Ein Cousin hat Anfang der 80er an der Druschba-Trasse mitgearbeitet. Ich erinnere mich an eine hanebüchene Geschichte. Die DDR-Baracken wurden eines Nachts ausgeraubt. Mein armer Cousin befürchtete nun, daß von seinen Sachen nicht nur der Photoapparat, das Geld, die Papiere, die Klamotten auch sein Sony-Walkman (1984 waren Walkman noch selten und sündhaft teuer) geklaut worden wären.
Doch dem war nicht so. Die einheimischen Langfinger hatten nur den Kühlschrank geplündert. Der war ratzeputz leer, außer der Kondensmilch, die war den Tätern wohl nicht geheuer.
Mal schauen, was in den nächsten Tagen an dieser, immerhin weltweit größten Erdgastrasse passiert. Mit Freundschaft (Druschba ist russisch und heißt auf deutsch Freundschaft) wird es jedenfalls weniger zu tun haben, eher mit Война (Woina = russisch für Krieg).
…mußte ich erschreckt feststellen, daß es für meinen Brenner nirgendwo passende Rohlinge gibt.
Bloß wieso verkauft man denn sowas dann überhaupt?

Kein Kommentar.
Naja, doch ein paar Worte dazu.
„Immer diese nett lächelnden und glücklichen Negerkinder, das ist unkuhl“: dachten wohl die hochbezahlten Genies der Kindernothilfe und beauftragten eine, sicherlich sündhaft teure, Werbeagentur, mal was tolles Neues zu machen.
Dabei kam nun also obenstehender Kokolores heraus, der überall in Mainz die Straßen verschandelt. Die Botschaft ist so verlogen, daß selbst einem waschechten Ami die Spucke wegbleibt. Wessen Herz soll denn so eine unverbrämte Erpressung rühren? Welche Oma öffnet denn da ihre Börse? Und selbst wenn, wieviele Omageldbörsen braucht es, um die Werbefuzzies und den Verwaltungsüberkopf zu entlöhnen?
SIE WERDEN VERZEIHEN,
Aber ich finde ihre
Kampagne
einfach nur widerlich.
Besser werden oder in Zukunft schweigen
Nicht nur, daß momentan meine drei 25-DM-Schränke und das metro-Medienregal zu 19,99 DM gegen ein wunderschönes Wohnzimmermöbel getauscht werden(ich werde an späterer Stelle ausführlich berichten), nein, auch mein Rechner wird wohnzimmertauglicher gemacht. Langsam steigerten sich nämlich die Lüftergeräusche zu einer störenden Kakophonie.
Das klang dann so, wie im ersten Filmchen dargestellt.
Also wurde die Grafikkarte gegen ein leistungsstärkeres und dennoch lüfterloses Modell getauscht. Dann spendierte ich dem Rechner noch einen passiven Chipsatzkühler. Wenn schon, denn schon, also bekamen auch die Prozessoren einen würdigen Monsterkühler mit drei Heatpipes und einem riesigen Kühlkörper und einem extrem leisen Monsterlüfter geschenkt.

Dank der nun auch endlich aktivierten Cool ’n Quiet-Funktion im Betriebssystem takten die Prozessoren bei normaler Büroarbeit brav runter auf ein Gigahertz und bleiben dabei so kühl, daß der Lüfter abschaltet. Ein Blick ins Innere lehrt aber, daß immer noch einige Lüfter arbeiten müssen. Als nächster Krawallheini muß das Netzteil samt seiner zwei Lüfter einem Kollegen weichen, der diskreter zu Werke geht.
Momentan rauscht mein Rechner nur noch so.
… gesundes Neues Jahr, Gesundheit; denn Gesundheit ist wichtig; Frieden; Anstand, Sitte und Moral, um dem Werteverfall kraftvoll begegnen zu können und immer eine Handbreit Geld über dem Dispolimit.
Ja, ich hatte wenig Zeit die letzten Tage und vernachlässigte mein Blog deswegen sträflich.
Zuerst der angenehme Teil:
Ich verbrachte die Tage vom 23.12. bis 27.12. auf der Donau. Ein kleines Photoalbum ist hier zu finden.

