Jetzt haben diese bösen Dänen doch schon wieder die armen Muslime beleidigt! Das muß man sich einmal vorstellen. War ihnen denn das Fiasko im Februar dieses Jahres keine Lehre? Also sowas aber auch.
Langsam sollten wir mal dort oben deutsche Hilfstruppen stationieren und in allen größeren, dänischen Städten aus EU-Geldern finanzierte Moscheen errichten, damit auch noch der letzte zurückgebliebene Blonde Toleranz von den friedliebenden Moslems lernt.
Weiterhin empfehle ich allen langbärtigen Teewärmerträgern, sofern sie schon des Lesens mächtig sind, die Lektüre von Jasper Ffordes viertem Band seiner Thursday-Next-Geschichten.
Dort unternimmt die Goliath-Corp. im Verbund mit dem Toad-Network eine mediale Hetzjagd auf alles Dänische. Nicht nur Lego, Bang & Olufsen usw. werden da verteufelt, sondern auch alle dänischen bzw. halbdänischen Schriftsteller stehen unter Generalverdacht. Aber auch der Autohersteller Volvo und diverse Pflanzenschädlinge werden den Dänen zugerechnet und geraten in die Ziellinie der Dänemarkfeinde. Herrlich schräg, herrlich abgedreht, ich kann jedem die Bücher Ffordes nur empfehlen.
Naja, vielleicht ja doch nicht jedem, denn sonst erhalten die Muselmanen am Ende noch zu viele Tips zum Dänenboykottieren…
Ich zitiere mal aus einer Perle, die ich im SpOn-Forum entdeckte, in dem sich einige Leser lebhaft mit Trinkkultur beschäftigen. Auf die rasche, zu erwartende, zeitgeistige Anhimmelung von Weinen aus Australien, Afrika, Chile und USA fand sich ein gewisser Knorkator, der u.a. folgende nette Zeilen tippte:
Auf keinen Fall jedoch Neuweltweine. Warum? Zunächst mal mag ich keine „holzlastige Trinkmarmelade“ (Zitat Wolfgang Abel). Dann die technischen Mätzchen: Spinning Cone Column, Umkehrosmose, Fraktionierung in Einzelteile und Neukomposition… He Leute, schon mal was von Frankenstein gehört? Solange Südamerikaner, Kalifornier, Australier und Südafrikaner mit solchen Horrorinstrumenten rumexperimentieren, um ihre Brausen auf Parker-Kurs zu trimmen und jedes Jahrgangsrisiko zu eliminieren, stehen für mich alle Weine von dort unter Generalverdacht. Wein ist ein Naturprodukt, das jedes Jahr ein wenig anders schmeckt und auch schmecken soll, kein Markenerzeugnis mit ewig gleicher Geschmacksgarantie!! Dann der Sortenspiegel: Cabernet-Sauvignon, Merlot, Syrah und Chardonnay sind ja jeder für sich eine feine Sache, aber in globaler Monokultur auf internationale Verwechselbarkeit hin gezüchtet, hängt einem das Zeug irgendwann zum Halse raus. Anders als eine spezifisch deutsche, italienische oder französischen Note gibt es keine spezifisch argentinische, kalifornische oder australische. Stattdessen alles dieselbe Sauce. Wer auf Globalisierung steht, mag ja damit zufrieden sein, wer auf regionale Typizität, Terroir und Entdeckungen steht, für den ist das alte Europa noch immer erste Wahl. Und ich hoffe, das bleibt noch lange so. Ein ehrlicher Bierfreund trinkt ja auch kein Warsteiner!!!
In diesem Sinne,
Prost
Dem habe ich nur eins hinzuzufügen…
*Prost!* (billigste Diät-Limonade)
Heute gegen 17:00 rief mich ein Umfrageinstitut aus B*l*f*ld an, welches ich am 3. Oktober unter dem Hinweis auf den höchsten deutschen Feiertag, abblitzen ließ. Dieses Mal hatte ich Zeit und Muse und beantwortete der netten Stimme treu und brav alle öden Fragen zu Krankenkassen, Apotheken, Ärzten, Gesundheitsreform usw..
