Mai 302011
 

… günstiger zu haben ist als im Rest der Woche, beschloß ich heute am frühen Nachmittag meinen Tank zu füllen. Nicht, weil ich so ein Ammontagtankenfreak bin, ich tanke eh meist zweimal oder öfter die Woche, sondern weil es am heutigen Tage ausnahmsweise mal paßte. Und was kostete der Diesel in meinem Kaff an allen drei Tanken? Richtig: 1,44 EUR. Ok, sind ja eh alles Shell, aber damit war der Diesel heute noch teurer als in den letzten drei Wochen.
Bei solchen Treiberpreisen bekommt man den Haß, wenn man die Politik, allen voran die Loserpartei FDP zu diesem Thema quaken hört.
Zum Beweis und zum Schluß noch ein Ausschnitt der ersten Seite meiner einer Kreditkartenabrechnung. Nicht berücksichtigt sind also die zweite Seite, die andere Kreditkarte und die Barzahlungen.
Tanken

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Mai 272011
 

…hat das Bildungsministerium Mist gebaut und den dann auch noch kaputtkorrigiert. Laut SpOn hat man also verquaste Matheaufgaben gestellt und den daraus resultierenden miesen Notendurchschnitt dann einfach um 20% verbessert. Wie doof ist das denn? Achja, selbstverständlich ist das böse Zentralabitur daran Schuld. tsk

 Posted by at 4:06 p.m.
Mai 272011
 

…wurde letztes Wochenende gewählt. Gestern Abend wurden die amtlichen Endergebnisse veröffentlicht. Ja, richtig gelesen, um die paar Stimmen auszuzählen, brauchte man auf Grund des sich selbst oktroyierten verschwurbelten Wahlverfahrens fast eine Woche. Da ist ja jeder afrikanische Jungstaat schneller. Zum Vergleich, als ich in Rheinland-Pfalz mal als Wahlhelfer tätig war, schafften wir es trotz Kumulierens und Panaschierens alle Stimmen in anderthalb Stunden auszuzählen. Das amtliche Endergebnis des Landes stand noch vor Mitternacht im Internet.
Es ging bei den Wahlen in Bremen und Bremerhaven übrigens um das Auszählen von 276.000 Stimmen. In 507 Wahlbezirken macht das rund 500 Stimmzettel pro Wahlbezirk, das muß ja auch lange dauern. Welch eine Farce!
Offenbar dachten sich das auch viele Wahlberechtigte und liesen den Unsinn auch gleich sein. Nur etwas mehr als die Hälfte ging zur Wahl, von denen machten allein in Bremerhaven 1.876 ihre Stimme ungültig (Bremen liefert da keine Zahlen in dieser Aufstellung).
Und das Ergebnis? Nun, das Medieninteresse hielt sich in Grenzen, Jubel und Enttäuschung konnte man auch lange suchen. Also auch hier Fehlanzeige. Uninteressante, aber kostenintensive Pflichtübung in einem überflüssigen Bundesländchen nebst angehängter Hafenstadt.

 Posted by at 3:59 p.m.
Mai 222011
 

…hat weder Kosten (vor allem diese) und Mühen gescheut und hat in einer dreijährigen Studie festgestellt, daß in Deutschland die Spritpreise zu hoch sind.
Das sich das Kartellamt überhaupt wagt, so ein Studie zu veröffentlichen, zeugt von Chuzpe.
Das hierzulande der Sprit völlig überteuert ist und sich die wenigen verbliebenen Mineralölkonzerne ihre Preise absprechen, daß pfeifen seit Jahren die Spatzen von den Dächern.
Am besten finde ich aber die wohlgemeinten Ratschläge der Bundesbürger, sich gegen die Preistreiberei zu erwehren.
Der Haupttip ist der, nur Montags zu tanken, weil da der Sprit ein paar Cent günstiger sei. Dann nicht mehr 300 Meter zum Brötchenholen zu fahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
Liebe Schlaumeier, ich muß dann tanken, wenn mein Tank leer ist. Und das ist meist zweimal die Woche der Fall. Brötchen hole ich nicht und der nächste Supermarkt ist zwei Kilometer entfernt. Und öffentliche Verkehrsmittel nützen mir eher selten, da ich viel, unplanbar und an verschiedensten Orten unterwegs bin. Ein typischer Arbeitstag beinhaltet Fahrten nach Alzey, Ingelheim, Wiesbaden und Hechtsheim, darauf ist das Nahverkehrsnetz nicht ausgerichtet.
Meine Idee lautet jedenfalls, den zahnlosen Papiertiger Bundeskartellamt zu schließen und die freigesetzten Bürokraten in der Straßensanierung einzusetzen.
Andere Ideen liegen schon in meiner Schublade, aber die sind für ein Blog eher ungeeignet :->

