Nov 152013
 

Es gibt auch Baustellen im Kleinen. So eine hatte ich gestern. Meine Aufgabe: ein Kundenrechner mit exotischer, seltsam lizenzierter, älterer Software, die natürlich dringend gebraucht wird und für die es keine Updates gibt usw. usf. war hardwaretechnisch am unteren Leistungsende und sollte ersetzt werden.

Hier Eckdaten zum Altrechner (AR):
RAM: 2×256 MB DDR1, alle Bänke ausgeschöpft
Prozessor: SingleCore Celeron
Festplatte: IDE 20 GB, randvoll und ein iomega-Drive per CableSelect am IDE-Strang
OS: XP professional

Wie bekomme ich nun auf einen moderat neueren Rechner die Software transplantiert?

Eckdaten neuerer Rechner (NR):
RAM: 2×1024 MB DDR2, 2×512 MB DDR2; alle Bänke ausgeschöpft
Prozessor: DualCore
Festplatte: SATA 80 GB

Als erstes wollte ich vom AR ein Image ziehen und dieses dann per Universal Restore auf den NR aufspielen.
Erstes Problem: AR hat keine SATA-Schnittstelle; gelöst: Platte an SATA->USB-Adapter gehängt.
Zweites Problem: Rechner bootet nicht von CD-ROM; gelöst: Linse verdreckt.
Nächstes Problem: keine einzige Imagesoftware aus meinem Bestand mochte den AR, entweder fror die Maschine beim Booten ein oder startete einfach das OS hoch. Ich experimentierte mit Jumpern (Single, Master), probierte abgesicherte Modi (dann wäre aber USB nicht gegangen), doch was auch immer ich versuchte, keine Sicherungssoftware schaffte es, von dem Gerät auch nur zu booten. Wahrscheinlich ist ein exotisches Boarddesign daran schuld. Was nun? Mein sportlicher Ehrgeiz war geweckt und der Abend war noch lang und weder Frau noch Kind warten auf mich.
Also nahm ich den NR, schloß dort die IDE-Platte via USB-Adpater an (der NR hat nämlich auf dem Bord keine IDE-Schnittstellen mehr) und kopierte erst einmal die 20er Platte IDE auf die 80er-Platte SATA 1:1 mit Hilfe einer Linux-CD (Diskpart) um.
Dann startete ich im NR die Universal-Restore-CD und zog ein Image auf eine externe USB-Festplatte, die freilich erst im dritten Anlauf erkannt wurde (sehr große USB-3.0-Platte; ging nur an zwei der hinteren USB-Ports.
Danach schrieb ich per Universal Restore das Image von der USB-Platte zurück auf die SATA-Platte. Das ging prima schief, so lustige Fehlermeldungen während des Transfers habe ich noch nie gesehen. Selbstverständlich bootete das zurückgeschriebene OS nicht einmal ansatzweise, sondern zeigte mir nur links oben einen hektisch blinkenden Cursor.
Doch durch so etwas lasse ich mich nicht entmutigen. Ich startete das Universal Restore noch einmal und dank des dazwischenliegenden Neustarts (oder irgendeiner anders gewählten Option) wurde das Image diesmal ohne Meckern zurückgeschrieben.
Ich entfernte die CD und startete den NR neu. Banges Warten, ein Windows-Startbildschirm ist zu sehen, die grünen Rechtecke laufen von links nach rechts…, die Bill-Gates-Gedenksekunden verstreichen, was wird als nächstes passieren, war die mehrstündige Bastelei für die Katz, was kann man dann noch versuchen,… und Windows ist da und beginnt mit der Geräteerkennung!

