Nov. 182006
 

Heute verbauten Marc und ich eine Telefonanlage. Zwei externe So-Busse, acht analoge Ports, das ganze in einem engen zugestellten Räumchen mit ca. 1000 überflüssigen Kabeln aus vielen, vergangenen Jahrzehnten mit teilweise abenteuerlicher Verlegungsphilosophie. Ich habe alleine 10 unbenutzte NTBA entsorgt.
Naja, irgendwann war jedenfalls alles verknüpft und funktionierte auch prima.
Dann wollte ich die TK-Anlage programmieren. Da auch diese nicht mehr ganz taufrisch ist, verfügt sie lediglich über einen RS232-Anschluß, also den neunpoligen, seriellen Standardanschluß, den viele Jahre lang jeder AT-Kompatible auf IRQ4 (Com1) und IRC3(Com2) anbot.
Da in unmittelbarer Nachbarschaft der TK-Anlage ein NT4-Server seine Dienste leistet, versuchte ich natürlich, diesen zur Zusammenarbeit mit der Anlage zu überreden.
Doch dazu brauchte ich erst einmal ein Kabel. In dem endlosen Kabelwust, den ich momentan in meinem PKW spazierenfahre gab es Kabel für Lautsprecher, CD-ROM-Soundkartenandockung, USB, FireWire, SCSI2, IDE, SATA, EIDE, ISDN, Fax, Telefon, Kaltgeräte, Kleingeräte, PS2, Tastatur, Telefonhörer, Drucker, Monitore, Lautsprecher (diesmal für die Computertröten), für diverse HiFi-Komponenten und sicher noch ein Dutzend andere Sorten, mit denen uns die Unterhaltungsindustrieingenieure beglücken. Aber es gab eben kein neunpoliges, serielles Kabel. Sowas hatte ich vor kurzem noch in Monitorkartons als Massenware auf den Müll gefahren.
Jedenfalls beschloß ich nach längerer erfolgloser Suche, das fehlende Kabel zu besorgen. Doch bereits im ersten Geschäft Fehlanzeige. Das hatte zwar noch mehr Sorten Kabel im Angebot als die oben aufgezählten, jedoch nicht das Gewünschte. Des Verkäufers Vorschlag, das einzige 25polige Nullmodemkabel mit je einem Adapter von 25 auf 9 pro Seite für geschätzte 50 EUR zu erwerben, lehnte ich dankend ab und fuhr in das nur 10 km entfernte EDV-Lager des Kunden. Da auch dort erst kürzlich radikal ausgemistet wurde, wühlten mein Helfer und ich recht lange in diversen Kisten, bis er schließlich ein serielles Kabel fand.
Dieses paßte auch wunderbar sowohl in die Anlage als auch an den ollen Server. Ich startete die Software und… Fehler. Nunja, da normalerweise der USV-Dienst einen seriellen Port belegt, kann das schon mal passieren, dachte ich mir, deaktivierte den Dienst temporär und stellte auf den anderen Com um…Fehler.
Hmm, kurz nachgedacht und sich erinnert, daß NT4-Server und COM-Ports, die auf DOS-Ebene angesteuert werden müssen nicht zueinander passen. Da war doch was mit Kernel-Modus usw.. Abgesehen davon ist es sowieso eine schlechte Idee, einen Server mit solcher heiklen Software zu belasten.
Was nun? Nun barg mein Kofferraum auch mein 2004er Acer-Notebook und 6 nigelnagelneue Dells, die ich am WE zurechtbasteln will. Keines dieser sieben tragbaren Geräte hat aber noch einen seriellen Port. Also auch da Fehlanzeige. Ich schaute mich in den Büros um. Irgendwo standen noch ein paar PIII herum, auf denen Windows2000 installiert ist. Eine dieser Maschinen trug ich zur Anlage, dockte es an und… Fehler.
Resignierend fuhr ich den Rechner wieder runter, da fiel mir ein, daß ich ja noch einmal im Internet nach aktuellerer Konfigurations-Software suchen könnte. Gesagt – getan und tatsächlich gab es doch 3 neuere Versionen.
Alle drei Versionen wurden heruntergeladen, installiert und ausprobiert. Das Ergebnis dürfte keinen Leser mehr überraschen, es war das gleiche wie alle bisherigen.
Nun ist also guter Rat teuer.
Ist vielleicht das serielle Kabel inkompatibel, immerhin leistete es an einer USV Dienst? Oder kommen die neueren Windowsversionen nicht mit der Ansteuerung der seriellen Schnittstelle dar? Oder ist die Konfigurationssoftware zu wählerisch bei der Firmware der Telefonanlage? Fragen über Fragen und keine Antwort.
Am Montag werde ich einen neuen Versuch starten. Diesmal mit einigen alternativen seriellen Kabeln, die ich noch auftreiben muß und einem Altrechner mit DOS respektive Windows98. Oder ich hole einen Adapter USB auf seriell, das könnte auch gehen. Ich hoffe, daß mir die Daumen gedrückt werden.

