Heute galt es, mehrere Pakete zu verschicken. Eins davon war mächtig dick und groß, wog über 20 Kilogramm und mußte auch ins EU-Ausland. Da bei Hermes so ein Paket 28,90 EUR kostet anstatt 41 EUR bei der Post, wagte ich mich also das erste Mal zu Hermes. Zuvor jedoch galt es, das Paket zu packen. Nun war der zu versendende Gegenstand so ungüpnstig proportioniert, daß ich zwei herkommliche Pakete zusammenfügen mußte, damit er hineinpaßt. Die beiden Halbpakete flickte ich mit sehr reichlich Paketband zusammen. Kurz bevor ich fertig damit war, war die Rolle fertig. Wieso im Supermarkt eine Rolle Paketband 3,99 EUR kostet, darüber will ich mich an dieser Stelle gar nicht erregen.
Jedenfalls hatte ich das Paket endlich leidlich geschnürt und schleppte es zur Hermesstation hinein. Die Dame an der Annahme sagte sofort: „Das ist zu groß, das müssen Sie abholen lassen.“, korrigierte ihre Aussage aber nach Messung der Seiten und Wägung des Paketes und nahm es an. Das zweite Großpaket hätte bei DHL 6,90 EUR (online 5,90 EUR) gekostet. Hermes nahm kalt lächelnd 10,30 EUR dafür. Egal, nun sollte ich die Summe von 39,20 EUR bar bezahlen, Karten gängen auf keinen Fall, da der Hermesbote gleich käme und auch nur gegen Bargeld Pakete mitnähme. Natürlich hatte ich diesen Betrag nicht in bar in der Brieftasche. Also mußte ich noch, den Personalausweis als Pfand lassend, schnell zur Dorfbank und gegen 6 EUR Gebühr Geld holen.
Endlich war ich die Pakete los. Letztendlich zufrieden komme ich zu Hause an … und finde im Briefkasten einen Zettel von DHL, daß meine Lieferung nicht zugestellt werden konnte und ich mir das Paket am nächsten Werktag… Diesmal fluchte ich laut. Denn DHL kommt fast immer gegen 14:30 Uhr und es war noch nicht einmal 12:00 Uhr!
Vor über einer Woche hatte ich für einen Kunden mehrere Sachen bestellt. Unter anderem zu mir nach Hause ein Bluray-Abspielgerät und zum Kunden nach Hause einen Flachfernseher nebst Wandhalterung. Der Fernseher sollte am Samstag letzter Woche geliefert werden. Wir waren den ganzen Samstag da, der Fernseher kam nicht. Ich rief am Montag beim Versender an und der telefonierte mit DHL. Die meinten, sie wären Samstag vormittags dagewesen, hätten aber niemanden angetroffen. Nun, wir waren den ganzen Tag da und sahen kein DHL-Auto. Egal, es wurde ein neuer Termin ausgemacht und am Dienstag war der Fernseher da. Nicht so die Wandhalterung, die war, warum auch immer, zum Händler zurückgeschickt worden und wurde gestern wieder zu meinem Kunden weggeschickt.
Und der Bluray-Player? Der ist im Fluchpaket. Hätte ich geahnt, daß die zum Versand eine gute Woche brauchen, dann hätte ich ihn niemals dort bestellt.
Nun fahre ich nachher also das dritte Mal zu meinem Kunden und muß am Wochenende oder später noch ein viertes Mal hin, um den Bluray-Spieler anzuschließen. Glücklicherweise hat sein Kabelanbieter den falshcen Receiver geliefert (einen ohne HDMI-Ausgang), so daß ich eh irgendwann noch einmal vorbeifahren muß.


Zu „Fenster“ sagte man im Gotischen „windauga“ (Windauge). Im Dänischen wurde daraus „vindue“, das englische „window“ beruht ebenso darauf.
Windauge, wie poetisch!

Das heutige Gewitter war interessant. Zuerst wurde es rasend schnell dunkel. Dann rasten schwarze Gewitterwolken heran.

Schlagartig setzte heftiger Regen ein, dazu schien bereits wieder die untergehende Sonne.

Alles zusammen ergab einen herrlichen Regenbogen.

Die Natur ist doch immer wieder spannend.
Gleich zwei verwirrende Zahlen. Da wäre zum ersten aus dem SpOn die Bildunterschrift zum Hochwasser des Jangtse.

Weiterhin stand in meinem SPAM-Verzeichnis eine Mehl mit interessantem Betreff:

Wer bei diesem Dreiklang ans Verbindungsstudententum oder Parteilosungen denkt, der ist auf dem Holzweg.

Wahrscheinlich haben sich die Beamten oder eine Werbeagentur (auszuschließen ist sowas heutzutage auch nicht) „gedacht“, daß auch im drögen Amt ein schmissiger Wahlspruch wie „Ehre, Freiheit Vaterland“, „Freiheit, Gleichheit Brüderlichkeit“ oder ähnlich gut ankommt.
Doch wie soll ich das verstehen?`Habe ich die Freiheit, Steuern zu zahlen? Strebt die EU einen einheitlichen Steuersatz an? Und wozu der Hinweis auf die Demokratie?
Ich finde das alles höchst befremdlich.
… zumindest wenn man den heutigen Artikel des Tages in der deutschsprachigen Wikipedia liest.
Denn das erste persische Reich machte nicht nur optisch einen guten Eindruck. Und vor allem lebten die Völker damals friedlicher zusammen als sie es heutzutage tun. Und es gab auch weniger Konflikte.
Mittlerweile ist man es ja beinahe schon gewohnt, ab und zu im Supermarkt nach der Postleitzahl oder dem Wohnort befragt zu werden. Im Mediamarkt Mainz gebe ich immer 80336 (München Zentrum) oder auch 35037 (Marburg Zentrum) an, um etwas Leben in die Datenbank zu bringen. In meinem neuen Supermarkt fragte man am Anfang auch die Kunden, wo sie herkämen. Dort antwortete ich immer brav „aus dem Ort“, „von hier“, oder „Raten Sie mal!“
Heute nun lautete die Frage: „Sind Sie von hier?“
Ich antwortete mit einem Nicken. Doch dann kam der Hammer, denn die Kassiererin erkundigte sich nach der Straße, in der ich wohne. Ohne Nachzudenken antwortete ich: „Das sage ich Ihnen nicht.“ Aus der Schlange kamen zustimmende Unmutsäußerungen wie „ich sage denen nichtmal meinen Wohnort“, „Frechheit“ usw. Die Kassierein schaute konsterniert drein. Klar, sie hat das nicht zu verantworten, aber wo Schluß ist, ist Schluß.