März 142007
 

Aufgrund eines Tippfehlers wurde der Name des Herren, der den Buschmann Xixo in den Filmen „Die Götter müssen verrückt sein“ spielte, falsch wiedergegeben.
Der 2003 im geschätzten Alter von 59 Jahren verstorbene Schauspieler hieß nämlich G!kau statt N!xau, wie immer fälschlich gezeigt.

 Posted by at 11:15 p.m.
März 122007
 

…Granini, hohes C, Chantré, Campari und Eckes Edelkirsch. Der Sitz der Firma, die all diese Produkte und noch viel mehr verantwortet ist von meiner Wohnung Luftlinie 500 Meter entfernt.
Doch nicht deswegen schreibe ich, sondern weil ich heute von ebendieser Firma ein neues, seltsames Produkt erwarb.
Und zwar ein Birne-Mango-Saft mit Melisse, Artischocken und Roter Malve. Das klingt seltsamer als es schmeckt, wird aber eine Eintagsfliege für mich sein.
Bis heute ahnte ich nämlich nicht, daß man Malven auch verzehren kann. Und das Artischocken zu Birnen und Mangos passen, war mir auch neu.

 Posted by at 7:21 p.m.
März 092007
 

…schickte ich meinen CD-Brenner in Rente. Er leistete in drei Rechnern stets gute Dienste und war ein treuer und aufrechter Begleiter und vertilgte die 50er Spindeln ohne zu murren. Doch nun leidet er leider an Altersschwäche, sprich: die Linse trübte sich, die Brennergebnisse verschlechtern sich.
Warum ich darüber schreibe? Nun, der Yamaha CRW-F1 war quasi der letzte Brenner, der sich einen feuchten Kehricht um diverse Teufeleien kümmerte, mit denen die Industrie versucht, den Standard zu verbiegen und der alles las, was einigermaßen rund war und glitzerte und auch ebenso klaglos alles schrieb, was weniger als 900 MB Brennvolumen hatte. Daß er die CD-Rohlinge auch farblich markieren konnte (Disc-Tattoo), war ein netter Spaß, den ich anfangs genau zweimal nutzte und dann nie wieder.
Heutzutage braucht man keine CD-Brenner mehr, hochwertige DVD-Brenner kosten nicht einmal mehr die Hälfte dessen, was der Yamaha damals wert war; insofern verabschiede ich mich mit einem „Lebewohl!“ aus der CD-Brenner-Ära.

 Posted by at 10:58 p.m.
März 082007
 

Auch mein drittes Semester im berufsbegleitenden Studium habe ich erfolgreich zum Abschluß gebracht. Die letzten fehlenden Ergebnisse wurden heute veröffentlicht. Und ich habe in meinem Zitterfach sogar eine Eins bekommen. Lobt mich 😉

 Posted by at 8:45 p.m.
März 042007
 

… für ein Tempolimit. So jedenfalls hat es eines der mittlerweile viel zu vielen Meinungsforschungsinstitute, diesmal im Auftrage der drögen LVZ in knallharter Recherche herausgefunden.
Ich wage diese Studie einmal knallhart zu bezweifeln. Nicht nur, daß ich exakt niemanden kenne, der auch nur den Hauch eines Interesses daran hat, auch die Anzahl der Befragten (1002 Personen über 18) erscheint mir arg wenig und arg sinnfrei ausgesucht.
Kann man nicht so einen Schwachsinn einfach ungedruckt lassen anstatt mir so etwas zuzumuten, damit ich mich aufrege?
Wenn ich an die Macht komme, werden jedenfalls 1002 Befragungsinstitute sofort geschlossen und ich werde mich persönlich darum kümmern, daß dieses auch dabei sein wird.
Wer schon IM im Namen hat und dann noch aus der Zone heraus agiert…
Und SpOn gehört in den Allerwertesten getreten, so einen Dreck auch noch als Topmeldung zu bringen.

 Posted by at 10:57 p.m.
März 042007
 

…bis 15:30 mit Mittagspause das Buch Die Flucht der Ameisen.
Ein Geologieprofessor, der in Romanform über eine „Geokalypse“ schreibt, das reizt schon zum Lesen.
Doch nicht das Buch alleine fasziniert, vielmehr sind es die Gedanken, die man selber dazu hat, wenn man sich vorstellt, was wäre, wenn der Rhein hinter Koblenz nicht mehr abfließen kann.
Leider werden in dem Buch nur wenige Aspekte beleuchtet. Insofern hätte der Roman auch gerne 1000 Seiten statt nur 350 haben können. Doch ist dieses Horrorszenario auch allzu gewaltig und übersteigt das Vorstellungsvermögen eines Menschen zu sehr.
Durch eine lokale Naturkatastrophe wären fünf Bundesländer und vier Nachbarländer mehr oder weniger stark in ihrer Existenz bedroht. Millionen Menschen und ganze Industriezweige müßten umsiedeln.
Der Autor deutet manches an und da sind kleine Nebensätze schon unvorstellbare Ungeheuerlichkeiten, die selbst schlimme Kriegsereignisse harmlos erscheinen lassen.
Besonders schockierten und faszinierten mich meine Gedanken, was wäre, wenn der Frankfurter Flughafen (und nebenbei auch die ganze Frankfurt Innenstadt) dauerhaft absaufen würden. Dabei dachte ich nicht einmal an die ganzen Atomkraftwerke und die Chemiewerke wie Prof. Schreiber. Aber mit einem Wisch die ganze Bankenmetropole einzubüßen…
Naja, wenigstens kämen bei einer solchen Katastrophe aber endlich der Aufschwung Ost. Und das ganze faule Pack würde aus der Region verschwinden. Und die Regierung hätte mal was Wichtiges zu tun…
Fazit: gutes Buch mit viel Nachhall, wenn es als bezahlbare Variante auf den Markt kommt, kaufen! Ansonsten kann es gerne bei mir ausgeliehen werden. Und ich werde, sobald in der Eifel die Erde wackelt, sofort aus dem potentiellen Überschwemmungsgebiet wegziehen.

 Posted by at 5:28 p.m.