… Artikel durchlesen.
… zu den drei Tagen vom letzten Mal, bis die Werkstatt die wieder defekte Einparkhilfe repariert bekam. Der Einbau erfolgte auf Kulanz. Als Mietwagen hatte ich diesmal einen Audi A6 3.0 quattro mit 240 PS. Ich will damit losfahren und … PIEP – Einparkhilfe defekt. Entweder taugen die Sensoren nix und der harte Winter bestraft die miese Technik oder ich habe eine negative Aura…
Nach jahrelanger Abstinenz besuchte ich gestern einmal wieder die Cebit. Es gefiel mir ausnehmend gut und ich habe auch viele relevante Informationen aufgeschnappt. Nun heißt es Fußpflegen und Schlaf nachholen.

Infomaterialien zum Nacharbeiten

Frau Dr. Merkel (irgendwo da hinten) redet eine Rede.

Dicht umlagert – die Googlespähwagen

Wer ein paar mehr Monitore anschliessen möchte…

War zwar nix mit Computern, aber die zappelnden Mädels hatten immer viel Pubikum.

Die derzeitige Krone der Zockerhardware, Athlons schnellster Prozessor und 4x SLI mit flüssigen Metall gekühlt auf einem Gaga-Board.


… einen Film schauen. Also legte ich die CD ein und… der Fernseher meckerte an, dass er kein Bildsignal erhalte. Und tatsächlich blieb es dunkel. Sinnloses Experimentieren begann. Nach und nach kristallisierte sich heraus (vielen Dank krusty), daß der Fernseher die HDMI-Signale nicht mehr auswerten konnte. Ende der Woche kommt also der freundliche Philips-Mann und repariert meinen im September 2009 gekauften Apparat.
…, daß ich zu 50 % Ostpreuße bin? Bestimmt, denn meine Gene lassen in mir seit einiger Zeit den Gedanken durch den Kopf gehen, einmal Bärenfang zu bereiten.
Das Rezept ist denkbar einfach. Man braucht nämlich prinzipiell nur in der Mischung 1:1 Honig und Ethanol.
Nun, Honig war nicht schwer zu besorgen, aber wo bekommt man denn Primasprit oder Weingeist zu kaufen? Schlecker, Edeka und real,- hatten jedenfalls keinen. Doch zu Apothekenpreisen fand ich schließlich doch welchen!
In wenigen Wochen sind Neugierige gerne zum Kosten dieser ostpreußischen Spezialität willkommen.

