konnte.
Und das im Lebensmittelmarkt schon lange vieles im Argen liegt, sollte man eigentlich wissen.
Damit meine ich nicht nur Gammelfleisch (Sommerthema 2006). Ich esse bis heute keine Birkel-Nudeln.
Doch die Preiserhöhung auf die hungrigen Chinesen und die gestiegenen Getreidepreise zu schieben, das ist mir allzu billig.
Ich wette, daß sich Deutschland vollständig problemlos von eigenen Äckern ernähren könnte. Und insofern können mir australische Getreidepreise ziemlich egal sein.
Mir erscheint es nur so, daß man wieder mal, weil es gerade gut paßt, dem deutschen Michel in die ziemlich leere Brieftasche greifen möchte.
Darunter leiden werden nicht Leute wie ich oder der Bankenjuppie. Auch nicht die Alten, die kennen andere Lebensmittelknappheiten noch aus ganz anderen Zeiten.
Treffen wird es ausschließlich junge Familien, deren frei verfügbares Einkommen schon durch die exorbitanten Spritpreise weggeschmolzen wurde und die nun an die Reserven gehen müssen.
Und damit wird sich mal wieder einmal mehr aus wirtschaftlichen Gründen gegen Nachwuchs entschieden. Tolle Wurst! (thematisch passender Ausruf)
Mein Wunsch: eine schmale Palette hochwertiger, einheimischer Lebensmittel, das ist besser als ein sinnloses Überangebot aus allen Kontinenten im Billigbereich.
Sowas gab es früher im KaDeWe oder in Großstädten und dort soll es auch wieder hin. Es müssen nicht in jedem Dorfladen 100 Obst- und Gemüsesorten aus aller Herren Länder frisch verfügbar sein. Das verdirbt den Charakter und die Preise einheimischer Produkte.
Oder man ist sich dessen bewußt und setzt sich bewußt mit dem Thema auseinander, dann darf man auch sündigen. Aber gedankenlos konsumieren ist blöd.
Und zum Abschluß zum Thema Lebensmittel nochmals mein Gejammer über das deutsche Brot, ein Produkt, um welches uns weltweit viele Nationen beneidet haben.
Ich hole mir nach dem Ausprobieren von drei verschiedenen Bäckern mein Brot zu 0,85 EUR abgepackt und geschnitten im Edeka. Das schmeckt nicht schlecht und vor allem schimmelt es nicht nach 2 Tagen. Denn die backen den Einheitsteig aus! Das schaffen die „Bäcker“ nicht trotzt mehrmaligen, deutlichen Hinweisen von mir nämlich nicht mehr. Ich begreife nicht, daß das außer mir anscheindend keinen stört.
Früher hätte ich mich vehement gegen abgepacktes Supermarktbrot gewehrt, aber so wurde ich ja quasi dazu genötigt.
…fällt mir doch immer wieder das Lied seines Namensvetters ein:
np: Beck – Loser
Ja, DER Stau des Jahres sollte heute sein. So prophezeite es der ADAC seit Tagen. Klar, in den zwei großen südlichen Ländern fangen die Ferien an, in NRW enden sie nächste Woche, da geht was bzw. eben nicht mehr.
Unbeeindruckt von all diesen Hiobsbotschaften fuhr ich heute dienstlich nach Münster/Westfalen. Münster ist 320 Kilometer weg von mir. Ich benutzte die A1, A45, A3, A5 u.a.m..
Hinfahrt: Fahrzeit: 3:10h (7:00 bis 10:10), ein Stau (3 km, 20 Minuten) am Westhofener Kreuz (wie immer) ohne erkennbare Ursache
Rückfahrt: 2:45h (17:30-20:15), keinerlei Stau (aber in Gegenrichtung A5 ca. 15 km)
Durchschnittsverbrauch 7,5 Liter und das bei eher sportlicher Fahrweise.
So kann das bitte immer sein.
Da auch ich ja einen eher Nichtstandardnachnamen habe, interessiere ich mich schon immer für außergewöhnliche Nachnamen. Heute nun hatte meine Mutter mit einem Menschen zu tun, dessen Nachname „Krautwurm“ lautet.
Dieser Name ist mir bisher noch nicht untergekommen.
Am liebsten mag ich es ja, wenn der Name und das Leben des Menschen sich decken.
So heißt der Betreiber einer Broilerbude in Sachsen „Hühnermörder“ und ein gestrenger Wirtschaftprüfer heißt wirklich und wahrhaftig „Dr. Pfotenhauer“.
Auch schön ist es, wenn der Vorname zum Nachnamen paßt.
Im StudiVZ gibt es eine Gruppe „ungewöhnliche Nachnamen“, in der auch ich selbstverständlich mit zwei Namensvetterinnen vertreten bin.
Dort findet man Namen, bei denen man nicht glaubt, daß es sie gibt. Mein Liebling ist und bleibt aber „Sissi Maximini“. Wobei eine einfache „Eva Adam“ auch was hat.
Nun will ich nicht endlos lustige Namen aufzählen, derer Listen gibt es ja im Netz genug.
Zum Abschluß seien nur einige wenige Paare genannt und über Doppelnamen nachgedacht:
– Jens Vornam und Jussy Nachname
– Anna Pracht und Sebastian Latte
– Anna Pickel und Tobias Eiter
