Sep 162022
 

Man weiß ja, daß bis vor Kurzem jämmerliche Zinsen auf Guthaben gezahlt wurden. Doch wenn man das auf Papier schwarz auf weiß in aller Deutlichkeit vorgerechnet sieht, ist es einprägsamer.
In Kurzform: für über 25.000 EUR Guthaben gab es für acht Monate satte 0,14 EUR Zinsen. Und auf diese 14 Cent muß man noch 4 Cent dem Staat an Steuern geben.
Merke: Geldanlage auf dem DiBa-Sparkonto lohnt sich!

 Posted by at 8:51 am
Feb 162020
 

Da schreiben die im Merkur (Screenshot oben) so wichtige Sachen, daß in diversen Bundesländern 131 Leute die FDP verlassen haben, aber auch 37 Leute neu eintraten. In der Bilanz hat sich also der Mitgliederbestand der FDP in den letzten anderthalb Wochen um 94 Personen verringert. Bei bundesweit 65.500 Mitgliedern ist das ein Erdbeben, oder?

Deswegen steht auch darüber die Schlagzeile, daß die Thüringer jetzt anders wählen wollen. In einer ausgequetschten Zitrone ist mehr Informationsgehalt.

 Posted by at 9:33 pm
Dez 082019
 

Wie verläßlich man politische Informationen aus dem Netz erhält, demonstriert dieser Bildschirmschnappschuß meiner Abfrage „SPD Umfrage“ in Google News.

Mein Fazit: Solche Art Umfragen sind für Miez‘.

 Posted by at 9:31 am
Mai 232017
 

Nach langer Zeit mal wieder ein Eintrag an dieser Stelle.
Heute zum Thema Dateninterpretation:

Das Medium Business-Insider.de befaßt sich in einer Meldung vom 19.05.2017 mit dem Thema, welche Menschen Elektroautos kaufen.

In der Meldung taucht ein lustiges Säulendiagramm auf, das sogleich meine Aufmerksamkeit erweckte. Mittlerweile geschult, fühlte ich mich spontan bemüßigt, ein besseres Diagramm zu erstellen. Und ja, ich habe die Zahlendreher 2015/2016 1:1 übernommen.
Hier die Diagramme im Vergleich:

Original:
diagramm_eautos

Mein Diagramm:
eautotabelle

 Posted by at 8:21 am
Jun 252015
 

…sind sicher ein probates und auch nötiges Instrument des Staates, die autofahrenden Bürger an die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung zu gemahnen.

Aber so, wie ich das heute erleben mußte, darf es nicht sein.

Gegen 19:30 Uhr fuhr ich, aus Mainz über die Saarstraße kommend, auf die A60 auf. Die Auffahrt ist wegen Brückenbauarbeiten verkürzt und auf 40 km/h reguliert, die Autobahnbenutzer hingegen dürfen 60 km/h fahren.

Soweit so gut. Nun war der Blitzer direkt ans Ende der verkürzten Einmündung plaziert worden (roter Kreis), so daß der auffahrende Autofahrer bei (stark) verkürzter Auffahrt und (problematischem) Verkehr auf der BAB sich in einer durchaus schwierigen Verkehrssituation nun auch noch an der neuralgischsten Stelle im Auge einer Radarfalle wiederfand. Mich erschreckte das jedenfalls gehörig. Denn ich hatte natürlich, um mich in den (stark) fließenden Verkehr einzureihen, mein Auto recht zügig in der (deutlich verkürzten) Auffahrt auf die herrschende Geschwindigkeit beschleunigt.
Laut Schild durfte ich 40 km/h fahren, der Verkehr floß deutlich schneller, also gab ich behende Gas… und sah in das Auge des Blitzers, was (zumindest bei mir) durchaus einen Schreck verursachte. In dieser haarigen Situation ist es erste Pflicht, sich nach § 1 StVO in den fließenden Verkehr einzuordnen und dann wird man plötzlich von einem Blitzer erschreckt, in den man, mit wieviel km/h *blickaufdentachodervomfliessendenVerkehrablenk*… ja, darf ich nur 40 km/h oder schon 60 km/h oder was…? Offen gestanden hatte ich in dieser Situation gar keine Gelegenheit auf den Tacho zu schauen, denn viel wichtiger war es, die Einfädellücke zu finden.

Ich finde diese Blitzerstelle skandalös, da gefahrenträchtig und in keiner Weise dem (noblen) Ziel dienlich.

Zu Stoßzeiten ist an dieser Stelle sowieso immer Dauerstau; man kriecht dann im Schritttempo durch die Baustelle; doch sobald der Verkehr irgendwann mal mühsam fließt, den verspäteten Pendlern an einer Endlosbastelbaustelle mit hohem Risikopotential (siehe oben) abzockend aufzulauern, ist arg fragwürdig.

Beschwerde an die Polizei ist raus.

blitzer

 Posted by at 9:13 pm