Nun hatte ich gewonnen, schnell noch die passenden Treiber eingespielt – voila, dann die fehlenden Updates nachgereicht und nun kann der Kunde wieder vernünftig mit seiner Software arbeiten. Allerdings muß man sich im nächsten halben Jahr Gedanken machen, daß Ganze entweder zu virtualisieren oder auf ein neueres Windows umzuziehen. Doch bis dahin ist ja noch etwas Zeit…

 Posted by at 8:55 am
Nov 152013
 

Baustellen gibt es im Kleinen und Großen.
Im Großen „erfreuen“ einen diese Baustellen seit Wochen im gesamten Mainzer Stadtgebiet. So werden auf wichtigen Einfalls- und Durchgangsstraßen in Gonsenheim, im Münchfeld, in Bretzenheim, in Hechtsheim und in Mombach derzeit Gasleitungen verlegt. Im Münchfeld, wo ich fast täglich zu einem Kunden fahre, zieht sich das auf einer Strecke von 200 Metern seit Ende August hin. Dazu herrschen die seltsamsten Einbahnstraßenregelungen und Umleitungen und Haltestellenverlegungen. Kürzlich hatte ich in einer Pseudoeinbahnstraße das zweifelhafte Vergnügen, auf einer halbseitig abgerissenen Straße (Im Münchfeld) hinter einem Gelenkbus zu stehen, der nicht weiterfahren konnte, weil ihm ein LKW gegenüberstand, hinter dem ein Bagger baggerte. In Bretzenheim ist die Alfred-Mumbächer-Str. mittlerweile so oft aufgerissen und danach mies zusammengeflickt worden, daß man zu verstehen beginnt, warum sich Geländewagen so gut verkaufen. Ortsunkundige, die sich auf ein Navi verlassen, dürften momentan ähnliche Erfahrungen machen wie die Griswolds in London.
Hoffen wir, daß mit dem Frost bzw. mit dem Jahresbudgetende alles wieder in Ruhe und Frieden versinkt.

 Posted by at 8:30 am
Sep 292013
 

Immer öfter liest man über alternative Antriebe für PKW, Hybride, Elektroautos; auf der IAA gab es diverse Modelle zu sehen und es wird viel darüber diskutiert.

Deswegen äußere ich an dieser Stelle einmal meine Gedanken dazu.

Es wird viel geredet über:

– Beschleunigung
– CO2-Reduktion
– Umwelt.

Eigentlich nur über Umweltaspekte.
So kommt man aber nicht weiter. Alles, was heute auf dem Markt ist, ist insofern untauglich, als daß eben fast nur über die Umwelt geredet wird. Da müßten die Elektrofreunde ganz schnell die Klappe halten, denn die Gesamtbilanzen fallen katastrophal aus.

Was nützt es, wenn ein E-Fahrzeug 1, 10 oder von mir aus 100 Kilometer mit Strom fährt. Die Stromspeicher sind sehr schwer, aus seltenen Erden hergestellt, in der Herstellung kompliziert und auch die verwendeten Materialien sind schwer zu handhaben.

Das läßt mich zum ersten und wesentlichen Kritikpunkt kommen. Solange man keine taugenden Speicher hat, bringt das alles nichts. Schauen wir die herkömmliche Technik der Benziner/Diesel an:

Der Tank samt 50 Litern Sprit wiegt 60 Kilogramm. Damit kommt ein modernes Fahrzeug locker 600 Kilometer und somit von Fulda aus gesehen an fast jeden Punkt des heutigen Deutschland. Oder ein Berufspendler, der täglich 50 Kilometer einfache Strecke zurücklegt, muß einmal die Woche tanken.

Der Akku in meinem Hybridfahrzeug wiegt 30 Kilogramm. Rein elektrisch kann ich damit 2 Kilometer zurücklegen.
Das beste Leistungsverhältnis bei Akkus ist momentan bei 60 Kilogramm pro 100 Kilometer.

Somit ist das Gewicht/Leistungsverhältnis von fossilen Brennstoffen ggü. heutigen Akkumulatoren deutlich besser.

Deswegen ärgert es mich, daß wir hierzulande nicht seit vielen Jahren schon intensiv nach besseren, kompakteren, effektiveren Energiespeichern forschen. Unis und Menschen haben wir ja mehr als genug. Solange die Speicher nichts taugen, ist der Rest vergebliche Liebesmüh.

Mein zweiter Kritikpunkt wird auch nie besprochen: die Handhabung.

