Sep 192015
 

… diverse Beiträge verfaßt. Doch gestern erreichte der Service einen neuen Tiefpunkt.

Ich fang mal umständlich an. Ein Kunde hatte einen 5 Wochen alten Drucker der Fa. Epson reklamiert. Er druckte nicht mehr, klarer Garantiefall. Aus Freundschaft erbot ich mich, das Gerät zurückzusenden.

Bei Epson anrufen – RMA-Zettel ausdrucken, alles kein Problem. Nur hatte ich kein passendes Paket vorrätig.

Ich fuhr auf dem Weg zum nächsten Kunden durch Klein-Winternheim und besuchte die dortige Post, da ich die Post vor Ort möglichst wenig frequentiere, man denke nur an Parkplatzprobleme, Unfreundlichkeit, lange Schlangen…

In Klein-Winternheim wurde bei meinem Ankommen gerade die Außentür angeschlossen. Doch der sehr freundliche Verkäufer ließ mich noch ein.

Ich fragte nach einem Paket. Die Post hat keine für Drucker passenden Pakete, doch der nette Herr ging in den Keller und fand dort tatsächlich ein passendes Behältnis. Ich packte den Drucker sorgfältig (und zeitraubend) ein.

Der hilfsbereite Betreiber assistierte mir dabei. Das Paket wurde mit Paketband zugeklebt, der Adressaufkleber angebracht und dann war es endlich bereit. Die Retoure war unfrei, also hatte der Mann nur Last mit mir, verspätete Mittagspause und noch ein 16 Kilo schweres Paket zu schleppen, daß er mit seinem Karton und seinem Paketband erst transportfähig gemacht hatte. Natürlcih bedankte ich mich herzlich für diese tolle Hilfe und versäumte auch nicht, 2 EUR in die Sparbüchse zu werfen, von der ich weiß, daß deren Inhalt seiner Nichte in $WEITWEG (ich vermute in ihm einen Südseeinsulaner, aber bei solchen Schätzungen aber furchtbar schlecht) zu Gute kommt (IIRC kostet dort Schule 1 $ die Woche).

Nun denn. Der damals weggeschickte Drucker fand seinen Weg zu Epson und wurde mir am vergangenen Mittwoch “repariert” zugesandt.

Blöder- bzw. interessanterweise hatte der Drucker immer noch das gleiche Fehlerbild, also verfrachtete ich ihn wieder zurück in den Karton und generierte (nach Telefonat mit dem Hersteller) eine neue RMA-Nummer, um ihn erneut reparieren zu lassen.

Da ich im Ort einen wichtigen Termin hatte, entschloß ich mich, nicht die 6 Kilometer Umweg nach Klein-Winternheim zu nehmen, sondern das Paket vor Ort aufzugeben.

Natürlich fand ich keinen Parkplatz in Postnähe, so daß ich die 16 Kilo (siehe oben) durch den halben Ort schleppte. Und natürlich erwartete mich eine üppige Schlange, aber immerhin kümmerten sich 2 Mitarbeiterinnen um diese.

Nach geraumer Zeit stellt ich den Trum auf die Waage und bat um ein kurzes Stück Paketband (30 cm), da sich an einer Seite mein Band verwickelt hatte und dort eine Lücke klaffte.

Die Postbeamte(?) deutete auf den Verkaufsaussteller hinter mir. Ich fragte noch einmal nach und bekam die selbe Deutung bzw. Antwort.

Tatsächlich mußte ich mir für 1,99 EUR eine Rolle Paketband kaufen, welches ich dann unter den amüsierten, mitleidigen, gierigen und betroffenen Blicken der zahlreichen Nachfolger mühsam händisch abknipperte, entrollte und abriß.

Ich habe das nur getan, weil ich wirklich einen wichtigen Termin vor mir hatte und sicher auch, weil ich völlig konsterniert war.

Normalerweise wäre ich mit einem sehr lauten und sehr spitzen Kommentar, der nicht druckwürdig wäre, von dannen gezogen.

Servicewüste Deutschland? Keine Ahnung, aber, wenn ich nicht gezwungen bin, sieht mich dieser Saftladen nicht mehr.

 Posted by at 11:07 pm
Feb 062015
 

Ich bin bis Mittwoch an der Ostsee zu einer Familienfeier (und um vom Urlaub zu berichten). Evt. schaffe ich das eine oder andere vom Urlaub aus zu bloggen, würde aber nicht drauf wetten.

