Der Urgroßvater Frank Zanders war ein persönlicher Freund von Heinrich Zille. Einige Zeichnungen Zilles befinden sich in seinem Besitz.
Und die Großnichte von Zille ist Bürgermeister von Kapstadt.
Ein Händler, bei dem ich dieses Jahr schon recht viel orderte, schickte mir mit der letzten Lieferung eine nette Aufmerksamkeit, die nun im Kühlschrank ihrer Vernichtung harrt. Wer mag helfen?


Mittlerweile ist der 2. August, ein Sonntag, und es ist schon am frühen Morgen unerträglich heiß. So fahren wir nach einem üppigen Frühstück im gut gekühlten Auto zu unserem nächsten Ziel, der Stadt Varazdin im Norden. Da der Weg über die Autobahn zu großen Teilen deckungsgleich wäre mit unserer Hinreiseroute, beschließen wir, die knapp 300 Kilometer über die direkte Landstraße zu fahren. Wir benutzen teils abenteuerliche Pisten, quälen uns durch endlos lange staubige und immer gleich aussehende Dörfer, müssen immer wieder an der Eisenbahnschranke den gleichen Zug queren lassen und kommen schließlich nach schier endloser Fahrerei in den industrialisierten Teil des Landes, der bei Koprivnica beginnt. Die Segnungen der westlichen Technik sind hier zahlreich vertreten, so daß wir unserem verdreckten Auto seine erste Wäsche gönnen. Das Auto wird gewaschen, unterbodengepflegt, gewachst und ein eifriger Helfer poliert die Scheiben, die Türholme und schwärzt sogar die Reifen. Der ganze Spaß kostet 36 Kuna, also rund 5 Euro. Danach sieht das Auto aus wie neu und das im übertragenen Sinne und nicht, weil es erst zwei Wochen alt ist.
AM frühen Nachmittag treffen wir bei Dado ein. Dado wuchs im Rhein-Main-Gebiet auf und ging letztes Jahr nach Kroatien, wo er als Abteilungsleiter einer großen Handelskette im Verhältnis deutlich mehr Geld bekommt als in Deutschland.
Er freute sich sehr, endlich wieder einmal deutsch reden zu können, zeigte uns sein Haus, stellte uns seine Haustiere vor und nach einem Begrüßungsbier, welches hierzulande in 2 Liter fassenden Plastikflaschen daherkommt, bereitete er für uns auf dem Holzofen eine lokale Spezialität namens Kotlovina. Dabei „halfen“ seine beiden verschmusten Hunde Quentin (ein unbändiger Collie) und Britta (von der wunderschönen einheimischen Rasse Tornjak). Das Essen mundete hervorragend und wurde restlos verputzt, obwohl mehr als genug bereitet wurde.
Um nicht Fett anzusetzen, fuhren wir an die nahegelegene Drau, in deren überaus klaren und warmen Wasser wir eine Stunde vergnügt plantschten. Ha, das erste Mal seit Tagen schwitzte ich nicht mehr, welch eine Wohltat!
Der Abend endete bei gemütlichem Plausch recht zeitig, denn um 6:00 Uhr mußte Dado auf Arbeit sein und das bei einer Arbeitsstelle, die 80 Kilometer entfernt ist. Uns sollte es nur recht sein, konnten wir so auch zeitig aufbrechen, denn für den nächsten Tag stand ein kaum zu bewältigendes Kilometerpensum auf dem Plan.

Kartenausschnitt von Nordostkroatien.

So sah am Anfang die Piste aus. Aber keine Sorge, sie wird nur neu asphaltiert.

Diese Bahn verfolgte uns eine Stunde lang.

Unser geputztes Auto vor Dados Haus.

Quentin und Britta assistieren beim Zubereiten der Kotlovina.

Baden in der Drau.

Dado und Jens in der Drau.

Darf ich vorstellen: Figaro Bartholomäus Rembrandt.
Heute abend schaute ich eine DVD, auf der einige Folgen einer Serie waren. Nach zwei Folgen schaute ich auf die Uhr, es war kurz nach halb 9 und ich entschied mich, daß ich noch Zeit hätte, eine weitere Folge zu schauen. Daraus wurden dann drei Folgen. Als ich erneut auf die Uhr schaute, war es immer noch kurz nach halb 9 und diese Zeit wird auch jetzt noch angezeigt.
Morgen wird also die Batterie getauscht.
…fühle ich mich, jawohl! Gestern schon scheiterte die Skatrunde und der morgige, seit drei Wochen angekündigte, Besuch hat vorhin abgesagt.
Naja, positiv denken, denn meine Wohnung glänzt.
Vor drei Jahren stattete ich mein Wohnzimmer mit einem Teppichbelag aus. Der war recht billig und durchaus ungeeignet, denn mittlerweile ist er an den Rändern ausgefranst, läßt sich nicht mehr säubern usw..
Also fuhr ich heute nach Oggersheim und erwarb einen Ersatz.


… rassistische Witze wie den hier:
Treffen sich 2 Großwildjäger in Afrika.
Jäger 1: Und, was haste geschossen?
Jäger 2: 2 Nashörner, 3 Antilopen und einen Nomaster (Nosir)
Jäger 1: Nomaster (Nosir)?
Jäger 2: Naja, so ein zweibeiniges schwarzes Tier, das immer „Nomaster“ („Nosir“) schreit, wenn man auf es zielt.
Genug gelacht? Denn sowas ist jetzt offenbar Realität. Nur daß man nicht mehr verschämt Nomaster bzw. Nosir zur Umschreibung des Negers sagen muß, nein jetzt kann man mit Garantie und Kalaschnikow (100 Schuß zu 12 USD) auf die Jagd nach Schwarzen gehen. Freilich sind die diesmal bewaffnet und mögen auch zurückschießen, handelt es sich doch um die leidigen somalischen Piraten. Doch das ehöht ja nur den Reiz. Zumindest lese ich das so bei diesem Zeitungsartikel heraus.
…übers Mainzer Johannisfest geschlendert wäre, er hätte sich sicher erschrocken, denn der Sänger der Band Sahne-Mixx klang 100% wie er.
Und natürlich wurde auch fast ausschließlich Musik vom großen Udo gespielt, was übrigens kein Schaden ist, denn sie ist eingängig, allgemein bekannt und steckte Jung wie Alt an, wie man an meiner Begleiterin und mir gut feststellen konnte. Allererste Sahne; wer für eine Betriebsfeier, eine Hochzeit usw. eine gute Band sucht, mit denen kann man definitiv nichts falschmachen, die verstehen ihr Handwerk und brachten auch gute Laune rüber.
Und der Sänger klang echt wie der Jürgens, alle blieben stehen und gafften, dann klatschten sie und machten mit.
Ansonsten trotz seltsamen Wetters wie immer ein tolles Fest, Freßbuden ohne Ende mit tausenden leckeren Dickmachern, Fahrgeschäfte, Künstlermarkt uns massenweise Leute bei phantastischer Stimmung.
