
Hier eine ultimativ gute Geschäftsidee: in einem islamischen Land einen Fahnenladen mit allen Fahnen der Welt eröffnen. Irgendein Land ist immer Ziel des Gotteszornes und so muß stellvertretend für den Ungläubigen die Flagge verbrannt werden.
Irgendwie sieht man doch immer irgendwelche Rauschebärte begeistert um eine brennende Fahne stehen, meist noch mit einer AK47
Aber offensichtlich gibt es schon solche Geschäfte. Wie anders ist zu erklären, daß immer nur wenige Stunden nach irgendeiner Missetat, die entsprechenden Landesfahnen stilgerecht und medienwirksam verbrannt werden können.
Also mir sind nichtverbrannte Fahnen deutlich lieber:

Was in den 1970er Jahren mit Windeln begann, in den 1980ern sich mit Klopapier fortsetzte, in den 1990ern mit Achselrasur und Damenbinden seinen vorläufigen Gipfel fand, das wird nun folgegerecht auf ein neues „Niveau“ gehoben.
Nein, ich meine nicht Inkontinenzzeugs, wir sind einen Schritt weiter.
Schöner sterben ist angesagt. Das Fernsehen entdeckt die Zielgruppe der Nichtgestorbenen und
Uralten, der Morbiden, der Gruftis usw..
Kein Witz, sondern soeben im Internet entdeckt.
Also Berichte über Trauerrituale, die schönsten Friedhöfe der Welt und Richterin Salesch wird nur noch Erbschaftsfälle besprechen.
Und als Filme laufen dann die Stirb langsam-Quadrologie, Shawn of the dead und die reitenden Leichen und als Serie in Endlosrotation Six Feet Under, da ja niemand das Serienende mitbekommt, da die Zielgruppe sowieso an Demenz leidet oder zwischendrinne abnippelt.
Und dazwischen gibt es Reklame von Notaren, Pietäten und Friedhofsgärtnereien. Achja und nicht zu vergessen sind Inkontinenzwindeln. Womit sich der Kreis schließt.
Die ehemalige Reichspost bzw. die Bundespost, die nach der Trennung die Telekom AG war und die uns seit zwei Jahren mit T-Com begrüßte heißt nun, warum auch immer T-Home. Mich würde sehr interessieren, was das ständige Ändern der CI so kostet. Kunden auf jeden Fall und das nicht zu knapp.
Naja sei’s drum. Jedenfalls hat mir heute ein freundlicher Nichtstreiker (oder ist der mittlerweile vorbei, ich kümmere mich nicht so sehr darum) der T-Home die Kosten meines Tarifs „Call and Surf Comfort“ von 53,95 auf 48.95 reduziert. Allerdings ist dadurch die Kündigungsfrist von einem Jahr auf zwei Jahre angehoben worden.
…mein Blog existiert schon noch. Momentan lerne ich halt für die Klausuren. Außerdem habe ich ein recht anspruchsvolles Buch als Lektüre, doch dazu später vielleicht mehr.
Heute habe ich wirklich einiges gelernt. Das fing schon am Morgen an. Bei einem Kunden funktionierte das von mir letzte Woche verlegte Netzwerk überhaupt nicht mehr. Nun ist das ein, dem ollen Industriegebäude mit superdicken Stahlbetonwänden geschuldetes, ziemlich exotisches Netzwerk mit Funk (WLAN) und Strom (PLAN). Aber bis heute morgen funktionierten 20 Rechner daran klaglos.
Nach dem fernmündlichen Standardtest (Neustart, Lämpchenblinkern, An- und Ausschalten) ließ ich den Kollegen auf der anderen Seite der Leitung einen Dauerping auf den Router durchführen, nachdem ich seinem Rechner händisch eine IP zuweisen ließ (ich hatte ja Gott sei Dank die Adressen noch im Kopf). Nachdem nur ca. jeder zwanzigste Ping eine Antwort bekam, diagnostizierte ich eine Störquelle im Stromnetz und ließ den Kollegen nach Elektrogeräten fahnden, die gestern noch nicht da waren. Und siehe da: ein Kursteilnehmer hatte seine Profifotoausrüstung dabei und machte Fotoserien mit einem monströsen Superblitzgerät. Nachdem dieses Gerät vom Netz gezogen wurde, erreichten augenblicklich wieder 100% der Pakete ihr Ziel.