Also Geduld bis zum 11.02., dann wird berichtet werden von Elefanten, Köstritzer Schwarzbier, mexikanischen Getränken, italienischer Pünktlichkeit, kleinen Prinzen, Quetzals und und und…

 Posted by at 9:26 pm
Jun 052014
 

Irgendwie habe ich mir nie einen USB-Stick gekauft, sondern diese immer geschenkt bekommen. So auch meinen ersten USB-3.0-USB-Stick 8 GB vom A-Data, den mir vor einigen Jahren ein Freund schenkte(den gab es wohl speibillig im Aldi). Das war einer der ersten bezahlbaren USB-3.0-Sticks überhaupt, was man daran merkt, daß er genauso schnell bzw. langsam ist wie sein 2.0er Bruder. Doch bei dem Preis beschwerte ich mich nicht.
Seitdem leistete der Stick mir treue Dienste. Ich hatte darauf ein Admin-Notpack, Fritzbox-Recovery-Tools, Virenscanner, diverse Texte, Keys, Programme, FTP-Zugänge…, was man halt in meiner Branche auf die Schnelle gebrauchen kann.

Wenn ich morgens aus dem Haus gehe checke ich immer:
- Brieftasche
- Wohnungsschlüssel
- Autoschlüssel
- Stick
- Händi.

Nur wenn ich diese 5 Sachen in meinen Taschen fühle, gehe ich los.

Irgendwann aber, vor drei Jahren, war der Stick weg. Nach stundenlanger Suche an allen möglichen und unmöglichen Stellen gab ich auf und buchte ihn unter Verlust. Natürlich hatte ich keine Sicherheitskopie angefertigt und auch der Gedanke, daß irgendein Fremder sich die Daten genüßlich betrachtet bereitete Unwohlsein. Aber was will man machen? Ich schämte mich ob meiner Leichtsinnig- und Nachlässigkeit.

Wenige Tage später fiel mir im Auto die Parkmark unter den Sitz. Als ich sie dort hervorklauben wollte, kam auch der Stick wieder ans Tageslicht, er war mir offensichtlich aus der Hosentasche gerutscht. Welch Freude! Ich gelobte Besserung, sicherte die Daten also immer noch nicht, entfernte immer noch nicht brisante Infos oder verschlüsselte diese wenigstens und war mit meinem Stick wieder glücklich bis… ich ihn wieder vermißte.

Das ist etwa zwei Jahre her. Der Stick war weg! Er lag auch nicht unter dem Fahrersitz wie beim letzten Mal. Diesmal entdeckte ich ihn nach einer knappen Woche beim Staubsaugen unterm Bett. Auch hier war er aus der Hosentasche gerutscht, die auf dem Herrendiener ruhte. Diesmal dachte ich an eine Datensicherung, die Verschlüsselung entfiel aus Faulheit und immerhin der Gedanke an einen Stick, den man mit einem Schlüsselring oder Ähnlichem befestigen kann, zog durch meinen Kopf.

Insgesamt paßte ich aber besser auf den Stick auf. Einmal noch fischte ich ihn unter dem Fahrersitz hervor und mehrfach half auch ein genauerer Blick unters Bett oder in die Nähe des Herrendieners.

Vor zwei Wochen verschwand der Stick erneut. Keine Suche half. Im Auto brauchte ich gar nicht erst zu schauen, daß habe ich erst seit anderthalb Wochen in meinem Besitz. Hmm, im Vorgängerauto, das mußte es sein, dort lag er! Doch das Auto war mittlerweile wieder in seiner bayerischen Heimat und aus meinem Zugriff.

In der Wohnung fand ich ihn auch nach intensivster Suche nicht.

Diesmal war er also endgültig weg. Aus, vorbei, Pustekuchen! Ich erstellte aus der hoffnungslos veraltenden Sicherheitskopie einen neuen Stick, aber der schale Geschmack des Verlustes blieb.

Heute Mittag brachte ich meine Brille zur Reparatur zum Optiker. Und was fällt mir ins Auge, als ich das Etui der Ersatzbrille öffne? Genau, da war er wieder, der Stick. Warum ich den aber dort hineingelegt hatte, entzieht sich meiner Kenntnis.

Jedenfalls habe ich meinen geliebten USB-Stick wieder!

Und werde wieder nichts Sichern und Verschlüsseln und ihn irgendwann wieder verlieren. Denn bei der Vorgeschichte, werde ich ihn immer sowiso wieder wiederfinden.

