Juni 202006
 

… habe ich mir einen Zeh lädiert. Am Wochenende rammelte ich mich so übel an einer offen stehenden Glastür eines Schrankes, daß nun der Nagel abfällt. Naja, es ist nur der kleine Zeh, aber angenehm ist was anderes.
Und es weckt Erinnerungen an den Zehennagel des großen Zehs rechts(2002) und des linken Zehnagels (2004).
Und, wenn auch schon leicht neblig an den gebrochenen kleinen Zeh links. Das war 1978 und ich stocherte damit in einem Mauseloch, als der von mir^w^wmich spazierenführende Ado eine Katze sah und losrannte.
Dieses Malheur war mir damals so peinlich, das habe ich niemandem erzählt.
Von spontanen Mitleidsbekundungen in den Kommentaren bitte ich abzusehen, denn bis zur Hochzeit ist es sicher wieder gut.

 Posted by at 11:00 p.m.
Juni 202006
 

…was mir am Freitag abend unter Zeugen passierte.
Es ist nach 19:00 Uhr, die Niederlande spielen gegen die Elfenbeinküste, da klingelt es.
Ich wähne den Nachbarn in Fußballaune und öffne die Tür…doch da ist niemand.
Niemand erwartend, gehe ich an die Wechselsprechanlage:
leicht ältliche Frauenstimme (läF): „murmel blubbel, hatten schon mal gesprochen…“
Ich (I): „Wer ist da bitte?“
läF: „…hat uns erlöst…Erlösung ist nahe…Jesus…“
I: Aber jetzt ist doch Fußball!“
Ich lege ohne weiteren Kommentar auf und kehre ins Wohnzimmer zurück und… die Niederlande hatten in dieser kurzen Zeit ein Tor geschossen.
Blöde Zeugen Jehovas.

 Posted by at 7:31 a.m.
Juni 192006
 

Wieso tragen diese „Hausmeister“ eigentlich einen Gehörschutz, während sie früh um 7:00 Uhr mit ihren superlauten Rasenmähern handtuchgroße Rasenflächen malträtieren bzw. mit den Pustmaschinen das Gras wegblasen, während unsereines unfreiwillig dem Hörsturz nahe ist?
Wer hat überhaupt diese fürchterlichen Geräte erfunden. Ich habe den Eindruck, die werden immer leistungsärmer und lauter.
Wenn ich mal an die Macht komme, dann werden zumindest diese Laubpuster sofort gesetzlich verboten und Dezibelhöchstwerte für Gartenpflegegeräte eingeführt. 😉

 Posted by at 6:05 a.m.
Juni 172006
 

…erquickend und labend?
Ja, ich weiß, daß es sich auf die Tätigkeit und nicht auf das Tier bezieht. Dennoch meine ich Letzteres. Gerade krabbelte eine gigantisc^wriesi^wgroße^weher kleine Spinne gemächlich oberhalb des Monitors über die Wand. Nun wandert sie auf dem Dach herum. Wenigstens, so hoffe ich es zumindest, kenne ich jetzt die Erbauerin des Netzes am Dachbalken, welches ich heute vormittag wegsaugte.

 Posted by at 10:16 p.m.
Juni 152006
 

HH Bahnhof
… fühle ich mich immer als perfekter Provinzler. Sei es, daß ich hilflos vor der Autowaschanlage stehe, die nicht mit Chip oder Karte, sondern mit einem Einmalcode programmiert wird, sei es, daß ich im Parkhaus 17 Euronen für ein paar Stündchen parken zahlen muß oder sei es einfach nur, daß man bei fast allen Chinesen und Italienern, die einem das Essen ins Haus liefern, selbstverständlich mit ec- und Kreditkarte bezahlen kann.
Auch deprimierend ist ein Besuch im saturn in der Mönckebergstr. gegenüber des Hauptbahnhofes. Es ist leicht deprimierend für einen wie mich, der sich nun wirklich gut in solchen Geschäften auskennt, mehrfach Verkäufer fragen zu müssen, um das gewünschte Produkt zu finden.
Da war es ein wahrer Trost, daß genau mein Wunschprodukt vergriffen war.
Trotzdem fand ich meinen Kurzaufenthalt in Hamburg wunderbar. In der Stadt waren viele Fußballfans aus vielen Ländern unterwegs.
HH Fans
Kleine Notiz am Rande. Die im Zentrum verkaufte Bratwurst darf nicht mehr Thüringer Bratwurst genannt werden. Darauf wurde man mit diesem Schild hingewiesen.
Wurst
Mein Kommentar als geborener Thüringer: „Recht so!“. Eine Roster schmeckt deutlich besser als diese Mö-Wurst.
Krönender Abschluß meines Kurzbesuches in Hamburg war das Spiel Brasilien – Kroatien, welches ich mit mehreren Brasilianern auf dem Gelände des Völkerkundemuseums auf der Leinwand anschaute.
Nach dem 1:0 stieg der Stimmungspegel auf Maße, die einem Mitteleuropäer nicht geläufig sind. Danach war das (übrigens nicht sooo tolle) Spiel egal, es wurde getanzt und gesungen, das es einen mitriß.
Wer Quicktime abspielen kann, der findet zwei kleine Videoschnipsel unter
http://www.youtube.com/watch?v=PM3SLhTyi8c und
http://www.youtube.com/watch?v=1PNTmG-yNjI
Summa summarum war es wieder einmal wunderschön in Hamburg, zumal auch die Arbeit wie geschmiert lief und auch die Rückfahrt nach Mainz in knapp vier Stunden geschafft war.
HH St. Pauli Rettungswagen

