…vor lauter Arbeit vernachlässige ich das Bloggen, tsk.
In Hamburg auf St. Pauli!
Und wo verwandelt man eine volle Brieftasche in eine Leere? Genau, auch in St. Pauli. Gestern besuchte ich einen Freund in Hamburg und wir machten den Kiez bis nachts um 3:00 Uhr unsicher. Für einen Provinzler wie mich ist das schon eine exotische Erfahrung, den Sündenpfuhl und Sodom und Gomorrha zu erleben, von Nutten und Zuhältern belästigt zu werden und dennoch sehr gut essen gewesen zu sein (Cuneo, der älteste Italiener Hamburgs, es gab Kaninchen, teuer, aber das Geld 100% wert) und auch das eine oder andere leckere Bier in dieser oder jener Kneipe vertilgt zu haben.
Kann ich jedem nur empfehlen, so viel Spaß hatte ich lange nicht mehr.
… So möchte ich am liebsten singen nach der Geschichte, die mir heute widerfuhr.
An meinem Auto stellte ich am Ende der letzten Fahrt störende Fahrwerkgeräusche fest. Leicht beunruhigt ließ ich heute morgen bei dem VAG-Händler, bei dem ich mein Auto kaufte, vom Meister das Auto überprüfen. Der bockte es hoch, fuhr Probe, wackelte an den Rädern und vermutete ein müdes Radlager rechts und versicherte mir, daß ich damit noch problemlos die 400 km nach Mainz käme.
Also fuhr ich frohen Mutes los. Auf halber Strecke kam nun aber noch ein störendes Geräusch vorne links dazu. Als dann auch noch immer stärker Vibrationen aufs Lenkrad übertrugen, fuhr ich die nächste Abfahrt von der BAB herunter. Glücklicherweise satnd in Sichtweite eine VAG-Werkstatt.
Der dortige Meister ging nach meinen Symptonbeschreibungen sofort nach vorne rechts und zeigte mir wissend ein Loch. In diesem Loch sollte nun aber eine Radschraube stecken. Tat sie aber nicht (mehr). Auch alle anderen vier Radschrauben hatten sich gelockert.
Die Werkstatt bei mir hatte also die Räder vorletzte Woche nicht gescheit festgezogen und mich darüberhinaus auch nicht wie üblich darauf hingewiesen, daß ich nach 50 Kilometern noch mal zur Nachkontrolle erscheinen soll.
Über die glorreiche Fehlleistung der anderen Werkstatt decke ich einmal den Mantel der Nächstenliebe.
Und der Autobahnwerkstatt gebührt hohes Lob. Schnelle, unkomplizierte und offensichtlich kompetente Hilfe, dafür gab es auch ein anständiges Trinkgeld.
Berechnet wurden mir exakt 2,03 EUR für die Ersatzschraube. Und nebenbei wurde das Störgeräusch als defektes Radlager enttarnt, welches ich nun diese Woche noch wechseln lassen werde.
Und wenn ich das Auto dann wieder abgeholt habe, werde ich mit Sicherheit von alleine an die nachzuziehenden Schrauben denken.
Und auf den Schreck gibt es jetzt erst einmal einen Kräuterschnaps. *Prost!*
… was ich in diesem Eintrag tippte.
Dummerweise habe ich heute alle benannten Bücher beendet und bin nun ratlos, welche Abendlektüre ich heute haben werde.
Naja, im Zweifel lande ich ja doch bei ihm.
Es handelt sich um die Entsendung deutscher Soldaten in den Nahen Osten. Vor Wochen, als dieses Thema von irgendeinem Sozi thematisiert wurde, bekam ich schon Herzschmerzen. Mittlerweile scheint das aber Usus zu sein.
Hallo? Bewaffnete Deutsche in der Nähe von Juden? So einen Tabubruch erwartete ich nicht in meinem Leben.
…sangen Paul McCartney und Michael Jackson gerade „Say Say Say“. Dieses Lied stand auf Platz 354 auf meiner Abspielliste im Rechner.
21:16 Uhr betrat ich meine Wohnung und Michael Jackson und Paul McCartney sangen „The Girl Is Mine“.
Dieses Lied stand auf Platz 577 in dieser Liste.
Was lernen wir daraus?
1. Die beiden haben mindestens zwei Lieder zusammen gemacht.
2. Einmal wird Michael und einmal wird Paul zuerst genannt.
3. Purer Zufall, daß diese Lieder liefen, als ich ging bzw. wiederkam.
4. Ich hatte vergessen, die Musik zu stoppen.
5. In gut 12,5 Stunden kann man nonstop satte 223 durchschnittlich lange Lieder spielen.
6. Wenn ich sowas blogge, dann nur um zu kaschieren, daß mein Reisebericht immer noch nicht fertig ist.
Gerade las ich, daß in St. Petersburg die Hauptkuppel der wunderbaren Dreifaltigkeitskirche durch einen Brand zerstört wurde.
Letztes Jahr, als ich die Stadt besuchte, war man mitten in der Tiefensanierung dieses herrlichen Bauwerkes.
Bereits 1983 stand ich erstmals tief beeindruckt vor den monströs großen, dennoch aber lieblich anzuschauenden blau-weißen Kuppeln.
Und 2002 war ich ein zweites Mal in der Stadt und hatte ausreichend Gelegenheit, dieses Ensemble zu bewundern.
Hoffen wir, daß tatsächlich der Neuaufbau in zwei Jahren abgeschlossen ist. Verdient hat die Kirche es 100%.
…ist zum Beispiel diese URL
Vor nicht allzulanger Zeit wäre man alleine für den Versuch, solche Information zu bekommen inhaftiert worden, heutzutage findet man es auf der russischen Armeehomepage.
Wenn schon nicht der große Reisebericht erscheint, dann ein kleiner.
Gestern hatte ich kurz etwas in Darmstadt zu erledigen. Also für 2,80 Euronen per Fähre über den Rhein (ist kürzer und romantischer) übergesetzt, unterwegs noch Marc als Begleitung aufgepickt und dann ab in die Darmstädter Innenstadt, um in einem Laden Produkte zu testen.
Erwähnenswert ist, daß ich mein Auto in einer Tiefgarage im Frankoniahaus parkte. Diese Tiefgarage hat einen Fahrstuhl für die Autos. Witzig und für mich Premiere.
Der Abend wurde angenehm bei gutem Essen und einem Bier in dieser netten Kneipe beendet.
…werden heutzutage alle aktuellen Notebooks für den Heim(l)user nur noch mit vollverspiegelten Displays ausgeliefert?
Beim Durchstreifen des M*d**marktes konnte ich mir in sämtlichen der ca. 30 ausgestellten und angeschalteten Modelle problemlos meine spärlichen Haare kämmen.
Wer kommt eigentlich auf so eine bescheuerte Idee? Solche Geräte sind kaum in Räumen mit Kunstlicht nutzbar und definiert nicht im Freien. Nun gut, sie funktionieren im Freien, aber man sieht eben nichts.
Wenn es wenigstens ein Gerät gegeben hätte, das mir nicht überdeutlich mein Konterfei gezeigt hätte…, aber nein, alle Geräte, wirklich alle haben diese tollen Glitzerdisplays.