Wir haben uns 100 Jahre an Autos gewöhnt. Sie stehen vor der Tür, wenn man sie braucht, setzt man sich rein und fährt ans Ziel. Egal wohin, bei welchem Wetter. Diese hohe Verfügbarkeit und die Flexibilität und Freiheit machen im Prinzip den Charme des eigenen Autos aus und sorgten für dessen heutige Verbreitung.

Und genau das wird durch heutige Elektromobile zerstört. Denn ständig muß man rechnen, ob der Akku hält, ob man doch lieber die Heizung aus läßt, ob man noch ans Ziel kommt.

Und selbst wenn der Strom reichen würde, machen einem die allgegenwärtigen Staus oder Wetterunbilden schnell einen Strich durch die Rechnung. Man muß spießbürgerlicher denken, hat keine Freiheit mehr, einen spontanen Einkauf zu machen, überraschend bei Freunden einzukehren oder mal eben nach Paris zum Frühstück zu fahren. Nein, man muß jederzeit auf Grund der Einschränkungen den spitzen Stift zücken und rechnen und macht sich zum Sklaven.

Das Gleiche gilt leider mittlerweile auch fürs Heizen und den Hausstromverbrauch. Anstatt in einem der reichsten Industrieländer der Welt wohnend aus dem Vollen zu schöpfen, zerreden wir unsere Individualität und Freiheit und beschäftigen uns kleingeistig mit Geschwurbel wegen da ein Watt sparen, Energiesparlampen, intelligente Stromzähler usw. usf. Von Holzheizungen (im dritten Jahrtausend in einem Industrieland!) rede ich garnicht erst.

Dazu gebracht haben uns die Oberspießbürger der Parteien, allen voran die der Grünen Partei, die zulassen oder gar fördern, daß die Strom- und Heizkosten stets und ständig stark ansteigen und obengenannten Diskussionen erst Raum eröffnen.

Mir stinkt diese Einschränkung der Lebensqualität durch Zwangsbeglückung. Eine Lösung aus diesem Dilemma sehe ich nur durch Vernunft und/oder neue völlig andersgeartete Konzepte.

Bspw. kann man den ganzen Individualverkehr an sich hinterfragen. Wieso müssen wir alle immer wie wild durch die Gegend fahren und und bayerisches Bier nach Hamburg und Jever nach München liefern lassen? Eine Entschleunigung, Förderung regionaler Konzepte zu Arbeit und Leben wären ein Anfang.

Ideen für ein neue Konzepte wären bezahlbarer, flexiblerer Nahverkehr; IT-gestützte autarke Individualmaschinen, Induktionsantriebe, bessere Koordination und Allokation u.v.a.m.

Mal sehen, ob ich noch die Umsetzung des einen oder anderen Konzepts erlebe. Wahrscheinlich nicht, denn die Leute leasen am liebsten fette SUV oder flotte A6 und kaufen Pelletheizungen und die Politiker kümmern sich lieber um Bankenrettung, Steuererhöhungen, Kindergeld, Homoehen und was weiß ich, anstatt ihrem ureigenem Zweck zu erfüllen, nämlich hoheitliche Aufgaben stellvertretend für das Wahlvolk wahrzunehmen wie innere und äußere Sicherheit, Bildung, Verkehrswege, Energie- und Datenflüsse.

 Posted by at 10:51 am
Aug 072013
 

Der Hauptgrund, im Jahr 1999, mein Gott, das ist ja schon 14 Jahre her, die Wohnung zu kaufen, war der unverbaubare Blick Richtung Westen. Da dort die Sonne unterzugehen pflegt, habe ich also in den letzten Jahren mich durchaus an Sonnenuntergänge gewöhnt. Doch heute war durch die Gewitter sehr reine Luft und diverse dräuende Wolken bildeten die folgende phänomenale Kulisse.

Vier Bilder davon gibt es heute ausnahmsweise mal in HD (1920×1080):

 Posted by at 8:58 pm
Aug 042013
 

Vor einem Jahr bekam ich meinen Neuwagen Toyota Yaris Hybrid. Nach dem 200-PS-6-Zylinder-Oberklasse-Lederausstattungsluxuswagen sicher ein herber Rückschritt.