Nach nicht mal zwei Monaten ist der Ersatz für meinen kaputten Öffner heute eingetrudelt.
Mal schauen, wie weit wir diesmal kommen.
… im Getränkemarkt zwei Flaschen Tonic. Auf dem Weg zum Auto fiel mir eine der Flaschen herunter… und zerbarst mit einem Knall. Der ganze Unterboden wurde abgesprengt. So etwas habe ich bei einer PET-Flasche nicht für möglich gehalten.
Im IRC und IRL und in den Kommentaren gab es ja doch das eine oder andere Echo zu meinem Rätsel.
Hier nun die Auflösung…
Gegen sieben Uhr an einem recht schwülen Sommerabend in den Sionibergen erwachte Vater Wolf, gähnte, reckte sich und streckte die Läufe, einen nach dem anderen, um das Schlafgefühl in den Pfoten loszuwerden.
Das haben fast alle gewußt, es ist das Dschungelbuch von Rudyard Kipling, das Buch, welches mich als Kind am nachhaltigen beeinflußte. Auch nach vielen Jahren Nichtlesens kann ich selbst heute noch große Teile des Buches auswendig zitieren. Wer das Buch nicht kennt… Lesebefehl! Achja, mit dem Disneyfilm hat das Buch nur den Titel und ein paar Namen gemein, also nicht wundern.
An jenem Tag stürzte rauschender Regen nieder, daran erinnere ich mich noch gut.
Nun gut, das konnte keiner kennen, es ist der Eröffnungssatz aus der Trilogie „Menschen wie Götter“ von Sergej Snegow. Auch dieses Buch habe ich dutzende Male gelesen und ich wünschte mir, daß es endlich verfilmt würde, denn eventuell reicht mittlerweile die Technik, um die beeindruckenden und phantastischen Welten auf die Leinwand zu bringen.
Auf dem Boden der Schachtel stand ein Häuschen mit rotem Dach – mit seinen winzigen Schindeln war es einer Himbeere täuschend ähnlich, man bekam direkt Lust, daran zu lecken.
Das haben einige erfreulicherweise erkannt, es ist der Auftakt zu einem der genialen Abenteuer des Piloten Pirx von Stanislaw Lem.
Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein alleinstehender Mann, der ein beträchtliches Vermögen besitzt, einer Frau bedarf.
It is a truth universally acknowledged, that a single man in possesion of a good fortune, must be in want of a wife.
Hier nun einmal ein Vertreter echter Weltliteratur. Janes Austens Roman Stolz und Vorurteil bzw. Pride and Prejudice beginnen so.
Tom!
Tom heißt mit Nachnamen Sawyer und erblickte dank Mark Twain das Licht der literarischen Welt. Das wußte wohl jeder.
Die dreifingrigen Hände des Draconiers ballten sich zu Fäusten.
Enemy Mine (Geliebter Feind) hieß die geniale Kurzgeschichte von Barry B. Longyear, die recht stümperhaft, aber dennoch sehenswert von Wolfgang Petersen 1985 auf die Leinwand gebracht wurde. Der Band „Erbfeinde“ von Longyear ist übrigens eines der wenigen Science-Fiction-Bücher, die sich aus der tumben Masse deutlich abheben.
My father had a face that could stop a clock.
Freunde von Thursday Next und ihren seltsamen Abenteuern wissen sofort, daß Jasper Fforde im Spiel ist, hier mit seinem Roman „The Eyre Affair“.
Dem Korneli Udalow erschien im Traum ein Unirdischer.
Kir Buytschow eröffnet so eine seiner prägnanten Erzählungen vom Lande, sehr empfehlenswerte Literatur.
Die Sonne,die über dem ägäischen Meer aufgeht und die Radio-Antennen auf den Dächern von Athen in Morgenrot taucht, – das ist die berühmte Sonne Homers, von der Schiller sagt: „Siehe, sie lächelt uns auch!“
Mein Namensvetter Fernau beginnt so sein bestes Buch „Rosen für Apoll“
Aus hundert blühenden Apfelbäumen strich eine laue Welle Frühlingsduft über die morgenflimmernde Chaussee, und aus den Büschen zu beiden Seiten schmetterte Nachtigallenjauchzen.
„Hut ab!“ Tatsächlich erkannten einige Leser den längst vergessenen Walter Bloem und seinen Marburg-Roman „Der krasse Fuchs“.
Als meine Mutter in dem kleinen Vorderzimmer des Holzhauses lag, in dem wir wohnten, und die Ankunft der Hebamme erwartete, die ihr bei der Entbindung helfen sollte, konnte sie die hohen Gumbäume im Winde schwanken sehen, einen grünen Hügel und die Wolkenschatten, die über die Lichtungen zogen.
Alan Marshalls autobiographischer Roman „Ich bin dabei“ beginnt so; ein wunderschönes Jugendbuch, welches trefflich die Sehnsucht nach Australien weckt und sehr menschlich ist.
Ich verdanke der Konjunktion eines Spiegels und einer Enzyklopädie die Entdeckung Uqbars.
Klar, so seltsam kann nur Borges schreiben, er beginnt so seine Erzählung Tlön, Uqbar, Orbis Tertius“.
Vielen Dank allen Mitratenden, ich hoffe, es hat etwas Spaß bereitet.
… bis ich mein Auto aus der Werkstatt wiederbekam. Die Einparkhilfe funktionierte nicht, diesen Mangel wollte ich behoben haben. Also fuhr ich am Mittwoch morgen das Auto zum Service. Ich bekam einen nagelneuen A4 Kombi als Leihwagen. Der A4 ist ein wunderbares Auto – wenn man maximal 1,75 ist und 60 Kilo wiegt und keine Fondpassagiere hat und auch kaum Gepäck dabei hat, aber das soll nicht Thema dieses Eintrages sein. Am Mittwoch Abend wollte ich mein Auto abholen – Fehlanzeige, denn die Werkstatt vermutete ein defektes Steuergerät, welches erst geliefert werden mußte. So durfte ich den A4 ohnme Mehrkosten behalten. Gestern abend rief die Werkstatt erneut an, auch das getauschte Steuergerät brachte keinen Erfolg und wurde wieder ausgebaut und zurückgeschickt. Man bat mich um noch einen Tag und ich durfte den A4 noch einen Tag für lau fahren. Heute nachmittag nun die frohe Kunde – alles repariert.
Nun piepst mein Auto wieder ordentlich vorne und hinten. Die Kosten für das Mietauto betrugen samt Sprit 52 EUR, die Reparatur kostete 330 EUR. Davon zahlt 210 EUR der Händler, den Rest übernehme ich gerne.