… WTF steht für ein Akronym der Netzgemeinde und bedeutet „What The F…“ bedeutet in etwa auf Deutsch also etwas wie „Was zur Hölle?!?“
Ich benutze diesen Begriff eher selten, aber bei folgender Reklame, die ich vorgestern in Mainz am Karstadt sah, schoß es durchaus ein kräftiges WTF durch den Kopf.


Kann mir jemand schlüssig erklären, was „Abbildung nur zu Werbezwecken“ bedeuten soll? Oder besser, ich weiß es nicht.
Wie jedes Quartal wühle ich mich gerade durch Papierberge, sortiere, hefte ab usw. Ein Aktenordner ist besonders voll geworden, also beschloß ich ihn auszumisten. Ganz sicher muß ich nicht mehr den Kaufvertrag über ein KFZ aufbewahren, welches mein 2001 verstorbener Vater im Jahr 1992 verkaufte. Versicherungsverträge, die 1997 gekündigt wurden, bedürfen auch keiner Aufbewahrung mehr. Genauso interessiert es im Jahr 2010 auch nicht mehr, daß man 1995 einen Kühlschrank zu 359 DM kaufte.
Gestern Vormittag hatte ich einen dicken Wegwerfbrocken. Bei der Central-Versicherung hatte ich von 1999 bis 2004 eine Krankenzusatzversicherung abgeschlossen, die ich in der Zeit auch zweimal in Anspruch nahm. Da meine neue Versicherung die Central-Versicherungsleistungen inklusive hatte, brauchte ich sie nicht mehr. Alle Verträge, Anschreibenkopien, Rückschreiben, ärztliche Gutachten und weitere Schriftwechsel hatten schon ein stattliches Bündel Papier ergeben. Nun, weg damit!
Ca. eine halbe Stunde nach der Entsorgung in den Rundordner, vulgo Papierkorb, erhalte ich einen Anruf mit Wiesbadener Nummer. Ich gehe ans Telefon und am anderen Ende meldet sich … die Central-Versicherung, die mir per Kalt-Akquise eine Krankenversicherung aufschwatzen will, Zufälle gibt’s.
Die Anruferin reagierte übrigens recht verstört auf meine prompte Frage, ob Central Kameras in meiner Wohnung plaziert hätte oder ob deren Dokumente per RFID auf Zerknüllen reagieren.
Gestern schaltete ich zum ersten Mal seit Jahren im Auto das Nebelschlußlicht ein, da die Sichtweite im nebel keine 25 Meter betrug. Hätte ich die Strecke nicht gekannt, wäre ich sicher nie am Ziel angelangt.
Und gerade schaue ich auf das Thermometer und sehe – 19 Grad! Das ist wohl das rheinhessische Pendant zum Fön.
Ich mache ja seit Jahren bei Online-Umfragen mit und berichtete auch ab und zu darüber.
Solche Umfragen sind ja immer zweischneidig. Auf der einen Seite will der Fragesteller durch programmierte Antworten den Ausfüllenden entlasten und steuern, auf der anderen Seite aber möglichst treffende Antworten erhalten.
Ausrutscher sind da nicht zu vermeiden. So sah ich mich außerstande, diese Frage zu beantworten.

