Heute ist zweigeteilter Arbeitstag. Michael sucht Sehenswürdigkeiten auf, klettert auf 2.000 Meter hohe Berge, schaut sich die Natur an, besucht Museen, ich hingegen erkunde das Zentrum der Hauptstadt, betreibe Recherchen, knüpfe Kontakte, führe Telefonate…
Am Nachmittag treffen wir uns alle wieder im Restaurant des Lancer’s Inn, der Ablauf des Folgetages wird besprochen, der Tag ausgewertet und der zweite Versuch gestartet, eine SIM-Karte zu bekommen.
Das Auto wartet, vorne Laura, hinten ihre beiden Kinder Blessing und Daunte.
Da sind sie, Dinosaurierfußabdrücke!
Am Abend lernen wir Meshu kennen, ein sehr bekannter lesothischer Künstler, der letzte Woche unter großer Aufmerksamkeit seinen 100. Geburtstag feierte.
Ich habe das Glück, noch eine halbe Stunde mit ihm zu reden, was für eine Persönlichkeit! Er wurde vor zwei Jahren nochmals Vater, besuchte Duetschland mehrfach, das erste Mal 1963, das letzte Mal vor wenigen Wochen, er zeigte noch mehrere seiner Bilder, im Lancers‘ Inn waren mir seine dort hängenden Bilder schon am Anreisetag aufgefallen. Leider habe ich keinen Platz zu Hause und auch der Flugzeugtransport der großen Bilder ohne passendes Etui hätte Probleme verursacht, ich hätte von ihm zu fairen Preis ein Bild kaufen können, naja, so habe ich ihm wenigstens einen ausgegeben, bevor er nach Hause ging. An unserem Tisch blieben noch vier übrig, wir hatten noch einen sehr guten und lebhaften Abend, bis uns der Barkeeper herauskomplimentierte, er wollte Feierabend machen.
Im Hintergrund ein Bild von Meshu, im Vordergrund, England, Kenia, Lesotho und Deutschland an einem Tisch.







