Juli 192007
 

Langsam reicht es. Seit drei Wochen leide ich mal mehr, mal weniger an irgendwelchen Krankheiten.
Gestern ging ich erneut zum Arzt und was wurde diesmal diagnostiziert?
Eine akute Ösophagitis. Das mir zur Diagnose eine Sonde durch die Nase bis an den Adamsapfel eingeführt wurde, erzähle ich an dieser Stelle mal nicht, denn das ist ziemlich unangenehm.
Nun habe ich zwei Wochen lang irgendwelche schweineteuren Hammertabletten einzunehmen und danach soll alles wieder in Ordnung sein. Hoffen wir es, denn langsam reicht es. Aber das sagte ich ja schon eingangs.

 Posted by at 6:53 p.m.
Juli 052007
 

Nachdem schon Frodolf und elzoido eine Liste der tollsten Spiele aller Zeiten verfaßten, will ich mal nicht zurückstehen.
Auch ich lasse eine Rangfolge außen vor. Alle aufgeführten Spiele habe ich aber lange und gerne und inbrünstig gespielt.
Mr. X – mein erstes Computerspiel überhaupt, daß ich lange und voll Ehrfurcht zockte. Geschrieben in Assembler von einem Klassenkameraden auf einem KC87/1. Der Laden von Musikkassette in die 64 Kilobyte RAM dauerte endlose 8:01 Minuten. Freier Hauptspeicher: 2 Byte.
Spielprinzip: man fuhr in einem Auto durch eine Landschaft und mußte Mr. X fangen, den man per TAB-Taste als X im Stadtplan erspähen konnte. Also Raserei pur – doch Vorsicht, es gab Falschfahrer, Kühe auf der Fahrbahn, Gegenverkehr, langsame Rentner und auch Eisenbahnübergänge, bei denen mit der Wahrscheinlichkeit von 0,5 ein Zug ratterte und die Scheibe splittern ließ. Und das alles in Quasigrafik. Hut ab!
Habe lange Jahre warten müssen, bis mich ein Spielprinzip wieder so fesselte. Und ich habe bis heute kein vergleichbares Spiel entdeckt. Wenn meines Kumpels drei Söhne groß sind, werde ich ihn bitten, es zu portieren.
Blockout mein erstes Spiel auf meinem ersten AT286-16, welches ich tagelang zockte. Dagegen stank Tetris voll ab. Hut ab vor den Polen, die das schrieben. Ich habe erst letztes Jahr eine Runde gespielt und nach einigen Sekunden entsetzt (oder begeistert?) festgestellt, daß es so flutschte, als ob ich nie eine Pause gemacht hätte.
Larry I und SpaceQuest I Natürlich in der CGA-Version. Selten habe ich im Freundeskreis soviel Spaß gehabt. Und meine ersten Ami-Slang-Wörter verdanke ich Al Lowe.
LucasArt Das erste Spiel, weswegen wir uns über Weihnachten gegenseitig anriefen war Monkey Island II, wenn wir mal wieder feststeckten.
Ich mußte immer Windows löschen, damit das riesige Spiel auf meiner 30 MB-Festplatte Platz fand.
Aber auch Zak McKracken, Loom, Indiana Jones und Co. sorgten für viele Stunden Spielspaß.
Westwood Games Nachdem ich mich nach anfänglicher Skepsis von Dune II begeistern ließ, war es im Sommer 1995 soweit. Command & Conquer lag in den Läden. Meine Freundin hatte ich auf dem Flughafen FFM zum mehrwöchigen Urlaub in den USofA abgeliefert und auf dem Rückweg nach Marburg hielt ich in Gießen an und besorgte mir das Spiel samt Zusatzleveln. Dann begannen die schönsten verplemperten Semesterferien aller Zeiten, herrlich. Das erste Mal, daß ich 30 Stunden am Stück durchzockte…
Robot Siehe dazu diesen Beitrag.
3D-Ballerspiele Klar, Wolfenstein, Doom I, II, Quake I und II sind und bleiben gern gesehene Allzeitfavoriten. Mein Liebling ist und bleibt Duke Dukem 3D, jetzt auch in der HQ-Variante unter Windows spielbar. Leider von mir nicht mehr ans Laufen zu bekommen ist „Redneck Rampage“, das mochte ich sehr.
Transport Tycoon Mit dieses Spiel (eher eine Simulation) habe ich auch locker ein paar Monate meiner Jugend verplempert. Aber ich bereue keine Minute.
Prince of Persia Eines der ersten Spiele, die einen ausgereiften Eindruck machten, einfach zu steuern waren und Langzeitspielspaß verhießen. Muß ich mal wieder anzocken.
Patiencen Nein, nicht Solitär, aber Kunstpatiencen oder anspruchsvollere Vertreter wie eben Freecell oder Spider garantieren Ewigspielspaß. Das mag daran liegen, daß ich als Einzelkind schon früher mit Patiencenlegen die Zeit prima todschlagen konnte.
Scorched Earth Dieses Spiel haben wir zu acht, zu zehnt am 286 auf s/w-Monitor gespielt. Stunde um Stunde. Kein anderes Spiel hat kollektiv mehr Spaß bereitet. Doch auch heutige 3D-Klone vermögen mich zu begeistern.
Little Britain – das Spiel Ok, das Spiel taugt nicht sooo viel. Aber vier Männer hatten viel Spaß daran und meine Nachbarn eine schlaflose Nacht.
Wie man sieht, kein Spiel dabei, welches mit „Wählen Sie einen Charakter..:“ anfängt. Aber Spiele sollen ja Spaß machen und mich nicht mit Bierernst in Hohlwelten voller Elfen entführen ;-).
So, mal sehen, wer das Stöckchen aufnimmt.