 Posted by at 7:08 a.m.
Juni 152006
 

Ortsausgang BI
Nach unsäglichen Mühen und unter permanenter Entdeckungsgefahr ist es dem HodBlog gelungen, etwas Licht ins Dunkel der Machenschaften von IHNEN zu bringen. WIe ich bereits schrieb, weilte ich am 12.06.2006 für einige Stunden in Bi*l*f*ld.
Alles, was je über diesen mysteriösen Ort geschrieben wurde, ist nur noch bedingt wahr.
Gut, auf den ersten Blick wirkt die Maskerade noch vollkommen.
Das Landgericht, der McDonalds und auch der Zugang zur Stadtbahn wirken verdammt echt.
Bahneingang BI
Gericht BI
McDonalds BI
Selbst in Geschäften und an Tankstellen wird unverhohlen der Name benutzt:
Quituungen BI
Doch SIE versuchen mittlerweile kaum noch, sich zu verbergen. Echte Beweise sind die beiden folgenden Bilder:
Stacheldraht
Stacheldraht
Mittlerweile haben sie sich hinter Stacheldraht verschanzt und lassen sogar ihre UFOs schamlos und unverhohlen über den Gebäuden kreisen. Man achte nur auf das Objekt links oben im nächsten Bild, welches ich unter permanenter Lebensgefahr exklusiv für das HodBlog aus dem fahrenden Auto schießen konnte.
UFO
Und wenn es auch nur noch den Hauch eines Zweifels geben sollte, dann räume ich sie mit dem letzten Bild aus. Jawohl, in dieser Gegend geschehen seltsame Dinge, ich war da und da ist der Beweis:
SIE

 Posted by at 6:15 a.m.
Juni 112006
 

…, denn ich habe es nicht verhindern können. Morgen ist es endgültig so weit, ich muß das erste Mal in meinem Leben nach B*elef*ld.
Wenn also am Donnerstag von mir nichts mehr zu hören ist, dann benachrichtigt meine Erben, aber bitte nicht die Behörden, denn diese stecken mit IHNEN unter einer Decke.

 Posted by at 9:36 p.m.
Juni 092006
 

Ja, auch ich schaue alle 4 Jahre Fußball. Diesmal wollte ich mir es zwar verkneifen, denn der ganze Kommerzrummel ging mir gewaltig auf den Senkel und ich sah den Sportgeist bereits durch die Fifa-Mafia beerdigt, aber dann siegte doch der Fußball. Außerdem hatte ich gestern und heute nachmittag schon das (zweifelhafte) Vergnügen, ca. 200 Fans aus dem UK sich in einem Irish-Pub gegenüber des Frankfurter Hauptbahnhofs warmgröhlen zu hören. Das motiviert.
Und wir sahen ein würdiges Auftaktsspiel. Es gab viele Tore (ich liebe Tore, zumal auch noch zwei so schöne) und Deutschland gewann.
Da bekommt man trotz aller Peinlichkeiten echte WM-Stimmung. Recht so! Wer will, kann bei mir gerne alle relevanten Spiele mitschauen. Dank eines edlen Spenders habe ich seit einer Woche die Möglichkeit, mehr als 1800 Fernsehkanäle und viele Radiosender zu empfangen.
Leider überträgt Premiere kein so schönes Bild wie die öffentlich-rechtlichen Sender.

 Posted by at 10:36 p.m.
Juni 092006
 

…hat sich nach längerer Schonzeit mal wieder in Erinnerung gebracht. Nachdem alle meine Punkte in Flensburg seit September 2004 verjährt sind, eröffne ich nun wieder den Reigen und starte gleich mit satten 3 Punkten durch.
Zusätzlich muß ich noch 75 Euronen Strafe für meine böse Raserei zahlen und auch noch die üppigen Verwaltungskosten in Höhe von 25,60 EUR an die Behörde der unterzeichnenden Sachbearbeiterin Frau Bierwirth-Wieditz (müssen eigentlich ALLE Doppelnamen bescheuert klingen?) entrichten.
Vielen Dank an den Bußgeldrechner für diese Auskunft.
Ich akzeptiere diese Strafe ohne Murren, denn erstens trifft es nicht den Falschen und zweitens habe ich dermaßen getrieft, da geschieht mir das nur recht. Die netten Abkassierer hatten sich nämlich wirklich wie auf dem Präsentierteller dargeboten. Die Strafe ist also für unaufmerksames Fahren (ich naschte gerade an einer Wurst) durchaus gerechtfertigt.
Ein wirklich schlechtes Gewissen habe ich nämlich nicht, denn bei bester Sicht und optimalem Fahrwetter auf einer fast leeren, dreispurigen Autobahn mit 135 statt 100 rumzutrödeln, erscheint mir nicht schlimm.
Wenn allerdings das untenstehende Foto alles ist, was die Wegelagerer haben, dann hätte ich durchaus eine Chance, einen Rechtsstreit siegreich zu verlassen.
Aber egal, Strafe muß sein, hoffen wir nur, daß sich nicht wieder die doofen Punkte bei der Flensburger Autostasi so aufsummieren wie zwischen 1997 und 2002. Damals hatten sich schon 9 Stück angesammelt. Also statistisch alle 30.000 Kilometer ein Punkt. Tja, Vielfahrerschicksal…
Fahndungsfoto

 Posted by at 10:15 p.m.