 Posted by at 6:34 pm
Apr 042014
 

… IMMER die Deppen vor oder hinter mir auf der Autobahn. Ich muß dazu sagen, daß ich durchaus kooperativ, demütig, sehr vorausschauend und meist mit Tempomat fahre.

Doch was mir in den letzten Tagen auf der A6, A8 und diversen Landstraßen geboten wurde, spottet jeder Beschreibung.

Ich stelle fest, daß das offensichtliche Altern der Gesellschaft wirklich schon begonnen hat. Anders kann ich es mir nicht erklären, daß immer mehr Autos vor mir im Dunkeln regelrecht hilflos rumirren. Trotz Xenon eiern da Oberklasselimousinen mit 45 km/h auf der leicht kurvigen Bundesstraße. Oder auch gut: gestern trudelt mir beinahe ein überholender PKW in die Flanke. Ich kann gerade noch so beherzt nach rechts weglenken. Was sehe ich im Rückspiegel? Das nachfolgende Auto, das den Trottel überholt, muß das Ausweichmanöver nach links ausführen, um nicht touchiert zu werden. Zwei Beinaheunfälle in 10 Sekunden.

Dann bei flotterem Autobahntempo. Auf der freigegebenen BAB überholen sich späte Pendler mit Geschwindigkeiten um die 200 km/h, da passiert es: zwei LKW bemühen sich zu überholen. Die hinter dem zweiten Laster fahrende Mercedes-E-Klasse trudelt ohne zu blinken auf die linke Spur und fährt ca. eine Minute parallel zu den Brummis. Als die sich einordnen, fährt die E-Klasse hinter den überholten Laster zurück. Ich bin mir sicher, daß der ahnungslose Fahrer sich nicht bewußt war, daß ca. 30 Leute hinter ihm in Autos saßen, die nun stark nach Bremsbelag und Gummi rochen.

Gestern waren viele Schwertransport unterwegs. Brückenelemente, bestimmt länger als 30 Meter. Doch die sind ja schmal. Doch ein Laster hatte eine Monsterpumpe (?) geladen. Er fuhr mit sportlichen 110 km/h mittig auf der zweispurigen A61, die er auch für sich alleine brauchte. Dahinter ein Begleitfahrzeug und zwei Polizeimotorräder.

Ich war so drei Auto hinter dem Konvoi. Hinter mir ein Halbstarker mit einem aufgemotzten Auto, der mich erst mit Lichthupe nervte. Ich zuckte die Schultern und ließ ihn passieren. So arbeitete er sich bis an das Konvoiende vor und lichthupte wie wild herum.

Zur allgemeinen Begeisterung der Beobachter dieser seltsamen Szene, schaltete dann eins der Polizeimotorräder das “Follow Me” Signal ein und leitete den Rowdie auf den nächsten Parkplatz ab. Dort wird der Lichthuper sicherlich den einen oder anderen Euroschein losgeworden sein.

Oder der hier: Geislinger Steige: ja, die Strecke ist bergig und kurvig. Ja, dort passieren gerne Unfälle, vor allem bei miesem Wetter. Aber deswegen muß ich nicht in einem nagelneuen 7er BMW mit knapp 50 km/h da runterschleichen. Bei frühlingshaften, windstillen 19 Grad.

Meine unkonventionelle Fahrweise hätte mir sicher Ärger eingebracht, wenn sie beobachtet worden wäre. Auf der A8 überholten sich zwei Laster. So weit, so gut. Aber die beiden Könige der Autobahn nutzten dazu die mittlere und linke Fahrspur. Ich bin ungebremst mit doppelter Geschwindigkeit rechts vorbeigetrudelt und habe immer noch kein schlechtes Gewissen. Vor uns war übrigens bis zum Horizont… eine leere, schnurgerade und nigelnagelneue Autobahn bei bester Sicht.

Damit schließe ich diesen Beitrag.

 Posted by at 5:13 pm
Feb 152014
 

Habe immer noch kein Auto. Netterweise hat mir ein Kunde seinen Transporter geliehen. Tolle Kiste, geht richtig ab. Aber die Nebenkosten! Und damit meine ich nicht den Sprit.

Bilanz gestern:

- am Flughafen geblitzt mit 70 in der 60er Zone: 10 EUR?
- in Mainz Stadt falshc geparkt (wo soll ich den Trumm auch sonst abstellen?): 10 EUR
- Nachbars Autotür beim Öffnen leicht beschädigt: Entschuldigung und Kiste Bier?