Nun, 33.333 Kilometer später, eine Zwischenbilanz:

Das Auto hat mich klaglos überall hinbegleitet und nie auch nur das geringste Problem verursacht, das ist schon einmal ein dicker Pluspunkt. In der Werkstatt war ich genau dreimal, einmal um den Tempomaten nachrüsten zu lassen, zum zweiten Mal wurden die Winterreifen aufgezogen und schließlich fragte ich einmal etwas nach.

Die einzigen Kosten die bisher entstanden, waren Sprit, Autowaschanlage, (Falsch-)parken, Autofähren usw.. Gut, ich hätte nach 15.000 km eine Durchsicht (250 EUR) durchführen lassen müssen, die habe ich verschwitzt und ist diese Woche fällig.

Zum Verbrauch: die Hersteller- und Zeitungsangaben von 3,1 Liter darf man getrost ins Märchenreich verbannen. Bei extremst vorausschauender Fahrweise und heftiger Reizung sämtlicher nachfolgender KFZ (also quasi als egoistisches Verkehrshindernis) schaffte ich mal um die 4-Liter, Spaß macht das allerdings niemanden, im Gegenteil, man riskiert dann Prügel.

Im Sommer komme ich auf einen langfristigen Durchschnittsverbrauch von 5,6 Liter Super bleifrei/100 km (E10 darf das Auto fahren, aber ich tanke den hungernden Negerkindern nicht das Essen weg). 5 Liter sind auch schaffbar, machen das Fahren aber zur Tortur. Im Winter brauchte ich knapp einen Liter mehr. Der Vorgänger brauchte ca. 10 Liter Diesel auf 100 Kilometer, grob gerechnet hätte ich mit diesem Auto für die gleiche Strecke 1.500 EUR mehr an Spritkosten gehabt.

Was fiel mir negativ auf?

So richtig nichts, es sind nur Kleinigkeiten, die einem Trabbifahrer nicht einmal ein müdes Lächeln entlocken würden. So nerven die ständigen Sicherheitshinweise, Twitter läuft wackelig, der Navispeicher läuft bei 100 gespeicherten Zielen über und muß resettet werden, der Tempomat muß nach jedem Motorstart neu aktiviert werden und setzt erst über 40 km/h ein, die Titelsortierung patzt bei Hörbüchern, da sie führende Nullen ignoriert; so ein Krimskrams halt.

Was fällt mir positiv auf?

Man kommt unaufgeregt und unauffällig überall hin, das Fahrzeug ist stets beherrschbar und vermittelt Ruhe und Gelassenheit. Ich habe in dem ganzen Jahr nur zweimal stärker gebremst; das dünne Blech und die Motorisierung sorgen für Entspanntheit und Demut.
Das Auto ist autobahntauglich, eine Dauergeschwindigkeit von 160 km/h ist problemlos fahrbar, freilich wird es dann innen recht laut. Alle Transportaufgaben meisterte das Auo auch, klar uist der Kofferraum pipselig, aber zwei Kisten Bier passen bequem rein. Zu viert kan man auch eine gewisse Strecke zurücklegen.

Somit geht es ins zweite Jahr.

 Posted by at 4:20 pm
Mai 182013
 

Gestern noch war ich neidisch auf die Nordlichter. Denn gestern hatte da oben eine Tante Geburtstag und alle saßen im Garten und genossen Grillgut bei feinstem Wetter. Hier war das Wetter ja eher dröge, abgesehen davon, daß ich erst 19:00 Uhr von der Arbeit heim kam.

Das ich keine 24 Stunden später keinen Neid mehr nötig habe, das hätte ich nicht gedacht. Und das kam so:

Ich hatte heute zwei Kundentermine. Und bei beiden Terminen gab es nach abgeschlossener Arbeit feines Gegrilltes und kühles Bier für den Autor. Und beides war nicht geplant, genauso wenig wie das wunderbare laue Frühlingswetter.

