Jan. 192006
 

Ach, was muß man oft von bösen Buben hören oder lesen. Wie zum Beispiel hier von diesen, welchen Leif und Gary heissen.
Ja, die Welt der neuen Medien ist schon seltsam. Wenn nichts wirklich Wichtiges zu berichten ist, werden abgehalfterte Sänger der 1970er beobachtet, sofern sie noch nicht schon im Altersheim oder auf dem Friedhof sind.
Und siehe da, man wird fündig:
1. Gary Glitter hat sich an Minderjährigen vergangen.
Naja, wenigstens weibliche Minderjährige, im Rahmen der allgemeinen Schwulisierung der enddekadenten Gesellschaft fast schon ein Hoffnungsschimmer.
2. Leif Garret nimmt exzessiv Drogen
Ok, auch nicht so spannend im Sängermilieu, aber die Welt muß informiert sein.
Was kommt als nächstes? Wencke Myhre stiehlt Strumpfhosen im Kaufhof?

 Posted by at 2:43 p.m.
Jan. 172006
 

Wie ein Lied aus dem Jahre 1959 einen doch durch das Leben begleitet. Gehört hatte ich es oft. Irgendwann hatte ich es auf einem Sampler mit dabei als Lückenbüßer.
Ich rede vom Titel „Take Five“ von Dave Brubeck. Eine Langspielplatte mit diesem genialen Titel im 5/4-Takt kaufte sich im Jahre 1960 während einer Reise nach Prag meine Mutter und verschenkte sie an ihre entfernt wohnende Schwester und ärgert sich bis heute, daß sie damit selbst auf den Genuß der Musik verzichten mußte.
1997 ließ ich mich nicht mehr durch den üppigen Kaufpreis schrecken und leistete mir endlich ein ganzes Brubeck-Album vom Edellabel telarc in 20bit-Qualität.
Letztes Jahr gab es das gleiche Album noch einmal, diesmal in 96kHz-Qualität und Raumklang, sprich in DTS. Damit dachte ich, hätte ich es endlich in der endgültigen, optimalen Qualität.
Nun trudelte gestern eine goldene CD aus dem Jahre 2000 vom Perfektionistenlabel Zounds ein, die ich für einen Appel und ’nen Ei von einem eBayer kaufte, der nicht wußte, was er hat.
Und darauf ist wiederum „Take Five“ erhalten. Die bald fünfzigjährige Aufnahme wurde nochmal mit edelster Technik behutsam aufgefrischt und was jetzt die Schallwandler passiert, das gibt dem ollen Lied nochmal einen Tick mehr Pepp und Würze.
Interessenten zum Reinhören sind willkommen.

 Posted by at 9:23 a.m.
Jan. 152006
 

Früher war alles besser. Naja nicht unbedingt. Heutzutage aber muß man leider jede Woche wieder irgendeinen Politiker, eine Pressestelle, eine Zeitung oder wie in diesem Falle, eine Behörde dummes und ungares Zeug schwafeln hören.
In unserem Fall hetzt der honorige Bundesrechnungshof eine neue Sau durchs Dorf, indem er vorschlägt, die Bahn solle zerschlagen werden.
Ja und dann? Immer diese Schnellschießer. Ich könnte schreien vor Wut über so viel unausgegorenen Blödsinn in so wenigen Worten.

 Posted by at 11:59 p.m.
Jan. 142006
 

…wurde doch das Volk Anfang des letzten Jahrhunderts von den Türken quasi ausgerottet, ein Thema, bei dem man bei der türkischen Regierung auf eisiges Schweigen trifft.
Interessant in diesem Zusammenhang ist die aufsehenerregende Entscheidung einer Berliner Geschworenenjury über das Schicksal des jungen Armeniers Solomohn Tehlerjan.
Der junge Mann hatte den türkischen Innenminister Talaat Pascha am 15.03.1921 in Berlin erschossen. Die Jury sprach den Attentäter, der nach dem Massaker mehrere Tage in seiner Heimatstadt unter den Leichen seiner Brüder liegen mußte, frei; damals eine weise und richtige Entscheidung aus dem Bauch heraus, heutzutage ist so etwas natürlich unvorstellbar (leider).
Nun verspielen die Armenier ihre Symphatien aber, indem sie amerikanischen Anwälten gestatten, in ihrem Namen die Deutsche Bank und die Dresdner Bank zu verklagen, weil diese 1915 Blabla blubber.
Rechnen wir einmal nach, wieviele Zeitzeugen noch am Leben sind. Ein in der Zeit der türkischen Invasion geborener Säugling wäre heute 91 Jahre alt. Und ein Mensch, der dieses Massaker bewußt erlebt hat so um die 100. Nun sind Armenier Angehörige eines langlebigen Volkes, das ist aber vor allem von ihrer Heimat abhängig, dies sie aber seit mehr als 90 Jahren nicht gesehen haben. Meine Schätzungen besagen, daß klaren Denkens fähig und echten Willens zur Verklagung exakt kein einziger Armenier ist. Ok, es flohen eine halbe Million Menschen, doch nicht alle gingen in den USA, viele blieben in Europa, vor allem in Frankreich. Doch ich könnte wetten, daß keiner der Alten, so es überhaupt noch welche gibt, heute auch nur den Hauch eines Interesses hat, einen jahrelangen, sinnfreien Rechtsstreit um Sachen zu führen, die das Verhältnis USA-Deutschland im allgemeinen und Deutschland-Türkei im speziellen sehr belasten.
Abgesehen davon dürfte die Beweislage eher schwierig sein, müssen doch Unterlagen der Kreditinstitute nach dem HGB maximal 10 Jahre und nach dem BGB max. 30 Jahre aufgehoben werden.
Fazit: Geldgeile Amianwälte wollen mal wieder die gerade kerngesund geschrumpften deutschen Großbanken schröpfen.
Und nach den Greueltaten der Deutschen an den Juden im zweiten Weltkrieg müssen nun auch die Deutschen für die Greueltaten der Türken während des 1. Weltkrieges Verantwortung übernehmen, schließlich haben sie Schul^wGeld.
Gott sei Dank haben wir den Krieg davor sowohl nicht angefangen als auch noch gewonnen. Da können sich die Franzosen schon mal warm anziehen, wenn ich 2025 von China aus anfangen werde, sie zu verklagen.