AM Nachmittag erlebte ich einen Vortrag von Prof. Merkel, der über den Karstadt-Konzern, dessen Krise und deren Bewältigung sprach. Hochinteressant waren auch seine Ausführungen über Konzepte der Warenbeschaffung.
Es war schön für mich, fundierte und qualifizierte Worte von einem Wirtschaftsmann zu hören, der sich offensichtlich schon über die herrschende inländischen Politikerkaste erhoben hat und demnächst von China aus sein globales Imperium weiterweben wird.
Und schlußendlich bekam auch ich Nichtfernseher endlich einmal die wunderschöne Geschichte von Bionade erzählt.
Eine schöne Erfolgsgeschichte mit vielen Höhen und Tiefen und mit Unternehmern, die zuerst an die Menschen in ihrer Region denken. So etwas möge Schule machen.
Trinken werde ich das Zeugs dennoch nicht. Trifft irgendwie nicht meinen Nerv.
…ist IMO der ungefähre Verdienst der Mitmenschen, damit man ungefähr ahnt, wo man steht und damit man Politikeraussagen und Preistabellen besser bewerten kann.
So eine Tabelle stand heute in der BLOED online. Ich habe sie mal lesbarer gestaltet und behutsam ergänzt. Bitte hier klicken, um sie anzuschauen.
Meine Nachbarn und ich waren heute auf dem Straßenfest.
Dabei mußte ich peinlich berührt feststellen, daß mein Wohnort Nieder-Olm seit Ende letzten Jahres eine Stadt ist und ich nichts davon gewußt hatte. Ich sollte vielleicht doch ab und zu einen Blick in die lokalen Käseblätter werfen. Oder die Google-Alarme auch lesen.
Naja, nachträglich herzlichen Glückwunsch zur Erlangung des Stadtrechts. Ich hätte es aber besser gefunden, wenn wir Gemeinde geblieben wären. Das sieht der Bürgermeister aber sicher anders.
Wie man lesen kann, möchte Herr Schäuble jetzt alle Nicht-EU-Ausländer per Fingerabdruck erfassen.
Aber wieso nur Neger, Schlitzaugen und Typen, die in Bettlaken gehüllt sind und lustige Hüte tragen? Ok, Amis und Russen werden ja dann auch erfaßt.
Aber wieso nicht klaulustige Polen, Zigeuner aus Rumänien und der Slowakei und froschfressende Nachbarn?
Ach was, am besten ALLE per Fingerabdruck erfassen. Und per Implant-Chip registrieren. Und eine Kamera ins Auge bauen. Und Mikros ins Ohr Und *irrelach*
Im masurischen Nikolaiken ist der Stinthengst zu Hause. Ich bewunderte ihn 1999 vor Ort.
…im Greteschen Hof. Dem Hotel angeschlossen ist die Gaststätte „Zur Post“.
Dort wählte ich gestern nicht, wie sonst meist, die Fischplatte zu 9,00 EUR, sondern wahnsinnigerweise die Grillplatte zu 10.00 EUR.
Auf der Platte befanden sich:
– eine halbe Erdbeere
– ein paar Krümel Weißkrautsalat
– eine Peperoni
– 2 Blätter Salat
– ein Klecks Senf
– etwas Ketchup
Nun, das klingt ja nicht soo spannend. Auch die überschaubare Portion Bratkartoffeln mit Speck reißt es nicht raus. Aber das war eben nicht alles.
Denn an Grillgut lagen noch bei:
– 1 Bratwurst
– 2 Rinderfilets
– 2 Schweinesteaks
– 1 Lammschnitzel
– 2 Hähnchenschenkel
– 1 große Putenbrust
Ich bin ja nun kein Kostverächter, aber diese Portion war wirklich unanständig groß.
Selbstverständlich habe ich sie bewältigt, mußte allerdings danach noch 2 Stunden an der Hase spazieren gehen.