 Posted by at 9:45 p.m.
Juni 052007
 

Vor 16 Jahren spielte ich das Shareware-Spiel „The Game of Robot“. Dieses gefiel mir so gut, daß ich mir für 10,- DM den Freischaltcode zur Vollversion kaufte.
Das war übrigens das erste Mal, daß ich für ein Telespiel Geld bezahlte.
Kürzlich fiel mir beim Aufräumen noch der Gutschein in die Hände.
Robot
Achja, da konnte man richtig sentimental werden. Man achte auf die Hinweise auf den guten, alten XT.
Das Spiel lief prima auf meinem 286-16 MHz mit 1 MB RAM. Und nachdem ich den 386-DX40 hatte war es unspielbar. Also habe ich es mehr als 10 Jahre nicht angerührt.
Vor wenigen Jahren fahndete ich im Internet nach „The Game of Robot“, fand aber nichts Relevantes.
Durch den Fund des Zettels motiviert, schaute ich nun wiederum nach und, welch Überraschung, die Autoren hatten doch tatsächlich eine Windows-Portierung ins Netz gestellt. Und sie funktioniert sogar!
Sofort machte ich mich ans Bewältigen der ersten Räume und Erinnerungen wurden wach. Ach, was hatte ich damals herrlich meine karge Freizeit mit diesem wunderbaren Spiel verplempert.
Doch auf einmal schlug auch hier der Sharewarehinweis zu und ließ mich nicht mehr in andere Räume. Also gab ich meinen 16 Jahre alten Registrierungscode ein und … es läuft.
Das nenne ich mal langfristige Arbeit zur Kundenzufriedenheit.
Noch ein Tip an alle Probierwilligen: absolute Suchtgefahr, also Finger weg!

 Posted by at 8:13 p.m.
Mai 242007
 

..bekam diesen Wochenanfang Gestalt. Nichtsahnend fing am Montag, dem 21.05.2007 Andy Slaven seine neue Tätigkeit im Hotel Caladh Inn im 7.000-Seelen Örtchen Stornoway, gelegen auf der Insel Lewis (Hebriden)an.
Am Morgen ging dann drei Seemeilen vor der Küste das 20.000 BRT-Kreuzfahrtschiff Astor vor Anker und tenderte die Ausflügler zu den geplanten Besuchen des Tages aus. Die Astor kann auf Grund ihres Tiefgangs und ihrer Größe nicht direkt im Stornowayer Hafen ankern.
Am Nachmittag sollten die Passagiere wieder zurück getendert werden. Doch da begann das Unglück. Am Tag hatte nämlich der Wind immer mehr und immer mehr zugenommen. Trotz dieser widrigen Bedingungen fuhr das Tenderboot zur Astor und benötigte wegen der miesen Windverhältnisse eine Dreiviertelstunde bis zum Schiff. Dort mußte nach mehreren Versuchen von Luv- und Leeseite das Andockmanöver abgebrochen werden.
Mittlerweile herrschte Windstärke 10 und es wurde immer gefährlicher in dem Tenderboot. Die Passagiere waren mit Gischt überschüttet, die Wellenhöhe überschritt die vier Meter.
So beschloß die Reiseleitung, das Rücktendern abzubrechen und führ mit den Tenderbooten zurück in den Hafen und damit beginnt der Alptraum der Tourismusverantwortlichen. Von jetzt auf gleich mußte für 270 Passagiere Unterkunft gefunden werden. Da das größte Hotel nur 68 Zimmer hat und die überwiegend belegt waren, gestaltete sich dieses abenteuerlich. Verzweifelt bemühte man sich, binnen kurzer Zeit, die durchnäßten und verfrorenen Kreuzfahrer unterzubringen und zu verköstigen.
Da dürfte der Adrenalinpegel bei vielen Verantwortlichen recht hoch ausgefallen sein.
Dienstag gab es dann noch Frühstück und die unfreiwilligen Gäste konnten auf ihr Schiff zurückkehren.
Woher ich das alles so genau weiß?
Nun ich lese..
Und außerdem waren meine Mutter, mein Onkel und meine Tante unter den 270 Unglücksraben.
Glücklicherweise kamen keine Personen zu Schaden, nur der Mantel meiner Tante ist völlig hinüber.