… können durchaus mal verlorengehen, sei es durch Mineralwasser, Weißwein, Cola light, Tee, Leitungswasser, Regenwasser, aber auch durch mechanische oder elektronische Defekte.
Wie oft standen ratlose, entsetzte, bedröppelt dreinschauende, erblaßte, geschockte Freunde, Kollegen, Nachbarn, Kunden vor mir und mußten sich mit der bitteren Wahrheit abfinden, daß mal eben die letzten Urlaubsfotos, die Korrespondenz des letzten Jahres, die Staffeln 4-7 ihrer Lieblingsserien oder die 200 bei Amazon gekauften MP3s für immer verschwunden sind.
Eigentlich sollte man ja im Jahr 2010 wissen, daß irgendwann einmal jeder Datenträger kaputtgeht und man wichtige Daten mindestens an zwei verschiedenen Plätzen aufbewahrt. Im einfachsten Fall ist das ein gespiegeltes Plattensystem oder eine externe Festplatte für sehr große Datenmengen, die Cloud oder ein USB-Massenspeicher für kleinere Datenbestände. Klar, das weiß jeder, daß steht sogar in der Computer-BLOED, dennoch passiert ab und zu ein herber Datenverlust. Ich selbst bin übrigens auch zu nachlässig, ein schlüssiges Datensicherungskonzept habe ich nicht. Nun gut, mir wichtige Daten habe ich im Zweifel zu oft gesichert, fragt sich dann nur, wo und in welcher Version.
Was nun tun, wenn doch einmal der Fall eingetreten ist, daß sich die Daten partout nicht von der Festplatte lesen lassen? Wenn meine Hausmittel versagen oder ich gar keinen Zugriff auf die Platte erhalte, wird erst einmal ermittelt, ob sich eine Datenrettung lohnt. Denn bei auf diese Fälle spezialisierten Unternehmen kommt man nie unter 200 EUR Einsatz heraus, ohne jedwedes Erfolgsversprechen. Und es können auch problemlos 2.000 EUR werden. Wie gesagt, ohne jedwedes Ergebnis.
Sei’s drum, man kann auch Glück haben, ich habe gesten ohne jedweden Datenverlust eine wohlgefüllte 500-GB-Festplatte wiederbeleben können. Diesmal klappte nämlich der Trick mit dem Austausch der, sichtbat durchgeschmorten, Plattenelektronik, die ich zu ca. 30 EUR bei einem darauf spezialisierten Händler in Kanada erwarb.
Nun sind alle 19.000 Scans, Bilder und Fotos, 1.500 selbst erstellte Office-Dokumente, aufgenommene Fernsehserien usw. wieder da. Und eine Datensicherung auf eine zweite Platte ist auch bereits erfolgt.
Das glückliche Gesicht und der echte Dank des Kunden sind dann auch noch ein schöner Lohn.


