…der mutig dem mittlerweile 77 Jahre alten Helmut Kohl mittels eines linken Käseblatts entgegenschleuderte:
„…eine Frau im Dunkeln in Ludwigshafen sitzen zu lassen, wie es Helmut Kohl gemacht hat, ist kein Ideal.“
Damit verteidigt er die private Entscheidung seines Genossen Müntefering, sich nach verlorener Schlacht und zerschlagenen Scherben aus der Politik und dem Ministeramt zu verpissen und seiner Partei zur Unzeit maximalen Schaden zu verursachen. Und behutsam wird dem Altkanzler vorgeworfen, er habe wegen der Politik seine Frau in den Selbstmord getrieben. Das ist Takt und Feingefühl und hohe politische Kultur vom Feinsten.
Thierse, der trotz persönlicher Erfahrung mit einem Überwachungsstaat, letzten Freitag für die Vorratsdatenspeicherung stimmte, hat sich, auch noch als einer der höchsten Amtsträger im Lande, damit völlig disqualifiziert.
Herr Thierse, ich ekel mich vor Ihnen und spreche Ihnen die Ehre ab.
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