Jan. 262006
 

…sind ja politisch korrekt und lockern bei vielen die Brieftasche. Doch die Reklame einer Spendenorganisation, die ich heute auf einem Plakat in Düsseldorf sah, ging mir dann doch gleich wieder etwas zu weit.
Auf dem Plakat sieht man zwei hübsche und gepflegte, schwarze Klischeekinder, die mit den großen Augen betteln.
So weit – so gut. Aber der Satz darunter läßt, zumindest bei mir, die Finger von der Brieftasche zurückzucken.

Auch sie möchten einmal die Schule schwänzen.
Aber sie haben keine. Helfen Sie …

Dem Deppen, der sich diesen Text aus dem bekifften Hirn drückte, würde ich gerne einmal die Leviten lesen.

 Posted by at 5:38 p.m.
Jan. 252006
 

Ich zitiere…
„Den Siegtreffer … erzielte der Peruaner Claudio Pizarro in der 115. Minute. Mit einem verwandelten Foulelfmeter hatte Mohamed Zidan (21.) die Gäste in Führung geschossen, nachdem Bayern-Verteidiger Valérien Ismaël zuvor Nikolce Noveski zu Fall gebracht hatte. Pizarro sorgte in der 81. Minute für den Ausgleich … – und somit für die Verlängerung.
Nachdem Paolo Guerrero … in der 94. Minute 2:1 in Front gebracht hatte, traf Petr Rumann zum 2:2 in der 106. Minute.“
Irrigerweise denke ich halt bei Fußball immer noch an einen Sport und nicht an millionenschweren, weltweiten Menschenhandel.
Stuttgart gegen Bochum

 Posted by at 8:39 a.m.
Jan. 232006
 

So und ähnlich skandieren (Regenbogen-)Presse und Radiostationen ob des derzeit herrschenden kleinen Kälteeinbruchs.
Sind denn alle Leute soviel jünger als ich oder hochgradig vergeßlich?
Ich rede jetzt nicht von den kalten Kriegs- und Nachkriegswintern mit ihren vielen Opfern. Ich rede von zwei Wintern, an die ich mich noch gut erinnern kann.
Der erste war 1980. Dort war es fast den ganzen Winter unter – 10 Grad. Die Flüsse waren so dick zugefroren, daß wir darauf gefahrlos Schlittschuh liefen.
Und der kälteste Winter, den ich in Deutschland erlebte, der war Anfang/Mitte Januar 1987. Dort herrschten über zwei Wochen Temperaturen unter -20 Grad. Die tiefste Temperatur, die ich in dieser Zeit persönlich an einem Thermometer ablas betrug -34 Grad. Aber heute wird der Weltuntergang beschworen, weil es eben mal so kalt wird, wie es sich für einen ordentlichen Winter gehört. Tja, früher war alles…, aber ich wiederhole mich.

 Posted by at 5:39 p.m.
Jan. 222006
 

Was steht an EDV-technischen Büchern in meinem Bücherregal. Nun nicht viel und nicht so Aktuelles, wie man an folgendem Bild sehen kann.
Buecher
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Doch zur Ehrenrettung noch eine Aufnahme von einem Teil eines anderen Bücherregals:
Buecher
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 Posted by at 7:37 p.m.
Jan. 212006
 

Da Autofahren für einen Vielfahrer wie mich nun keine intellektuelle Herausforderung mehr ist, stellen sich mir beim Durchqueren der Gegend immer wieder einmal Fragen.
So fahre ich häufig unter einer Brücke durch. Auf dieser prangte, knapp eine Woche, nachdem sie frisch und hübsch angestrichen einsam und riesig in krakeliger Schrift der Spruch „Schlitzt den Bullenschweinen die Kehlen auf!“. Es können auch die Bäuche sein, so genau achte ich nun auch nicht darauf. Aber ich staune jedesmal wieder, daß nun bereits 4 Jahre ins Land gingen und exakt nichts passierte außer daß noch diverse andere Schmierereien dazukamen. Immerhin stimmt aber die Rechtschreibung. War wohl dann doch ein Student der Uni Mainz, die in unmittelbarer Nähe dieser Brücke liegt.
Nun müssen also täglich geschätzte 10.000 Autofahrer einen Massakeraufruf gegen Staatsbeamte wieder und wieder lesen.
Ich ertappe mich immer öfter beim Gedanken, mal auf eigene Kosten die Schmierereien zu entfernen. Kann ja so teuer und zeitaufwendig nicht sein. Ich schätze einmal, daß 20 Minuten und Euros genügen.
Wahrscheinlich werde ich dann aber wegen unerlaubter Reinigungshandlung gefangengenommen und zu 10000 Euro Geldstrafe oder Aufschlitzen des Bauches verurteilt, also lasse ich das lieber sein.
Ein weiterer Genuß ist das Autobahnhinweisschild in Ingelheim/Rhein. Dort steht seit Jahren in häßlicher gelber Schrift „Nazis“.
Was wollte uns der ungeschickte Kleckser und Sachbeschädiger damit sagen? Meint er, daß es außer nach Mainz, was er halb überschmierte auch zu Nazis geht? Oder wollte er seine Verbundenheit zu Nazis ausdrücken? Oder uns alle als Nazis beschimpfen, wie weiland das kleine Arschloch es tat? Eher nicht, denn er muß ein Großes sein.
Fragen über Fragen…

 Posted by at 11:47 p.m.
Jan. 152006
 

Früher war alles besser. Naja nicht unbedingt. Heutzutage aber muß man leider jede Woche wieder irgendeinen Politiker, eine Pressestelle, eine Zeitung oder wie in diesem Falle, eine Behörde dummes und ungares Zeug schwafeln hören.
In unserem Fall hetzt der honorige Bundesrechnungshof eine neue Sau durchs Dorf, indem er vorschlägt, die Bahn solle zerschlagen werden.
Ja und dann? Immer diese Schnellschießer. Ich könnte schreien vor Wut über so viel unausgegorenen Blödsinn in so wenigen Worten.