Ich danke nochmals den Grilleinladern und werde das ganze Pfingsfest nichts essen…

 Posted by at 9:29 pm
Jan 092013
 

Nach mehr als zwei Wochen echten Urlaubs, der wunderschön und sehr erholsam war, bin ich wieder zurück im scheußlich-wetterigen Deutschland und werde im Blog nach und nach vom Urlaub berichten.

Zuvor aber erst einmal sei allen Lesern ein frohes Neues Jahr gewünscht.

 Posted by at 9:36 pm
Dez 132012
 

Irgendwie kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, daß Tag für Tag meine Freiheit (und damit natürlich auch die Freiheit der Bürger) mehr und mehr eingeschränkt wird. Das alles geschieht unauffällig und kaum merklich, aber es geschieht. Und mag es noch so schleichend sein, mittlerweile macht sich bei mir mehr und mehr Unwohlsein breit.

Nur ein paar Beispiele aus den letzten Tagen:

– noch mehr Auflagen für Zigarettenverpackungen; jetzt soll ich mit 3/4seitigen Ekelbildern konfrontiert werden, obwohl ich seit Jahren nicht mehr qualme

– nach Nacktscannern und Flugkontrollverschärfungen nun auch verschärfte Kontrollen vorm Fußballstadion; gehe zwar nicht Fußballschauen, werde es jetzt aber bestimmt nicht mehr wollen

– Strom wird teurer, alle faseln vom Wechseln und Sparen, aber was, wenn man, wie ich, das bereits im Vorjahr erledigt hat? Und selbst wenn man wechseln will, wo ist eine ehrliche Auswahl?

– Preiserhöhungen überall sonst, Sprit, Bahn, ÖPNV, Essen, Grundsteuer, Krankenkasse, KFZ-Versicherung…

– verschärftes Punktesystem für Autofahrer

– Zwangs-GEZ ab 2013 usw. usf.

Man sollte jeden Tag dankbar sein für den Frieden, für volle Regale und warme Wohnungen und das man sich das noch alles leisten kann. So hat man einen positiven Ausgleich.

 Posted by at 8:12 am
Nov 302012
 

…schon wieder mehr als eine Woche Ruhe im Blog gewesen. Ich bin aber auch viel unterwegs. So war ich letzte Wochein Leipzig. Dort ging ich mit zwei hübschen, jungen Damen fein italienisch essen und wurde sogar dazu eingeladen.
Am Freitag hatte ich den ganzen Tag einen Kundeneinsatz. Das Wochenende verbrachte ich bei der Verwandtschaft. 18 Leute waren wir und ein Schwein. Letzteres hatte 320 Kilogramm und wurde geschlachtet und zu vielen Würsten usw. verarbeitet. Natürlich wurde das auch alles entsprechen begossen, also ein sehr erfolgreiches und schönes Wochenende.
Gestern ging es mit Stau zurück und nun hat mich der Arbeitsalltag wieder.

 Posted by at 6:18 pm
Sep 062012
 

Gestern höre ich ein nicht bestimmbares Geräusch. So wie ein Rasenmäher oder eine Rüttelplatte. Nun, das wäre, zumal in meiner Umgebung, nicht weiter ungewöhnlich, doch war es bereits gegen 22:30 Uhr. Ich ging in die Küche, das Geräusch wurde leiser, ich ging auf den Flur, das Geräusch wurde lauter. Schließlich fand ich die Geräuschquelle. Darauf kann NIEMAND NIEMALS von alleine draufkommen. Es war… mein Haartrimmer!

Zur Erklärung: ich hatte ca. eine halbe Stunde vorher im Badezimmer das Licht im Spiegelschrank brennen lassen. Der Lampentrafo brummt und erzeugt oft auch unangenehme Rosonanzen. Ein sanfter Klaps beruhigt ihn aber immer zuverlässig. Und der Trimmer steht im Spiegelschrank in der Nähe des Trafos und sein Ein-.Ausschalter ist sehr leichtgängig.

Licht brennenlassen -> Trafo brummt und wackelt -> Trimmer schaltet sich im geschlossenen Spiegelschrank auf einer Glasplatte ein.

Und das erzeugte das sehr laute tieffrequente Brummgeräusch.

 Posted by at 7:55 am