 Posted by at 6:45 p.m.
Mai 172007
 

…ließ uns nicht verzagen. Naja beinahe. Als erstes Opfer war TheKaiser zu beklagen, der krankheitsbedingt mit großem Bedauern absagte. Den RoadRunnR hingegen mußte ich erst aus dem Bett kicken, aber immerhin war er wanderbereit.
In Heidelberg trafen wir auf Cosmotic und elzoido und setzten, trotz des bescheidenen Wetters unseren Plan in die Tat um, und wanderten zum Thing-Platz.
Nungut, ob des schlechten Wetters fuhren wir einen kleinen Teil der Strecke mit dem Auto. Naja, eher einen etwas größeren Teil. Man könnte auch böse sagen, beinahe alles. Aber eben nur beinahe.
Abschließend waren wir noch bei Mandy’s Diner feiste Burger essen (0,33 Kilo Fleisch!) und ließen dort den verregneten Tag ausklingen.
Danach fuhren alle wieder nach Hause. Dort angekommen strahlte die Sonne bei blauen Himmel. Super!
Hier gibt es noch einige Fotos zu bewundern.

 Posted by at 5:34 p.m.
Mai 132007
 

Wie man u.a. hier nachlesen kann, hat es nicht geklappt, die sterblichen Überreste von James Doohan, besser bekannt als schottischer Chefingenieur Montgomery Scott des Raumschiffs Enterprise ins All zu senden.
Dabei wäre es schön gewesen, denn bei wem, wenn nicht bei Scotty, würde es besser passen.
Tja, hätten die Konstrukteure der Rakete zu Scottys Lebzeiten seinen Rat eingeholt, dann wäre das nicht passiert.

 Posted by at 7:53 p.m.
Mai 092007
 

…erwartet.
Zum Beispiel,
– einen Rückruf, ob eine Festplatte mit wichtigen Daten wiederhergestellt werden konnte,
– einen Anruf, daß man den bestellten Rechner abholen kann,
– den Rückruf, wo die drei Notebooks im EDV-System abgeblieben sind,
– den Rückruf zwecks genauer Terminierung Kundengespräch,
– die Bestätigung, ob bei der Umstellung eines TK-Anschlusses nun endlich alles glatt ist,

Nokia

Also, es ist klar was passiert, die nicht mal 11 Jahre alte SIM-Karte geht einfach so kaputt.

SIM-Karte

Aber herzlichen Dank an den Sauerstoffladen in der Lotharstr. 11, in dem eine kompetente und darüber hinaus auch sehr hübsche Verkäuferin dafür sorgte, daß ich mittlerweile wieder über eine neue und funktionierende SIM-Karte verfüge. Ich hatte insgesamt keine 4 Stunden Ausfall.

Glücklicherweise hatte ich erst vorgestern eine Datensicherung durchgeführt, so daß mir keine Rufnummern verlorengingen.
Nochmals vielen Dank an die schnelle und freundliche Hilfe. Einziger Wermutstropfen ist, daß ich nun so eine neumodische O2-Karte habe.
In den wenigen Stunden, in denen ich den Apparat nicht verwenden konnte, bemerkte ich sehr gut, wie abhängig man sich von so einem kleinen Stück Plastik mit etwas Metall machen kann.
Ich kam mir fast vor wie Sandra Bullock in dem grottigen Film 😉

 Posted by at 3:51 p.m.
Mai 082007
 

…bei den vielen Leuten(momentan schon mehr als 10), die mir auf meine derzeit laufenden ePay-Auktionen
ständig Fragen stellen, ob ich ihnen nicht (heimlich) vorher schon den Artikel für 10 EUR, 15 EUR verkaufe?
Hey, wozu mache ich denn eine Auktion? Um dem Meistbietenden das Produkt zu geben, damit ich mehr Geld bekomme als die lausigen 10 Euronen! Wenn ich einen Sofort-Kaufen-Preis gewollt hätte, dann hätte ich einen Sofort-Kaufen-Preis genannt. Argll!

 Posted by at 7:17 p.m.