Heute galt es, mehrere Pakete zu verschicken. Eins davon war mächtig dick und groß, wog über 20 Kilogramm und mußte auch ins EU-Ausland. Da bei Hermes so ein Paket 28,90 EUR kostet anstatt 41 EUR bei der Post, wagte ich mich also das erste Mal zu Hermes. Zuvor jedoch galt es, das Paket zu packen. Nun war der zu versendende Gegenstand so ungüpnstig proportioniert, daß ich zwei herkommliche Pakete zusammenfügen mußte, damit er hineinpaßt. Die beiden Halbpakete flickte ich mit sehr reichlich Paketband zusammen. Kurz bevor ich fertig damit war, war die Rolle fertig. Wieso im Supermarkt eine Rolle Paketband 3,99 EUR kostet, darüber will ich mich an dieser Stelle gar nicht erregen.
Jedenfalls hatte ich das Paket endlich leidlich geschnürt und schleppte es zur Hermesstation hinein. Die Dame an der Annahme sagte sofort: „Das ist zu groß, das müssen Sie abholen lassen.“, korrigierte ihre Aussage aber nach Messung der Seiten und Wägung des Paketes und nahm es an. Das zweite Großpaket hätte bei DHL 6,90 EUR (online 5,90 EUR) gekostet. Hermes nahm kalt lächelnd 10,30 EUR dafür. Egal, nun sollte ich die Summe von 39,20 EUR bar bezahlen, Karten gängen auf keinen Fall, da der Hermesbote gleich käme und auch nur gegen Bargeld Pakete mitnähme. Natürlich hatte ich diesen Betrag nicht in bar in der Brieftasche. Also mußte ich noch, den Personalausweis als Pfand lassend, schnell zur Dorfbank und gegen 6 EUR Gebühr Geld holen.
Endlich war ich die Pakete los. Letztendlich zufrieden komme ich zu Hause an … und finde im Briefkasten einen Zettel von DHL, daß meine Lieferung nicht zugestellt werden konnte und ich mir das Paket am nächsten Werktag… Diesmal fluchte ich laut. Denn DHL kommt fast immer gegen 14:30 Uhr und es war noch nicht einmal 12:00 Uhr!
Vor über einer Woche hatte ich für einen Kunden mehrere Sachen bestellt. Unter anderem zu mir nach Hause ein Bluray-Abspielgerät und zum Kunden nach Hause einen Flachfernseher nebst Wandhalterung. Der Fernseher sollte am Samstag letzter Woche geliefert werden. Wir waren den ganzen Samstag da, der Fernseher kam nicht. Ich rief am Montag beim Versender an und der telefonierte mit DHL. Die meinten, sie wären Samstag vormittags dagewesen, hätten aber niemanden angetroffen. Nun, wir waren den ganzen Tag da und sahen kein DHL-Auto. Egal, es wurde ein neuer Termin ausgemacht und am Dienstag war der Fernseher da. Nicht so die Wandhalterung, die war, warum auch immer, zum Händler zurückgeschickt worden und wurde gestern wieder zu meinem Kunden weggeschickt.
Und der Bluray-Player? Der ist im Fluchpaket. Hätte ich geahnt, daß die zum Versand eine gute Woche brauchen, dann hätte ich ihn niemals dort bestellt.
Nun fahre ich nachher also das dritte Mal zu meinem Kunden und muß am Wochenende oder später noch ein viertes Mal hin, um den Bluray-Spieler anzuschließen. Glücklicherweise hat sein Kabelanbieter den falshcen Receiver geliefert (einen ohne HDMI-Ausgang), so daß ich eh irgendwann noch einmal vorbeifahren muß.

Das heutige Gewitter war interessant. Zuerst wurde es rasend schnell dunkel. Dann rasten schwarze Gewitterwolken heran.

Schlagartig setzte heftiger Regen ein, dazu schien bereits wieder die untergehende Sonne.

Alles zusammen ergab einen herrlichen Regenbogen.

Die Natur ist doch immer wieder spannend.
… im Sonderangebot 2 Kilo verschiedene Wurstwaren für 10,00 EUR. An der Kasse erschien aber als Preis 100,00 EUR. Und wie immer, hatte der Lehrling schuld. Wenigstens brachte ich die Kassiererin und die hinter mir stehende Dame mit meiner Anmerkung, ob es sich um Kobe-Rindfleisch handle, zum Lachen.
… war trotz der Hitze viel Betrieb. Da an den Kassen viele Leute anstanden, griff ich mir aus dem nahegelegenen Zeitschriftenregal irgendein Heft, um damit die Wartezeit zu überbrücken. Bei der Zeitschrift handelte es sich um… *trommelwirbel* Dog’s Élysée. Nie gehört? Ich auch nicht. Nun, ich hatte ja Zeit zum Durchblättern des 3,50 EUR teuren Blatts. Neben Berichten über mißhandelte Hunde in der Zone und Abnehmetipps für Fido gab es auch Strickanleitungen für Pfiffipullover und lat. Reklame. Zum Beispiel Reklame für Hundetragetaschen, die man einfallsreich doggy bags nennt, zu 170 EUR. Aber das ist noch nicht gegen meine Lieblingsreklame: Bach’s Bachblütenshampoo für glänzendes, gesundes Fell.
Eine Amazonsuche nach Michaela Stark bringt aber noch schlimmere Sachen zu Tage. Dagegen sind mir die HiFi-Freaks mit Zauberstab regelrecht sympathisch.
Nebenbei bemerkt, hatte ich das Heft dreimal durchgelesen, bis ich meine Ware aufs Band stapeln konnte. Und ich stand nicht lange an.