Seit gestern verbrachte ich den größten Teil des Tages in einem Serverraum (insgesamt 23 Stunden). Es mußten nach mehrmonatigen Umbauarbeiten die neuverlegten 6.500 Meter Kabel in den Schrank verstaut werden. Außerdem bedurften die Server alle einjer dringenden Wartung vulgo Säuberung da trotz Absperrung und Abschirmung sich doch Unmengen Baustaub den Weg in den Raum gebahnt hatten. Außerdem wünschte der Kunde aus Platzgründen, daß der Inhalt zweier 19-Zoll-Schränke voller Bauhöhe in einem Schrank zusammengefaßt werden sollte.
Damit das funktioniert, mußte der Monitor einem 1-HE-Tastatur-Monitor-Auszug weichen. Außerdem substituierte ich die 4 Switches durch einen Superswitch und verbannte die 6 Router und das NAS auf das Dach des Schrankes in einen kleinen Schrank. Außerdem mußten die 7 Notbatterien (neudeutsch USV bzw. UPS) alle aus dem Schrank ausziehen.
Das Ergebnis kann man im folgenden Bild bewundern:

Auf dem Bild sieht man allerdings nur die obere Hälfte und exakt keinen einzigen der elf Server, die mittlerweile alle wieder gereinigt sind und brav ihrer Arbeit nachgehen. Und bisher sind auch nur die Telefone aufgelegt, die zwei Dutzend Rechner und die Drucker usw. verknipper ich morgen.
Nicht nur der Kunde lobte mich ob des bisherigen Erfolges, auch ich klopfte mir vorhin gewaltig auf die Schulter.
Da ich jetzt ins Bett gehen werde und morgen feiern möchte, verabschiede ich mich an dieser Stelle mal aus dem Jahre 2006 und wünsche allen Lesern ein gesegnetes und erfolgreiches 2007.
Es ist zum Wimmern!
Meine Wohnzimmerschrankwand ist seit langem überfällig. Also bestellte ich einen Tischlermeister zum Ausmessen zu mir. Das war irgendwann im Frühsommer. Dann ging es um den Ternin. Im Oktober wollte ich, daß er kommt, letzten Monat wollte er kommen, gestern sollte er kommen, heute musste er…
Und gerade rief er an und nun ist es auf das nächste Jahr verschoben. Und nun ich sitze ich hier im Chaos, vielen Dank auch. Naja, dafür kann die neue Anbauwand ja nur wunderschön werden.



Und außerdem kann ich jetzt in aller Ruhe in meinen wohlverdienten Kurzurlaub fahren. Ich wünsche allen treuen Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest. Ab 27.12.2006 bin ich wieder im Lande.
Wie bereits letztes Jahr gab es auch dieses Jahr im selben Restaurant ein feierliches Weihnachtsessen. Diesmal gab es:
– Aperitif: flaschengegorener Prosecco
– warmes, selbstgebackenes Brot mit wohlschmeckender Kräuterbutter
– Aufmerksamkeit des Hauses: ein Spanferkelröllchen mit Balsamico-Linsen
– Kartoffelcroissants mit Garnele
– Lachstatar mit Kaviar
– Tagliatelle mit gebackenem Käsering
– Steinbuttfilet auf Kartoffelmousse mit Lauchspitzen und nochirgendwas (Spitze!)
– mit mousse au chocolate gefüllter Baumkuchen und Vanilleeis
– (viel zu wenig) geniale Leckerlis und Kaffee/Cappuccino/Espresso usw.
Dazu wurde einem ständig Mineralwasser und Hauswein kredenzt. Sehr feine Küche. Ein Glück, daß ich nicht zahlen muß, schmeckte fast alles sündhaft gut und wirkte sehr hochwertig. Ich gehe auf Einladung gerne wieder dahin.
…der politischen Ecke für die Autofahrer.
Die CSU trommelt für eine PKW-Maut und Großstädte wie Stuttgart erwägen, ältere Autos wegen des bösen Feinstaubes aus ihren Zentren zu verbannen.
Ok, diese Eier sind noch ungelegt, aber man redet in letzter Zeit viel zu oft davon, da ist meine Befürchtung sicher nicht zu Unrecht sehr hoch, daß dieser Unsinn eingeführt wird.
Aber der Sprit wird ja sowieso deutlich teurer, dank Biodiesel-Unsinnszwangsverordnung und Mehrwertsteuererhöhung. Das die Kaskoversicherungen teurer werden, versteht sich eh von selbst.
Achja, die Pendlerpauschale wird selbstverständlich auch reduziert bzw. für die meisten komplett gestrichen.
Somit werden die Lenker der mehr als 44 Millionen zugelassenen PKW in der Bundesrepublik noch mehr geschröpft als je zuvor.
Hoffentlich würgt das die Konjunktur nicht gleich wieder ab.
Ich jedenfalls werde es als böser Vielfahrer sehr deutlich zu spüren bekommen und das ärgert mich jetzt schon maßlos.
Die Idee hatten wir schon vor Jahren im Freundeskreis:
Wir hatten uns sogar schon einige Menünamen ausgedacht: Unser Favorit war damals der Bye-Bye-Bambi-Burger.