… Roman vorhergesehen. Rußland möchte in die NATO. Also ich habe gar nichts dagegen.
… die ich gut finde? Und auch verständlich. Sportwetten und Glücksspiele unterliegen nicht mehr dem staatlichen Monopol, da zuviel Werbung dafür betrieben werde. Das zuviel dafür geworden wird, ist unstrittig, denn selbst ich als Fernsehverweigerer fühlte mich von der massiven Bewerbung in Rundfunk, Presse und auf Medienwänden überreizt. Da half auch die nervige Alibizeile mit: „Gewinnchancen 1: 110.000.000, Glücksspiel kann süchtig machen“ nicht.
Eigentlich eine ganz einfache und runde Entscheidung. Und nun soll sich der Gerichtshof mal die GEZ anschauen.
… toten Füchsen, peinlichen Karten, schlechten Filmen, gechassten Bundesbänkern, vergessenen Fotoapparaten, bösen Trojanern, alkoholfreien Radlern usw. usf…
Im Blog wird es die nächsten Tage etwas leiser, denn ich fahre morgen zu einem Kurzbesuch der Verwandtschaft an die Ostsee.
Nach dem erfolgreichen beendeten Studium benötige ich die zahlreichen Unterlagen und Bücher nicht mehr. Seit September 2005 hatte sich gut was angesammelt. Die Unterlagen, bestehend aus mehr als einem Dutzend dicken Ordnern wurden nach grober Durchsicht in zwei wohlgefüllten Plastikeinkaufskörben im lokalen Wertstoffhof entsorgt. Die veralteten Bücher (Gesetzestexte, Steuerlehre u.ä.) ereilte das gleiche Schicksal.
Die restlichen Bücher werden entweder in der eBucht oder bei Direktinteressenten Weiterverwendung finden. Es sind da einige Schnäppchen zu machen. Für so manchen 80-EUR-Wälzer in aktueller Auflage gäbe ich mich mit 20 EUR zufrieden, Hauptsache weg damit!
Nun habe ich in diversen Regalen wieder schön viel Platz für Bücher, die ich teilweise auf den Dachboden oder in geschlossene Schränke verbannen mußte. Und meine dicken Versicherungsordner müssen nicht mehr die Plattensammlung blockieren. Und und und.


Die restlichen Bücher, die zum Verkauf stehen.

Die zweite Kiste mit wegzuwerfenden Mitschriften der Vorlesungen.

Ein Ordnerfach – vorher.

Ein Ordnerfach – nachher.
Ich mache ja seit Jahren bei Online-Umfragen mit und berichtete auch ab und zu darüber.
Solche Umfragen sind ja immer zweischneidig. Auf der einen Seite will der Fragesteller durch programmierte Antworten den Ausfüllenden entlasten und steuern, auf der anderen Seite aber möglichst treffende Antworten erhalten.
Ausrutscher sind da nicht zu vermeiden. So sah ich mich außerstande, diese Frage zu beantworten.

Captchas – das sind Bilder von Zeichenfolgen, die ein Mensch lesen kann, ein Computerprogramm hingegen nicht. Sie dienen als Schutz vor automatisierten Angriffen/Konteneinrichtungen/Gewinnspielteilnahmen/Hackerangriffen usw. Bei untenstehendem Captcha war aber auch der Mensch und Autor dieser Zeilen überfordert:


… können durchaus mal verlorengehen, sei es durch Mineralwasser, Weißwein, Cola light, Tee, Leitungswasser, Regenwasser, aber auch durch mechanische oder elektronische Defekte.
Wie oft standen ratlose, entsetzte, bedröppelt dreinschauende, erblaßte, geschockte Freunde, Kollegen, Nachbarn, Kunden vor mir und mußten sich mit der bitteren Wahrheit abfinden, daß mal eben die letzten Urlaubsfotos, die Korrespondenz des letzten Jahres, die Staffeln 4-7 ihrer Lieblingsserien oder die 200 bei Amazon gekauften MP3s für immer verschwunden sind.
Eigentlich sollte man ja im Jahr 2010 wissen, daß irgendwann einmal jeder Datenträger kaputtgeht und man wichtige Daten mindestens an zwei verschiedenen Plätzen aufbewahrt. Im einfachsten Fall ist das ein gespiegeltes Plattensystem oder eine externe Festplatte für sehr große Datenmengen, die Cloud oder ein USB-Massenspeicher für kleinere Datenbestände. Klar, das weiß jeder, daß steht sogar in der Computer-BLOED, dennoch passiert ab und zu ein herber Datenverlust. Ich selbst bin übrigens auch zu nachlässig, ein schlüssiges Datensicherungskonzept habe ich nicht. Nun gut, mir wichtige Daten habe ich im Zweifel zu oft gesichert, fragt sich dann nur, wo und in welcher Version.
Was nun tun, wenn doch einmal der Fall eingetreten ist, daß sich die Daten partout nicht von der Festplatte lesen lassen? Wenn meine Hausmittel versagen oder ich gar keinen Zugriff auf die Platte erhalte, wird erst einmal ermittelt, ob sich eine Datenrettung lohnt. Denn bei auf diese Fälle spezialisierten Unternehmen kommt man nie unter 200 EUR Einsatz heraus, ohne jedwedes Erfolgsversprechen. Und es können auch problemlos 2.000 EUR werden. Wie gesagt, ohne jedwedes Ergebnis.
Sei’s drum, man kann auch Glück haben, ich habe gesten ohne jedweden Datenverlust eine wohlgefüllte 500-GB-Festplatte wiederbeleben können. Diesmal klappte nämlich der Trick mit dem Austausch der, sichtbat durchgeschmorten, Plattenelektronik, die ich zu ca. 30 EUR bei einem darauf spezialisierten Händler in Kanada erwarb.
Nun sind alle 19.000 Scans, Bilder und Fotos, 1.500 selbst erstellte Office-Dokumente, aufgenommene Fernsehserien usw. wieder da. Und eine Datensicherung auf eine zweite Platte ist auch bereits erfolgt.
Das glückliche Gesicht und der echte Dank des Kunden sind dann auch noch ein schöner Lohn.


Der SpOn-Artikel bringt mich ja gleich in Zorn.
Nur weil ein paar superreiche Amis freiwillig und von sich aus gigantische Summen spenden, entblöden sich rote und grüne Politiker der zweiten und dritten Reihe und fordern deutsche Superreiche auf, doch nun auch einmal die Hälfte ihres Vermögens abzugeben.
Klar, den Amis alles nachäffen ist prinzipiell immer das einfachste, doch die Umkehr der Freiwilligkeit ist sehr dreist. Und wieso eigentlich nur Superreiche. Auch „einfache“ Reiche können dem Staat die Hälfte ihres Vermögens abgeben, ich wurde als Untergrenze das Salär des ganz roten Herrn Ernst ansetzen.