 Posted by at 11:00 p.m.
Nov. 162006
 

Kaum zu glauben. Ich war vorhin das erste Mal in meinem Leben bowlen.
Fazit: es macht Spaß, ist in nicht mal 10 Minuten mit dem Auto zu erreichen, es ist groß und modern und es gibt auch Billardtische.
Also, wer Lust hat, der besuche mich und fühle sich zum Lochkegeln oder Billardspiel eingeladen.

 Posted by at 9:46 p.m.
Nov. 142006
 

Was gab es heute für den kleinen Hunger zwischendurch?
Da kommt eh keiner drauf, deshalb nachfolgend zwei Bilder.
Schmeckte hervorragend 🙂
Snack Front
Snack back
P.S. Irgendwann kommt auch noch der Reisebericht, ich bemühe mich.

 Posted by at 11:13 p.m.
Nov. 072006
 

Bestimmt schon tausendmal draufgeschaut und nie bewußt wahrgenommen:
das Statusfenster der LAN-Verbindung unter WiXP:
Netzwerk
Man beachte einmal den T-Stecker, der ja heutzutage doch leicht aus der Mode gekommen ist und jungen Admins so bekannt sein dürfte wie einem iPod-Nutzer eine Schellackplatte.

 Posted by at 9:45 p.m.
Nov. 062006
 

…zeigt sich immer am besten, wenn medienwirksam diverse Bösewichte verurteilt werden. Nur knapp drei Jahre nach der Festnahme und auch nur zwei Jahre nach der Übergabe Herrn Husseins, der seitdem von Bild und Co. nur noch respektfrei mit seinem Vornamen Saddam genannt wird, an ein irakisches Gericht, wurde er nun zum Tode durch Erhängen verurteilt.
Nun ist das Kind aslo im Brunnen. Die EU und die Sunniten sind empört und die USA und die Shiiten jubeln – oder andersrum – völlig egal.
Meiner Meinung sind diese Schauprozesse vollkommen überflüssig und vrschlingen nur unnötige Geldmengen und nerven den Unbeteiligten.
Da lobe ich mir doch die Ceauşescu-Lösung. Ist zwar nicht gerade mit dem demokratischen Gewissen vereinbar, führt aber schnell zu einem unumkehrbaren Ergebnis.

 Posted by at 8:20 a.m.
Nov. 012006
 

Gayniggers from Outer Space, der so schlecht ist, daß er beinahe schon wieder gut ist.
Jedenfalls sah ich ihn mehrfach und fand die lustige Komponente überwiegen.
Freilich kann man aber auch prima, wenn nicht sogar besser, leben, wenn man dieses dänische Machwerk nicht kennt.
Nun stieß ich kürzlich zufällig auf einen Artikel der Wikipedia.
Neugierig wie ich bin, besorgte ich mir eine Kopie dieses Machwerks, original türkisch mit französischen Untertiteln und mutete mir bei ein paar Gläsern Wein dieses Elaborat zu.
Nach ca. einer Stunde tapferen Sehens gab ich auf.
Ja, es gibt also doch noch deutlich schlechtere Filme als den oben Erwähnten.
Meine Empfehlung: Für Hartgesottene in größerer Gemeinschaft mit übermäßig viel Alkohol eine tolle Sache.
Ansonsten: Flucht.

 Posted by at 6:18 p.m.