 Posted by at 3:06 pm
Feb 132014
 

Für jemanden wie mich, der seit 1988 ständig einen PKW besaß, ist es nicht einfach, ohne eigenes KFZ zu existieren.

Hier meine Erlebnisse:

Tag 1:

ich nahm in Wismar einen Mietwagen entgegen. Gewünscht hatte ich mir einen kleiner Diesel-BMW. Stattdessen erhielt ich einen Benziner in Form eines nigelnagelneuen (Erstzulassung 31.01.2014) Ford Mondeo.
Das riesige Schlachtschiff hatte allen erdenklichen Schnickschnack eingebaut. Nur am Motor hatte man gespart. Der für das Auto zu kleine 1,6 ccm-Motor soff etwas über 10 Liter auf 100 Kilometer. So kostete mich die Tour nach Hause über 100 EUR an Sprit.
Und Spielereien an Bord gut und schön, was die Fordleute aber bei der Sprachsteuerung gemacht werden ist eine Frechheit. Noch nie erlebte ich etwas Unbenutzbareres und Nervigeres in einem Auto. Das versaute auch den ansonsten sehr guten Eindruck von diesem PKW.

Tag 2:
Der Ford mußte fort und ich stand gegen 17:00 Uhr auf der Alicenbrücke in Mainz. Dort sollte in 2 Minuten ein Bus Richtung Gonsenheim fahren. Ich löste ein Ticket (kostet mittlerwile 2,60 EUR) und… da fuhr mir der Bus vor der Nase davon. Na toll!

Egal, Laufen schadet bekanntlich nicht, soll sogar gesund sein. Ich war schon im Parkhaus einmal falsch gelaufen und stand an der Autokreuzung, die ich nicht benutzen konnte. Nun lief ich Richtung Arbeitsagentur auf der aus der Stadt führenden Seite. Einige hundert Meter später endete der Fußweg in einer Baustelle, dort hatte man kürzlich ein großes Haus abgerissen. Auf der Straße laufen ging im Feierabendverkehr nicht und einen Fußgängerüberweg gab es in der Nähe nicht. Und wild über sechs Auto- und zwei Straßenbahnspuren rennen… aus dem Alter bin ich raus.

Also suchte ich Alternativwege, die sich aber beide als unpassierbar erwiesen oder an Bauzäunen endeten. Reuig kehrte ich nach meinem “Abenteuer” zur Bushaltestelle zurück und stieg in den Bus, der mich zum Zwischenziel brachte. Nun fahre ich mit einem geborgten Kleintransporter durch die Gegend. Der Wagen ist klasse, der geht besser ab auf der BAB als der Ford, aber ohne Rückspiegel in der Mitte ist das Manövrieren alleine schwierig; schon 2x wurde ich angehupt.

Tag 3:

Vielleicht entscheidet sich heute meine automobile Zukunft, ich werde berichten…

 Posted by at 11:21 am
Jan 192014
 

- die verflixten fehlenden vier Rechner

Ich benötigte die Maschinen zwischen den Jahren. Bestellt habe ich sie am 14.12.2013, also prinzipiell sehr ausreichend vorher. Doch dann ging es los. Der eBay-Händler meinte, wenn ich die Geräte mit Win7 haben will (wollte ich), soll ich nicht bezahlen, sondern auf einen Link warten. Dieser Link kam aber nicht. Also bezahlte ich den Normalpreis. Jetzt wachte der Händler auf und meinte, es fehlen noch 90 EUR. Ich bezahlte sofort die 90 EUR. Mittlerweile war Weihnachten.
Am 27.12.2013 meldete sich der Händler wieder und gab an, sich verrechnet zu haben, es fehlen noch 6 EUR. Hatte der “$$.. immer noch nichts weggeschickt!

Ich zahlte die Rechnung sofort und bat per Mail um die Zusendung der 4 Rechner zum Kunden, da ja das Projekt schon lief.

Folgerichtig lieferte er sie am 04.01.2014 zu mir nach Hause. Nichts für schwache Nerven.

Für sich sind das alles Kleinigkeiten, aber treten sie gehäuft auf, verliert man schon einmal die Lust.

Zwischen den Jahren war noch so ein Mist. Ich hatte im Sommer 2012 ein Gerät ins Saarland zu (Geschäfts-)freunden geliefert. Als ich diese Ende Dezember besuchte, mußte ich feststellen, daß die Systemplatte Schäden aufwies. Der Rechner war unbenutzbar. Was tun? Ich baute zu Hause eine Ersatzplatte ein, installierte Windows und die Software neu und spielte die Daten zurück, die glücklicherweise noch lesbar auf der defekten Platte lagen.