Nach dutzenden Fragen, die ich alle recht unkonventionell beantwortete und damit die Dame zum Lachen brachte wurde sie auf einmal neugierig und hinterfragte manche meiner Antworten. So nach und nach wurde es immer persönlicher und irgendwann war der blöde Fragebogen vergessen und wir unterhielten uns über christliche Werte, Familie, Freundscdhaft, Kinder, Moral, das verdorbene System und das Leben.
Und das recht lange. Was soll ich weiter erzählen, Anna und ich sind echte Seelenverwandte. Schade, daß wir soweit auseinander wohnen. Unsere Telefonnummern haben wir uns jedenfalls ausgetauscht.
Wer weiß….
Heute fand der erste und hoffentlich nicht letzte Skatabend bei mir statt. Es war ein netter Abend, der gerne wiederholt werden kann.
Lustiges Beiwerk:
die ganze Zeit lief Musik aus meiner bescheidenen Sammlung, die thematisch irgendetwas mit dem Skatspiel, dem Wort „Spiel“, „Game“ oder „Play“ zu tun hatte.
Die witzigsten Lieder waren:
– „Sk8ter Boy“ von Avril Lavigne und
– „Quit Playing Games With My Heart“ von yab (yet another boring) BoyGroup
Vergessen hatt ich u.a.:
– „Herzilein“ von den Wildecker Herzbuben und
– „Herz ist Trumpf“ von Trio
…, was mir TheKaiser dankenswerterweise zum Hören gab.
Hier ist das Tondokument.
Es geht um die Verfilmung von Suskinds Roman „Das Parfum“.
Viel Spaß beim Lauschen.
Ich würde mir diesen Film, nebenbei bemerkt, nicht einmal ansehen, wenn ihn Kubrick und Scorsese zusammengedreht hätten und wenn der begabte Johnny Depp die Hauptrolle erfüllt hätte.
Bei diesem beeindruckendem Roman möchte ich nämlich meine Gedankenwelt, die sich während des Lesens bildete, unter keinen Umständen durch Kinobilder verderben.
Letztes Beispiel für eine grottige Umsetzung sah ich gestern. Es handelte sich um den „Da Vinci Code“. Das Buch „Sakrileg“ beendete ich gestern vormittag. Es ist ein Drecksbuch mit Suchtfaktor, wobei Dreck in dem Fall eher auf das Fluchen zurückzuführen ist, wenn man nachts halb zwei immer noch am Lesen ist, obwohl in Bälde der Wecker rappeln wird.
Der Film vermag zu enttäuschen. Trotz der beeindruckenden Starliste kommt keine Freude auf. Vieles ist oberflächlich und manches gar hanebüchen umgestrickt, vermeintlich zum Wohle des Films.
Gut, das Silas einen Renault fährt und keinen Audi, damit kann ich leben. Aber das bspw. Sir Leigh Teabing meist inkorrekt angeredet wird, das schmerzt. Auch Silas‘ Ende ist ein Greuel. Und Amelie, ich meine Audrey Tautou, bleibt noch farbloser als Tom Hanks, der mit dieser Hauptrolle immer überfordert wirkt.
Immerhin ein Gutes hat der Film. Jean Reno erinnerte mich an den munteren Eastern-Pop-Krimi „Wasabi„, den ich mir demnächst ganz bestimmt mit Freude (und Freunden) noch einmal ansehen werde.
… einmal bei mir lesen konnte, bin ich bekennender Spammer-Hasser.