 Posted by at 11:59 p.m.
Jan. 142006
 

…wurde doch das Volk Anfang des letzten Jahrhunderts von den Türken quasi ausgerottet, ein Thema, bei dem man bei der türkischen Regierung auf eisiges Schweigen trifft.
Interessant in diesem Zusammenhang ist die aufsehenerregende Entscheidung einer Berliner Geschworenenjury über das Schicksal des jungen Armeniers Solomohn Tehlerjan.
Der junge Mann hatte den türkischen Innenminister Talaat Pascha am 15.03.1921 in Berlin erschossen. Die Jury sprach den Attentäter, der nach dem Massaker mehrere Tage in seiner Heimatstadt unter den Leichen seiner Brüder liegen mußte, frei; damals eine weise und richtige Entscheidung aus dem Bauch heraus, heutzutage ist so etwas natürlich unvorstellbar (leider).
Nun verspielen die Armenier ihre Symphatien aber, indem sie amerikanischen Anwälten gestatten, in ihrem Namen die Deutsche Bank und die Dresdner Bank zu verklagen, weil diese 1915 Blabla blubber.
Rechnen wir einmal nach, wieviele Zeitzeugen noch am Leben sind. Ein in der Zeit der türkischen Invasion geborener Säugling wäre heute 91 Jahre alt. Und ein Mensch, der dieses Massaker bewußt erlebt hat so um die 100. Nun sind Armenier Angehörige eines langlebigen Volkes, das ist aber vor allem von ihrer Heimat abhängig, dies sie aber seit mehr als 90 Jahren nicht gesehen haben. Meine Schätzungen besagen, daß klaren Denkens fähig und echten Willens zur Verklagung exakt kein einziger Armenier ist. Ok, es flohen eine halbe Million Menschen, doch nicht alle gingen in den USA, viele blieben in Europa, vor allem in Frankreich. Doch ich könnte wetten, daß keiner der Alten, so es überhaupt noch welche gibt, heute auch nur den Hauch eines Interesses hat, einen jahrelangen, sinnfreien Rechtsstreit um Sachen zu führen, die das Verhältnis USA-Deutschland im allgemeinen und Deutschland-Türkei im speziellen sehr belasten.
Abgesehen davon dürfte die Beweislage eher schwierig sein, müssen doch Unterlagen der Kreditinstitute nach dem HGB maximal 10 Jahre und nach dem BGB max. 30 Jahre aufgehoben werden.
Fazit: Geldgeile Amianwälte wollen mal wieder die gerade kerngesund geschrumpften deutschen Großbanken schröpfen.
Und nach den Greueltaten der Deutschen an den Juden im zweiten Weltkrieg müssen nun auch die Deutschen für die Greueltaten der Türken während des 1. Weltkrieges Verantwortung übernehmen, schließlich haben sie Schul^wGeld.
Gott sei Dank haben wir den Krieg davor sowohl nicht angefangen als auch noch gewonnen. Da können sich die Franzosen schon mal warm anziehen, wenn ich 2025 von China aus anfangen werde, sie zu verklagen.

 Posted by at 3:57 p.m.
Jan. 132006
 

Das ist ganz bestimmt das Trauma, welches der Samstagabendspätfilm der ARD in den 70er Jahren in meinem kindlichen Gehirn hinterließ.
Es handelt sich um den ollen SciFi-Streifen The Incredible Shrinking Man, der mir kürzlich mal wieder vor die Augen kam.
Die Szenen, in denen der winzige Hauptdarsteller von seinem eigenen, vorher getätschelten und verhätschelten Drecksv^wKater verfolgt wird, gaben mir die Erinnerung daran zurück.
Katzenhass

 Posted by at 5:57 p.m.
Jan. 082006
 

…in der Freien und Hansestadt Hamburg darüber nachgedacht wird, die Schulstruktur drastisch zu reformieren.
Aus den momentan sechs(!) verschiedenen Schulformen Haupt-, Real-, integrierte Haupt- und Real- sowie Gesamtschule, Gymnasium und Aufbaugymnasium soll, nach sächsischem Vorbild, welches eine recht genaue Kopie des DDR-Systems darstellt, ein zweigliedriges System, bestehend aus Mittelschule und Gymnasium, entstehen.
Prinzipiell jubel auch ich über solch vernünftig klingenden Gedanken. Doch glaube ich erst daran, wenn es tatsächlich so weit ist. Meinen Segen haben die Hamburger jedenfalls und lange überfällig war so ein Schritt allemal.
Bei der Gelegenheit könnte man sich auch einmal über Mindestbildungsinhalte unterhalten. Es ist sicher nicht zuviel verlangt, wenn ein junger Mensch nach Absolvierung der Schule lesen, schreiben und rechnen kann und auch noch weiß, in welchem Land er wohnt und wer es regiert.
Denn offensichtlich (europäische Studien und vielfache, eigene Erfahrungen) leisten sehr viele deutsche Schulen nicht einmal diese Selbstverständlichkeiten mehr, wegen derer sie einstmals geschaffen wurden.

 Posted by at 8:38 a.m.