Die kaputte Festplatte sollte ich unfrei zum Großhändler schicken. Genau das tat ich und … da am Jahresanfang nur ein Inkompetenter die Post annahm bzw. eben nicht annahm, erhielt ich die defekte Platte mit einer Rückgebühr von 15 EUR zurück und schickte sie, diesmal frankiert noch einmal zum Händler. Alles sinnlose Rennerei, die mich Zeit , Nerven und Geld kostet, daß mir keiner ersetzt.

Letztes Beispiel, dann höre ich auf zu jammern:

Ich installierte ein QNAP-NAS. Nach nicht einmal einer Woche Betrieb meldet eine Platte: Ausfall. Ich kaufe eine Ersatzplatte, jemand muß die vor Ort tauschen und resynchronisieren. Dann stellt sich heraus – an der Platte ist kein Untätchen. Nun habe ich eine Platte zuviel. Gut, die bildet jetzt die Reserve, aber ursprünglich hatte ich das nicht vor.

 Posted by at 5:27 pm
Jan 182014
 

JFYI: der Blog-Titel ist eine Referenz.

Was fasse mal alle Sachen der letzten Tage in den nächsten Blogeinträgen zusammen.

- Druckerbestellung

Ich bestellte Mitte Dezember einen Drucker, der erst am 10.01.2014 sein Ziel fand. Drucken druckt er zwar, macht das aber nur mit jeweils zehnsekündigem lauten Fiepton. Diagnose: egal, Austauschgerät muß her – das ist bis heute nicht eingetroffen – die Freude beim Kunden und mir hält sich sehr in Grenzen.

- Installation Notebook T400

Ein Kunde wünscht sich ein T400, allerdings mit 1 TB-HDD

Ich kaufe also Gerät und Festplatte und, schlau wie ich bin, installiere ich alles Notwendige auf die eingebaute 160er HDD, die ich dann auf die 1.000er umklone. Tolle Idee, aber Windows 7 startet trotzdem nicht. Zwei fabelhafte Reparaturversuche gönne ich mir noch, dann gebe ich aus Zeitnot auf und installiere alles – NOCH EINMAL – aber nun gleich auf die 1.000er HDD.

Der Kunde kommt, um sich das Gerät abzuholen – und VOILA – just in dem Moment schmiert das letzte Windows-Update weg und ab sofort gehen keinerlei Windowsupdates mehr. Und auch die, dem Kunden sehr wichtigen, Security Essentials lassen sich nicht mehr installieren. Ich komme mir vor wie eine Autowerkstatt, die es nicht schafft, den Luftdruck im Reifen einzustellen.

Ich sitze also wie ein blutiger Anfänger da und bekomme kein Update und keinen Virenscanner installiert, toll!

Das Problem löse ich – dank Google – doch noch schnell; für alle, die sich via Google hierher verirren deswegen hier die nicht so naheliegende irre Lösung: bei irgendeinem Windowsupdate oder Lenovoupdate spielt es einen Intel-AHCI-Treiber bzw. Intel RST-Treiber ein, der zickig ist. Rechtsklick auf Computer-Eigenschaften-Gerätemanager-dort den AHCI-Treiber markieren und Vorgängerversion wiederherstellen, dann der unvermeidliche Neustart und schon updatet Windows wieder und auch der Virenscanner tut. Naheliegend ist anders.

- Bestellung 10 Rechner

im September beriet ich einen Kunden und empfahl ihm, eine bestimmte Sorte Gebrauchtrechner zu kaufen. Ein Händler vor Ort hatte >20 davon im Lager, also verließ ich mich auf diesen.
Im Oktober war dessen Lager leer, aber ein anderer Händler bot beruhigende 195 Stck. davon an. Ende November kontrollierte ich gewissenhaft – 135 Stck. – kein Problem. Als ich am 10. Dezember die Betseelung auslösen wollte, waren alle Maschinen bis auf 4 Stück verkauft! Rasch bestellte ich weitere 6 Geräte beim nächsten Händler. Doch der hatte nur noch 2 und meine Felle begannen zu schwimmen. Wie ich die restlichen 4 Maschinen bestellte, steht im nächsten Kapitel…

 Posted by at 11:40 pm