Da momentan offensichtlich mal wieder ein paar mehr von diesen Schwachmaten das Netz verpesten, überlege ich mir gerade Folgendes:
Angenommen, ich riefe zu einer Aktion auf, bei der jeder brave Nutzer des Internet einen kleinen Obolus gäbe, um damit ein paar unnette Herren aus unnetten Ländern zu bezahlen, die nichts anderes machen sollten, als kleinen und großen Spammern a) die Spam-Box aus dem geschlossenen Fenster zu werfen und b) diesen Spam-Gesindel gepflegt eins in die Fresse zu hauen.
Und angenommen, so eine Aktion würde tatsächlich mal öffentlich verkündet und in Angriff genommen.
Auja, das wäre ein Spaß. Dann würde nämlich der Rechtsstaat erwachen und höchstwahrscheinlich in Windeseile allen braven Internetnutzern Strafbescheide über 400 EUR ins Haus schicken oder sie einlochen, nachdem ihnen monatelang die Rechner weggenommen worden wäre. Nur ich als Rädelsführer würde im Jahr 2009 oder so meinen Prozess bekommen und das Verfahren würde im Jahr 2011 enden wie das Hornberger Schießen. Und ja, dann bekäme ich satt Haftentschädigung. Darf man in U-Haft eigentlich auch studieren?
In diesem Sinne beende ich diesen Eintrag grübelnd…
…ist die Musik vom japanischen Altmeister Isao Tomita in Dolby Surround. Heute hörte ich adaptierten Robert Wagner und selbstverständlich auch seine Verarbeitung von Modest Mussorgskis weltberühmten Werk: „Bilder einer Ausstellung“.
Wenn man bedenkt, daß diese Werke um 1974 entstanden dann auch heute noch Hut ab vor dem Elan und der Geldausgabe, denn das muß alles ein kleines Vermögen gekostet haben.
… ist eine LP (für die jüngere Leserschaft, ein analoger Tonträger aus Vinyl). Die LP hat eines der berühmtesten und referierten Cover überhaupt. Ich behaupte einfach einmal, daß jeder zivilisierte Mensch das Cover kennt. Zu sehen ist es hier.
Und nun lausche ich der wunderschönen und epocheprägenden Musik.
Der Nachbar aus dem ersten Stock (ich wohne im zweiten Stock unterm Dach) kam heute zu mir, damit ich ihm beim Verkauf seines Autos behilflich sei.
Das war ich natürlich auch gerne. Was allerdings noch fehlte, waren die Fotos des zu verkaufenden Wagens.
Anstatt nun die 16 Treppen nach unten zu gehen und die Kamera hochzuholen, die Luftlinie von mir keine 15 Meter entfernt waren, lösten wir das Problem durch den geschickten Einsatz der modernen Technik.
Der sieht so aus:
– Anwerfen meines ICQ-Klons (Miranda)
– Anquatschen seiner jüngsten Tochter (ja, sie ist attraktiv; nein, kein Bild) per ICQ
– mehrminutiges Probieren von DCC, was, warum auch immer, nicht geht.
– Erklären der Benutzung des FTP-Clients des Total-Commanders via ICQ, was sogar fruchtet, denn alles klappt erstaunlich reibungslos
– mehrminütiges Uppen der insgesamt 10 MB großen Bilder, da unten nur DSL-1000 anliegt
Beim ICQ-en mit der Tochter (ich sagte doch, keine Fotos) stellten wir übrigens fest, daß wir uns das letzte Mal Ende Juni von Angesicht zu Angesicht sahen. Das stimmte mich dann doch nachdenklich.
Beim nächsten Mal, kommt mir so ein Unsinn jedenfalls nicht nochmal vor. Denn bis dahin haben auch die Nachbarn DSL6000 zu haben, daß ich beim Upload nicht so lange warten muß!!1

Seit mehr als drei Monaten werkelt mein treuer Router, der mir neben WAN auch VPN und WLAN bietet vor sich hin. Er wird nicht allzu heiß, seine QoS-Funktion macht das Surfen auch bei Hochlast erträglich, was will man eigentlich mehr?
Ein Hoch auf meinen Router!