 Posted by at 2:50 p.m.
März 282011
 

Die Fernsehanstalten, die nonstop wollüstig in Zeitlupe jeden noch so unerträglichen Müll ausstrahlen, wandeln sich angeblich angesicht der Erdbebenkatastrophe von Japan.
Ach halt, es ist hierzulande ja zur reinen Atomkatastrophe verkommen. Die halbstündlichen dümmlichen Meldungen von Block sowieso und erhöhten Strahlungswerten, die 1250 mal höher sind (ohne Bezugsgrößen zu wem oder was zu nennen) nerven jedenfalls gewaltig.
Doch nun gilt es, Rücksicht zu nehmen.
Rücksicht auf, ja was eigentlich? Egal, man nimmt Rücksicht und streicht ein paar unpassende Simpsons-Folgen aus dem derzeitigen Sendeablauf.
So wie man Ende 2004 Joachim Witt nicht „Hier kommt die Flut“ oder, noch viel übler, Juli nicht mehr „Die perfekte Welle“ singen ließ.
Ich wette, die haben jetzt bestimmt auch wieder Sendepause.
Nun nimmt man vermeintliche Rücksicht auf, ja auf was eigentlich? Echte Fans der Serie verstehen den ursprünglichen Sinn des SNPP und dem durchschnittlichen Simpsons-Gucker wird bestimmt nicht vor Betroffenheit der Atem stocken, wenn Homer durch pures Glück eine Kernschmelze abwendet.

 Posted by at 9:25 p.m.
März 282011
 

Fassen wir doch mal die Landtagswahl hier in Rheinland-Pfalz zusammen.
Platz 1: mit respektablen 38,2 % – die Nichtwähler, ok die zählen ja nicht.
Platz 2: 35,7 % für die SPD, die fast 10 % einbüßt.
Platz 3: 35,2 % für die CDU, die sich sogar leicht verbessert hat und knapp an der SPD dran ist.
Platz 4: diesen belegen mit 15,4 % die Grünen. Sie schafften 2006 keine 5 % und sind nun in der Lage, mit Beck zu kungeln. Ich würde aber trotzdem zur CDU gehen, die GFrau ist jünger, hübscher und hat bestimmt auch Beziehungen zu Wein.
Die restlichen 13,4 % teilen sich die kleine und unbedeutende Parteien, die man nicht gesondert erwähnen muß.
Also haben die Bürger Vertrauen zu den Grünen. Ein Glück, nun werden in Rheinland-Pfalz endlich alle Atommeiler stillgelegt!

 Posted by at 5:53 p.m.
März 262011
 

…Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz. In Letzterem wählte ich ja schon per Brief. Aus Spaß ließ ich mal meine Meinungen durch den Wahlomaten von BaWü laufen. Hier ist das Ergebnis.
Wahl

 Posted by at 9:57 p.m.
März 202011
 

… sollte man gerüstet sein. Der Bund verplempert sein Geld nicht nur, sondern kümmert sich mit seinem Amt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sogar um sein Ureigenstes, sein Volk. So kann man auf der Internetpräsenz eine Broschüre laden, in der sehr ambitionierte, aber oft auch realitätsferne Empfehlungen stehen. Nach der Lektüre hat man zumindest das ungute Gefühl, alles falsch gemacht zu haben, denn ich habe bspw. nicht einen Bruchteil der empfohlenen Vorräte im Hause.

 Posted by at 4:39 p.m.
März 182011
 

Aus München erhielt ich gestern Abend einen Anruf von einem Umfrageinstitut. Ein Mädel mit sehr angenehmer Stimme stellte mir diverse Fragen, bunt durch den Gemüsegarten, Alter, Bildung, Vermögensverhältnisse usw. usf. Doch dann kam es:

Sie: „Wenn nächsten Sonntag Landtagswahlen in Ihrem Bundesland wären, wen würden Sie dann wählen?“
Ich: „…Hey Moment mal, nächstes Wochenende SIND Landtagswahlen in meinem Bundesland!“
Sie: „Echt jetzt? Gnihihi. Also wen wählen Sie dann nächste Woche?“
Ich: „Ich habe schon gewählt.“
Sie: „?!?“
Ich: „Briefwahl?“
Sie: „“
Ich: „Man kann sich die Wahlzettel im Voraus per Brief schicken lassen und dann zu Hause wählen und dann per Brief zurückschicken. Das nennt man dann Briefwahl und ich habe genau eine solche Briefwahl getätigt.“
Sie: „Ach das! Ja und, wen haben Sie denn gewählt? SPD, CDU, FDP, Grüne, Linke, Republikaner oder NPD?“
Ich: „Da fehlen aber noch ein paar Parteien, die Piratenpartei zum Beispiel.“
Sie: „Gut, die schreibe ich noch dazu. Und wen haben Sie nun gewählt?“
Ich: „Tut mir leid, aber das kann ich Ihnen nicht sagen, denn die ursprüngliche Frage war fiktiver Natur, meine Antwort hingegen wäre ja konkreter Natur.“
Sie (pfiffig): „Nächste Frage…“

Dann kamen noch ein paar Atomausstiegsfragen, wo keine Stolpersteine mehr lauerten. Aber am Schluß verwirrte ich die Ärmste noch einmal, denn auf die Frage, wie viele Telefonnummern in meinem Festnetzanschluß enthalten seien, antwortete ich wahrheitsgemäß mit „10“. Das war ihr dann zuviel.

 Posted by at 1:31 a.m.
März 132011
 

Wie der Zufall so will. Da schrieb ich am Freitag, daß diverse Parteien durch Nichtanwesenheit glänzen und einen Tag später muß ich das gleich wieder revidieren.
So sah ich in der rheinhessischen Pampa die NPD mit dem griffigen Slogan „Minirock statt Minarett“ auf Bauernfang gehen und TheKaiser (Danke!) schickte mir aus der Landeshauptstadt folgendes Bild.
REP

 Posted by at 10:03 a.m.