 Posted by at 3:57 p.m.
Jan. 132006
 

Das ist ganz bestimmt das Trauma, welches der Samstagabendspätfilm der ARD in den 70er Jahren in meinem kindlichen Gehirn hinterließ.
Es handelt sich um den ollen SciFi-Streifen The Incredible Shrinking Man, der mir kürzlich mal wieder vor die Augen kam.
Die Szenen, in denen der winzige Hauptdarsteller von seinem eigenen, vorher getätschelten und verhätschelten Drecksv^wKater verfolgt wird, gaben mir die Erinnerung daran zurück.
Katzenhass

 Posted by at 5:57 p.m.
Jan. 132006
 

Was lese ich gerade?
„Der Bundesminister des Innern, Dr. Wolfgang Schäuble, bedauert die Entscheidung des Weltfußballverbands FIFA, die FIFA-Gala zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland abzusagen.
Er vertraut dem künstlerischen Kurator André Heller, dass er die Eröffnungsfeier in München und die Schlussfeier in Berlin unter dem Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ zu einem vollen Erfolg für das weltoffene Gastgeberland Deutschland machen wird.“
Was soll das denn? Was ist denn da wieder los? Solche Disharmonien mag ich ja nun überhaupt nicht.
Und Andre Heller, tsk, muß das sein?
Update:
Langsam kristallisiert sich heraus, daß es an der puren Geldgier der Veranstalter liegt, denn es wurden nur zuwenig von den hoffnungslos überteuerten Karten verkauft. Weitere peinliche Ausreden (Rasenprobleme) lasse ich nicht gelten, alle anderen Fußballweltmeisterschaftsorte bekamen das die letzten 100 Jahre doch auch immer in den Griff.
So siegt also die nackte Gier über das ursprüngliche hehre Ziel.
Nunja, mir soll es recht sein, ignoriere ich den Fußball doch schon seit Jahren wegen der unanständigen Raffgier und menschenverachtenden Vermarktung.

 Posted by at 5:09 p.m.
Jan. 112006
 

Da habe ich in einer bekannten Onlinebörse mein defektes Laptop in Einzelteilen für gutes Geld verscherbelt.
100 Euronen brachte das Laptop und 30 Euronen der fast neuwertige Akku.
Das Laptop schickte ich gestern für satte 22 Euronen Porto in die Slowakei. Das Paket war deshalb so teuer, da es mit 6,48 Kilo mehr als 6 Kilo wog. Aber der Slowake hatte ja das Porto per PayPal ausreichend bezahlt.
Nun wird der Leser schon ahnen, wie es weitergeht.
Richtig, ich vergaß, den Akku auszubauen. Der ist im Laptop und das Laptop ist schon auf dem Weg in die slowakische Hauptstadt.
Nun kann ich dem Käufer des Akkus eine peinliche Entschuldigungsmehl tippen, muß ihm sein Geld zurücküberweisen und um keine Negativbewertung seinerseits beten. Als Krönung kommt noch dazu, daß ohne den doofen Akku das Paket unter 6 Kilo geblieben wäre und ich noch ein paar Euro am Porto gespart hätte. Der mir entstandene Schaden beträgt also fast 40 Euro. Naja, wenigstens freut sich ein Slowake über meine Doofheit. Tja, dumm gelaufen. Und bitte keine hämischen Kommentare auf Nelson-Muntz-Niveau dazu! Danke.
Update:
Mittlerweile beschwert sich der Nichtakkuempfänger, daß das Geld immer noch nicht zurückgebucht wurde, obwohl meine Unterlagen etwas anderes sagen, ich werde noch zum Elch.

 Posted by at 10:14 p.m.